DE868320C - Elektronenroehre - Google Patents

Elektronenroehre

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DE868320C
DE868320C DES2329A DES0002329A DE868320C DE 868320 C DE868320 C DE 868320C DE S2329 A DES2329 A DE S2329A DE S0002329 A DES0002329 A DE S0002329A DE 868320 C DE868320 C DE 868320C
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DE
Germany
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grid
mesh
cathode
electron
electron tube
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Expired
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DES2329A
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English (en)
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DE1629093U (de
Inventor
Werner Dr Phil Jacobi
Helmut Dr Phil Nat Katz
Oskar Dr Phil Habil Pfetscher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/28Non-electron-emitting electrodes; Screens
    • H01J19/38Control electrodes, e.g. grid
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0012Constructional arrangements
    • H01J2893/0015Non-sealed electrodes
    • H01J2893/0018Bar or cage-like grids

Landscapes

  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description

  • Elektronenröhre Die Erfindung betrifft eine Elektronenröhre, insbesondere eine Schirmgitterröhre. Es handelt sich dabei um eine Röhre mit konzentrisch aufgebautem Elektrodensystem, deren Anode und deren Gitter eine Glühkathode von solcher Gestalt und Beschaffenheit umschließen, daß über ihre Gesamtlänge eine kreissymmetrische Elektronenstrahlung erfolgt. Die kreissymmetrische Kathode ist dabei vorzugsweise eine Wendelkathode.
  • Die übliche Form für Gitterelektroden besteht im wesentlichen aus wendelförmig gewickelten Gitterdrähten, die an zwei Holmen befestigt sind. Bei Verwendung einer kreissymmetrischen Kathode ist ein solcher Gitteraufbau aber nachteilig, da die Gitterholme in umerwünschter `'eise von Elektronen beaufschlagt werden. Ein solcher Aufbau ist insbesondere nachteilig bei Röhren hoher Leistung, bei denen das Gitter einen verhältnismäßig stabilen Aufbau besitzt und die Holme dementsprechend aus starkem Material gefertigt sein müssen. Die Holme würden in diesem Fall eine beachtliche Störung der Elektronenbahn verursachen und weiterhin infolge Elektronenbeaufschlagung und Erwärmung unzulässig hoch zur Abgabe von Sekundarelektronen neigen. Man hat aus diesem Grund bereits vielfach reusenförmige Gitterelektroden hergestellt, bei denen die einzelnen Gitterstäbe an ihren Enden gemeinsam an geeigneten Ringen gehaltert sind.
  • Demgegenüber stellt die Erfindung eine weitere Verbesserung dar. Die Erfindung macht von einem Maschengitter Gebrauch, einer Gitterform, bei der sich eine hohe Stabilität des Gitters mit verhältnismäßig dünnen Gitterdrähten erreichen läßt. Die Gittersteifigkeit ist darauf zurückzuführen, daß die Längs- und Ouerdräbte an jeder Kreuzungsstelle miteinander verbunden sind und durch die Vielzahl dieser Verbindungen ein Gebilde hoher Festigkeit errnbglichen. Solche Maschengitter sind an sich bereits bekannt. Dem Bekannten gegenüber besteht aber die Erfindung darin, daß die die kreissymmetrische Kathode umgebende maschenförmige, ohne Streben frei tragende Gitterelektrode so ausgebildet ist, daß das Seitenverhältnis der im wesentlichen rechteckigen oder garallelogrammartigen Maschenöffnungen so gewählt ist, daß die Länge' der größeren Seite das dreifache der kleineren Seite, oder weniger beträgt.
  • Das Maschengitter kann aus einzelnen, an den Kreuzungspunkten miteinander verbundenen, insbesondere verschweißten Drähten bestehen. Es ist aber auch möglich, das Gitter aus flachen Bändern zu fertigen, bei denen die Schmalseiten der Bänder der Kathode zugekehrt sind. Eines der Gitter, vorzugsweise das Schirmgitter, oder auch mehrere Gitter, können zweckmäßig an ihren außerhalb der Elektronenstrahlung befindlichen Teilen, insbesondere an ihren Enden bzw. an einer Stirnseite, derart ausgebildet sein, daß hier die Maschenöffnungen verringert oder ganz geschlossen 'sind. Gegebenenfalls kann hier eine Kappe aus geschlossenem Blech verwendet werden.
  • An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. In Fig. i ist ein Ausführungsbeispiel in seinen für die Erfindung wesentlichen Teilen veranschaulicht. Es handelt sich hierbei um einen Elektrodenaufbau einer Schirmgitterröhre, bei der die Anode der Übersichtlichkeit der Darstellung halber weggelassen ist. Im Innern desiElektrodensystems befindet sich die kreissymmetrisch emittierende Kathode; die aus den beiden Wendeldrähten r und 2 besteht: Die Kathode wird von dem Haltestab 3 -getragen, ist aber im übrigen frei aufgehängt. Die Kathode umgebend ist in geringem Abstand von derselben das Steuergitter 4 angeordnet, das als Maschengitter ausgebildet ist. In gleicher ,Weise ist auch das Schirmgitter 5 ausgebildet, wobei die Maschenöffnungen so bemessen sind, daß das Verhältnis der Länge eines Querdrahtes zwischen zwei Kreuzungspunkten zu der Länge eines Längsdrahtes zwischen zwei Kreuzungspunkten so gewählt ist, daß die größere Seite höchstens dreimal so lang ist als die kleinere Seite. Die beiden Gitter sind ohne jegliche Streben frei tragend aufgebaut und die Drähte dabei an den einzelnen