AT286599B - Gitter für Zäune, Geländer, Tore od.dgl. - Google Patents

Gitter für Zäune, Geländer, Tore od.dgl.

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AT286599B
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AT
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Julius Pueschner
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Julius Pueschner
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gitter für Zäune, Geländer, Tore   od. dgl.   



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Gitter für Zäune, Geländer, Tore   od. dgl.   aus dessen horizontal verlaufenden, aus Blech bestehenden Tragstäben zum Einschieben und Festklemmen von lotrecht verlaufenden Gitterstäben Laschen ausgebogen sind, deren freies Ende parallel zur Gitterebene verläuft und an der Aussenseite eines Gitterstabes federnd anliegt. 



   Es sind schon Gitter bekanntgeworden, welche aus Tragstäben und senkrecht zu diesen verlaufenden Gitterstäben gebildet sind, wobei an den Tragstäben zum Einschieben und Festklemmen lotrechter Gitterstäbe Laschen ausgebogen sind. Die Enden der Laschen können parallel zur Gitterebene verlaufen und liegen an der Aussenseite der Gitterstäbe federnd an. Es sind dabei stets zwei gegeneinandergerichtete Laschen zum Festhalten eines jeden Gitterstabes vorgesehen. Die Gitterstäbe müssen daher quer zur Längserstreckung der Tragstäbe eingeschoben werden, was einen recht komplizierten, genauen und daher teueren Arbeitsaufwand bedeutet. 



   Die Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gestellt, ein Gitter zu schaffen, das nicht nur eine grosse Dauerhaftigkeit, sondern auch eine billige und einfache Herstellung und Montage mitbringt. 



   Erfindungsgemäss gelingt dies dadurch, dass die Verbindung jedes Gitterstabes mit jedem Tragstab entweder durch eine einzige oder durch mehrere gleichgerichtete Laschen erfolgt, die sich über die ganze Aussenseite der im Querschnitt rechteckigen Gitterstäbe erstrecken, und dass die Gitterstäbe und Tragstäbe einen gemeinsamen Chrom-, Nickel-oder Zinküberzug aufweisen. 



   Durch diese erfindungsgemässe Ausbildung wird ein in sich stabiles, aus einzelnen Trag-und Gitterstäben gebildetes Gitter geschaffen. Die Montagezeiten sind wesentlich geringer, da kein Spannen mehr erforderlich ist. Derartige Gitter besitzen eine hohe Lebensdauer und wirken auch nach vielen Jahren der Verwendung noch formschön, da sich die einzelnen Gitterstäbe nicht gegeneinander verschieben können. Durch das federnde Anliegen der Laschen an den Gitterstäben können sich die einzelnen Gitterstäbe bei einer nachfolgenden galvanischen Behandlung nicht verschieben. Durch die Anbringung des gemeinsamen Chrom-, Nickel-oder Zinküberzuges wird einerseits eine feste Verbindung der Kreuzungspunkte und anderseits ein dauerhafter Oberflächenschutz geschaffen. 



   Das durch die Aufbringung eines gemeinsamen Chrom-, Nickel-oder Zinküberzuges geschaffene Zusammenhaltevermögen wird zudem durch den grossen gegenseitigen Anlagebereich der Trag-und Gitterstäbe verbessert. 



   Es müssen nur die Tragstäbe entsprechend bearbeitet werden, wobei die Bearbeitung mit einem einzigen Werkzeug erfolgen kann, nämlich einem entsprechend ausgestalteten Stanzwerkzeug. 



   In der nachstehenden Beschreibung wird die Erfindung noch näher erläutert, doch soll diese nicht auf das angeführte Ausführungsbeispiel beschränkt sein. Es zeigen : Fig. 1 einen Tragstab in Vorderansicht, Fig. 2 denselben in Ansicht von oben mit aufgelegtem Gitterstab, Fig. 3 eine Vorderansicht eines Gitters bei der Herstellung und Fig. 4 einen Tragstab in Ansicht von oben mit eingeschobenem Gitterstab. 



   Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die   Tragstäbe --2-- gleichgerichtete   Laschen   - l--auf,   die aus dem vollen Tragstab ausgestanzt und nach einer Seite ausgebogen sind. In die zwischen den   Tragstäben --2-- und   den Laschen--l--verbleibenden Räume können nun die die 

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 Tragstäbe kreuzenden   Gitterstäbe-3-eingeschoben werden.   Die Laschen-l-halten dann die eingeschobenen   Gitterstäbe --3-- durch   Federwirkung, da die Laschen-l-beim Einschieben der Gitterstäbe angespannt werden. Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, werden die einzuschiebenden   Gitterstäbe-3-bei   dieser Ausführung auf die   Tragstäbe-2-aufgelegt   und gegen Verschieben in ihrer Längsrichtung gesichert.

   Sodann werden die   Tragstäbe--2--in Pfeilrichtung--P--   
 EMI2.1 
 Schlitzen versehen, die jene dreiteilen. Diese Schlitze sind dabei an der Breitseite-B-der Tragstäbe -   in Längsrichtung   derselben verlaufend angeordnet. Die Laschen-l-sind aus den   Tragstäben --2-- ausgebogen   und schliessen dabei einen annähernd dem Querschnitt der einzuschiebenden   Gitterstäbe-3-entsprechenden   Raum ein. 



   Bei relativ breiten Tragstäben können auch mehrere in die gleiche Richtung weisende Laschen für einen einzigen Gitterstab vorgesehen sein. Weiters können die Gitterstäbe verschiedene Abstände voneinander aufweisen. 



   Die Gitter werden nach dem Zusammenbau vernickelt, verchromt oder verzinkt. 



   Das erfindungsgemässe Gitter weist wesentliche Vorteile und eine besonders einfache Herstellung auf und eignet sich gleichermassen gut für Zäune, Geländer, Tore   od. dgl.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Gitter für Zäune, Geländer, Tore od. dgl. aus dessen horizontal verlaufenden, aus Blech bestehenden Tragstäben zum Einschieben und Festklemmen von lotrecht verlaufenden Gitterstäben Laschen ausgebogen sind, deren freies Ende parallel zur Gitterebene verläuft und an der Aussenseite EMI2.2 Gitterstabes (3) mit jedem Tragstab (2) entweder durch eine einzige oder durch mehrere gleichgerichtete Laschen (1) erfolgt, die sich über die ganze Aussenseite der im Querschnitt rechteckigen Gitterstäbe (3) erstrecken, und dass die Gitterstäbe (3) und Tragstäbe (2) einen gemeinsamen Chrom-, Nickel-oder Zinküberzug aufweisen.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : DT-PS 803 429 OE-PS 52 112 GB-PS 2 682 AD. 1903 US-PS 583 027 GB-PS 5 724 A. D. 1900 US-PS 2520314 GB-PS 8 550 A. D. 1896 US-PS 2766967 GB-PS 12 897 A. D. 1894
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