DE584450C - Vorrichtung zum Herstellen eines Lochstreifens zum Antreiben von Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen eines Lochstreifens zum Antreiben von Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen

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Publication number
DE584450C
DE584450C DES101634D DES0101634D DE584450C DE 584450 C DE584450 C DE 584450C DE S101634 D DES101634 D DE S101634D DE S0101634 D DES0101634 D DE S0101634D DE 584450 C DE584450 C DE 584450C
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DE
Germany
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punch
tubular body
line casting
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producing
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Expired
Application number
DES101634D
Other languages
English (en)
Inventor
Eduard Marchthal
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE584450C publication Critical patent/DE584450C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B25/00Apparatus specially adapted for preparation of record carriers for controlling composing machines

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen eines Lochstreifens zum Antreiben von Matrizensetz-und Zeilengießmaschinen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Registerstreifen, die zum selbsttätigen Antreiben von an sich bekannten Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen auch aus der Ferne dienen sollen.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, zu diesem Zweck den Papierstreifen mit Hilfe besonderer Lochvorrichtungen derart mit Lochsymbolen zu versehen, daß jeder Buchstabe, jedes Satzzeichen usw. durch ein Lochsymbol verkörpert wird. Mit Hilfe an sich bekannter Fernschreib- oder Telegraphiermaschinen soll der gelochte Text dann fernübertragen und am Empfangsort von Hand oder unter Zwischenschaltung besonderer Einrichtungen auch selbsttätig von neuem gesetzt bzw. gegossen werden.
  • Zum Herstellen des Lochstreifens waren bisher besondere Vorrichtungen erforderlich, die auch ein besonderes Bedienen benötigen. Die hiermit verbundenen Nachteile werden durch die Erfindung ausgeschaltet, und zwar geschieht dies hauptsächlich dadurch, daß an sich bekannte Locheinrichtungen zum Herstellen eines Kombinationslochstreifens derart mit einer ebenfalls an sich bekannten Matrizensetz- und Zeilengießmaschine verbunden sind, daß mit dem Herstellen eines Schriftsatzes gleichzeitig das Herstellen eines Lochstreifens für die Fernübertragung durchgeführt wird.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch inVerbindung mit einer Matrizensetz-undZeilengießmaschine mitumlaufendenMatrizen, diemiteinerAblegeverzahnung versehen sind, dargestellt. Da diese Maschine als bekannt vorausgesetzt werden kann, ist sie nur so weit gezeichnet und beschrieben, als es zum Verständnis der Erfindung unbedingt notwendig erscheint. Die Fig. r bis 5 zeigen ein mit elektrischer Übertragung arbeitendes Ausführungsbeispiel, und zwar: Fig. z eine Gesamtansicht der Maschine mit der Lochungseinrichtung, Fig. a die Anordnung der zusätzlichen Steuerglieder für das Steuern von Kontakten, Fig.3 einen an sich bekannten elektrisch gesteuerten Stanzapparat, Fig. q. eine Einzelheit hierzu, nämlich den Antrieb der Papierstreifenfortschalteinrichtung, Fig.5 ein Schaltungsschema für die aus Fig. a ersichtlichen Kontakte und die in Fig. 3 enthaltenen Elektromagnete, Fig. 6 und 7 ein zweites Ausführungsbeispiel mit vollkommen mechanischer Steuerung der Lochungseinrichtung, und zwar Fig. 6 eine Gesamtansicht der Maschine, Fig. 7 die Anordnung der zusätzlichen Steuerglieder, ähnlich der nach. Fig. z und deren mechanische Verbindung mit dem Stanzapparat.
  • Die Auslöseschienen 2 der bekannten Matrizensetz- und Zeilengießmaschine mit umlaufenden Matrizen stellen die Verbindung der Tasten i mit dem Magazin 3 her, in dessen nebeneinanderliegenden Kanälen sich die Matrizen für jeden Buchstaben, jedes Satzzeichen usw. befinden. Die zusätzliche Locheinrichtung 4 soll einen von der Vorratstolle 5 ablaufenden und auf der zweiten Rolle 6 wieder aufgewickelten Papierstreifen 7 mit Kombinationslochungen versehen.
  • Zu diesem Zweck sind zusätzliche Steuerglieder 8 (Fig. i und 2) vorgesehen, die hohle Achsen sind, die an bestimmten Stellen Ausnehmungen 8a haben, in die Nasen 2a der Auslöseschienen 2 eingreifen. Die Anordnung der Nasen 2a ist an jeder der Schienen 2 eine andere, und zwar lassen sich bei dem Anordnen von sieben hohlen Achsen insgesamt 2' = i28 verschiedene Anordnungen treffen. Jede der hohlen Achsen 8 trägt ferner einen Nocken Sb zum Steuern eines Kontaktes g. Die zum Zwecke der Matrizenauslösung bei dem Anschlag einer Taste z angehobenen Auslöseschienen 2 bewegen also mittels ihrer Nasen 2a gleichzeitig eine oder mehrere der hohlen Achsen 8, wodurch die zugehörigen Kontakte g geschlossen werden.
