DE660607C - Doppelschwingsattel - Google Patents

Doppelschwingsattel

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DE660607C
DE660607C DES122883D DES0122883D DE660607C DE 660607 C DE660607 C DE 660607C DE S122883 D DES122883 D DE S122883D DE S0122883 D DES0122883 D DE S0122883D DE 660607 C DE660607 C DE 660607C
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Germany
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saddle
double
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nose
springs
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DES122883D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/02Saddles resiliently mounted on the frame; Equipment therefor, e.g. springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

  • Doppelschwingsattel Der Gegenstand der Erfindung ist ein Sattel für Fahrräder, bei welchem zwecks Ausgleichs der beim Fahren in der Satteldecke auftretenden Spannungen eine Doppelschwingnase angewendet ist, durch die in Verbindung mit in .einem Sattelkloben eingespannten Federn mit beiderseits des Klobens vorgesehenen Federaugen und schräg nach oben stehenden, sich lireuzenden Federenden, an denen der Sattelbügel und die Doppelschwingnase entsprechend befestigt sind, ein größtmöglicher Ausgleich der Deckenspannungen erreicht wird.
  • Manhat zur Erzielung des ähnlichen Zweckes die verschiedensten Wege eingeschlagen. Es sind Sättel bekannt, die beiderseits des Klobens mit Federaugen versehen und deren Enden unter der Satteldecke festgespannt sind. Andere bekannte Ausführungen sind außerdem mit Schraubenfedern abseits des Spannklobens ausgestattet.
  • Weitere Konstruktionen haben beiderseits des Klobens Federaugen und nach außen verlaufende Schenkel, die an einer Längsfeder, die die Satteldecke trägt, befestigt sind. Bei anderen Ausführungen sind mehrfach Federaugen angewendet und besondere Spanneinrichtungen eingeschaltet. Auch sind Sättel bekanntgeworden, bei denen vorn Lind hinten am Sattelgestell schwingende Bügel angewendet wurden.
  • Durch alle diese bekannten Ausführungsarten konnte bisher ein derartiger Spannungsausgleich der Satteldecke in Verbindung mit äußerst stoßfreier, sanfter Federung des Sattels nicht erreicht werden, wie dieses durch die Anwendung des Erfindungsgegenst; ndes möglich ist.
  • In der Anwendung der Doppelschwingnase in Verbindung mit an sich bekannten Federn mit beiderseits des Klobens angeordneten Federaugen, deren Enden sich kreuzen, nach oben verlaufen und einerseits den fest angeordneten Sattelbügel und anderseits die Doppelschwingnase und das zwischen beiden gespannte, an sich bekannte Federnetz tragen, liegt der Gedanke der Erfindung.
  • Abb. i ist der Aufr iß und Abb. 2 der Grundriß des Sattelgestelles.
  • Das Sattelgestell besteht in der Hauptsache aus einem an sich bekannten Sattelbügel 5, üiner Schwingnase 6, auf deren Sonderkonstruktion noch später eingegangen werden soll, 2 Haupttragfedern 4, die gleichfalls später eingehend beschrieben werden, wovon die eine links und die andere rechts der Sattelstütze angeordnet ist, einem zwischen dem Sattelbügel und der Schwingnase angeordneten Federsystem 7 bis mit 16. Das Sattelgestell wird in üblicher Weise durch einen an sich bekannten Klemmbügel i mit Zahnscheiben 2 und Klemmbolzen 3 an der Sattelstütze befestigt.
  • Der Grundgedanke der Erfindung ist das Federnpaar q. und .die Doppelschwingmase 6, auf die nachstehend besonders eingegangen werden soll: Die Federn q., von welchen eine links des Klemmbügels und eine rechts desselben angeordnet ist. besteht aus einem Stück. Die Feder besitzt eine Öse i9, an welcher mittels Bolzen 17 und Distanzbüchse 18 die Sattelnase 6 schwingend gelagert Von hier aus verläuft die Feder in dem ge= raden Stück 26 bis zur Kröpfung 27; von 4ä, aus geht ein gerades Stück 28 bis zur hinteren' Kreiswindung 2o. Von hier aus bis zur Kreiswindung 21 ist ein gerades bogenförmiges Stück 22 vorhanden, welches zwischen die Klemmscheiben des Sattelstützenbügels befestigt wird. An diesem Stück läßt sich das Sattelgestell in der Pfeilrichtung 30 oder entgegengesetzt dieser nach hinten oder vorn verschieben, so daß der Sattel nach der jeweiligen Belastung eingestellt werden kann. Von der Vorderkreiswindung 21 aus verläuft wiederum schräg aufwärts bis zum hinteren Sattelbügel ein gerades Stück 2,9, welches in der Befestigungsöse 23 endet. Diese Öse bzw. diese Ösen sind mittels Schraubenbolzen 31 am Sattelbügel befestigt.
  • Wie bereits erwähnt, ist die vordere Nase des Sattelstückes schwingend im Bolzen 17 gelagert. An der Oberkante dieses hohlgepreßten Nasenbügels sind Löcher 2:4 zum Einhängen von Deckenfedern angebracht. Desgleichen sind am Oberflansch des hinteren Sattelbügels Löcher 25 vorgesehen, die zum Einhängen derselben Federn dienen. Zwischen dem hinteren Sattelbügel und der vorderen Doppelschwingnase ist, -#vie bereits bemerkt, ein Zugfedernnetz gespannt, wovon die oberen Federn 7 bis io am vorderen Hebel der Schwingnase befestigt sind, während die unteren sechs Federn i i bis 16 am hinteren Hebel dieser Schwingnase eingehängt sind. Durch die Mehrzahl der Federn am hinteren Hebelarm der Schwingnase wird diese ständig in einer geeigneten Lage gehalten.
  • Durch diese bestehenden verschiedenen Sonderkonstruktionen ist eine äußerst weiche und dabei doch stabile Federung ermöglicht, und Spiralfedern, wie solche am hinteren Sattelbügel angeordnet werden, sind überflüssig. Auch eine übermäßige Belastung der Federn an sich ist durch die eigenartige, aus einem Stück gewundene Feder unmöglich, da die Federwindungen 2o und 21, die nahe am ..Klemmkloben i sitzen, beiderseits, und zwar riäch vorn in dem linken Federhebel 28 bis 26 .ünd nach hinten in dem zum Sattelbügel verla@fenden kürzeren Federende 29, enden und sö eine äußerst weiche Federung und dabei noch größere Stabilität der Federn an sich ergeben. Es dürfte ferner ohne weiteres einleuchten, daß die Fertigungsmöglichkeit äußerst einfach ist und Löhne und Materialien bis aufs äußerste heräbgedrückt werden. Auch die Betriebssicherheit ist im vorliegenden Fall eine weit höhere, da nur mit zwei Hauptfedern gerechnet werden braucht. Zur sanfteren Abfederung der Oberfläche ist der bereits erwähnte doppelseitig schwingende Nasenhebel, der im Drehpunkt 17 gelagert ist, vorgesehen, der immer einen gleichmäßigen Ausgleich der oberen Sattelabdeckung, welche Verkürzungen und Verlängerungen ausgesetzt ist, bewirkt und den Hauptfedern vollständig freie Federung gestattet.

