DE72371C - Facettenschleifmaschine für Glaswaaren - Google Patents

Facettenschleifmaschine für Glaswaaren

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DE72371C
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Germany
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shaft
glass
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facet
rod
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Application number
DENDAT72371D
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English (en)
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H. C. SCHRÄDER in Wheeling, West-Virginia, V. St. A
Publication of DE72371C publication Critical patent/DE72371C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/02Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements
    • B24B19/03Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding grooves, e.g. on shafts, in casings, in tubes, homokinetic joint elements for grinding grooves in glass workpieces, e.g. decorative grooves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum selbstthätigen Schleifen der Facetten an dem Umfang von Hohlglasgegenständen,'wie Trinkgläser, Flaschen u. s. w.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 eine Oberansicht der Glasschleifmaschine dar; Fig. 2 ist eine Seitenansicht und Fig. 3 eine Endansicht derselben; Fig. 4, 5, 6 und 7 sind' Sonderansichten einzelner Theile der Maschine.
Der Tisch oder das Traggestell der Maschine ist mit ι bezeichnet. Seine Oberseite ist durch einen stufenförmigen Absatz 2 in der Längenrichtung in zwei Theile von ungleicher Höhe getheilt. Zu beiden Seiten des Tisches 1, etwa in der Mitte desselben, sind Ständer 3 befestigt, in denen die Triebwelle 4 gelagert ist. Auf dem einen Ende der letzteren. sitzt eine Riemscheibe 5, durch welche die Welle Drehung empfängt. In der Mitte der Welle 4 ist ein Schleifstein 6 befestigt, dessen unterer Theil durch einen Ausschnitt 7 des Tisches hinabreicht.
Ueber der durch die Breite der Maschine durchgehenden Hauptwelle 4 ist zu beiden Seiten des Schleifsteins 6 je eine kurze Welle 8 angeordnet, deren Lager auf den Lagerbüchsen der Hauptwelle befestigt sind. Auf dem Aufseilende jeder dieser Wellen 8 sitzt ein Zahnrad 9, welches mit einem kleinen Triebrad 10 auf der Hauptwelle 4 in Eingriff steht; die Wellen 8 erhalten hierdurch Drehung.
Auf dem Tisch 1 sind vier schwingende, stellbare Gestelle 11, je zwei an jedem Ende des Tisches, angeordnet. Diese Gestelle sind auf Drehzapfen der Tragstützen 12 beweglich, welch letztere sowohl in der Längenrichtung des Tisches, als auch gegenüber der Längenachse desselben in beliebigem Winkel stellbar sind. Die Feststellung in bestimmter Lage geschieht durch Schraubenbolzen 13, welche durch längliche Schlitze 14 (Fig. i) des Tisches hindurchgehen. Die Gestelle 11 bestehen aus je zwei Seitentheilen, die an ihrem unteren Ende auf Drehzapfen der Träger 12 schwingen und an ihrem oberen Ende durch ein Querstück 15 verbunden sind, das der Länge nach durchbohrt ist und der Welle 16 als Lager dient. Diese Welle reicht auf beiden Seiten über das Gestell 11 hinaus und ist einestheils drehbar, anderenteils in ihrer Längenrichtung verschiebbar. Das innere Ende dieser Welle 16 steht so weit vor, dafs sie dem Umfang des Schleifsteins gegenübertritt. Auf dieses Ende ist ein elastisches Futter 17, zweckmäfsig aus Gummi, aufgesteckt, auf welches das zu schleifende Glas befestigt wird.
Die Welle 16 ist in ihrer Achsenrichtung verschiebbar mittelst eines Hebels 18, der seinen Drehpunkt auf einem seitlich am Gestell 11 vorstehenden Arm hat; dieser Hebel ist gegabelt, und die Welle 16 geht durch die Gabel hindurch, indem sie mittelst Drehzapfen 19 (Fig. 3) mit derselben verbunden ist. Diese Zapfen greifen in eine Nuth am Umfang der Welle, wodurch die Drehung der letzteren nicht behindert ist.
Nach aufsen ■ hin hat das Gestell 11 einen senkrecht bezw. parallel stehenden Arm 21, durch den die Welle 16 gleichfalls hindurchgeht. Zwischen diesem Arm und der Gestellwange ist ein Sperrrad 22 mittelst Feder und Nuth auf die Welle 16 gesteckt, so dafs
letztere sich in das Sperrrad aus- und einschieben kann. Die das Gestell 11 tragende Stütze 12 ist nach oben in einem Arm 23 verlängert (Fig. 2), an welchem ein in das Sperrrad 22 einfallender Sperrhaken 24 drehbar ist. Dieser Haken hält und dreht das Sperrrad, wenn das Gestell auswärts schwingt.
