DE694563C - Elektrode fuer elektrische Entladungsgefaesse - Google Patents

Elektrode fuer elektrische Entladungsgefaesse

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DE694563C
DE694563C DE1933V0029102 DEV0029102D DE694563C DE 694563 C DE694563 C DE 694563C DE 1933V0029102 DE1933V0029102 DE 1933V0029102 DE V0029102 D DEV0029102 D DE V0029102D DE 694563 C DE694563 C DE 694563C
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DE
Germany
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wires
electrode
welded
parallel
helical
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DE1933V0029102
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ELECTRICITAETS AG
Ver Gluehlampen & Elec AG
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ELECTRICITAETS AG
Ver Gluehlampen & Elec AG
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/28Non-electron-emitting electrodes; Screens
    • H01J19/38Control electrodes, e.g. grid
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0012Constructional arrangements
    • H01J2893/0015Non-sealed electrodes
    • HELECTRICITY
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    • H01J2893/0015Non-sealed electrodes
    • H01J2893/0018Bar or cage-like grids

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  • Discharge Lamp (AREA)

Description

  • Elektrode für elektrische Entladungsgefäße Die Herstellung .von Elektroden für elektrische Entladungsgefäße; insbesondere von Steuerelektroden für Elektronenröhren, .erfordert oft die Anwendung äußerst dünner Drähte mit einem Durchmesser von o,o8 bis o,zomm. Diese Drahtstücke besitzen bei ihrer üblichen Länge, wenn sie nicht besonders befestigt' sind, bei der 'Herstellung und bei ihrer Belastung. im Betriebe nicht die zur Formbeständigkeit nötige Festigkeit; sie werden deshalb als nicht selbsttragend bezeichnet.
  • Um trotzdem brauchbare gitterförmige Elektroden herstellen zu können, werden diese dünnen Drähte in bekannter Weise an stärkeren, sog. Stützdrähten mit einem Durchmesser von o,6 bis i,2 mm befestigt. Diese Stützdrähte dienen dazu, der Elektrode' die erforderliche Festigkeit zu verleihen, pflegen aber störende elektrische Eigenschaften zu besitzen. Sie stellen .eine Zusatzkapazität dar und üben eine nicht homogene Schirmwirkung .auf die anderen Elektroden aus. . -Eine bekannte Ausführung der geschilderten Art besteht aus aufeinandergelegten und an den Knotenpunkten miteinander verschweißten ungewobenen Drähten, bei welchen die parallelen Einzeldrähte an -einen oder mehrere ebenfalls parallele Drähte stärkerer Abmessungen angeschweißt sind.
  • Die erfindungsgemäße Elektrode unterscheidet sich demgegenüber dadurch, daß sie -ausschließlich aus dünnen, an sich nicht selbsttragenden Drähten besteht: Dadurch vermeidet man die angegebenen Mängel der bekannten Ausführungen. .
  • Die Abbildungen stellen verschiedene Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Elektrode dar. ' Die Abb. i und - z zeigen zwei Ansichten einer rohrförmigen Gitterelektrode, wie sie für Entladungsröhren mit indirekt geheizten Kathoden benutzt werden. Hier sind die parallelen Drähte a in an sich bekannter Weise mit einem einzigen wendelförmigen Draht verschweißt. Eine solche Anordnung hat den Vorteil, daß bei der Herstellung, welche durch Umwickeln der parallelen Drähte a mit dem wendelförmigen Draht b erfolgt, die fertige Elektrode leicht vom Dorn herunterzuziehen ist, da sie auf den mit der Abzugsrichtung parallelen Drähten gleitet, -welche dabei nur auf Zug beansprucht werden. An beiden Enden des abgebildeten Gitters wird der wendelförmige Draht b, was an sich ebenfalls bekannt ist, zur engen Spirale c verdichtet, um an den Enden einen besseren Halt zur Anschweißung des Halterdrahtes , zu bieten und gegebenenfalls um die unvollkommen emittierenden Kathodenenden abzuschirmen.