Claims (2)

  1. PATENZTTANSPRÜCHE: i. Doppelschwingsattel, bestehend aus zwei im Kloben eingespannten Haupttragfedern mit beiderseits des Klobens angeordneten Kreiswindungen und sich kreuzenden, schräg nach oben verlaufenden Schenkeln, die einerseits einen starren Sattelbügel und andererseits eine Doppelschwingnase tragen, zwischen welche ein Federnetz gespannt ist, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ösen (i9) der Vorder-Federenden ein Bolzen (17) befestigt ist, um welchen eine Doppelschwingnase (6) in Hohlform mit .angenähert .gleich langen Schenkeln (32, 33) zur Aufnahme des Federnetzes schwingt.
  2. 2. Doppelschwingsattel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelschwingnase (6) hohl ausgebildet ist und mit ihren nach oben offenen Schenkeln die Federenden (26) und Augen (i9) umschließt.
DES122883D 1936-06-03 1936-06-03 Doppelschwingsattel Expired DE660607C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202004013746U1 (de) * 2004-09-01 2006-01-19 Rti Sports Vertrieb Von Sportartikeln Gmbh Fahrradsattel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE202004013746U1 (de) * 2004-09-01 2006-01-19 Rti Sports Vertrieb Von Sportartikeln Gmbh Fahrradsattel

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