Auf jeder der kurzen Wellen 8 befinden sich ein Schneckentrieb 25 und zwei Sperrräder 26; dieselben drehen sich mit ihrer Welle 8 fortlaufend. Ferner sitzen lose auf jeder dieser Wellen zwei Excenter 27, welche für gewöhnlich der Drehung nicht folgen, jedoch zeitweise mit der Welle wie folgt gekuppelt werden. An jedem dieser Excenter ist ein tellerförmig ausgehöhlter Ansatz 28 angeformt oder befestigt, der mit der Welle 8 concentrisch ist (Fig. 5). In diesem Ansatz befindet sich ein Sperrrad 26, das auf der Welle festsitzt und in welches eine am Ansatz 28 befestigte Sperrklinke 29 eingreift. So lange dies geschieht, ist das Excenter 27 mit der Welle 8 gekuppelt.
In einer in das Lagergehäuse der Hauptwelle 4 eingearbeiteten Nuth ist ein Gleitstück 31 verschiebbar, welches für gewöhnlich durch eine Feder 30 (Fig. 4) in der Drehungsbahn der Klinke 29 gehalten wird, jedoch aus derselben ausgerückt werden kann. Die Klinke 29 steht unter Federdruck, und wenn ihr äufseres Ende bei der Drehung gegen das Gleitstück anschlägt, wird der Sperrhaken aus dem Sperrrad 26 ausgehoben, welch letzteres mit der Welle weiter rotirt, während das Excenter 27 stillsteht. Wenn das Gleitstück 31 aus der Bahn der Klinke 29 ausgerückt ist, dreht sich das Excenter 27 mit der Welle 8 so lange weiter, bis das Gleitstück wieder in die Bahn der Klinke tritt und letztere gegen dasselbe anschlägt. Das Excenter 27 ist durch Stangen 32 mit dem oberen Ende der schwingenden Gestelle 11 verbunden und letztere werden hierdurch bei jeder Drehung der Excenter in Schwingung versetzt, zu dem später beschriebenen Zwecke.
In derselben Nuth mit dem Gleitstück 31 befindet sich ein zweiter Schieber 33, dessen nach oben aufstehender Arm 34 dem Ende einer Stange 35 als Führung dient; die Stange ist mit ihrem anderen Ende oben am schwingenden Gestell 11 befestigt und folgt der Bewegung des letzteren. Das freie Ende der Stange 35 hat Eingriff mit der Schnecke 25, deren Drehung die Stange 35 nebst ihrer Führung 34 und dem Schieber 33 gegen den Schleifstein hinbewegt, während eine Feder 36 (Fig. 4) diese Theile zurückzieht, sobald die Stange 35 aufser Angriff mit der Schnecke 25 kommt.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende: Wenn die Hauptwelle 4 durch die Riemscheibe 5 Drehung empfängt, so überträgt sich letztere durch die Zahnräder 9 und ι ο auf die Schnecken 25 der Welle 8, und da die freien Enden der Stangen 3 5 in das Gewinde dieser Schnecken eingreifen, so werden sie allmälig nach dem Schleifstein hinbewegt, wobei die Gleitschieber 33 mitgenommen werden. Sobald der Schieber 3 3 gegen das Gleitstück 31 stöfst, wird letzteres aus der Drehungsbahn der Sperrklinke 29 ausgerückt und letztere kommt in Eingriff mit dem Sperrrad 26, wodurch die Excenter 27 mit der Welle 8 gekuppelt werden und die Drehung derselben mitmachen. Durch diese Excenter werden dann die Gestelle 11 mittelst der Stangen 32 in Schwingungen gesetzt und die an den Gestellen 11 befestigten Stangen 35 werden aus den Schnecken 25 ausgehoben. Sobald dies geschehen, ziehen die Federn 36 die Gleitschieber 33 bis zu ihrem stellbaren Ausgangspunkt zurück und die Stangen 35 treten, sobald die Gestelle 11 wieder vorschwingen, von neuem in Eingriff mit den Schnecken 25.