  • Weiterhin besitzt jede der hohlen Achsen einen zweiten Nocken 8c, der versetzt gegenüber dem Nocken 8b liegt und der mit einer Verbindungsstange io zusammenwirkt, die bei ihrem Verschieben einen Kontakt i i schließt.
  • Die Stanzvorrichtung4 (Fig. i) ist in Fig. 3 in einem Längsschnitt dargestellt. Sie hat sieben Lochstempel 12, die nach ihrem Verstellen durch Blattfedern 13 in ihre Ruhelage zurückgebracht werden. Zu dem Anheben der Lochstempel 12 dient ein entsprechend breit ausgeführtes Exzenter 14, das jedoch bei seiner Umdrehung mit den Lochstempeln 12 selbst nicht in Berührung kommen kann. Zum Herstellen der Verbindung zwischen dem Exzenter 14 und den gewünschten Lochstempeln 12 dienen die jedem Lochstempel zugeordneten waagerecht verschiebbaren Stangen 15, die an den Ankern 16 von Elektromagneten 17 gelenkig angebracht sind und durch Federn 18 beeinflußt werden. Die Höhe der Stangen 15 ist so bemessen, daß sie sich leicht zwischen das Exzenter 14 und die Stempel 12 einschieben lassen und bei der darauffolgend@en Drehung des Exzenters die betreffenden Stempel 12 anheben und den Papierstreifen 7 durchdringen. Federn ig ziehen die Stangen 15 -nach dem Stanzvorgang wieder in die unwirksame Lage zurück, in der die Anker 16 sich gegen Anschläge 20 legen.
  • Die Achse iV des Exzenters 14 steht zweckmäßig über eine Friktionskupplung mit einer dauernd angetriebenen Welle der Maschine in Verbindung. Mit dem Exzenter 14 ist noch eine Sperrscheibe 21 fest verbunden, deren Nase sich gegen den hakenartig ausgebildeten Anker 22 eines Elektromagneten 23 legt. Eine Feder 24 hält den Anker 22 gewöhnlich in der gezeichneten Sperrlage.
  • Mit dem Anker 22 (Fig. 4) ist gelenkig eine Schaltklinke 25 verbunden, die federnd in ein Schaltrad 26 eingreift, das auf der Achse der nicht dargestellten Transporttrommel für den Papierstreifen 7 befestigt ist.
  • Die Verbindung der Kontakte 9 und i i der Fig. 2 und der Elektromagnete 17 und 23 der Fig. 3 ist in Fig. 5 dargestellt. Die Wirkungsweise dieser Sperreinrichtung ist an Hand der Figur leicht verständlich. Entsprechend der Anordnung der Nasen 2a werden die hohlen Achsen 8 gedreht und die zugehörigen Kontakte 9 sowie auf jeden Fall der Kontakt i i geschlossen. Die entsprechenden Elektromagnete 17 schieben ihre Stangen 15 unter die Lochstempel 12, und der Elektromagnet 23 löst durch kurzes Anziehen seines Ankers 22 eine Umdrehung des Exzenters 14 aus. Die Stempel 12 stanzen die gewünschte Lochkombination und kehren unter der Wirkung ihrer Feder 13 zurück, während das weitere Drehen des Exzenters 14 durch den in seine Ruhelage zugekehrten Anker 22 verhindert wird.
  • In Fig. 6 ist die Gesamtansicht der zweiten Ausführungsform dargestellt, und die mit Fig. i übereinstimmenden Teile sind mit den dort verwendeten Bezugszeichen versehen. Die Lochungseinrichtung ist hier jedoch rechts an die Maschine angesetzt und steht in mechanischer Verbindung mit den zusätzlichen Steuergliedern 27, die ebenfalls wie in Fig. i und 2 hohle Achsen bilden.
  • Die Stanzvorrichtung (Fig.7) hat Lochstempel 28, auf die Blattfedern 29 einwirken. Zum Verschieben der Lochstempel 28 dient ein gemeinsames Antriebsglied 30, das durch eine Kurvennut 31 mit Hilfe einer Rolle 30a gesteuert wird. Den Stangen 15 der Fig. 3 entsprechen hier Stangen 32, die an doppelarmigen Hebeln 33 gelenkig angebracht sind. Um die Stangen 32 zwischen das Antriebsglied 30 und die Lochstempel 28 einschieben zu können, sind mechanische Verbindungen 34 zwischen den hohlen Achsen 27 und den Hebeln 33 vorgesehen. Diese Verbindungen können Stahlbänder, Drähte, Darmsaiten o. dgl. sein.
  • Der die Kurvennut 31 tragende Körper steht zweckmäßig wieder über eine Reibungskupplung mit einer dauernd angetriebenen Welle in Verbindung und hat einen V orspr ung 3ia, der mit einer Sperrschiene 35 zusammenwirkt. Diese ist bei 36 drehbar gelagert, also . doppelarmig, und steht unter der Wirkung einer Feder 37. Fortsätze 33a der Hebel 33 legen sich über die Sperrlei$te 35, so daß bei der Drehung eines oder mehrerer Hebel 35 stets eine Freigabe des Kurvenkörpers stattfindet.
  • Die Wirkungsweise dieser Einrichtung entspricht genau der der zuerst beschriebenen elektrisch gesteuerten Anordnung.

