DE721774C - Entladungsroehre mit einer mittelbar geheizten Gluehkathode - Google Patents
Entladungsroehre mit einer mittelbar geheizten GluehkathodeInfo
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- DE721774C DE721774C DET46532D DET0046532D DE721774C DE 721774 C DE721774 C DE 721774C DE T46532 D DET46532 D DE T46532D DE T0046532 D DET0046532 D DE T0046532D DE 721774 C DE721774 C DE 721774C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J1/00—Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
- H01J1/02—Main electrodes
- H01J1/13—Solid thermionic cathodes
- H01J1/20—Cathodes heated indirectly by an electric current; Cathodes heated by electron or ion bombardment
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Description
- Entladungsröhre mit einer mittelbar geheizten Glühkathode Im Hauptpatent ist eine Entladungsröhre mit einer mittelbar geheizten Kathode beschrieben, bei der die Kathode einen linsenförmigen Querschnitt hat und die Haltestreben zumindest der innersten, die Kathode umgebenden Elektrode in der durch die Ecken des Linsenquerschnittes verlaufenden 'Ebene liegen.
- Die Erfindung bezweckt eine Verbesserung des Gegenstandes des Hauptpatents.
- Gemäß der Erfindung wird der Kathodenquerschnitt durch Wegfall der Ecken des linsenförmigen Gebildes beim Hauptpatent ähnlich dem einer Tonne gemacht, und es werden die den Gitterstreben zugekehrten Schmalseiten der Kathode nicht aktiviert, sondern metallisch blank gelassen.
- Gemäß dem Hauptpatent haben die um die Kathode herum angeordneten Elektroden überall gleichen Abstand von, der emittierenden Kathodenfläche. Dieser Vorteil des Hauptpatents bleibt bei der Kathode gemäß der Erfindung voll erhalten. Darüber hinaus ergibt sich aber durch den Fortfall der Ecken Raum für dicke Gitterhaltestreben und ein geringer Abstand der Streben voneinander. Da man dabei trotz der Dicke der Streben sehr nahe mit den Gitterdrähten an die Kathode herangehen kann und auch darf, weil die Kürze der Gitterwindungen infolge des kleiner. Strebenabstandes und die gute Wärmeleitfähigkeit der dicken Streben eine gute Wärmeabfuhr vom Gitter gewährleisten, ergibt sich insgesamt eine Erhöhung ,.der Steilheit sogar gegenüber den Röhren gemäß dem Hauptpatent und erst recht gegenüber anderen Röhren. Die Erhöhung der Steilheit ist aber dabei nicht durch andere Nachteile erkauft.
- Eine nähere Erläuterung der Erfindung soll an Hand der Zeichnung gegeben werden, die den Querschnitt durch ein Elektrodensystem darstellt. Die Glühkathode besteht aus einem keramischen Körper i, in dessen Bohrungen,-? der Heizdraht g liegt. Außen trägt der keramische Körper eine Metallschicht q, die entweder aus einer übergeschobenen Hülse oder einem durch irgendein bekanntes Metallisierungsverfahren aufgebrachten Metallbelag besteht. Die gewölbten Seiten B der Kathode sind z. B. Kreisbogen; die um die Mittelpunkte O; O' geschlagen sind. Die Seitenflächen S sind eben und parallel zu einer durch die Kreismittelpunkte O, O' gehender., senkrecht zur Zeichenebene errichteten Ebene. Die gewölbten Kathodenflächen B sind mit einem emissionsaktiven Belag 5, z. B. einer Erdalkalioxydpaste, bedeckt. Die Seitenflächen S hingegen sind nicht aktiviert und weisen daher eine metallische Oberfläche auf.