Das durch die Stangen 32, wie beschrieben.! bewirkte Rückwärtsschwingen der Gestelle 11 hat durch den Eingriff der Sperrklinken 24 in die Sperrräder 22 eine Theildrehung der Wellen 16 zur Folge. Beim Einwärtsschwingen der Gestelle 11 greifen die Klinken 24 in den nächsten Zahn des betreffenden Sperrrades 22, bis zur nächstfolgenden Rückwärtsbewegung der Gestelle 11, die dann abermals eine Theildrehung der Wellen 16 verursacht, und so fort, bis eine volle Umdrehung der Wellen 16 vollendet ist. Sobald letzteres geschehen ist, fällt ein am Arm 23 drehbar befestigter Sperrhaken 38.in einen Ausschnitt 39, welcher sich in der Sperrradnabe oder in der Welle 16 befindet (Fig. 7), und hält das Gestell in seiner zurückgezogenen Stellung fest. ,
Der Arbeiter nimmt nun das Glas von dem Futter 17 ab und steckt ein neues Glas auf, wonach er den Sperrhaken 38 aushebt; das Gestell 11 schwingt nun durch den Zug eines Gewichts w wieder gegen den Schleifstein hin, und das Schleifen beginnt von neuem. Die Zahl der Zähne des Sperrrades 22 entspricht der Zahl der an das Glas anzuschleifenden Facetten. Nach jeder vollen Umdrehung der Welle 16 und des darauf sitzenden Sperrrades 22 wird das Gestell 11 mit dem fertig geschliffenen Glas, wie vorbeschrieben, ausgerückt und ein neues Glas aufgesteckt.
Die Stellung der Theile ist so bemessen, dafs, wenn die Excenter 27 in Wirkung treten, die Gleitstücke 31 in ihre normale Stellung zurückkehren, bevor eine volle Umdrehung ist, so dafs die Sperrklinken 29 ausgerückt und die Sperrräder 26 von der Welle losgekuppelt werden und sich frei drehen können, nachdem eine Umdrehung beendigt ist, bis die Gleit-
stücke 31 durch die Schieber 33 wieder ausgerückt werden.
Die Wellen 16 werden beständig durch Federn 59 (Fig. 3), welche zwischen den Hebeln 18 und der Gestellwange 11 angeordnet sind, gegen den Schleifstein 6 hin gedrückt. Diese Einwärtsbewegung wird begrenzt durch einen am- Gestell befestigten Anschlag 40 (Fig. 6); letzterer besteht aus einer stellbaren Stange, deren inneres Ende rechtwinklig umgebogen ist und sich vor das auf der Welle 16 sitzende Futter 17 legt. Die Stellung dieser Stange 40 wird durch Muttern 41 (Fig. 1), welche gegen die eine Wange des Gestells 11 anliegen, bewirkt. Durch die Begrenzung der Einwärtsbewegung der Welle 16 wird die Länge der an das Glas anzuschleifenden Facetten bestimmt, indem die mit dem Schleifstein in Berührung tretende Länge des Glases auf diese Weise nach Bedarf veränderlich gemacht ist.
Eine am Gestell 11 drehbar angebrachte, durch Gewicht belastete Sperrklinke, welche in das Sperrrad 22 eingreift, verhütet eine Rückwärtsdrehung dieses Sperrrades und hält dasselbe, zusammen mit der Klinke 24, fest, so lange das Gestell 11 sich in Ruhe befindet. An der Stange 40 ist ein Griff 62 befestigt, um sie so drehen zu können, dafs ihr inneres, umgebogenes Ende von dem Futter 17 abgewendet wird, um das fertige Glas von diesem Futter abnehmen und ein neues Glas aufstecken zu können. Die schwingenden Gestelle 11 werden beständig gegen den Schleifstein hin gedrückt durch Gewichte W, welche auf den aus den Gestellen 11 vorstehenden Armen w stellbar sind. Durch diese Stellbarkeit wird der Druck, mit dem das Glas gegen den Stein anliegt, nach Bedarf verändert und dadurch der Grad des auszuführenden Schliffes geregelt.
Da der Schleifstein sich im Gebrauch allmälig abnutzt, so ist es nothwendig, die Gestelle 11 von Zeit zu Zeit entsprechend gegen den am Durchmesser kleiner werdenden Stein heranzustellen; dies geschieht durch die Schraubenbolzen 13 und die Schlitze 14 im Tisch ι. ' .
Je kleiner der Schleifstein wird, eine um so. gröfsere "Zahl von Umdrehungen wird derselbe machen müssen, um eine Facette von gegebenen Mafsen zu schleifen. Es sind deshalb für die Bewegung des Gleitschiebers 33 stellbare Anschläge 37 (Fig. 3) vorgesehen, so dafs bei kleiner werdendem Stein durch Stellung dieser Anschläge ein Eingreifen der Stangenenden 35 näher am äufseren Ende der Schnecken 25 herbeigeführt wird. Es legt folglich der Schieber 33 einen weiteren Weg zurück und das Glas bleibt gegen den Stein länger angedrückt, bevor der Schieber 33 das Gleitstück 31 aus der Bahn der Klinke 29 ausrückt. Die Stangen 32 und 35 sind an den Gestellen 11 stellbar befestigt, um die letzteren näher an den Stein heranstellen zu können.
