AT18124B - Geldzähl- und Wechselapparat. - Google Patents

Geldzähl- und Wechselapparat.

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AT18124B
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AT
Austria
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lever
shaft
drum
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clockwork
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Friedrich Schwank
Original Assignee
Friedrich Schwank
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Österreichische PATENTSCHRIFT   Nu 1 81 24.   FRIEDRICH   SCHWANK m WIEN.   



   Geldzähl-undWechselapparat. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Geldzähl- und Wechselapparat, welcher os ermöglicht, sowohl grossere Mengen Geld in verhältnismässig kurzer Zeit zu zählen, als auch   Goldstücke   auf bequeme Weise in Kleingeld umzuwechseln. 



   In den Zeichnungen ist dieser Geldzähl- und Wechselapparat dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 denselben in Vorderansicht, Fig. 2 im Grundriss und Fig. 3 im Schnitt nach   der Linie a-b   der Fig. 1. Der ganze Apparat besteht aus einer der Anzahl der ver-   schiedenen     Münzgrössen   entsprechenden Anzahl von verschiedenen   Münzzälil-bezw. Wechsel-   apparaten, von denen jeder zum Zählen bezw. Wechseln einer bestimmten Münzgrösse dient. 



  Auf einer allen Apparaten gemeinsamen Hauptwelle 1 ist eine Anzahl Trommeln 2 von sechskantigem Querschnitte lose drehbar angeordnet. Auf einer Seite dieser Trommeln ist an diesen ein nasenförmiger, mit einer ringförmigen Vertiefung versehener Ansatz 3 angeordnet. Auf der anderen Seite der Trommeln besitzen dierse eine Vertiefung 4, deren 
 EMI1.1 
 entsprechen. Die Kanten der Trommel sind mit   zahnartigen Ansätzen ü versehon, auf   weichen im Ruhezustande die rohrförmigen Münzenbehälter 7 aufstehen. Diese aus Metall oder mas hergestellten Behälter sind durch je zwei an Stützen 9 befestigte Ringe 8 ge-   führt   und worden durch einen am Behälter befestigten Bund 10, welcher auf dem oberen Ringe 8 aufliegt, gehalten, so dass sie eine Verschiebung in senkrechter Richtung zulassen. 



  Die   untere abgeschrägte Öffnung   des Behälters ist an seiner vorderen Seite mit einer Ein-   biegung-M versehen, weiche   das Herausfallen der Münzen nach. der Vorderseite des Apparates verhindert. In diese Behälter wird das Geld durch die obere Öffnung eingefüllt, und legt sich hiebei flach übereinander auf die unter dem Behälter befindliche Fläche der Trommel. Die den Antrieb der Trommeln vermittelnde Welle 1 wird vermittelst eines 
 EMI1.2 
 das Räderwerk ist ein Sperrad 12 eingeschaltet, in welches eine auf einer für alle Apparate gemeinsamen   Welle 14 brfestigte Sperrklinke 13 oingroift   und dadurch das Uhrwerk in Ruhestellung erhält.

   Durch einen auf Stütze 15 drehbar gelagerten Tasterhebel 16, gegen welchen ein auf der Welle 14 befestigter Hebel 18 durch eine Feder 17 gedrückt wird,   kann   die Sperrklinke 13 ausgelöst und dadurch das Uhrwerk in Tätigkeit gesetzt worden. 
 EMI1.3 
 Räderwerk in Umdrehung versetzte Welle 1 gedreht wird. Bei der Umdrehung der Trommel wird gleichzeitig eine Anzeigevorrichtung in Tätigkeit gesetzt, welche die Anzahl der ansgeworfenen Münzen anzeigt. Diese ist an zwei Stützen 21 angebracht, welche eine Welle 22 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