  • Die Abb. 3 und q. zeigen zwei Ansichten einer ebenfalls schlauchförmigen, jedoch abgeflachten Elektrode. Hier sind die parallelen Drähte a ebenfalls wendelförmig ,gewickelt, wodurch der'Gitterelektrode eine weiter erhöhte Festigkeit verliehen werden kann. Der wendelförmige Draht b ist in bekannter Weise an den Enden ebenfalls zu engen Spiralen c verdichtet.
  • Bei den bisher beschriebenen Ausführungsfermen können naturgemäß statt des einen auch mehrere wendelförmige Drähte verwendet und an die parallelen Drähte a angeschweißt werden.
  • Die Abb. 5 und 6 zeigen zwei Teile eines ebenen Gitters, bei welchem die aufeinander senkrechten Drähte a und b an den Knotenpunkten miteinander verschweißt sind.
  • Die Abbildungen zeigen das Gitter vergrößert, während Abb.7 einen Teileines Gitters von größter Maschenweite in natürlicher Größe darstellt. Falls die Drähte a und b ,als gewöhnliches Netzgewebe verwendet werden würde, wäre eine Verschiebung der einzelnen Drähte zueinander nicht verhinderbar. Falls aber die Drähte erfindungsgemäß ungewoben aufeinandergelegt und an allen Knotenpunkten miteinander verschweißt werden, wird ein starres Gebilde erhalten, welches nachträglich, z. B. durch Pressung verformt, besonders zur Herstellung von Flachgittern verwendbar ist. Derartige Maßnahmen, ein aus dünnen Drähten bestehendes geflochtenes Gitter zur Erhöhung der Festigkeit an vielen Stellen zu verschweißen und es anschließend durch Pressung zu einem Rundgitter oder Flachgitter zu verformen, sind an sich ebenfalls bekannt.
  • Abb. ä zeigt ein aus solchen aneinandergeschweißten Drähten gebildetes Flachgitter, welches ohne Stützdrähte selbsttragend ist und :an welches lediglich die Halterdrähte d mit einem Durchmesser von o;2 bis o,q.mm angeschweißt werden müssen. Zur Erleichterung des Anschweißens der Drähte zueinander können diese, was an sich ebenfalls bekannt ist, aus verschiedenen Metallen, z. B. die Drähte a aus Molybdän und die Drähte b aus Nickel bestehen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Elektrode für elektrische Entladungsgefäße, bestehend aus aufeinandergelegten und an den Knotenpunkten miteinander verschweißten ungewobenen Drähten, bei welchen die parallelen Einzeldrähte an einen oder mehrere ebenfalls parallele Drähte .angeschweißt sind und die Gitterfläche einen konstanten Abstand von der Kathodenebene oder dem Kathodendraht aufweist, dadurch gekennzeichnet; daß sie ausschließlich aus dünnen, an sich nicht selbsttragenden Drähten besteht.
  2. 2. Elektrode nach Anspruch r, - dadurch gekennzeichnet, daß parallele Drähte an einen oder mehrere wendelförmige Drähte angeschweißt sind.
  3. 3. Elektrode nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere miteinander parallele wendelförrnige Drähte an einen oder mehrere wendelförmige Drähte angeschweißt sind. q..
  4. Elektrode nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß. der wendelf6rmige Draht an den Enden der Elektroden eng gewickelt ist.
  5. 5. Elektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeicfmet; daß sie aus einem netzartigen, ungewobenen Gebilde besteht.
  6. 6. Elektrode nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Drähte aus zwei verschiedenen Metallen bestehen.
DE1933V0029102 1933-01-24 1933-01-24 Elektrode fuer elektrische Entladungsgefaesse Expired DE694563C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2422827A (en) * 1944-03-11 1947-06-24 Eitel Mccullough Inc Method of making grids
DE868320C (de) * 1950-03-21 1953-02-23 Siemens Ag Elektronenroehre
DE1104077B (de) * 1959-09-25 1961-04-06 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung zylindrischer Gitterelektroden nach Kreuzgitterart, insbesondere von UHF-Bleistiftroehren
DE1233497B (de) * 1961-06-12 1967-02-02 Rca Corp Regelgitter fuer eine Elektronenroehre

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