DE764720C - Gitteranordnung fuer Elektronenroehren - Google Patents

Gitteranordnung fuer Elektronenroehren

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DE764720C
DE764720C DET54011D DET0054011D DE764720C DE 764720 C DE764720 C DE 764720C DE T54011 D DET54011 D DE T54011D DE T0054011 D DET0054011 D DE T0054011D DE 764720 C DE764720 C DE 764720C
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DE
Germany
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grid
lattice
struts
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Expired
Application number
DET54011D
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English (en)
Inventor
Heinz Dipl-Ing Beckenbach
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET54011D priority Critical patent/DE764720C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE764720C publication Critical patent/DE764720C/de
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/28Non-electron-emitting electrodes; Screens
    • H01J19/38Control electrodes, e.g. grid
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0012Constructional arrangements
    • H01J2893/0015Non-sealed electrodes

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  • Springs (AREA)

Description

  • Gitteranordnung für Elektronenröhren Im Röhrenbau, insbesondere bei Röhren für sehr kurze Wellen, besteht beispielsweise zur Verringerung der Elektronenlaufzeiten vielfach die Forderung, die Abstände zwischen .den Elektroden möglichst klein zu halten. Bei den bisher üblichen Gittern sind Gitter-Anoden-Absfiände, die kleiner sind als o,2 mm, und: Abstände zwischen .den übrigen Elektroden, die kleiner sind als 0,3 mm, kaum erreicht worden. Dieses hat besondere Ursachen. Zunächst weisen die bisher üblichen' Gitter öffnungsstreuungen von der Größenordnung o,x mm auf; infolgedessen verbieten allein schon die zu erwartenden elektrischen Streuungen kleinere Elektrodenabstände als die obenerwähnten. Ferner gehört zur Verminderung von Inselbildungen zu einem kleinen Gitter-Kathoden-Abstand auch ein entsprechend dünner Gitterwickeldraht. Unterhalb von; 30,a Durchmesser sind aber formbeständige Gitterwindungen heute nicht zu erhalten. Dünne Gitterwickeldrähte bringen weiterhin noch elektrische Vorteile, wie günstige Potentialverteilung, gute StroMverteilung, gute Kathodenausnutzung und damit hohe Steilheit mit sich.
  • Die bisher übliche Gitterwicheltechnik geht davon aus, daß die bei dem Wickelvorgang bis an ihre Streckgrenze gedehnten Gitterw ickeldrähte nach dem Herausziehen des Wickeldornes stehenbleiben, d. h. die durch den Dorn gegebene Form beibehalten und so die gewünschte Gitteröffnung darstellen. Dieses Verfahren bietet aber folgende Schwierigkeiten und Nachteile, die mit dünner werdendem Wickeldraht immer schwerwiegender werden. Zunächst läßt sich das genannte Verfahren überhaupt nur mit Wickeldrahtstärken bis zu etwa 30 li durchführen, da bei noch dünneren Drähten die Gitterwindungen nicht mehr stehen und somit das Gitter nicht mehr seine Form beibehält. Durch Wahl besonders kleiner und günstiger Öffnungen (Gitter mit rechteckigem oder ovalem Querschnitt mit günstigen Achsenc erhältnissen und geringer Gittersteigung) läßt sich diese Grenze vielleicht noch um ein geringes unterschreiten. Ferner darf zur Erreichung eines günstigen Achsenverhältnisses bei Gittern mit rechteckigem oder ovalem Querschnitt die große Achse höchstens das Vier- bis Fünffache der kleinen, den Gitter-Kathoden-Abstand bestimmenden Achse betragen; das bedeutet aber, insbesondere bei den bei Kurzwellenröhren notwendigen kleinen Gitter-Kathoden-Abständen, daß die Gitterstreben verhältnismäßig dicht an der Kathode sitzen. Zur Kleinhaltung des Gitterstromes ist es dann notwendig, hier dünne Gitterstreben, die sowohl bei der Gitterherstellung (Verwerfen der gekerbten Streben) als auch bei der Montage Schwierigkeiten bringen, zu verwenden. Endlich haben auch die Dornherstellung und die Dornabnutzung sehr bald bei Gittern mit kleinen Öffnungen, wie sie z. B. bei direkt geheizten Röhren Verwendung finden, die technisch tragbare Grenze erreicht, da sich einigermaßen iderstandsfähige Dorne, insbesondere Spreizdorne, für Gitteröffnungen von beispielsweise o,d. bis 2,5 mm Öffnung kaum herstellen lassen.
