AT115073B - Elektronenröhre. - Google Patents

Elektronenröhre.

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AT115073B
AT115073B AT115073DA AT115073B AT 115073 B AT115073 B AT 115073B AT 115073D A AT115073D A AT 115073DA AT 115073 B AT115073 B AT 115073B
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Description


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    Elektronenröhre.   



   Die Steilheit von Elektronenröhren, die zur Gleichrichtung.   Verstärkung und Erzeugung   von hoch-und niederfrequenten   Wechselströmen   dienen und drei oder mehr Elektroden besitzen, hängt von zwei Hauptfaktoren ab : sie ist im geraden   Verhältnis   zu der Oberfläche der Kathode und in   verkehrtem   Verhältnis zu der Entfernung der Kathode von der Steuerelektrode.

   Je grösser die elektronenemittierende Fläche der Kathode und je   vollkommener   die Steuerelektrode (das Gitter) auf die emittierten   Elektronen einwirkt, desto grosser   ist die   Steillieit.   Die Steuerfähigkeit des Gitters wird durch ihre Annäherung an die Kathode   erhöht,   indem hiedurch die Dichte der von dem Gitter emittierten und an der Kathode   endigenden Kraftlinien erhöht   
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 mit viereckigem oder elliptischem Querschnitt möglichst nahe an den   Glühfaden   gebracht wurde. Diese Anordnung hat mehrere Nachteile. Zur   Aufspannung   des langen Fadens sowie zur Befestigung des Gitters und der Anode müssen mehrere starre Halter verwendet werden, damit die Lage der Elektroden einander gegenüber eine genügend feste ist.

   Es ergeben sich weiters bei dieser Anordnung Teile des   Glühfadens.   deren mittlere   Entfernung   von dein Gitter eine grössere ist als die der andern Teile, was zur Folge hat. dass das Gitter auf diese Flächenteile viel weniger einwirkt, wodurch eine Erhöhung der Steilheit   verhindert wird.   



   Im Sinne der vorliegenden Erfindung werden alle diese Schwierigkeiten vermieden und es kann die Steilheit der Röhren sehr bedeutend erhöht werden ; dabei ist die Konstruktion der Röhren einfach und dennoch genügend starr. Die Oberfläche der Kathode wird in bekannter Weise dadurch vergrössert, dass die Kathode aus mehreren parallel gekoppelten Abschnitten gebildet wird, so dass trotz der Vergrösserung der   Oberfläche.   mit einer. aus einem Abschnitt bestehenden Kathode mit demselben   Gesamtquerschnitt, verglichen, keine grössere Heizspannung   benötigt wird. Die einfache, aber genügend starre Montierung dieser Kathoden wird dadurch erreicht, dass ein jeder Kathodenabschllitt auf die Stromzuführungsdrähe befestigt wird, wobei die Kathodenabschnitte zweckmässig auch im   Räume parallel angeordnet werden.

   Erfindungs-   gemäss wird die Steuerelektrode dabei möglichst nahe zu einem jeden Abschnitt dieser Kathode angeordnet. so dass die Verteilung der Kraftlinien der Steuerelektrode auf der ganzen Ober-   fläche   der Kathode eine vollkommen oder annähernd gleichmässige ist. Dies wird am zweckmässigsten dadurch erreicht, dass die Steuerelektrode derart gegliedert wird.   dass   sie jeden 
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 einandergeschaltete Kathodenabschnitte bekannt ist. 



  In gewissen Fällen ist es zur Vermeidung eines zu grossen Raumbedarfes und Verein- fachung der Herstellung der   Steuerelektrode zweckmässig, wenn   die Steuerelektrode nicht einen jeden einzelnen Kathodenabsclmitt, sondern nur aus 2-3 Abschnitten bestehende
Gruppen umgibt. Hiedurch wird natürlich die Entfernung der Steuerelektrode von der Kathode erhöht, so dass die Steilheit geringer wird. 

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 Abschnitten der eine oder auch mehrere in parallel geschaltete Abschnitte unterteilt werden   können.   



   Das Umgeben der einzelnen parallel   geschalteten Kathodenabschnitte   mit der Steuerelektrode wird am zwekmässigsten dadurch erreicht, dass die Steuerelektrode aus zwei mit Öffnungen versehenen Platten hergestellt wird, welche zwischen zwei auch räumlich parallel angeordneten Kathodenabschnitten derart eingedrückt sind, dass sie sich berühren ; dabei ist die   Berührung   nicht   wesentlich   und die Steilheit leidet nicht merkbar, wenn zwischen den Platten an dieser Stelle eine sehr   kleine Lücke   verbleibt. 



   Die Steuerelektrode kann zweckmässig auch aus einem Drahte bzw. aus einem Drahtnetz hergestellt werden. Im letzteren Falle werden die an beiden Seiten der Kathodenabschnitte angeordneten Drahtnetze in der im vorgehenden Abschnitt beschriebenen Weise eingedrückt. Auch wenn das Gitter aus einem oder mehreren Drahtstücken angefertigt ist, muss im Sinne der Erfindung dafür gesorgt werden, dass das Gitter einen jeden Fadenabschnitt umgibt. 



