DE72606C - Selbstverkäufer für Zeitungen und dergl - Google Patents
Selbstverkäufer für Zeitungen und derglInfo
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- DE72606C DE72606C DENDAT72606D DE72606DA DE72606C DE 72606 C DE72606 C DE 72606C DE NDAT72606 D DENDAT72606 D DE NDAT72606D DE 72606D A DE72606D A DE 72606DA DE 72606 C DE72606 C DE 72606C
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- coin
- drum
- shaft
- disk
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F11/00—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
- G07F11/02—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
- G07F11/04—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other
- G07F11/045—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other for sheet shaped or pliable articles
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Vending Machines For Individual Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Die Erfindung besteht in einer Vorrichtung, aus welcher, nach Einwurf eines vorbestimmten
Geldstückes und durch Drehung einer äufseren Kurbel, eine in der Vorrichtung befindliche
Waare (Zeitung etc.) abgegeben wird.
Je nach der Art und den Abmessungen der zu verkaufenden Waaren nimmt die Vorrichtung
verschiedene Formen an und ist deshalb die äufsere Hülle desselben in . der Zeichnung
gar nicht dargestellt.
Fig. ι ist ein Schaubild des in der Vorrichtung befindlichen Werkes und des Gerippes
eines für die Abgabe von Zeitungen eingerichteten Gehäuses.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Werkes, von rechts gesehen.
In diesen beiden Abbildungen ist die Vorrichtung im Ruhezustande.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht wie Fig. 2 während der Vorwärtsbewegung der Kurbel.
Fig., 4 ist eine ähnliche Seitenansicht wie Fig. 2 während der Rückwärtsdrehung der
Kurbel.
Fig. 5 ist eine Seitenansicht des linken Endes des Werkes.
Auf der Grundplatte A sind Säulen α befestigt,
welche eine ausgeschnittene. Platte B tragen; auf dieser sind die zu verkaufenden
Zeitungen zwischen den Streben C aufgeschichtet.
Die Platte A trägt ferner zwei Lager D, welche die parallel zu A gelagerte Welle E
aufnehmen, auf der aufsen die Kurbel F befestigt ist. Die Welle E trägt ferner die
Scheibe G, Fig. 5, welche durch die Feder g derart bethätigt wird, dafs die Kurbel F, wenn
dieselbe sich selbst überlassen wird, immer wieder in ihre in Fig. 1 gezeigte Ruhelage
zurückgeführt wird. Der Anschlag des. Armes e1, Fig. 5, gegen die Stütze al einestheils und der
Anschlag des Armes e2 gegen das Lager D anderenteils begrenzen die Vor- und Rückwärtsdrehung
der Welle E.
Auf der letzteren sitzt lose eine Trommel H, deren Umfang die untere Fläche der untersten
Zeitung berührt. Die Trommel H, Fig. i, ist mit Spitzen t versehen, welche, bei Drehung
der Trommel, die unterste Zeitung vorwärts schieben. Die Trommel H hat eine hohle
Achse H1, an welcher eine Scheibe H2 befestigt
ist. Die Scheibe H2 trägt einen ringförmigen Ansatz Hs, in welchem drei zur
Aufnahme eines Geldstückes / geeignete Einschnitte i angebracht sind. Auf der Welle E
ist endlich noch ein Arm J befestigt, an welchem ein kleiner Hebel j, Fig. 1, gelenkig angebracht
ist, dessen freies Ende, wenn die Vorrichtung in Ruhe ist, durch eine Feder j\
Fig. 4, auf den Umfang des vorspringenden Ringes H3, und zwar etwas hinter dem nach
oben gerichteten Einschnitt z, aufgedrückt wird. Der Hebel j ist dazu bestimmt, als Mitnehmer
zu wirken und werde ich denselben im Folgenden auch kurz so bezeichnen.
Ueber dem vorspringenden Ring ΗΆ ist der
Geldeinwurf K derart angebracht, dafs, wenn das Werk still steht, das in K eingeworfene
Geldstück in einen der Einschnitte i fällt. Es ist nämlich die Scheibe H2 mit drei Kerben h2
versehen, in welche nach und nach, nach jeder Kurbeldrehung, ein an der Platte A befestigter
Schalthaken L einfällt und die Scheibe H2 in
der in den Fig. ι und 2 dargestellten Lage festhält. In dieser Lage ist der eine der Einschnitte
i nach oben gerichtet und liegt demnach unter dem Einwurfsschacht K.
Die Scheibe H'1 trägt ferner über jedem der Einschnitte i einen Vorsprung (z. B. Schraubenkopf)
h*. Dieser ist dazu bestimmt, die Mitnahme der Trommel H durch den Mitnehmer j
zu bewirken, wenn ein Geldstück eingeworfen worden ist und die Kurbel vorwärts gedreht
wird.
