DE192087C - - Google Patents

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DE192087C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F5/00Coin-actuated mechanisms; Interlocks
    • G07F5/02Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated mechanically by coins, e.g. by a single coin

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
192087 KLASSE 43 b. GRUPPE
HERMANN SIEGMUND in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. November 1906 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Geldeinwurf für Selbstverkäufer mit drehbarer Münzentrommel, die nur während einer Teildrehung mit dem Ausgabewerk gekuppelt ist. Die Erfindung besteht hauptsächlich darin, daß die Münzentrommel beweglich (z. B. in einem pendelnden Rahmen) derart gelagert ist, daß nach Beginn der den Kaufvor<gang einleitenden Bewegung ein in der Bahn der
ίο Münze befindlicher Anschlag die Trommel wegdrängt, wodurch ein Triebwerksteil (z. B.
ein Zahnkranzteil) der Münzentrommel zum Eingriff mit dem Antriebsteil des Ausgabe-
J werks gebracht wird.
Diese Einrichtung gewährleistet auch bei rpher Ausführung eine sichere Wirkung.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in 6 Figuren dargestellt.
Das Geldwerk besteht in seinen Hauptteilen aus der Münztrommel a, die drehbar gelagert ist in einem Rahmen b, welcher seinerseits um die im Gestell d e gelagerte Achse c schwingt, ferner aus der an der Münzentrommelwelle angreifenden Oldhamkupplung xy %, welche durch die im Gestellteil e gelagerte Kurbel vom Käufer gedreht werden kann, und einem gekrümmten Hebel q, welcher gleichfalls am Gestell d gelagert ist und den Rahmenfuß g in verschiedenen Stelhingen stützen kann (Fig. 1 und 2).
Die Münztrommel α hat einen gekrümmten Geldkanal m. Am Eingang dieses Kanales befinden sich zwei Justierstifte /; diese lassen zu kleine Geldstücke zwischen sich hindurchfallen und ohne weiteres durch den Kanal m ins Freie oder in einen besonderen Behälter gelangen. Ein maßrichtiges Geldstück wird dagegen durch die Stifte j so festgehalten, daß es mit seinem Rande noch etwas aus dem Trommelmantel herausragt.
Ferner ist die Trommel mit Einschnitten versehen, durch welche ein am Gestell befestigtes Abstreichstück / beim Drehen der Trommel hineintreten kann. An der vorderen Stirnseite der Trommel ist ein Zahnradsektor w angebracht. An dem anderen Trommelende sitzt ein Stift i. Der untere Schenkel des Rahmens b (Schwingarm g) ist über die Trommel hinaus zu einem Sperrzahn g' verlängert; Dieser wird durch die am Gestell angelenkte Klinke q (Fig. 6) entweder in der Rast h' oder h" festgehalten. Diese Rasten /?' und h" sind so angeordnet, daß der Zahnsektor w in das das Ausgabewerk antreibende Zahnrad r nur dann eingreift, wenn sich der Sperrzahn g' in der Rast h" befindet, nicht aber, wenn der Sperrzahn g' in der Rast h' ist.
An der oberen Querverbindung 0 des Gestelles befindet sich ferner ein Anschlag (Druckstück f). Dieses Stück drückt, wenn die Trommel herumgedreht wird, den hervorragenden Rand des Geldstückes und damit auch die Trommel und den Schwingarm g mit dem Sperrzahn g' so weit zurück, daß sich g' aus der Rast h' in die Rast h" be-
gibt und dabei den Zug einer Feder ρ überwindet, welche den Schwingarm g für gewöhnlich in der Rast h' festhält.
Bei Vollendung der Drehung der Tromr mel α drückt der Stift i durch die Nase k die Klinke q so weit zurück, daß der Zahn g' freigegeben wird und durch den Zug der Feder ρ aus der Rast h" in die Rast h' zurückgeschnellt wird.
ίο Ein Zurückdrehen der Münzentrommel wird verhindert durch Zahnlücken auf dem Rande der auf der Trommelwelle sitzenden Kupplung x, in welche die im Arm b gelagerte, unter Wirkung einer Feder t stehende Sperrklinke s eingreift.
Die Münztenrommel α steht in der Stellung nach Fig. 1 und 2 für die Aufnahme eines Geldstückes bereit; das Geldstück η ist in den Mund des Kanals m hineingeglitten und ruht auf den Stiften/ Wird nun die Trommel vermittels der Kurbel gedreht, bis das Geldstück das Druckstück f passiert, so weist f durch das Geldstück η die Trommel a in die Stellung Fig. 3, in welcher die Trommel durch den in die Rast h" eingeschnappten Zahn g' des Rahmens b »festgehalten wird. Vom Beginn der Drehung an bis zu dieser Stellung hat sich die Lücke des Zahnsektors vor dem Rade r befunden; erst beim Weiterdrehen kommen die Zähne des Zahnkranzes n> mit den Zähnen des Zahnrades r in Eingriff und drehen das Zahnrad r so lange herum, bis die Zahnreihe zu Ende ist. Die Umdrehungsgröße des Zahnrades r ist durch längere oder kürzere Zahnung der Peripherie von n> zu bemessen. Zur leichten Änderung derselben an Ort und Stelle wird der Zahnkranz besonders in zwei Teilen ausgeführt, die durch längeres oder kürzeres
Übereinanderlegen die Verzahnungslänge ändern lassen.
Während der Drehung ist das ' Geldstück nach Verlassen der Führung ν nach unten herausgefallen oder durch den Abstreicher / aus der Tasche gedrängt worden. Bald nachdem der letzte Zahn des Sektor n> das Zahnrad r verlassen hat und die Drehung der Münzentrommel fast vollendet ist, drückt der Stift i die Nase k und damit auch die Sperrklinke q zurück. Infolgedessen zieht die Feder ρ den Zahn g' aus der Rast h" in die Rast 7z' zurück, und 'damit tritt wieder die Stellung der Fig. 2 ein, in welcher die Drehung der Kurbel auf den Ausgabemechanismus nicht wirken kann, weil die Verzahnung w r ausgekuppelt ist. Erst nach Einwurf eines neuen Geldstückes kann sich die Kupplung und damit der Schaltvorgang wiederholen.
Das Nähern und Entfernen der Münzentrommel an das andere Triebwerk kann auch geradlinig oder in einer beliebigen Kurve, also etwa durch Anordnung einer geraden Gleitbahn oder eines Exzenters erfolgen. Auch kann als Antriebsteil für das Ausgabewerk an Stelle des Zahnkranzes eine' Zahnstange verwendet werden.

