DE725353C - Einstellvorrichtung fuer Theodolite - Google Patents

Einstellvorrichtung fuer Theodolite

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DE725353C
DE725353C DEW106411D DEW0106411D DE725353C DE 725353 C DE725353 C DE 725353C DE W106411 D DEW106411 D DE W106411D DE W0106411 D DEW0106411 D DE W0106411D DE 725353 C DE725353 C DE 725353C
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DE
Germany
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toothing
bearing eccentric
bearing
adjustment device
worms
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Expired
Application number
DEW106411D
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English (en)
Inventor
Josef Karl Perner
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WERKSTAETTEN fur FEINMECHANIK
Original Assignee
WERKSTAETTEN fur FEINMECHANIK
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • F16H3/02Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H3/06Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion with worm and worm-wheel or gears essentially having helical or herring-bone teeth
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C1/00Measuring angles
    • G01C1/02Theodolites
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C1/00Measuring angles
    • G01C1/02Theodolites
    • G01C1/06Arrangements for reading scales

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Description

  • Einstellvorrichtung für Theodolite Die Erfindung betrifft eine Einstellvorrichtung für Theodolite, bei denen der Horizontal-undder Vertikalkreis über j e ein Schneckengetriebe mit ausrückbarer Schnecke einstellbar ist. Mit der getrennten Verstellung zweier Einstellknöpfe ist aber ein rasches Aufsuchen eines bestimmten Punktes nicht möglich, da die mit der Hand ausgeführte Drehung der Einstellknöpfe viel zu langsam ist und über ein durch die jeweilige Handfertigkeit begrenztes Maß an Schnelligkeit nicht gesteigert werden kann.
  • Der Erfindung liegt nun der Gedanke zugrunde, die beiden Teilkreise von ihren Einstellvorrichtungen zu trennen, um dadurch das Fernrohr mit der Hand sofort in die gewünschte Lage einstellen zu können.
  • Diese gleichzeitige Trennung der beiden Teilkreise von ihren Einstellvorrichtungen wird gemäß der Erfindung durch eine Vorrichtung zum gemeinsamen Ausrücken der beiden Schnecken erreicht. Hierbei wird für eine Einstellvorrichtung, bei der jede der Schnecken durch einen Lagerexzenter unter Federwirkung in der Eingriffsstellung mit dem Schneckenrad, erhalten wird, die Vorrichtung so ausgebildet, daß die beiden drehbaren Lagerexzenter durch ein Steuerorgan miteinander zwangläufig gekuppelt sind.
  • In der Zeichnung sind die zum Verständnis der Erfindung wesentlichen Teile einer erfindungsgemäß ausgebildeten Einstellvorrichtung eines Theodoliten schematisch veranschaulicht. Die Einstellvorrichtung ist in Ansickt in zwei zueinander rechtwinkeligen Blickrichtungen, gesehen in den Fig. i und 2, veranschaulicht, wobei die Schnecken zuerst in der eingerückten Lage und hierauf im ausgerückten Zustand veranschaulicht sind.
  • Der Theodolit besitzt eine Horizontalteilscheibe i und eine Vertikalteilscheibe 2 zum Einstellen des nicht dargestellten Fernrohres in eine bestimmte Blickrichtung. Jede Teilscheibe ist mit einer Verzahnung versehen und wird durch je eine Schnecke 3 bzw. q. angetrieben. Die Schnecken 3, 4 sind mit ihren im rechten Winkel zueinander angeordneten Drehachsen 5, 6 in je einem Lagerexzenter 7, 8 exzentrisch zu dessen Drehachse drehbar gelagert und durch je einen Betätigungsknopf 9, io unabhängig voneinander zu bedienen. Die Lagerexzenter 7, 8 sind im nicht dargestellten Gehäuse des Instrumentes drehbar gelagert und unter die Wirkung von Torsionsfedern (nicht veranschaulicht) gestellt, welche die Schnecken 3, 4 in die Verzahnungen der Teilscheiben 1, 2 durch Verdrehung der Lagerexzenter 7, 8 elastisch hineindrücken.
  • Zum gemeinsamen Ausrücken der Schnekken 3, 4 aus den Verzahnungen der Teilscheiben 1, 2 sind beide Lagerexzenter 7, 8 mit Verzahnungen i 1, 1-a versehen, in welche eine gemeinsame, zwei Verzahnungen 13, 14 aufweisende Zahnstange 15 eingreift. Die Verzahnungen 13, 14 sind entsprechend der Lage der Lagerexzenter 7, 8 um 9o° gegeneinander versetzt auf der Zahnstange 15 angeordnet, die im Gehäuse der Vorrichtung vertikal verschiebbar ist und bei ihrer Bewegung beide Lagerexzenter 7, 8 zum Ausrücken der Schnecken 3, 4 gleichzeitig verdreht. Der AntriebGder Zahnstange 15 erfolgt bei dem veranschaulichten Beispiel von dem dem Horizontalteilkreis zugeordneten Lagerexzenter ;7 aus, der zu dem Zweck mit einem von ihm