  • Alle diese 'Nachteile «-erden bei Gitteranordnungen für Elektronenröhren, insbesondere Kurzwellenröhren, deren Gitterdrähte durch Federkraft gespannt sind, gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß wenigstens eine der zur Gitterachse parallelen Gitterstreben in Richtung senkrecht zur Gitterachse verschiebbar angeordnet ist und mit einer oder mehreren, vorzugsweise zwischen den j Gitterstreben angeordneten, die Gitterdrähte spannenden Federn in Verbindung steht. 1lan geht also ganz von dem formbeständigen, selbst stehenden Gitterdraht ab und verwendet weiche, biegsame und möglichst zähe Gitterwickeldrähte. Diese Eigenschaften findet man besonders bei sehr dünnen Wickeldrähten. Die Wickeldrähte «erden beispielsweise in der üblichen Weise in die weichen Gitterstreben eingekerbt oder an diese angeschweißt, aber bei dem Wickelzerfahren nicht mehr bis an die Streckgrenze gedehnt. Es kann aber auch zunächst ein dünner Schlauch ganz ohne Gitterstreben gewebt «-erden, der dann durch die eingeführten Gitterstreben gespreizt wird.
  • Bei der Montage werden die Gitterstreben durch Federkraft auseinandergedrückt und dadurch die bis dahin locker hängenden Gitterdrähte gespannt. Die Drähte «-erden dabei über die Kanten der Gitterstreben gezogen. Die Stärke der Gitterstreben bestimmt also, falls nur zwei Gitterstreben vorhanden sind, die kleine Achse der Gitteröffnung.
  • In denAbbildungen sind z«-eiAusführungsbeispiele für den Gegentand der Erfindung vereinfacht dargestellt.
  • In der Abb. i sind zwei Gitterstreben i und 2, die die Gitterwicklung 3 tragen, in Glimmerscheiben 4 und 3 gehaltert. Die Unterstützung der Glimmerscheiben d und 3 sowie die Anbringung der Kathode sind zur Vereinfachung der Darstellung fortgelassen. Die Kathode ist beispielsweise als Haarnadelkathode in der Zeichenebene zu denken. Die Gitterstrebe i befindet sich in eng anliegenden Löchern der Glimm; rscheiben .1 und 3. während die Strebe 2 in Langlöchern. deren große Achse von der Strebe i fortzeigt. beweglich angeordnet ist. Zwischen den beiden ureben sind Federn V und 7 angebracht, die die Gitterstreben auseinanderdrücken und auf diese Weise die Gitterdrähte spannen. Für Kurzwellenröhren wird man die Federn bei der dargestellten Anordnung zweckmäßig aus Glimmer wählen, um die Kapazität der Allordnung nicht unnötig heraufzusetzen. Statt die Federn an den Enden des Gitters anzubringen, kann man auch eine einzige Feder in der Mitte vorsehen. @@-ellll das Gitter im Betrieb in der Mitte wärmer wird als all den Enden, so kann man bei einer solchen Anordnung durch etwas federnde Ausbildung der Gitterstreben erreichen, daß die Unterschiede der Wärmeausdehnung ausgeglichen werden. Eine in der -litte angeordnete Feder kann zusätzlich zur Kliilgdämpfung der Kathode herangezogen «-erden.
  • In der Abb.2 ist in Aufsicht eitle andere Anordnung dargestellt, die ;ich besonders bewährt hat. Auch in dieser Abbildung sind alle für das Verständnis der Erfindung nicht unbedingt notwendigen Einzelheiten fortgelassen. In der Glimmerscheibe io und in einer darunter befindlichen, verdeckten anderen, gleichgebauten Glimmerscheibe sind die Gitterstreben ii und 12 gelagert. Die Streben sind untereinander durch den Gitterwickeldraht 13 (unterhalb der Glimmerscheibe io und daher punktiert angedeutet) verbunden. Die Gitterstrebe ii ist in der Glimmerscheibe io und in -der unteren Glimmerscheibe starr befestigt, während sich die Strebe iz in dem Langloch 14 bewegen kann.. Eine Feder 15, die an einer Hilfsstrebe 16 befestigt ist, sowie eine gleichartig ausgebildete Feder am anderen Ende des Gitters bewirken die Spannung der Gitterdrähte 13. Durch die senkrechte Herausführung der Feder aus dem System wird erreicht, daß einerseits der Aufbau denkbar einfach hergestellt werden kann, während andererseits die Kapazität der Röhre durch die Feder nicht wesentlich beeinflußt wird. Bei dem in Abb. a ,dargestellten Ausführungsbeispiel sind für das Gitter Flachstreben benutzt. Diese Flachstreben erlauben es, sehr flache Gitter zu bauen und trotzdem den Gitterstreben eine erhebliche Festigkeit zu geben.
  • Die neuen Gitter bringen folgende Vorteile gegenüber den bisherigen: i. Die Anordnung eignet sich ganz besonders für die feinsten überhaupt herstellbären Drähte (Größenordnung i o ,u), da j a gerade die Formbeständigkeit des Wickeldrahtes nicht mehr notwendig, ja geradezu unerwünscht ist; z. das Öffnungsverhältnis spielt nur eine ganz untergeordnete Rolle, .da die kleine Achse immer durch die Stärke der Gitterstreben bestimmt wird und die Gitterstreben einen großen Abstand voneinander haben können; 3. lassen sich mit der Anordnung auch leicht Dorne für kleinste Gitteröffnungen herstellen, da z. B. ein Flachgitter mit einer kleinen Achse von 0,4 mm auf einem Dorn von etwa 5 mm hergestellt werden kann; Voraussetzung hierbei ist lediglich, daß die kleine Achse der Flachstrebe 