Claims (3)

  1. Pate nt-An Sprüche:
  2. i. Geldeinwurf für Selbstverkäufer mit drehbarer Münzentrommel, die nur während einer Teildrehung mit dem Ausgabe- * werk gekuppelt ist, dadurch gekennzeich- \ net, daß die Münzentrommel (a) beweglieh (z. B. in einem pendelnden Rahmen b) derart gelagert ist, daß nach Beginn der den Kaufvorgang einleitenden Bewegung ein in der Bahn der Münze befindlicher Anschlag (f) die Trommel (a) wegdrängt, wodurch ein Triebwerksteil (z. B. Zahnkranzteil w) der Münzentrommel zum Eingriff mit dem Antriebsteil (z. B. Rad r) des Ausgabewerks gebracht wird.
    . 2. Geldeinwurf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die In- bzw. Außereingriffsstellung der Münzentrommel durch eine mit zwei Rasten (H' h"J versehene Stützklinke (q) zwecks genauer Bemessung der Kupplungsdauer dergestalt gesichert wird, daß nach genügender Entfernung der Münzentrommel (a) vom Anschlag (f) der bewegliche Rahmen (b) in die eine Rast (h") einspringt, nach Beendigung der Schaltbewegung des Ausgabe- 95^ werks aber von einem SXiit (i) der Münzentrommel wieder ausgehoben wird und in die andere Rast (h'J zurückspringt.
  3. 3. Geldeinwurf nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch Verwendung zweier verstellbarer Zahnkranzteile, die sich mehr oder weniger weit überdecken, zum Zweck, eine leichte Änderung der Bogenlänge und damit eine Änderung der Übertragungsdauer gemäß dem Kaufwert vornehmen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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