Claims (6)

  1. IATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Herstellen eines Lochstreifens zum Antreiben von Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochstempel (12, 28) der Stanzvorrichtung in mechanischer oder elektrischer Verbindung mit dem die Matrizen auslösenden Gestänge einer Matrizensetz- und Zeilengießmaschine stehen, so daß durch Anschlagen der Tasten ein Satz und gleichzeitig ein Lochstreifen hergestellt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizenauslösestangen mit Ansätzen versehen sind, durch die sie quer liegende Rohrkörper (8, 27) drehen können, die die Bewegung der Auslösestangen auf die Stanzvorrichtung übertragen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrkörper (8) Nasen zum Schließen von ihnen zugeordneten Kontakten (9) und eines durch jedes dieser Steuermittel (8) zu schließenden gemeinsamen Kontaktes (i i) besitzen. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit allen Rohrkörpern (8) eine verschiebbare Stange (i o) zusammenarbeitet, die die Drehung jedes Rohrkörpers (8) auf einen gemeinsamen Kontakt (i i) überträgt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Nocken . der Rohrkörper (8) beeinflußten Kontakte (9, 11) die Stromkreise von die Kupplung der Lochstempel (12) mit deren Antriebseinrichtung (14) bzw. die Freigabe dieser Antriebseinrichtung bewirkenden Elektromagneten (17, 23) schließen oder öffnen.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Rohrkörpern (27) flexible Verbindungsmittel (34) sitzen, die die Verbindung mit den zum Steuern der Lochstempel (28) und gleichzeitig zum Auslösen der diese Lochstempel bewegenden Antriebsmittel (30,3 1) dienenden Teile (32, 33) des im Blickfeld des Bedienenden angeordneten Lochers herstellen.
DES101634D 1931-10-28 1931-10-28 Vorrichtung zum Herstellen eines Lochstreifens zum Antreiben von Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen Expired DE584450C (de)

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DE (1) DE584450C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1182672B (de) * 1956-10-17 1964-12-03 Pierre Jean Baptiste Astier Elektromechanische Steuereinrichtung an einer Setzmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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