DE652243C - Frei schwingender Sattel - Google Patents

Frei schwingender Sattel

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DE652243C
DE652243C DEK136484D DEK0136484D DE652243C DE 652243 C DE652243 C DE 652243C DE K136484 D DEK136484 D DE K136484D DE K0136484 D DEK0136484 D DE K0136484D DE 652243 C DE652243 C DE 652243C
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DE
Germany
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saddle
support
spring
free swinging
swinging
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DEK136484D
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BIELEFELDER FAHRRADTASCHEN FAB
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BIELEFELDER FAHRRADTASCHEN FAB
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/02Saddles resiliently mounted on the frame; Equipment therefor, e.g. springs
    • B62J1/06Saddles capable of parallel motion up and down

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supports For Pipes And Cables (AREA)

Description

  • Frei schwingender Sattel Gegenstand der Erfindung ist ein frei schwingender Sattel für Fahrräder, Motorräder, Soziussitze o. d91. jener Art, bei der die Sitzfläche frei schwingend um einten Drehpunkt an dem Satteltragrahmen angielenkt ist.
  • Es sind schon schwingende Sättel bekannt, welche mittels eines Sattelklobens auf einem schwenkbar gelagerten Schwenkhebel sitzen.
  • Ferner sind .auch schon frei schwingende Sättel bekannt, welche derart ausgebildet sind, daß der die Sitzfläche tragende Sattelrahmen schwingend ,am Einen Ende einer winkligen Sattelstütze angelenkt ist, die mit ihrem anderen Ende zur Befestigung am Fahrzeugrahmen dient, wobei die Abfederung der Sitzfläche gegen Erschütterungen, Stöße u. dgl. durch eine zwischen der Winkelstütze und reinem Arm des Sattelrahmens angeordnete Feder bewirkt wir'd.
  • Ebenso sind auch schon frei schwingende Sättel bekannt, bei denen die Abfederung der am Sattelrahmen gelenkig angebrachten Sitzfläche in üblicher Weise durch zwei unterhalb der hinteren Sattelschiene angeordnete Spiralfedern und die Befestigung des Sattels am Fahrzeug mittels eines Sattelklobjens an einer winkligen Sattelstütze o. dgl. erfolgt.
  • Demgegenüber betrifft die Erfindung einen frei schwingenden Sattel, der seinerseits an der Sattelnase am Satteltragrahmen frei schwingend angelenkt und andererseits noch durch eine gelenkig angeordnete Stützstrebe abgefangen ist, die in der Sattelstütze gelagert ist, welche zugleich zur Aufnahme des Tragrahmens und der zur Abfederung bestimmten Feder dient.
  • Im Gegensatz zu den bekannten teils sehr verwickelten und daher teueren, teils hinsichtlich der Sitzeigenschaften unbefriedigenden frei schwingenden Sätteln schafft die Erfindung durch die zweimalige gelenkige Unterstützung der Sitzfläche vorn und hinten eine weiche, die Stöße gleichmäßig aufnehmende Sitzfläche -und durch die erfindungsgemäße Stützstrebenabfederung und -befestigung eine wesentliche Vereinfachung des Sattels.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform veranschaulicht. Es zeigt Abb,, t eine Seitenansicht ,eines auf einem Fahrzeugrahmen befestigten Sattels, Abb. z einen Längsschnitt durch das Stützrohr, Abb. 3 einen Schnitt nach Linie A-B der Abb. z, Abb. q. eine weitere Ausführungsform der Stützstreb e.
  • Der frei schwingende Sattel besteht aus dem die Sitzfläche a tragenden Rahmen b .und dem Satteltragrahmen c, welcher bei d am Rahmen b angelenkt ist. An seinem anderen Ende greift der Satteltragrahmen C an dem Stützrohre an, mittels dessen der Sattel in an sich bekannter Weise nach Art einer Sattelstütze in dem Fahrzeugrahmen f lagert und mittels einer ebenfalls bekannten Klemmeinrichtung g festgehalten wird. Das Stützrohre ist ,an seinem unteren Ende mit einem Gewinde h (Abb. a) versehen, welches zur Aufnahme der Feder i dient. Gegen die-Feder! stützt sich mittels eines im letzten' Gang der Feder angeordneten Nippels oder mittels des entsprechend angedrehten Feder= endes die Stützstrebe k ab, welche an ihrem oberen Ende bei l drehbar mit dem .Rahmen b der Sitzfläche in Verbindung steht.