   Eine weitere   zweckmässige   Ausführungsart der Erfindung besteht darin, dass die Steuerelektrode ebenfalls aus Abschnitten bestehend hergestellt wird. welche mit dem die Steuerspannung gebenden Leiter unmittelbar leitend verbunden sind und ein jeder parallel geschaltete Fadenabschnitt durch einen Abschnitt der Steuerelektrode umgeben ist.   Zweckmässig   werden dabei die Fadenabschnitte auf die Einführungsdrähte des Heizstromes und die   ent-   sprechenden Abschnitte der Steuerelektrode auf den die   Steuerspannung   ergebenden Leiter und nötigenfalls auf einen oder mehrere Halter befestigt. 



   Alle diese Elektrodenanordnungen ermöglichen, dass sämtliche Teile der aus parallel geschalteten Teilen bestehenden Kathode von der Steuerelektrode in gleicher Entfernung sind, so dass die die Elektronen bewegende Kraft an jedem Punkte der Kathode zumindest annähernd gleich gross ist. Im Vergleich mit einer aus einem einzigen Abschnitt bestehenden Kathode mit derselben   Oberflächenausdehnung   ist der Gesamtquerschnitt der bekannterweise parallelgeschalteten Kathode ein bedeutend geringerer, wodurch eine Verringerung der   schäd-   lichen   Wärmeverluste   erreicht wird, so dass die zur Heizung der Kathode nötige Energie ebenfalls geringer wird. 



   Die erfindungsgemässe Elektronenröhre besitzt eine einzige Anode, welche sämtliche Kathodenabschnitte und die Steuerelektrode räumlich in sich aufnimmt. Falls die Kathodenabschnitte in mehreren parallelen Flächen angeordnet sind, so ist es zweckmässig, die gemeinsame Anode derart auszugestalten, dass eine jede derartige Gruppe von Kathodenabschnitten mit den entsprechenden   Steuerelektrodenabschnitten durch   einen in sich geschlossenen Anodenteil umgeben wird. 
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 Fig. 1 zeigt eine Kathode, welche aus zwei in Reihe geschalteten Teilen besteht, die in parallel geschaltete Abschnitte   Fil,   F2-F8 unterteilt sind. 



   Die Fig. 2 zeigt die Anordnung der Elektroden im Querschnitt. Die parallel geschalteten Kathodenabschnitte F1-F4 sind von den mit Öffnungen versehenen Platten   Razz   die als Steuerelektroden dienen, umgeben und an den Stellen H1, H2 so weit eingedrückt, dass sich die zwei Platten fast   berühren.   Die gemeinsame Anode A   schliesst   die Kathode und die Steuerelektrode ein. Bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsart der Erfindung werden die parallel geschalteten Kathodenabschnitte   F--Fj, von   der aus Metalldraht angefertigten Gitterelektrode R umgeben. 



   Fig. 4 und 5 zeigt diejenige Ausführungsart der Erfindung, bei welcher die Steuer- 
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 die Steuerspannung gebenden Draht 'und auf den   Halterdraht     J'1   befestigt. Die gemeinsame Anode A umgibt die Kathode und die Steuerelektrode. 



   Fig. 6 zeigt eine Elektrodenanordnung, bei welcher acht parallel geschaltete Abschnitte F1, 
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 hier eine   Hauptsteuerelektrodc R   vorgesehen ; sämtliche werden von der gemeinsamen Anode A umgeben. Diese Anordnung ist gleich gut verwendbar, wenn die Steuerelektrodenabschnitte R1 

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 und R2 zur   Aufhebung der Raumladung dienen und leitend mit der Anode J verbunden   sind sowie auch. wenn die sogenannte Anodenschutzgitterschaltung benutzt wird. in welchem Falle die Elektrode R die Wirkung der Anode unterstützt und   R1 und R2   die eigentliche Steuerelektrode bilden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1.   Elektronenröhre   mit Anode, Kathode und Steuerelektrode, dadurch gekennzeichnet, dass die innerhalb einer gemeinsamen Anode angeordnete Kathode aus parallel geschalteten Abschnitten besteht und jeder Abschnitt für sich von der Steuerelektrode derart umgeben ist, dass die Kraftlinien der Steuerspannung annähernd gleichmässig verteilt sind.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform der Elektronenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerelektrode zwei-oder dreigliedrige Gruppen der Kathodenabschnitte umgibt.
    3. Ausführungsform der Elektronenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere hintereinandergeschaltete Teile der Kathode aus je parallel geschalteten Abschnitten bestehen. (Fig. 1.) 4. Ausführungsform der Elektronenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerelektrode aus zwei mit Öffnungen versehenen Platten besteht, die so gebogen sind, dass sie jeden einzelnen der parallelen Kathodenabschnitte in möglichst gleichem Abstand umgeben und zwischen den einzelnen Kathodenabschnitten einander berühren oder möglichst nahe kommen. (Fig. 2. ) 5.
    Ausführungsform der Elektronenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerelektrode aus mit dem die Steuerspannung gebenden Leiter unmittelbar verbundenen Abschnitten besteht, welche je einen Kathodenabschnitt umgeben. (Fig. 4-7.) EMI3.1
AT115073D 1926-09-15 1926-07-08 Elektronenröhre. AT115073B (de)

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