DE726258C - Tastengesteuertes Geraet zur Herstellung von Lochstreifen fuer telegrafische Lochstreifensender - Google Patents
Tastengesteuertes Geraet zur Herstellung von Lochstreifen fuer telegrafische LochstreifensenderInfo
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- DE726258C DE726258C DES139969D DES0139969D DE726258C DE 726258 C DE726258 C DE 726258C DE S139969 D DES139969 D DE S139969D DE S0139969 D DES0139969 D DE S0139969D DE 726258 C DE726258 C DE 726258C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L17/00—Apparatus or local circuits for transmitting or receiving codes wherein each character is represented by the same number of equal-length code elements, e.g. Baudot code
- H04L17/02—Apparatus or circuits at the transmitting end
- H04L17/04—Apparatus or circuits at the transmitting end with keyboard co-operating with code-bars
- H04L17/08—Apparatus or circuits at the transmitting end with keyboard co-operating with code-bars combined with perforating apparatus
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Tastengesteuertes Gerät zur Herstellung von Lochstreifen für telegrafische Lochstreifensender Zur Herstellung von Lochstreifen werden tastengesteuerte Geräte, sogenannte Tastenlocher, benutzt. Bei diesen Geräten wird abhängig vom Tastendruck ein Satz Wählschienen, z. B. fünf bzw. sechs, verstellt. Abhängig von diesen Wählschienen werden Wählglieder für die Stanzstempel gesteuert, so daß bei jedem Buchstaben die Stanzstempel ausgewählt werden, die bei der Abwärtsbewegung eines Stanzhammers die Lochung des Streifens veranlassen.
- Um der Bedienungsperson eine Kontrolle darüber zu verschaffen, ob der Text auch richtig gelocht wurde, sind an sich Geräte bekannt, bei denen gleichzeitig mit der Lochung auch ein Druck der zugehörigen Zeichen durchgeführt wird. Die bekannten Geräte dieser Art besitzen entweder Stanzvorrichtungen, die unmittelbar mit dem Typenhebel verbunden sind, bei denen also von der Taste die Kraft für den Stanzvorgang aufgebracht werden muß, oder aber der Aufbau der Lochgeräte ist für die üblichen Telegrafenalphabete, z. B. das Fünferalphabet, nicht brauchbar, weil die Benutzung von vierreihigen Tastaturen und,die Einschiebung des Typengruppenwechselzeichens nicht möglich ist. An sich ist es auch bekannt, daß man Fernschreibmaschinen, die in der üblichen Weise einen Sender und einen Empfänger besitzen und mit einem Empfangslocher versehen sind, zur Herstellung von Lochstreifen benutzen kann, wenn man Sendekontakte und Empfangsmagnete in einen örtlichen Stromkreis legt. Dies ist zwar für die gelegentliche Herstellung eines Lochstreifens recht nützlich, jedoch bedeutet es einen erheblichen Aufwand, wenn mit einem solchen Gerät regelmäßig Lochstreifen hergestellt werden sollen. Der gesamte Sende- und Empfangsmechanismus und die dazwischengeschalteten elektrischen Vorgänge sind nämlich tatsächlich für die Herstellung eines Lochstreifens nicht erforderlich.
- Gemiiß der Erfindung wird ein besonders einfaches Lochgerät angegeben, das sich dadurch auszeichnet, claß die von den Tastenhebeln gesteuerten Wählschienen, die die Stanzstempel der Lochvorrichtung steuern, mit einem zweiten Satz Wählschienen zur Auswahl von Zugstäben für die Betätigung von Typenhebeln starr verbunden sind, die. unabhängig vom Stanzvorgang einen Abdruck des Textes durchführen.
- Durch die starre Verbindung der beiden Wählschienensätze wird gegenüber :den Fernschreibern, die zur Herstellung von. Lochstreifen benutzt werden können, das gesamte Sende- und Empfangswählwerk sowie die elektrischen Stromkreise erspart. Gegenüber den eingangs erwähnten Geräten, bei denen vom Typenhebel die Steuerung des Stanzjorganges abgeleitet ist, ergibt sich der Vorteil, daß durch den Tastendruck nur die Verstellung der Wählschienen zu erfolgen braucht, w iilirend für den Stanz- und Druckvorgang der :Motorantrieb benutzt werden kann. Die Verwendung des üblichen Fünferalphabetes ist ohne weiteres möglich, weil die Wählschienen denen des Fernschreibers nachgebildet sein können.
- Zweckmäßig bilden die beiden Wählschienen einen starren Rahmen, in dem oberhalb der von den Tasten verstellten Wählschienen die Abtastwählschienen,- die hier als Drucker-Wählschienen bezeichnet werden, angeordnet sind. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß der Kontrolldruck auf ein Blatt nach Art der Blattfernschreiber geschrieben werden kann, so daß die Bedienungsperson ohne weiteres erkennt, wann die Impulskombinationen »Wagenrücklauf«, »Zeilenvorschub« gesendet werden müssen. Man kann bei dieser Anordnung den Empfänger eines normalen Blattfernschreibers für den Kontrolldruck lxnutzen. Es ist nur erforderlich, daß der Empfangsmagnet und der zugehörige Übersetzer entfernt werden.
