DE653940C - Gitterelektrode - Google Patents

Gitterelektrode

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DE653940C
DE653940C DET40644D DET0040644D DE653940C DE 653940 C DE653940 C DE 653940C DE T40644 D DET40644 D DE T40644D DE T0040644 D DET0040644 D DE T0040644D DE 653940 C DE653940 C DE 653940C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/28Non-electron-emitting electrodes; Screens
    • H01J19/38Control electrodes, e.g. grid
    • HELECTRICITY
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    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0012Constructional arrangements
    • H01J2893/0015Non-sealed electrodes

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  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)

Description

Gitterelektrode
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf· gitterförmige Hilfselektroden für elektrische Entladungsröhren, insbesondere solche, die zur Steuerung des Entladungsstromes dienen. Derartige Gitterelektroden bestehen gewöhnlich aus einem System von Tragstäben, an denen· die eigentlichen Gitterdrähte befestigt sind. Bestehen diese Tragstäbe aus Metall, so nehmen sie einen erheblichen Anteil des Entladungsstromes auf, wobei" unerwünschte Nebenwirkungen, wie Verringerung des Hauptentladungsstromes, Verzerrungen der Charakteristik, Verschlechterung des Wirkungsgrades, Belastung des Steuersenders usw., auftreten. Bestehen die Trägerstäbe andererseits aus Isoliermaterial, so ergeben sich Schwierigkeiten bei der Fabrikation und Montage der Röhren. Wegen der geringen mechanischen Widerstandsfähigkeit von Streben oder Röhrchen aus Isoliermaterial läßt sich nämlich nicht ein solcher Zug anwenden, wie er zur richtigen Formgebung der Gitter wirklich erforderlich wäre. Naturgemäß ergibt sich dadurch eine hohe Ausschußziffer.
Diese Herstellungsschwierigkeiten beseitigt das erfindungsgemäße Verfahren. Zur Herstellung von Gitterelektroden, deren Drähte auf Isolierflächen aufliegen, wird erfindungsgemäß so verfahren, daß in das Drahtgeflecht als Lehre dienende Metallstäbe von geeigneter Stärke eingewebt sind, die nach Fertigstellung des Netzes durch Isolierröhrchen ersetzt c werden, und daß nach Formung des Gitters dieses mit den Isolierröhrchen auf Metallgitterträger aufgeschoben wird.
Es war bei Metallstreben bereits bekannt, die Gitterwickl'ung mit Hilfe eines besonderen Bindedrahtes mit den Metallstreben zu verbinden. Es war ferner bekannt, bei einem aus einzelnen parallelen Drähten bestehenden Gitter quer dazu verlaufende Versteifungsdrähte vom Durchmesser der Gitterdrähte einzuweben.
Eine besonders einfache Ausführungsform ergibt sich, wenn die Stromzuführungsdrähte selbst als Trägerdrähte dienen.
In der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel einer nach der Erfindung hergestellten Elektrode dargestellt. 1 bedeutet die Glasband der Entladungsröhre, die bei 2 zu einem Qüetschfuß ausgebildet ist, in den drei Stromzuführungsdrähte 4 aus einem geeigneten Material, z. B. Wolfram oder Molybdän, eingeschmolzen sind. Diese Drähte sind in dem dargestellten Ausführungsbeispiel rechtwinklig umgebogen; die umgebogenen Stücke 5 tragen Röhrchen aus Isoliermaterial 6. Um diese drei Röhrchen ist das netzförmige Gitter 7 herumgelegt; an den Punkten 3 ist es mit den Stromzuführungsdrähten verbunden. Die Verwendung eines Drahtnetzes an Stelle eines schraubenförmig gewundenen Drahtes hat den Vorteil, daß eine besondere Befestigung der einzelnen Windungen erspart wird.
Die Herstellung geschieht so, daß Metallstäbe an Stelle der Gitterstreben unmittelbar in das Drahtnetz mit eingeflochten werden. Die Metallstäbe dienen als Lehre und werden nach Fertigstellung des Netzes duixh Röhrchen aus Isoliermaterial, vorzugsweise aus Quarz, ersetzt, und diese Röhrehen werden auf die Metallgitterträger aufgeschoben.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Gitterelektroden, deren Drähte auf Isolierstegen aufliegen, dadurch gekennzeichnet, daß in das Drahtgeflecht als Lehre dienende Metallstäbe von geeigneter Stärke eingewebt sind, die nach Fertigstellung des Netzes durch Isolierröhrchen ersetzt werden, und daß nach Formung des Gitters dieses mit den Isolierröhrchen auf Metallgitterträger aufgeschoben wird.
2. Gitteraufbau unter Verwendung einer nach Anspruch 1 hergestellten Elektrode, dadurch gekennzeichnet, daß die metallischen Gitterträger gleichzeitig als Stromzuleitungen dienen.
3. Gitterelektrode nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromzuführungsdrähte rechtwinklig umgebogen und die freien Schenkel als Trägerdrähte verwendet' werden.
4.. Gitteraufbau unter Verwendung einer nach Anspruch 1 hergestellten Elektrode, dadurch gekennzeichnet, daß als Isoliermaterial Quarz verwendet wird. "
*) Von dem Palentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
DET40644D Gitterelektrode Expired DE653940C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1021088B (de) * 1954-02-18 1957-12-19 Siemens Ag Spanngitter fuer elektrische Entladungsgefaesse
DE1032854B (de) * 1954-03-03 1958-06-26 Siemens Und Halske Ag Gitterelektrode fuer elektrische Entladungsgefaesse
DE1038663B (de) * 1954-04-19 1958-09-11 Sylvania Electric Prod Gitter fuer Elektronenroehren und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1176285B (de) * 1959-08-12 1964-08-20 Philips Patentverwaltung Elektronenroehre mit einem oder mehreren Spanngittern

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DE1032854B (de) * 1954-03-03 1958-06-26 Siemens Und Halske Ag Gitterelektrode fuer elektrische Entladungsgefaesse
DE1038663B (de) * 1954-04-19 1958-09-11 Sylvania Electric Prod Gitter fuer Elektronenroehren und Verfahren zu ihrer Herstellung
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