radial abstehenden Auslösehebe116 versehen ist. Damit die unter Federwirkung mit ihren Zahnrädern in Eingriff erhaltenen Schnecken 3, 4 des Horizontalteillzreises i und des Vertikalkreises 2 sich in der Eingriffstellung durch die ihre Lagerexzenter 7, 8 verbindende Zahnstange 15 nicht gegenseitig beeinflussen, ist der Eingriffszeitpunkt der dem Vertikalkreis zugeordneten Zahnstangenverzahnung gegenüber dem Eingriffszeitpunkt der Zahnstangenverzahnung des Horizontalkreises zurückversetzt. Das Ausmaß der Versetzung ist so groß, daß für das Einrücken der Zahnstangenverzahnung 14 in die Verzahnung des dem Vertikalteilkreis zugeordneten Lagerexzenters 8 eine Teildrehung des dem Horizontalteilkreis zugeordneten Lagerexzenters 7 erforderlich ist, der mit der Zahnstange 15 dauernd in Eingriff bleibt. Es verbleibt somit zwischen dem ersten Zahn der Verzahnung 14 der Zahnstange und der Verzahnung 12 des Lagerexzenters 8 ein Abstand, der einerseits die Einrückung der Schnecke 4 in die Verzahnung der Vertikalkreisteilscheibe 2 unter der Wirkung der Torsionsfeder unabhängig von der Einschaltung der Schnecke 3 des Harizontalteilkreises gewährleistet, anderseits durch eine kleine Teilbewegung der Zahnstange 15 aufgehoben wird. Bei der gleichzeitigen Ausrückung der beiden Schnecken 3 und 4 wird daher der Lagerexzenter 7 des Horizontalkreises eine kleine Winkelvoreilung gegenüber dem Lagerexzenter 8 des Vertikalkreises haben.
  • Die Schnecken 3 und 4 bleiben so lange ausgerückt, als der Auslösehebel16 in der in Fig.2 dargestellten Lage durch Fingerdruck erhalten wird. Nach der Freigabe des Auslösehebels werden die beiden Lagerexzenter 7, 8 unter der .Wirkung ihrer Torsionsfedern indie Eingriffsstellung ihrer Schnecken 3, .t verdreht und dabei die Zahnstange 15 samt dem Auslösehebel 16 in die in Fig. i dargestellte Ausgangslage zurückgestellt.
  • Der Querschnitt der Zahnstange kann rund, quadratisch oder rechteckig sein. Die rechteckige Querschnittsform der Zahnstange ist bei der Serienerzeugung derartiger Vorrichtungen von besonderem Vorteil, da sie bei gleicher Ausführung an Typen mit verschieden großen Teilscheibendurchtnessern Koch-oder flachkantig angebracht werden kann.
  • Es sei noch erwähnt, daß zur gleichzeitigen Steuerung der beiden Lagerexzenter auch eine gelenkige Hebelverbindung herangezogen werden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einstellvorrichtung für Theodolite, bei denen der Horizontal- und der Vertikalteilkreis über je ein Schneckengetriebe mit ausrückbarer Schnecke einstellbar ist, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum gemeinsamen Ausrücken der beiden Schnecken (3, 4).
  2. 2. Einstellvorrichtung nach Anspruch i, bei der jede der Schnecken durch einen Lagerexzenter unter Federwirkung in der Eingriffsstellung mit dem Schneckenrad erhalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbaren Lagerexzenter (7, 8) durch ein Steuerorgan (15) miteinander zwangläufig gekuppelt sind.
  3. 3. Einstellvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan als eine zwei gegeneinander um 9o° versetzte Verzahnungen (13, 14) aufweisende Zahnstange (15) ausgebildet ist, von denen die eine Verzahnung (13) mit der Verzahnung (i i) ihres Lagerexzenters (7) dauernd in Eingriff bleibt, wogegen die andere Verzahnung (14) in der Bewegungsrichtung des Steuerorganes so weit gegenüber dem Lagerexzenter (8) zurückversetzt ist, daß sie diesen in ihrer Grundstellung vollständig freigibt.
DEW106411D 1939-10-11 1939-10-11 Einstellvorrichtung fuer Theodolite Expired DE725353C (de)

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DEW106411D DE725353C (de) 1939-10-11 1939-10-11 Einstellvorrichtung fuer Theodolite

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DE725353C true DE725353C (de) 1942-09-19

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DEW106411D Expired DE725353C (de) 1939-10-11 1939-10-11 Einstellvorrichtung fuer Theodolite

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DE (1) DE725353C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE953030C (de) * 1953-10-03 1956-11-22 Champion Spark Plug Co Schaltvorrichtung zur absatzweisen Schaltung eines drehbaren Maschinenteiles, insbesondere eines Drehtisches einer Arbeitsmaschine
US5421096A (en) * 1993-08-17 1995-06-06 Safco Corporation Gear driven alidade assembly

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE953030C (de) * 1953-10-03 1956-11-22 Champion Spark Plug Co Schaltvorrichtung zur absatzweisen Schaltung eines drehbaren Maschinenteiles, insbesondere eines Drehtisches einer Arbeitsmaschine
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