  • Die eben beschriebene Ausbildung eines frei schwingenden Sattels hat zur Folge, daß das Abfedern der Sitzfläche gegen. Stöße und Erschütterungen in weicher gleichmäßiger Weise mittels der am Rahmen b angeltenkten Stützstrebe k erfolgt, die unter Wirkung einer die Erschütterungen ausgleichenden Feder i steht. Die Feder i, die in dem Gewinde lt des Stützrohres e gelagert ist, kann in ihrer Federwirkung durch .entsprechendes Aus- und Eindrehen verstellt werden, d. h. die zur Aufnahme von Stößen und Erschütterungen dienende Federwirkung kann sowohl der unterschiedlichen Beschaffenheit der Fahrstraßen als auch dem wechselnden Körpergewicht der verschiedenen Fahrer angepaßt werden, denn die zur Verfügung stehende Federkraft steigt bzw. sinkt mit dem Maße des Herausragens der Feder i aus dem Stützrohre. Zweckmäßigerweise kann dabei zum Feststellen der Feder i in der jeweils reingestellten Lage gegenüber dem Stützrohre ein Steckstift ,o. dgl. vorgesehen sein.
  • Um die Wirkung der Feder! möglichst weich zu gestalten und im Bedarfsfalle etwas zu dämpfen, kann, wie dies in Abb. i strichpunktiert angedeutet ist, zwischen das Stützrohr e und ein Widerlager m noch eine Druckfeder n angeordnet sein, welche Leinen gewissen Ausgleich der Gesamtabfederung bewirkt.
  • Der Tragrahmen c greift, wie schon erwähnt, ,an dem Stützrohre @an, und zwar gemäß der Erfindung vorteilhafberweisie derart, daß der Angriffspunkt verstellt werden kann. Zu diesem Zweck ist der Tragrahmen c an seinem Ende mit seiner Klemmvorrichtung o oder einer sonstigen Feststellvorrichtung versehen, so daß sein Angriffspunkt auf dem Stützrohre verschoben werden kann. Da-@durc'h wird es ermöglicht, die Neigung der Sitzfläche des Sattels jeweils dem Bedarfsfalle entsprechend einzustellen.
  • Dem gleichen Zweck dient die in Abb. 4. dargestellte besondere Ausbildung der Stützstrebe k. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Stützstrebe zweiteilig ausgebildet, wobei die beiden Teile ki -und k2 durch leine Muffe P verbunden sind. Während der Teil ki mit Linksgewinde versehen ist, besitzt der Teil k= Rechtsgewinde, so daß also durch @entsprechende Drehung der Muffe p eine Änderung der Länge der Stützstrebe k möglich ist, wodurch ,eine Feineinstellung der Neigung der Sattelsitzfläche vorgenommen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Frei schwingender Sattel für Fahrräder, Motorräder, Soziussitze o. dgl., der einerseits mit seiner Nase an dem Satteltragrahmen (c) frei schwingend angelenkt und .andererseits noch durch eine gelenkig ,angreifende Stützstrebe (k) abgefangen ist, die in der Sattelstütze (e) gelagert ist, welche zugleich zur Aufnahme des Tragrahmens (c) und der zur Abfederung bestimmten Feder (i) dient. a. Frei schwingender Sattel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Auffangen von Erschütterungen o. dgl. dienende -Feder (i) mittels Gewindes (b) in dem Stützrohr (e) verstellbar gelagert ist. 3. Frei schwingender Sattel nach Anspruch z und z, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem Sattel angreifende Stützstrebe (k) zweiteilig ausgebildet ist und diese beiden Teile durch eine mit gegenläufigem Gewinde versehene Muffe verstellbar verbunden sind (Abb. q.).
DEK136484D 1935-01-12 1935-01-12 Frei schwingender Sattel Expired DE652243C (de)

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