Dadurch, dafs der Arbeitstisch 1 den stufenförmigen Absatz 2 besitzt, ist die Möglichkeit gegeben, auf jeder Seite des Schleifsteines 6 zwei Gestelle in verschiedener Höhenlage aufzustellen und folglich auf jeder Seite zwei Gläser zugleich zu schleifen, ohne dafs die dazu erforderlichen Einrichtungen einander im Wege stehen. Es werden also gleichzeitig vier Gläser geschliffen.
Da es manchmal verlangt wird, auf den Umfang der Gläser mehrere Reihen von Facetten zu schleifen, so kann die durch die Fig. 6 gezeigte Einrichtung Anwendung finden. Dieselbe besteht aus einem an einer Wange des Gestelles 11 befestigten, stufenförmig abgesetzten Block 42, welcher in senkrechter Richtung in einer Führung verschiebbar ist (Fig. 7). An der Stange 40 ist ein Querstift 43 befestigt, der sich auf eine der Stufen des Blockes 42 auflegt. An dem in der Führung beweglichen Theil des Blockes stehen so viel Stifte 44, als der Block 42 Stufen hat, gegen das Sperrrad 22 hin vor. An letzterem ist ein seitlich vorspringender Stift 45 befestigt, welcher nach einander die Stifte 44 trifft und dadurch den Block 42 um je eine Stufe verschiebt. Dabei fällt der Querstift 43 von einer Stufe zur anderen herab und gestattet der Stange 40 und der Welle 16 eine Einwärtsbewegung unter Wirkung der Feder 59, welche den Hebel 18 anzieht. Der die Stifte 44 tragende Arm des Blockes 42 hält den Sperrhaken 38 aufser Eingriff mit dem Ausschnitt 39 der Welle 16, bis der Block 42 in seine tiefste Stellung herabgedrückt ist, worauf dann der Sperrhaken 38 einfällt und das Gestell 11 stillsetzt, bis der Block 42 wieder hinaufgeschoben wird.

Claims (1)

  1. Pa ten t-An sp rüche:
    ι . Eine Facettenschleifmaschine für Glaswaaren mit zwei oder mehreren in verschiedener Höhenstellung angeordneten, die Werkstücke an den Umfang des Steines anlegenden Traggestellen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Abstellung des Glases vom Stein nach Beendigung jeder Facette durch eine von' der Hauptwelle aus in Drehung gesetzte Schneckenwelle (8) herbeigeführt wird, • deren Schneckengang eine am schwingenden Gestell (11) befestigte Stange (35) allmälig fortbewegt und nach einer bestimmten Tourenzahl mittelst dieser Stange (35) ein Excenter (27) mit seiner Welle (8) kuppelt, welches Excenter bei seiner nun beginnenden Drehung mittelst einer Schubstange (32) das Gestell (11) zurückschwingt, wobei die
    Theilscheibe (22) auf der das Glas tragenden Welle (16) um einen Zahn gedreht wird.
    Maschine der durch Anspruch ι. gekennzeichneten Art, bei welcher zum selbstthätigen Wiederanlegen des Glases an den Stein vor Beginn jeder neuen Facette eine Vorrichtung angeordnet ist,' die besteht aus dem die Kuppelung des Excenters (27) mit seiner Welle (8) wieder lösenden Gleitstück (31), welches in die Bahn der Klinke (29) wieder vorschnellt, sobald der von der Stange (35) bewegte Schieber (33) nach Beendigung einer Facette zurückgleitet.
    Maschine der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Art mit einer Vorrichtung zur seitlichen Vorschiebung des zu schleifenden Glases gegen den Umfang des Steines, bestehend aus der von dem schwingenden Gestell (11) getragenen, in der Lä'ngenrichtung in stellbaren Grenzen verschiebbaren und zugleich drehbaren Welle (16) mit Theilscheibe (22) und Futter (17).
    Maschine der durch Anspruch Γ. gekennzeichneten Art, bei welcher zum Schleifen mehrerer Reihen von Facetten auf den Umfang des Glases ein stufenförmig abgesetzter, durch einen Anschlagstift (45) an der Theilscheibe (22) verschiebbarer Block (42) am schwingenden Gestell (11) angeordnet ist, wodurch die den Vorschub der Welle (16) begrenzende Stange (40) stufenweise in verschiedenen, auf einander folgenden Höhestellungen gehalten wird.
    Maschine der durch Anspruch 1. bezeichneten Art, bei welcher zum Stillsetzen des das anzuschleifende Glas haltenden Gestelles (11) nach Beendigung der letzten Facette eine Sperrklinke (38) am Träger (12) befestigt ist, welche je nach einer vollen Umdrehung der das Glas haltendenWelle(i6) in eine Rast einfällt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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