- Die übrigen Elektroden mögen im angeführten Beispiel in zur Kathodenoberfläche äquidistanten Flächen liegen, d. h. die auf die Entladung wirksamen Flächen haben als Querschnitte Kreisbogen, die um dieselben Mittelpunkte O, O' gezogen sind. Das Steuergitter 6 wird von zwei Haltestreben 7 getragen, die in der Symmetrieebene liegen, welche man sich durch die Schnittpunkte der beiden die Kathode begrenzenden Kreisbogen gelegt denken kann. Auch die Anode ä. besteht aus zur gewölbten Kathodenoberfläche äquidistanten Flächen und wird von den in der gleichen Symmetrieebene eingeordneten Streben 9 getragen. Da die Elektronen im wesentlichen senkrecht zur Kathodenoberfläche B austreten, spielt sich der Entladungsvorgang in den Winkeln (p ab. Man kann daher auch auf die außerhalb dieses Winkels liegenden Teile der Anode verzichten und diese etwa aus zwei gewölbten Blechstreifen herstellen, die sich nur über einen dem Winkel cp entsprechenden Bogen erstrecken. Dies bedingt natürlich auch eine Verlegung der Stützeng. Durch den Wegfall der Ecken des linsenförmigen Isathodenquerschnittes gewinnt man Platz für vef hältnismäßig dicke Gitterstreben 7, ohne daß durch diese eine unzulässige Feldverzerrun', verursacht wird. Insbesondere kann d s' er trebendurchmesser noch wesentlich dikker gemacht werden, als dies bei einem vollen Linsenquerschnitt gemäß dem Hauptpatent möglich wäre, und trotzdem bleibt das Feld innerhalb der Entladungsbahn gleichmäßig. Es leuchtet ein, daß auf diese Weise das Röhrenklingen praktisch ganz unterdrückt werden kann. Ferner .bewirkt der große Querschnitt der Haltestreben eine gleichmäßige Temperaturverteilung längs derselben und gleichzeitig eine Erniedrigung der Gittertemperatur, so daß die Gefahr einer thermischen Gitteremission zurücktritt. Durch den Fortfall der Ecken des Linsenquerschnittes wird auch der Abstand zwischen der Gitterstrebe und der Kathode größer als der Abstand zwischen der Gitterwicklung und dem daraufliegenden aktiven Teil der Kathodenoberfläche. Da die Schmalseiten S der Kathode metallisch blank sind und der Strahlungskoeffizient einer beispielsweise aus Nilekel bestehenden Oberfläche nur etwa halb so groß wie der des aktivierten Teils der Kathode ist, wird gegen die Haltestreben weniger Wärme abgestrahlt und auf diese Weise eine weitere Herabsetzung der Gittertemperatur erzielt.
- Im Rahmen der Erfindung liegen natürlich auch verschiedene Abwandlungen des Ausführungsbeispiels. Die Kathode und damit auch das Elektrodensystem-können sowohl die Form von zylindrischen als auch von sphärischen Linsen haben. Die Seitenflächen S können auch konkav gekrümmt sein, wodurch sich die Abstände zwischen der Kathode und den Gitterstreben noch etwas vergrößern läßt. Die Krümmung kann außerdem so gewählt werden, daß eine gewisse Bündelung der von diesen Flächen ausgehenden Wärmestrahlen erzielt wird und diese an den Gitterstreben vorbeigeht. Die Krümmung der mit B bezeichneten Flächen braucht nicht kreis- bzw. kugelförmig zu sein, sondern kann auch davon abweichen, muß jedoch immer konvex sein. Die außerhalb des Steuergitters angeordneten Elektroden, insbesondere die Anode, müssen nicht mehr unbedingt äquidistant zur Kathodenoberfläche sein. Es lassen sich beispielsweise auch kreiszylindrische oder kastenförmige Anoden verwenden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Entladungsröhre mit einer mittelbar geheizten Glühkathode nach Patent 635 5.12, dadurch gekennzeichnet, daß der Kathodenquerschnitt durch Wegfall der Ecken des linsenförmigen Gebildes ähnlich dem einer Tonne ist und die den Gitterstreben (7) zugekehrten Schmalseiten (S) nicht aktiviert, sondern metallisch blank sind.
- 2. Entladungsröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen (S) der Kathode konkav ausgebildet sind.
- 3. Entladungsröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen derart gekrümmt sind, daß die von ihnen ausgesandte Wärmestrahlung als gebündelte Strahlung an den Gitterstreben vorbeigeht. 4.. Entladungsröhre nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen (S) der Kathode aus Nickel bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET46532D DE721774C (de) | 1934-03-01 | 1936-03-04 | Entladungsroehre mit einer mittelbar geheizten Gluehkathode |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET43654D DE635542C (de) | 1934-03-01 | 1934-03-01 | Entladungsroehre mit einer mittelbar geheizten Kathode |
| DET46532D DE721774C (de) | 1934-03-01 | 1936-03-04 | Entladungsroehre mit einer mittelbar geheizten Gluehkathode |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE721774C true DE721774C (de) | 1942-06-18 |
Family
ID=25943531
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET46532D Expired DE721774C (de) | 1934-03-01 | 1936-03-04 | Entladungsroehre mit einer mittelbar geheizten Gluehkathode |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE721774C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE857537C (de) * | 1942-07-17 | 1952-12-01 | Telefunken Gmbh | Elektrische Entladungsroehre mit mittelbar geheizter Kathode |
| DE973812C (de) * | 1954-01-20 | 1960-06-15 | Siemens Ag | Mittelbar geheizte Kathode fuer elektrische Entladungsgefaesse mit einer rohrfoermig ausgebildeten Kathodenhuelse |
-
1936
- 1936-03-04 DE DET46532D patent/DE721774C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE857537C (de) * | 1942-07-17 | 1952-12-01 | Telefunken Gmbh | Elektrische Entladungsroehre mit mittelbar geheizter Kathode |
| DE973812C (de) * | 1954-01-20 | 1960-06-15 | Siemens Ag | Mittelbar geheizte Kathode fuer elektrische Entladungsgefaesse mit einer rohrfoermig ausgebildeten Kathodenhuelse |
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