DE258160C - - Google Patents

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DE258160C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01KELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
    • H01K1/00Details
    • H01K1/18Mountings or supports for the incandescent body

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  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 258160 KLASSE 21/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. April 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Metallfadenglühlampen mit in Spiralform angeordnetem Metallfaden. Solche Lampen sind an sich bekannt. Nach der Erfindung wird für derartige Lampen ein besonders zweckmäßiges Fadentraggestell in Vorschlag gebracht. An der Glasmittelstütze des Traggestells sind federnde, gelochte Armsterne angeordnet, durch die gezackte Tragstäbchen hindurchgesteckt werden, derart, daß sie mit ihrem unteren und oberen Ende gegen die Armsterne anliegen. Es liegt dann je ein Satz Zacken der Tragstäbchen immer in einer Ebene, so daß der Glühfaden in bequemer Weise um das Gestell herumgeführt werden kann. Weitere Vorteile des Traggestelles bestehen in der leichten fabrikmäßigen Herstellung desselben und in dem bequemen Einsetzen der gezackten Tragstäbe in die federnden Armsterne, so daß gegebenenfalls verschiedenartig gezackte Tragstäbchen bei dem gleichen Gestell verwendet werden können.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand näher veranschaulicht.
Fig. ι stellt eine Seitenansicht der Lampe dar.
Fig. 2 ist ein wagerechter Schnitt nach der Ebene 2-2. in Fig. 1 und zeigt das untere Armkreuz, während
Fig. 3 eine Draufsicht auf das obere Armkreuz und den Glühfaden darstellt.
An der Mittelstütze des Traggestelles ist an der unteren Glaslinse f ein Armkreuz oder 35
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Armstern befestigt, der im vorliegenden Falle aus vier länglichen Plättchen h mit je einem ösenloch i besteht (s. Fig. 2). In gleicher Weise ist an der oberen Glaslinse k der Mitteltragstütze d ein aus vier Plättchen m bestehendes Armkreuz von geringerem Durchmesser angeschmolzen. Die Plättchen h und m sind aus federndem Material, hergestellt, beispielsweise aus einer Nickellegierung, auch können sie aus Stahl bestehen. Zwischen je einer oberen und unteren Platte h und m sind Isolierstäbchen n1, n2, n3 und w4 gespannt, die mit ihren Enden durch die Ösenlöcher i hindurchgesteckt werden. Diese Stäbchen oder Haltedrähte n1, n2, n3 und w4 bestehen aus einer geeigneten Isoliersubstanz, vorzugsweise aus schwer schmelzbaren Oxyden der seltenen Erdmetalle, ζ. Β. Thorium, Magnesium o. dgl. An diesen etwa 0,8 bis 1 mm starken Isolierstäbchen η sind durch Einwalzen in gewissen, gleichmäßigen Abständen Zacken 0 gebildet, welche als Aufhängepunkte für den Glühfaden p dienen, und von denen je die unterste und oberste an den Plättchen h bzw. m anliegen. Je vier Zacken 0 der Stäbchen n1, n2, n3 und nl liegen immer in einer und derselben wagerechten Ebene. Um das durch die Armkreuze und die Isolierstäbchen η gebildete Gestell ist der Glühfaden -p, wie aus der Fig. 1 hervorgeht, spiralig herumgeführt, indem die einzelnen Windungen sich in die Zacken 0 der Isolierstäbchen η legen. Der Glühfaden ist daher, von der untersten Zacke des Stäbchens nl
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ausgehend, zunächst um eine volle Ganghöhe nach dem Stäbchen w2 geführt, dann in gleicher Höhe um die Stäbchen ns, n* und n1 geschlungen und nun wieder, eine volle Ganghöhe ansteigend, zur Zacke des Stäbchens «2 geführt usf. Die Glühfadenspirale besitzt somit die Form eines mehr oder weniger spitzen, mehreckigen Pyramidenstumpfes. Der Durchmesser der obersten Fadenwindung wird in
ίο der Regel etwa 5 mm kleiner als der Durchmesser der untersten Windung sein. Doch steht naturgemäß nichts im Wege, das Größenverhältnis dieser Windungen zu verändern oder auch dem Glühfaden die Form einer Schraubenlinie zu geben. Auch können die Armkreuze oder Sterne drei-, vier-, fünf- und mehrteilig sein. Die Ausbildung, Anzahl und Abmessungen der Plättchen h, m der Zacken 0 und der Glühfadenwindungen hängen im wesentlichen von der jeweiligen Kerzenstärke der Lampe und der verwendeten Spannung des Stromes ab.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Elektrische Metallfadenglühlampe mit spiralig um die Längsachse der Lampe gewundenem, an gezackten Trägern aufgehängtem Glühfaden, dadurch gekennzeichnet, daß die gezackten Tragstäbchen (n) mit ihren Enden durch Löcher der oben und unten an der üblichen Mitteltragstütze angeordneten, federnden Armsterne hindurchgesteckt sind, wobei je die unterste und oberste Zacke der Stäbchen (n) an den Plättchen (h bzw. m) der Armsterne anliegen, so daß je ein Satz Zacken (0) der Stäbchen (ti1, η2, η3, η*) immer in der gleichen wagerechten Ebene liegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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