DE7967C - Neuerungen an mechanischen Webstühlen - Google Patents

Neuerungen an mechanischen Webstühlen

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DE7967C
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DENDAT7967D
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Original Assignee
H. LOMAX, Maschinenbauer, in Därmen und G. F. BRADBURY, Ingenirur, in Crumpsall House bei Manchester (England)
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/06Warp let-off mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

1879.
HENRY LOMAX in DÄRMEN und GEORGE FRANCIS BRADBURY
in CRUMPSALL-HOUSE bei MANCHESTER (England).
Neuerungen an mechanischen Webstühlen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. April 1879 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen, welche den Zweck haben:
1. die Fortbewegung des Stoffes oder der Kette zu verhindern, wenn der Schufsfaden durch Bruch oder andere Ursache ausbleibt;
2. die Aufhebung jeder Ueberspannung der Kette und jeden Ueberdrucks auf den Streichbaum und dessen Uebertragung auf die Bremsvorrichtung des Kettenbaums zu bewirken;
3. das Bremsen des Kettenbaums und die selbsttätige Regulirung der Kettenbaumbremsung.
Fig. ι verdeutlicht die Construction des Appa-.. rates zur Verhinderung der Weiterbewegung des Stoffes oder der Kette, wenn der Schufsfaden ausbleibt.
ι ist eine Vorrichtung ähnlich einer Schufsgabel, welche, wenn der Schufsfaden χ ausbleibt, fällt oder sich um ihren Drehpunkt 2 in der Pfeilrichtung bewegt und ihr Ende 3 so einsetzt, dafs der Riegel oder Fänger 4 verhindert wird, in die Zähne des Abnehmrades 5 einzugreifen, wodurch die Kette oder das Stück festgehalten bleibt, bis der Schufs wieder eingefügt ist. . .
Die Vorrichtung, um die Ueberspannung und den Ueberdruck auf dem Streichbaum von diesem auf die Brems- und Regulirvorrichtung des Kettenbaunis zu übertragen, ist in Fig. 4 dargestellt. .
ι ist eine Spannschnur, welche wie gewöhnlich mit einem Ende an der Feder, dann über den Hals des Kettenbaums nach dem Gewichthebel gehend an letzterem befestigt ist. Hebel 2 ist durch einen Theil 3 mit dem Winkelhebel 4 in Verbindung, welcher in dem Support 5 gelagert ist. In dem oberen Ende des Winkelhebels 4 ist der Streichbaum 6 gelagert. Die Lagerung des zweiten Zapfens des Streichbaumss erfolgt in einem, dem langen Arm des Winkelhebels 4 entsprechenden Hebelarm mit gleichem Centrum, oder es ist auch, wie bei den folgenden, ähnlichen Anordnungen, dieselbe Construction an der anderen Seite des Webstuhls wiederholt.
Ueberspannung, welche auf den Streichbaum 6 wirkt, bewegt den Winkelhebel 4 um seinen Schwingungsmittelpunkt; durch 3 wird proportional dieser Spannung der Hebel 2 gehoben und der Streichbaum entlastet bezw. der Kettenbaum und Kette gelockert.
Fig. 5 zeigt eine Modification dieser Anordnung.
Das Seil oder die Kette 1, welche an der Feder 2 befestigt ist, ist an ihrem anderen Ende an dem Haken 3. des Gewichtshebels 4 (Balancier) eingehängt. Dieser trägt an einem Ende das Gewicht 5, sein anderes Ende ist durch die Gelenkstange 6 mit dem um den Punkt 8 schwingenden Hebel 7, welcher den Streichbaum 10 trägt, verbunden. Jede Ueberspannung der Kette 9, welche auf den Streichbaum 10 einwirkt, wird durch die Gelenkstange 6 auf den Hebel 4 übertragen und das Ende desselben niedergedrückt, bezw. dasjenige Ende, welches das Bremsgewicht 5 trägt, gehoben und so Kettenbaum und Kette nachgelassen.
Was nun den Brems- und Regulirapparat des Kettenbaums, Fig. 1 und 2, anbelangt, so ist an jeder Seite des Webstuhls ein Hebel 6 angebracht, welcher bis zum gröfsten Durchmesser des Flantsches 7 des Kettenbaums hinausragt.
