DE697932C - Wendegetriebe mit selbsttaetiger Umschaltung - Google Patents

Wendegetriebe mit selbsttaetiger Umschaltung

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DE697932C
DE697932C DE1938S0132361 DES0132361D DE697932C DE 697932 C DE697932 C DE 697932C DE 1938S0132361 DE1938S0132361 DE 1938S0132361 DE S0132361 D DES0132361 D DE S0132361D DE 697932 C DE697932 C DE 697932C
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DE
Germany
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reversing gear
lever
disk
jaws
shaft
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Expired
Application number
DE1938S0132361
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English (en)
Inventor
Willi Baessler
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SAECHSISCHE TEXTILMASCHINENFAB
Original Assignee
SAECHSISCHE TEXTILMASCHINENFAB
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H3/00Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2712/00Mechanisms for changing direction
    • F16H2712/02Automatic control, e.g. for an alternating movement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear Transmission (AREA)

Description

s 132361
Die Erfindung betrifft ein Wendegetriebe mit selbsttätiger Umschaltung, bei welchem der die .Umschaltung- einer Wechselkuppiung bewirkende Hebel mit ' einer umlaufendem Scheib'e durch eine Feder verbunden ist, die bei Drehung der Scheibe periodisch gespannt wird und den Hebel nach der Freigabe von. Führungsbacken wechselweise nach der einen und anderen Seite schwenkt.
Bei der bekannten Ausführung eines derartigen Wendegetriebes erfolgt das Umlegen des, Schalthebels stets genau nach einer halben Umdrehung der genannten, als Zahnrad ausgebildeten Drehscheibe; der Zeitpunkt der Umschaltung ist also nicht einstellbar.
Bei einem anderen bekannten Wendegetriebe mit selbsttätiger Umschaltung ist die Einrichtung auch schon so getroffen worden, daß der Zeitpunkt der Schaltung bzw. die
ao Schaltperiode einstellbar ist. Zu diesem Zwecke ist die Drehscheibe für die Betätigung des Schalthebels mit Stiften versehen, die wahlweise in'einzelne Löcher eines Kran- · zes von Löchern eingesetzt sind. Jene Einrichtung ermöglicht das Einstellen der Schaltperiode aber nur in verhältnismäßig großen Stufen; außerdem -bietet "sie keine genügende Betriebssicherheit.
Zwecks Vermeidung der geschilderten Nachteile bzw. Ermöglichung einer Ferneinstellungder ,Umschaltvarrichtung sind gemäß· der Erfindung zum Festhalten des SchaMhebels in der jeweiligen Stellung bis zur nächstfolgenden Umschaltung an der Drehsdhieibe zentrisch ' zu deren Achse angeordnete Baickein vorgesehen, die in der Umfangsrichtung einstellbar angeordnet sind.
Die Zeichnung veranschaiulidhit ein Aus-. führun,gsbeispiel des Erfrndungsgegenstandes in zwei verschiedenen Stellungen, und zwar in Verbindung mit dem Antrieb 'eines Drehtopfes für Spinnmaschinen.
Es bezeichnet α die Antriebswelle, deren Zahnrad b .einerseits mit dam lose auf der WeHeK? angeordneten Klaueiirad c und anderemsieits mit dem fest auf einer Welle/ sitzen-
den Zahnrads in Eingriff steht. Das zweite Klauenrad h, das gleichfalls lose auf der Welle ifi? angeordnet ist, wird mittels des Zahnrades g} der Welle / entgegengesetzt, zur Drehrichtung des Klauienrades c angetrieben. Der verschiebbare: Kupplungsteil i ist diuirch Nutfüihrung mit der Wellet verbunden, so daß diese je nach der Stellung des Kuppfangsteüsz in dem einen oder anderen Sinne gedreht wird.
Ferner sitzt auf der Welle rf 'eine Schnecke m für den Antrieb der Steuerscheibe« des Schalthebels k. Die Steuerscheibe ist mit zwei bogenförmigen Backen o1 und o2 versehen, die im Kreisboigen einstellbar angebracht sind. Steuerscheibeη und Schalthebel k sind durch eine Zugfeder^ miteinander verbunden.