   Die Wirkungsweise dos Apparates ist nun folgende : Durch das Niederdrücken des der gewünschten Geldsorte entsprechenden   1'asterhebels   16 wird die betreffende Trommel durch Vermittlung des Winkolhobols 20 mit der   Weite J ! gekuppelt   und gleichzeitig durch Vermittlung des Hebels 18 die Sperrklinke 13 gehoben und dadurch das Uhrwerk ausgelöst. Dieses versetzt nun die mit der Welle 1 verkuppelte Trommel 2 in Umdrehung. Hiebei schiebt die Trommel mittels des zahnartigen Ansatzes das auf der obersten Fläche liegende Geldstück unter der   Geldsäule   hinweg. Hiebei wird die ganze Geldsäule samt dem Behälter von der Kante der Trommel gehoben, kommt aber schliesslich wieder in die ursprüngliche Lage zurück.

   Zugleich kommt das jetzt zu unterst liegende Geldstück der Goldsäulc auf die unter dem Behälter befindliche Fläche der Trommel zu liegen. Das vorher ergriffene Geldstück gleitet von der Trommel auf einen   Auffängor   32, von welchem es sodann den Apparat   verlässt.     Der Tasterhebel 16   wird nun solange herabgedrückt, bis die Anzeigevorrichtung die   gewünschte   Anzahl der   Geldstück   anzeigt. Nach Freigabe des   Tastorhebels kommt   die Sperrklinke   18 wieder   mit dem Sperrad 12 in Eingriff und der ganzo   Apparat kommt   zum Stillstand. Es ist sodann nur noch nötig, die Anzeigevorrichtung durch Ziehen an der Schnur   33   wieder auf ihre Nullstellung   zurückzubringen.   



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Ein Geldzähl- und Wechselapparat, bei welchem von den über prismatischen Trommeln (2) in röhrenförmigen Behältern (7) befindlichen Geldsäulen das jeweilig unterste Geldstück bei   Umdrohung   der Trommeln ausgeworfen wird, dadurch   gekennzeichnet,   dass die auf einer Wolle (1) lose angeordneten, durch ein Uhrwerk angetriebenen prismatischen Trommeln   (2)   durch einen Tastorhobel (16) mit der   Wello     (1)   gekuppelt und gleichzeitig durch   Auslösung   dos   Uhrworkos   in Drehung versetzt worden, wobei durch die an der einen
Seite der   Trommeln   angeordneten Stifte   (30)   mittels   IIobelvorrichtung eine Zählvorrichtung   betätigt wird.

Claims (1)

  1. 2. An einem Geldzähl- und Weschelapparat nach Anspruch 1 eine Hebelverbindung, dadurch gekennzeichnet, dass durch einen Tasterhebel (16), dessen freies Ende mit einem Winkelhebel verbunden ist, welcher mit seinem gabelförmigen Ende (35) in die Ringnut des Trommolansatzes (3) eingreift, beim Niederdrücken desselben die Trommel mit der Welle gekuppelt und gleichzeitig durch den gegen den Tasterhebel (16) von unten durch eine Feder (17) gedrückten Hebel (18), welcher auf einer Welle (14) befestigt ist, die auf derselben Welle befestigte Sperrklinke (13) ans dem in das Uhrwerk eingeschalteten Sperr- r. ld (12) ausgelöst und dadurch das Uhrwerk und somit die Trommel in Umdrehung vor- setzt wird.
    3. Eine Anzeigevorrichtung für den Geldzähl- und Wechselapparat nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Drehung der Trommeln (2) die an der einen Seite derselben angeordneten Stifte (30) einen Hebel (28) und dadurch einen mit diesen durch eine Stange (29) verbundenen Anker (26) betätigen, welcher hiebei ein auf einer Welle (22) angeordnetes Sperrad (24) derart beeinflusst, dass dieses durch ouzo Spiralfeder (31) um je einen Zahn und hiebei die obonfalls auf der Welle an Stangen befestigten Täfetchen (23) um je eines weiterbewegt werden, wobei durch Zug an einer auf der EMI2.2 stellung zurückbewegt werden kann. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen.
AT18124D 1903-08-07 1903-08-07 Geldzähl- und Wechselapparat. AT18124B (de)

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