DE475765C - Entladungsroehre - Google Patents

Entladungsroehre

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Publication number
DE475765C
DE475765C DEN25529D DEN0025529D DE475765C DE 475765 C DE475765 C DE 475765C DE N25529 D DEN25529 D DE N25529D DE N0025529 D DEN0025529 D DE N0025529D DE 475765 C DE475765 C DE 475765C
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DE
Germany
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cathode
wires
pinch point
lead
heating element
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Expired
Application number
DEN25529D
Other languages
English (en)
Inventor
Popko Reinder Dijhsterhuis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J21/00Vacuum tubes
    • H01J21/02Tubes with a single discharge path
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/62Leading-in conductors

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  • Discharge Lamp (AREA)

Description

Es sind schon elektrische Entladungsröhren mit einer hohlen Kathode, z. B. einer zylindrischen Oxydkathode, bekannt, bei denen die Kathode mittels eines in ihr angeordneten elektrischen Heizelementes erhitzt wird und bei denen die Einführungsdrähte für dieses Element, für die Kathode und für die übrigen Elektroden durch eine einzige sogenannte Quetschstelle hindurch eingeführt sind.
Gegenstand der Erfindung ist, die Wirkung einer solchen Entladungsröhre von den störenden elektromagnetischen wie auch elektrostatischen induktiven Einflüssen, welche von dem Heizelement ausgehen, zu befreien. Selbstverständlich muß insbesondere die Steuerelektrode vor diesen induktiven Einflüssen geschützt werden.
Gemäß der Erfindung werden zum Erreichen dieses Zieles die Einführungsdrähte für das
ao Heizelement, für die Kathode und für die übrigen Elektroden durch eine einzige Quetschstelle hindurch in die Röhre eingeführt, wobei die Einführungsdrähte für das Heizelement dicht nebeneinander an der einen äußersten
»5 Seite der Quetschsteüe und die Einführungsdrähte für die Elektroden, insbesondere derjenigen für das etwaige Steuergitter, soweit wie möglich von ihnen entfernt an dem anderen Ende der Quetschstelle liegen.
Man kann dann ohne irgendwelche Schwierigkeit das Heizelement mit Wechselstrom speisen, ohne daß der Anodenstrom in hinderlicher Weise von der Frequenz dieses Wechselstromes moduliert wird.
Es empfiehlt sich in den meisten Fällen, an der Öffnung der Kathode, durch die das Heizelement hineingesteckt worden ist, eine Abschirmvorrichtung zwischen der oder den anderen Elektroden der Röhre und dem aus der Kathode herausragenden Teil des Heizelementes anzubringen.
Für die Herstellung der Kathode wird zweckmäßig Chromeisen verwendet, da dieser Stoff sich leicht entgasen läßt und überdies leicht an Glas anschmelzbar ist, wodurch es möglich wird, die Kathode mit der offenen Seite an die Glashülle der Röhre anzuschmelzen, so daß der Hohlraum der Kathode alsdann von außen her zugänglich ist. Das Heizelement kann somit leicht ausgewechselt werden, ohne daß man die Röhre auseinanderzunehmen braucht.
Wird nun auch noch die Anode aus Chromeisen hergestellt und richtet man die Röhre derart ein, daß der größte Teil ihrer Außen-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Popko Reinder Dijhsterhuis in Eindhoven, HoIl.
wandung durch die Anode gebildet wird, so erhält man ein festes Ganzes, das weder eine zerbrechliche Glasglocke noch einen Glühfaden innerhalb der Röhre besitzt.
In der Abbildung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Bei der dargestellten Röhre sind alle Stromzuführungsdrähte nur auf einer Seite der Röhre 16 durch eine einzige Quetschstelle -herausgeführt. Die Kathode ι ist auf beiden Seiten offen, so daß es möglich ist, den Glühfaden 4 mittels einer Feder 21 gestreckt zu halten.
Die Stromzufuhr zum Glühkörper 4 erfolgt über Leitungen 5 und 6, die durch die Quetschstelle 15 hindurch zu Zuführungsdrähten 17 und 18 geführt sind, wobei die Leitungen 5 und 6 an der einen Seite der Quetschstelle und der Zuführungsdraht 10 für das Gitter 2 an der gegenüberliegenden Seite dieser Quetschstelle herausgeführt sind, um die Leitung 10 in größtmöglicher Entfernung von den Leitungen zu halten, durch die der Wechselstrom zum Erhitzen des Glühfadens fließt. Um das. Gitter 2 soweit wie möglich außerhalb des Induktionsbereiches des Glühkörpers 4 zu halten, wird die Kathode 1 bedeutend langer als dieser Glühkörper und auch bedeutend langer als das Gitter 2 gemacht. Die Kathode wird zweckmäßig aus Chromeisen hergestellt, und der Teil der Außenoberfläche, der wirksam an der Emission teilnehmen soll, mit einer dazu geeigneten wirksamen Schicht überzogen. Die Anode 3 ist mit dem Zuführungsdraht 11 verbunden.
Die leitende Verbindung mit der Kathode erfolgt durch einen Metallbügel 19, der an einer durch die Quetschstelle 15 hindurchgeführten metallenen Tragstange 20 befestigt ist, welche am oberen Ende die bereits genannte Feder 21 unterstützt. In dieser Weise wird zugleich eine leitende Verbindung zwischen der Kathode 1 und dem Mittelpunkt des Glühfadens 4 erhalten, wodurch ' der Einfluß der Periode des durch den Glühfaden 4 gehenden Wechselstromes noch mehr verringert wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Entladungsröhre, bei der eine hohle Kathode von einem besonderen elektrischen Heizelement erhitzt wird und die Einführungsdrähte für das Element, für die Kathode und für die übrigen Elektroden durch eine einzige Quetschstelle hindurch herausgeführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführungsdrähte für das Heizelement dicht nebeneinander an der einen äußersten Seite der Quetschstelle liegen, während die Einführungsdrähte für die Elektroden, insbesondere der für das etwaige Steuergitter, möglichst weit von ihnen entfernt an dem anderen Ende der Quetschstelle liegen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN25529D 1925-04-30 1926-02-09 Entladungsroehre Expired DE475765C (de)

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US2869032A (en) * 1957-04-29 1959-01-13 Raytheon Mfg Co Noninductive cathode heaters

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FR610732A (fr) 1926-09-11
US1672116A (en) 1928-06-05
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