Bei -dem in Abb. 1 gezeichneten Zustand wird die Steuerscheibe im Sinne der angegebenen Pfeilrichtung gedreht, nachdem soeben die Umschaltung erf olgt ist. Diese wurde dadurch bewirkt, daß der Schalthebel k, der mittels seiner Ansätze r1 und r2 mit den Backen o1 und o2 zusammenwirkt, soeben unter
as dem Einfluß der Zugfeder/? von der Backeo1 abgeglitten ist. Nachdem vorher die Saheibe « im Sinne des Uhrzeigers gedreht wurde, dreht sie sich jetzt in entgegengesetzter Richtung, so daß die Backe o2 hinter den Ansatzr2 des Schalthebels tritt und diesen festhält. Die Feder ρ wird bei der weiteren Drehung der Scheibe η gespannt und hat das Bestreben, nachdem der Befestigungspunkt q den Totpunkt überschritten hat, den Schalthebel k nach rechte zu ziehen. Dies ist aber erst möglich, nachdem die Backe o2 den SchaMhebel freigegeben hat. Abb. 2 zeigt die Schaltvorrichtung kurz vor Eintritt dieses Zustandes. Sobald Ansatz ή von der Backe ö2 abgleitet,
♦ο wird der Kupplungsteil /" mit dem Klauenradß gekuppelt, so daß sich der Drehsinn der Wellet und der Scheibe« wieder ändert. Die Zugfeder ρ wird von neuem gespannt und zieht den Schalthebel k nach links, sobald Ansatz/·1 die Backe o1 freigibt.
Die Steuerschnecke m kann mehr oder weniger steilgängig· sein, je nach dem gewünschten Zeitabstand für die Umschaltungen. Innerhalb desselben ist außerdem eine Regelung durch Verstellen der Backen o1 und o2 möglich.
Bei der gezeichneten Antriebs vorrichtung eines Drehtopfes ist die Einrichtung so getroffen, 'daß die treibende Welle α und die getriebene Welle s in gleicher Achse- liegen. Diese Einrichtung ist vorteilhaft, wenn es sich darum handelt, vorhandene Antriebe vorrichtungen für Drehtöpfe, die bisher im gleichen Drehsinne angetrieben wurden, so umzubauen, daß sie mit Hilfe des beschriebenen Wendegetriebes im wechselnden Drehsinne Antrieb erhalten.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Wendegetriebe mit selbsttätiger Um-, sdhaltung, bei welchem der die Umschaltung einer Wechselkupplung bewirkende Hebel mit einer umlaufenden Scheibe durch eine Feder verbunden ist, die bei Drehung 'der Scheibe p<eriodisch gespannt wird und den Hebel nach der Freigabe von Führungsbacken wechselweise nach der einen und anderen Seite schwankt, dadurch gekennzeichnet,- daß zum Festhalten des Schalthebels (A) in der jeweiligen Stellung bis zur nächstfolgenden Umschaltung an der Drehscheibe (n) zentrisch zu deren Achse angeordnete Backen (σ1, σ2) dienen, die in Umfangsrichtung 'einstellbar angeordnet sind. .
2. Wendegetriebe nach Anspruch 1,, dadurch gekennzeichnet, daß durch Anordnung von Zwischenrädern die Einrichtung derart ,getroffen ist, daß die treibende Welle (a) und die getriebene Welle (s) in gleicher Achse liegen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1938S0132361 1938-06-03 1938-06-03 Wendegetriebe mit selbsttaetiger Umschaltung Expired DE697932C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE918304C (de) * 1951-04-14 1954-09-23 Philips Nv Wendegetriebe
DE1055313B (de) * 1954-06-23 1959-04-16 Harold Sinclair Kraftuebertragungssystem mit eingebautem Wendegetriebe fuer schwere Antriebe, insbesondere fuer Motorlokomotiven oder Eisenbahn-Motortriebwagen
US2945384A (en) * 1957-09-27 1960-07-19 Gen Electric Co Ltd Mechanisms for producing rotational movement of a mass about an axis with a periodic reversal of the direction of rotation
US3048050A (en) * 1959-01-23 1962-08-07 Curtiss Wright Corp Oscillating servomotor

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