Der Schwingungspunkt 8 dieses Hebels liegt unterhalb der Axe 9 des Kettenbaums; das eine Ende der Bremskette oder Bremsschnur ist an der Zunge 10 des Hebels 6, das andere Ende ist wie gewöhnlich an einem Haken an der Feder 11 befestigt. 12 ist ein Hebel, welcher um Punkt 13 schwingt und das Gewicht 14 trägt; an dem Ende dieses Hebels ist der Support 15 festgenietet. Eine runde Querstange 16, auf welch letzterer die Nabe des Radialarms 17 befestigt ist, dreht sich in Lagern des Supports 15. An dem oberen Ende des Armes 17 befindet sich eine Laufrolle 18, welche sich auf den Hebel 6 auflegt. Auf der Querstange ist gleichfalls der Arm 19 fest angebracht, welcher einen Taster 20 (oder eine Rolle) besitzt, die sich,an die Kette auf dem Kettenbaum anlegt. Hierdurch nähert sich der Radialarm der Axe des Kettenbaums, wenn die Kette abnimmt, und regulirt die Kettenspannung.
Fig. 3 zeigt eine Modification der obigen Anordnung.
ι ist ein Balancierhebel, welcher um Punkt 2 schwingt, der sich unterhalb der Axe des Ketten-
baums 3 befindet. Das eine Ende des Bremsseils oder der Kette 4 ist an dem Stuhlrahmen mittelst des Bolzens 5, und nachdem dasselbe um den Hals "des Kettenbaums geschlungen ist, an dem Hebel 1 befestigt. Der Hebel 1 reicht mit seinem einen Ende ungefähr bis zum äufsersten Durchmesser des Kettenbaum - Flantsches 3 und ist an seinem Ende 6 hakenförmig gebogen.
Das Zugseil oder die Kette 11, welches über den Hebel 1 geht, drückt gegen eine Zinke 8 der Gabel, welche sich frei um den Punkt 10 dreht. Die andere Gabelzinke 7 der Gabel 9 lehnt sich an die Kette, so dafs, wenn die letztere im Durchmesser abnimmt, die Gabel allmälig sich dem Centrum des Kettenbaums nähert, dem Gewicht- oder Zugseil (Kette) 11 die gleiche Bewegung gestattet und auf diese Weise die Regulirung der Kette während der Abnahme des Durchmessers bewirkt.
Eine andere Anordnung zeigen Fig. 6 bis 11.
ι ist ein am Gestellrahmen befestigter Aufhängebolzen für den Rahmen 2, an welchem das Bremsseil angehängt ist; in dem Rahmen bewegt sich ein Gleitstück 3 mit der Rolle 4. Der Tasterarm 5 ist gleichfalls mit dem Gleitstück 3 verbunden, indem der erstere so gekröpft ist, dafs er zugleich für die Rolle 4 die Drehaxe bildet und das Bremsgewicht an seinem anderen Ende eingehängt wird; der Rahmen ist von vornherein mittelst des Bremsseils etwas geneigt gehängt, damit das Bremsgewicht sich nach dem Mittelpunkt des Kettenbaums zu bewegt.
Das obere Ende des Tasterarms 5 lehnt sich gegen die Kette, und sobald die Kette abnimmt, bewegen sich das Gleitstück 3 und die Rolle 4 nach dem Centrum des Kettenbaums hin.
An dem Gleitstück 3 ist eine flache Feder 6 befestigt, welche sich an den Bolzen 7, der am Stuhlgestell befestigt ist, anlegt; wenn das Gleitstück 3 nach und nach aus der Führung herausgeschoben wird, wird die Feder 6 unter dem am Gestell festen Bolzen 7 vorgezogen, die allmälige Abnahme des Kettenbaums bringt das elastischere Ende der Feder unter den Bolzen und wird so die nöthige Vergröfserung der Vibration für den kleinen Durchmesser des Kettenbaums hervorgebracht.
In Fig. 12 ist die Feder für das Bremsseil an den Hebel 4 mit befestigt, anstatt an einen festen Theil des Webstuhls.

Claims (3)

Patent-An sp rüche:
1. Die Construction und die Anwendung der Vorrichtungen 1, 2, 3 zur Vermeidung des Fortbewegens der Kette oder des Stoffes, wenn der Schufs nicht erfolgt ist, wie beschrieben und gezeichnet.
2. Die Anordnung des Streichbaums und der Vorrichtungen, um demselben die Ueberspannung abzunehmen, und die Uebertragung der Wirkung desselben auf die Brems- und Regulirvorrichtung, um so die Kette von jeder überflüssigen Spannung zu befreien, wie durch Fig. 4 und 5 beschrieben und erläutert.
3. Die Brems- und selbstthätigen Regulirvorrichtungen des Kettenbaums, wie dieselben in den Fig. 1, 2, 3, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12 dargestellt und durch Beschreibung erläutert sind.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
DENDAT7967D Neuerungen an mechanischen Webstühlen Active DE7967C (de)

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