So lange kein Geldstück in dem nach oben gerichteten Einschnitt i des Ringes Hz sitzt,
bleibt die Trommel H stehen, wenn auch die Kurbel F vorwärts, d. h. im Sinne des in
Fig. 3 gezeigten Pfeiles gedreht wird. Der Mitnehmer j schleift nämlich dann auf dem
Umfang des Ringes Hs, wobei er unter dem Vorsprung hx hindurchfährt, ohne denselben
zu berühren.
Sitzt aber, wie in den Fig. 1, 2 und 3 gezeigt, ein Geldstück in dem nach oben gerichteten
Einschnitt des Ringes H3, so wirkt der vorstehende Umfang desselben wie eine schiefe
Ebene (bezw. wie ein Keil) auf die untere Fläche des Mitnehmers _;', wenn die Kurbel F
vorwärts gedreht wird, wobei der Mitnehmer gehoben, d. h. vom Umfang des Ringes H3
entfernt und in den Bereich des Vorsprunges oder Anschlages hx gebracht wird. Es geschieht
dann die Mitnahme. Die Trommel H wird dann durch die Welle E mitgenommen
und infolge dessen eine Zeitung vorgeschoben.
Gleichzeitig wird der Schalthaken L aus der entsprechenden Kerbe h2 der Scheibe H2 gehoben,
und zwar durch den an der Welle E angebrachten Vorsprung e3, welcher auf den
Arm /, Fig. 2, des Schalthakens L wirkt. Letzterer trägt ferner einen hakenförmigen
Draht l\ welcher derart angeordnet ist, dafs er bei jeder Hebung des Schalthakens L den
Geldeinwurf K, Fig. 3, absperrt; wenn sich also zwei oder mehr Geldstücke an der Einwurfsrinne befinden sollten, wenn die Kurbel vorwärts
bewegt wird, so werden dieselben durch den Draht Z1 darin zurückgehalten, bis das in
dem nach oben gerichteten Einschnitte i befindliche Geldstück seine Thätigkeit vollendet
hat und der nachfolgende leere Einschnitt i unter den Kanal K gebracht worden ist.
Wenn die Vorwä'rtsdrehung der Kurbel jF
vollendet ist und der Mitnehmer j das thätig gewesene Geldstück bis gegen die an der
Platte A befestigte Feder M geführt hat, so fällt der Schalthaken L in die nachfolgende
Kerbe /)2 ein, wobei der Draht Z1 den Kanal K wieder frei läfst. Das in demselben befindliche
zweite Geldstück fällt dann auf eine am Arm J befestigte, über dem Umfang des
Ringes H3 sich drehende Führung J\ Fig. 2,
welche eine Art schiefe Ebene bildet, um während der Rückwärtsbewegung der Kurbel F
das besagte zweite Geldstück wieder so weit zu heben, bis der Mitnehmer j unter demselben
hindurchgeleitet und die Kurbel unter Einwirkung der Feder g in ihre Ruhelage zurückgeführt
worden ist. Das Geldstück fällt dann in den nach oben gerichteten Einschnitt i und
das Werk kann seine Thätigkeit von neuem beginnen.
Die Feder M verhindert, dafs das in Thätigkeit befindliche Geldstück aus dem Einschnitt i
herausfällt, bevor die Kurbel F ihren Vorwärtshub vollendet hat.
Die Spitzen der Trommel H können auch je nach den abzugebenden Waaren durch
entsprechende Einschnitte oder Nuthen ersetzt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Zeitungsverkäufer, bei welchem durch Drehung der Kurbel F bezw. der Welle' E der auf E sitzende Arm / gedreht und der mit J gelenkig verbundene Hebel (Mitnehmer) j durch das in dem oben befindlichen Einschnitt i der Scheibe H'1 gelangte Geldstück / unter Mithülfe des zugehörigen Vorsprunges hx von H- mit dieser Scheibe gekuppelt wird, welche mit der die Abgabe von Zeitungen vermittelnden, auf E lose sitzenden Trommel H durch die hohle Achse H1 zusammenhängt und wobei die Sperrklinke Z L durch an der Welle E angebrachte Vorsprünge e3 so weit aus einer Kerbe h2 von H'2 ausgehoben wird, dafs die zur Verabfolgung einer Zeitungsnummer erforderliche Drehung der Trommel H stattfinden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE72606C true DE72606C (de) |
Family
ID=345816
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT72606D Expired - Lifetime DE72606C (de) | Selbstverkäufer für Zeitungen und dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE72606C (de) |
-
0
- DE DENDAT72606D patent/DE72606C/de not_active Expired - Lifetime
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