Kreuzungspunkten verschweißt. Die Längsdrähte verlaufen parallel zueinander und parallel zur Längsachse des Systems. Die Querdrähte sind bei dein dargestellten Ausführungsbeispiel durch eine Wendel gebildet, die eine geringe Steigung besitzt. Die Steigung dieser Wendel ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel geringer als die der Kathode. Weiterhin ist dafür Sorge getragen, daß die Steigung beim Schirmgitter eine andere ist, als beim Steuergitter. Dadurch und durch die Maßnahme, daß die Anzahl der senkrechten Drähte des Schirmgitters ein Stück mehr oder weniger, nicht aber die gleiche ist, wie beim Steuergitter, wird erreicht, daß beim Montieren der Elektroden, ganz gleich in welcher Stellung dieselben angebracht werden, stets eine gleichmäßige Elektronenstrahlung stattfindet. Es wird dabei in an sich -bekannter Weise vermieden, daß einzelne Teile der äußeren Elektroden im Elektronenschatten entsprechender Teile der inneren Elektroden stehen. Somit wird die Fertigung erleichtert und ergibt nur geringe Streuwerte der Kennlinien.
  • Das Schirmgitter ist am oberen. Ende, das sich außerhalb der Elektronenstrahlung befindet, mit einertBlechkappe6 versehen. Die einzelnen Maschendrähte sind durch Verschweißen mit dieser Blechkappe verbunden, um eine größere mechanische Stabilität zu gewährleisten. Weiterhin bewirkt diese Blechkappe aber auch eine Abschirmung der Anode gegen die innerhalb der Schirmelektrode liegenden Elektroden: Schließlich bewirkt die Blechkappe auch durch entsprechend reflektierende Ausbildung ihrer Innenseite eine Wärmereflexion der von der Kathode ausgehenden Wärmestrahlung auf dieselbe zurück.
  • In Fig. 2 ist ein Ausschnitt aus einem Maschen-Bitter veranschaulicht, wie es in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i zur Verwendung kommt: Die Querdrähte 7 und 8 des Maschengitters sind dabei mit den Längsdrähten 9, io und i i gleicher Materialstärke an den Kreuzungspunkten verschweißt. Die Maschenöffnungen sind hierbei so bemessen, daß sich ein Seitenverhältnis von ungefähr i : i der im wesentlichen rechteckigen Öffnungen ergibt.
  • In Fig.3 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel, das besondere Bedeutung für Röhren hoher Leistungen besitzt, veranschaulicht. Hierbei ist das Gitter in einem Ausschnitt veranschaulicht, welcher erkennen läßt, daß das Gitter aus bandförmigen Bestandteilen zusammengesetzt ist. Es handelt sich dabei um schmale Bänder 12, 13 und 14, 15, die mit ihren Stirnseiten der Kathode zugekehrt sind. An den Kreuzungsstellen durchdringen sich dieselben derart, daß die Quer- und Längsstreben in der gleichen wirksamen Fläche liegen. Das Seitenverhältnis der vorwiegend rechteckförmigen Öffnungen ist hier wiederum so gewählt, daß es zwischen den Werten i : i und i : 3 liegt.
  • Fig. 4 zeigt einen Ausschnitt aus einem Maschen-Bitter, dessen Gittermaschen bandförmige Beschaffenheit besitzen. Dieses Gitter läßt sich in verhältnismäßig einfacher Weise dadurch fertigen, daß eine Folie mit Schlitzen versehen wird, die beim Auseinanderziehen der Folie sich zu wabenförmigen Öffnungen erweitern. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind am oberen Ende die Schlitze geschlossen, während der übrige Teil der Folie derart auseinandergezogen ist, daß sich parallelogrammartige, bzw. quadratische Maschenöffnungen bilden. Die Folie wird durch das Ziehen an den Öffnungsrändern, derart abgebogen, däß die bandförmigen Streifen, welche die einzelnen Maschenöffnungen begrenzen, sich senkrecht zur Kathode stellen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCIIP': i. Elektronenröhre mit konzentrisch innerhalb einer Anode angeordnetem Gitter oder mehreren Gittern, von dem oder denen ebenfalls konzentrisch eine Glühkathode von solcher Gestalt und Beschaffenheit umschlossen wird, daß über ihre Gesamtlänge eine kreissymmetrische Elektronenstrahlung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die kreissymmetrische Kathode, insbesondere Wendelkathode, von einer oder mehreren maschenförmigen, ohne Streben frei tragenden Gitterelektroden umgeben ist, wobei das Seitenverhältnis der im wesentlichen rechteckigen oder parallelogrammartigen Maschenöffnungen so gewählt ist, daß die Länge der größeren Seite das Dreifache der kleineren Seite oder weniger beträgt.
  2. 2. Elektronenröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Maschengitter aus einzelnen, an den Kreuzungspunkten miteinander verbundenen, insbesondere verschweißten Drähten besteht.
  3. 3. Elektronenröhre nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gitter, vorzugsweise ein Schirmgitter, an seinen außerhalb der Elektronenstrahlung befindlichen Stellen, insbesondere an seinen Enden, bzw. an einer Stirnseite derart ausgebildet ist, daß hier die Maschenöffnungen verringert oder ganz geschlossen sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 694 563; britische Patentschrift Nr. 455 446; USA.-Patentschrift Nr. 2 358 200.
DES2329A 1950-03-21 1950-03-21 Elektronenroehre Expired DE868320C (de)

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EP0456550A1 (de) * 1990-05-11 1991-11-13 Thomson Tubes Electroniques Elektronenröhre mit zylinderförmigem Gitter

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