- Für manche Fälle, besonders bei Aufbewahrung der Lochstreifen, ist es von Vorteil, wenn der Text unmittelbar auf dem gelochten streifen erscheint. In diesem Fall kann man statt der Typenhebel, die bei Bewegung des Zugstabes von unten nach oben gegen eine Druckwalze geschlagen werden, eine andere, ' auch bei Blattfernschreibern bekannte Ein-', richturig benutzen. Bei dieser Einrichtung liegen die Typenhebel in der Ruhestellung oben und werden bei Bewegung des Zugstabes von oben nach unten abwärts auf einen waagerecht laufenden Streifen geschlagen. Legt man die Druckstelle dieser Typenhebel zusammen mit der Stanzstelle der Stanzeinrichturig, so werden oberhalb bzw. unterhalb der gelochten Irnpulskornbination die ausgewählten Zeichen gedruckt.
- Ein: Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der anliegenden Figur dargestellt.
- Unter den Tastenhebeln i ist ein Satz von z. B. fünf bzw. sechs Wählschienen 2 verschiebbar angebracht. Die Wählschienen die von den Tasten nach rechts 'und links verstellt werden können, bilden zusammen tnit den Druckerwählschienen 3 einen Rahmen, der beim Niederdrücken der Taste verstellt wird. An den Rahmen sind Zwischenhebel aasgelenkt, die je nach der Stellung der Wählschienen in den Bereich des Stallzhammers 5 kommen oder nicht. Liegen sie im Bereich des Stanzhammers, wie dargestellt, so wird bei Abwärtsbewegung des Stanzhammers, die in bekannter `'eise durch den Exzenter G erfolgt, der Stanzstempel 7 niedergedrückt und ein Loch in den Papierstreifen 8 gestanzt. Gleichzeitig mit der Verstellung der Wählschienen -2 erfolgt die Verstellung der Druckerwählschienen 3, die an einer Stelle einen Schlitz für einen Zugstab j bilden. Beim Niederdrücken der Taste i wird die Auslöseklappe To um die Achse i i geschwenkt und über die Hebel 1 2 und 13 die Kupplung i.I für eine Umdrehung ausgelöst. Beim Umlauf -der Kupplung wird die Achse 15 und die darauf befestigte Nockenscheibe 1< mitgenommen. Diese Nockenscheibe schwenkt gegen die Wirkung der Feder 17 über den Hebel i8 die Druckerfalle ig um -die Achse 2o. Die Druckerfalle iy nimmt in bekannter Weise an dem Ansatz ,4 den ausgewählten Zugstab g mit, der über den Hebel 22 <leas Typenhebel 23 zum Anschlag auf das Blatt 2.1 und die Walze 25 bringt. Gleichzeitig mit dem Stanzen der Impulskombination in den Streifen 8 erfolgt daher ein Drucken des entsprechenden Buchstabens auf dem Papierblatt.
- Soll der Text statt auf ein Blatt auf den Lochstreifen aufgedruckt werden. so ist, wie eingangs erwähnt, eine bekannte Typenhebelanordnung zu benutzen, bei der die Typenhebel von oben nach unten auf den waagerecht laufenden Streifen geschlagen werden. Die Stanzeinrichtung wird dann zweckmäßig oberhalb der Druckerwählschienen 3 angeordnet, an denen in geeigneter Weise die Wälllglieder .I aasgelenkt sind. Vorn auf den Druckstreifen wird dann zweckmäßig gestanzt, während hinten der Abdruck des Buchstabens erscheint. Es ist bei der Anordnung dafür Sorge zu tragen, daß die Achse 6 die Bewegung der Typenhebel nicht hindert. Zweckmäßig erfolgt dann der Antrieb des Stanzstempels von vorn.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Tastengesteuertes Gerät zur Herstellung von Lochstreifen für telegrafische Lochstreifensender, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Tastenhebeln (i) gesteuerten Wählschienen (2), die die Stanzstempel (7) der Lochvorrichtung steuern, mit einem zweiten Satz Wählschienen (3) zur Auswahl von Zugstäben für die Betätigung von Typenhebeln (23) starr verbunden sind, die unabhängig vom Stanzvorgang einen Abdruck - des Textes durchführen.
- 2. Gerät nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet,daß die Druckerwählschienen (3) mit den von Tasten beeinflußten Wählschienen (2) einen starren Rahmen bilden, in dem die Druckerwählschienen über den von Tasten beeinflußten Wählschienen liegen.
- 3. Gerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Rahmen in an sich bekannter Weise die Wählglieder für die Steuerung der Stanzstempel befestigt sind. q..
- Gerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Druckerwählschienen die Zugstäbe (9) von Typenhebeln (23) ausgewählt werden, die unabhängig von der Stanzung der Impulskombination in einem Streifen den Text auf ein Blatt drucken.
- 5. Gerät nach Anspruch i oder q., dadurch gekennzeichnet, daß der Druck der Type in an sich bekannter Weise auf.dem gleichen Papierstreifen erfolgt, in den die Impulskombination gestanzt wird.
- 6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Druckerwählschienen Typenhebel ausgewählt werden, die in an sich bekannter Weise durch nie Zugstäbe beim Druck von oben nach unten bewegt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE726258C true DE726258C (de) | 1942-10-09 |
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ID=7541231
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES139969D Expired DE726258C (de) | 1940-01-31 | 1940-01-31 | Tastengesteuertes Geraet zur Herstellung von Lochstreifen fuer telegrafische Lochstreifensender |
Country Status (1)
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1940
- 1940-01-31 DE DES139969D patent/DE726258C/de not_active Expired
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