0,4 mm stark ist und daß der Umfang der einzelnen Windungen desselben Gitters untereinander gleich ist; q.. ein Verbiegen der Gitterwindungen, während der Montage ist nichtkritisch, da im Endzustand der Gitterdraht wieder, glatt über die Strebe gezogen wird; 5. schließlich werden Störungen durch die im Betrieb auftretende Wärmeausdehnung durch,die erfindungsgemäße Anordnung weitgehendst vermieden; die Störungen bestehen vor allem darin, @daß die sich erwärmenden und daher sich ausdehnenden Gitterdrähte bei einer flachen Gitterbauart unkontrollierbar nach innen, nach außen, nach oben oder auch nach unten ausweichen können, so daß die definierte Form des Gitters völlig verlorengeht. Durch Anfedern der Gitterdrähte bleibt die verlangte Form des Gitters stets erhalten.
  • Es besteht weiterhin :die Möglichkeit, daß aus dem dünnen, biegsamen Wickeldraht ein Formschlauch gewebt wird. In diesen Schlauch werden die beiden Gitterstreben, von denen, wie oben, die eine in einem Rundloch und die andere in einem Langloch in den Glimmerscheiben geführt und dann durch Federkraft gespreizt werden, eingeführt.
  • Je nach der Anzahl der gefederten Streben können aber auch mit Leichtigkeit Dreieck-oder Vieleckgitter, bei denen die Form des Gitters nicht mehr durch die Stärke der Streben, sondern durch ihre Lage zueinander bestimmt wird, hergestellt werden.
  • Falls man von der Verwendung besonderer Federn absehen möchte, können im Be@darfsfall die Elektrodenstützen selber, insbesondere die üblichen Aufbaugliederbrücken, federnd ausgebildet und .zum Spannen des Gitters benutzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gitteranordnung für Elektronenröhren, insbesondere für Kurzwellenröhren, deren Gitterdrähte durch Federkraft gespannt sind, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der zur Gitterachse parallelen Gitterstreben in Richtung senkrecht zur Gitterachse verschiebbar angeordnet ist und mit einer oder mehreren, vorzugsweise zwischen den Gitterstreben angeordneten, die Gitterdrähte spannenden Federn in Verbindung steht. a. Gitteranordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Verwendung von zwei Gitterstreben Ader Durchmesser der Gitterstreben senkrecht zur Gitterebene gleich der kleinen Seite des Rechtecks ,der Gitteröffnung ist. 3. Gitteranordnung nach Anspruch i oder z, 4adurch gekennzeichnet, daß hochkant gestellte Flachstreben als Gitterstreben benutzt sind. q.. Gitteranordnung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn aus Glimmer bestehen und an den Enden des Gitters angreifen. 5. Gitteranordnung' nach Anspruch i oder folgenden; .dadurch gekennzeichnet, daß die ,den Aufbau tragenden Glimmerbrücken federnd ausgebildet sind. 6. Gitteranordnung nach Anspruch i öder folgenden, dadurch gekennzeichnet, -daß in oder Mitte des Gitters eine gleichzeitig zur Klingdämpfung für die Kathode benutzte- Spannfeder vorgesehen ist. 7. Gitteranordnung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, .daß eine am Elektrodenaufbau oder an,den Elektrodenstütien befestigte Feder nur eine der Gitterstreben zur Spannung der Gitterdrähte von der oder den anderen Gitterstreben fartdrückt. B. Gitteranordnung nach Anspruch z oder folgenden, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Schlauchgewebes an Stelle der üblichen Gitterwickeldrähte. g. Gitteranordnung nach Anspruch r oder folgenden, gekennzeichnet durch die Verwendung von drei oder mehr Gitterstreben. Zur-Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift 1N r. 437456.
DET54011D 1940-07-17 1940-07-17 Gitteranordnung fuer Elektronenroehren Expired DE764720C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DET54011D DE764720C (de) 1940-07-17 1940-07-17 Gitteranordnung fuer Elektronenroehren

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DET54011D DE764720C (de) 1940-07-17 1940-07-17 Gitteranordnung fuer Elektronenroehren

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DE764720C true DE764720C (de) 1954-02-08

Family

ID=7564286

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DET54011D Expired DE764720C (de) 1940-07-17 1940-07-17 Gitteranordnung fuer Elektronenroehren

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DE (1) DE764720C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973207C (de) * 1954-08-14 1959-12-24 Csf Verzoegerungsleitung der Sprossenbauart zur Verwendung in einer Wanderfeldroehre

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE437456C (de) * 1926-11-24 Vickers Electrical Co Ltd Gitter fuer Dreielektrodenroehren

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