DE620183C - Entladungsroehre mit einer nach Zylinderart geschlossenen Anode und mit einem ebensolchen Steuergitter - Google Patents

Entladungsroehre mit einer nach Zylinderart geschlossenen Anode und mit einem ebensolchen Steuergitter

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DE620183C
DE620183C DEE43366D DEE0043366D DE620183C DE 620183 C DE620183 C DE 620183C DE E43366 D DEE43366 D DE E43366D DE E0043366 D DEE0043366 D DE E0043366D DE 620183 C DE620183 C DE 620183C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J21/00Vacuum tubes
    • H01J21/02Tubes with a single discharge path

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  • Cathode-Ray Tubes And Fluorescent Screens For Display (AREA)

Description

Bekanntermaßen hat die sich, in Entladungsrohren zwischen dem. Steuergitter und der Anode ergebende Kapazität unangenehme Rückkopplungserscheiimngen zur Folge, die sich in Form von Selbsterregung, Herabsetzung der Verstärkung, Instabilität usw. äußern. Wird nun, wie dies aus verschiedenen Gründen, z. B. zur Verbesserung der Kühlung Oder Erhöhung der Festigkeit des Git-
to terSj häufig geschieht, das ebenso wie die Anode nach Zylinderart geschlossene Gitter so ausgebildet, daß in der Umfangsrichtung sehr beträchtliche Teile seiner Oberfläche nur diesen Nebenzwecken dienen, ohne zu der Steuerung des Elektronenstromes wesentlich beizutragen, so fällt die erwähnte Gitteranodenkapazität noch höher aus.
Die Erfindung bezweckt, bei Röhren der erwähnten besonderen Art diese schädliche Gitteranodenkapazität auf ein Mindestmaß herabzudrücken, was auf die Weise erreicht wird, daß in dem Ringraum zwischen Steuergitter und Anode eine Abschirmung angeordnet wird, welche in der Umfangsrichtung nur die für die Steuerwirkung hauptsächlich in Betracht kommenden Teile des Steuergitters (oder der Gitter) frei läßt, die anderen Gitterteile aber gegen die, Anode abdeckt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in ieiner beispielsweisen Ausführungsform, in Fig. ι in Vorderansicht und in Fig. 2 in Draufsicht dargestellt, wobei für die Erfindung unwesentliche Teile der Entladungsröhre nicht gezeichnet sind.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine indirekt geheizte Kathode 1 von einem um die Stützdrähte 2, 3 - gewickelten Gitter 4 umgeben. Diese Gitterstützdrähte sind in beträchtlichem Abstand von der Kathode 1 angeordnet, so daß sich die in der Fig. 2 dargestellte Ausbildung der Gitterspirale ergibt. Die Anode 5 ist kastenförmig ausgeführt und in dem dargestellten Falle aus einem engmaschigen Metallnetz hergestellt.
Bei der dargestellten Ausbildung von Kathode und Gitter äußert dieses eine Steuerwirkung nur in den mittleren Zonen der zwischen den Stützdrähten 2,, 3 verlaufenden Windungen, wogegen die diesen Stützdrähten zunächstliegenden Windungsteile zur Steuerung des Elektronenstromes praktisch, nicht beitragen. Wohl aber würden die Stützdrähte 2, 3 und die diesen zunächstliegenden Gitterwindungsteile die Veranlassung zu einer beträchtlich hohen Gitteranodenkapazität bieten. Dies wird nun erfindungsgemäß dadurch verhindert, daß. zwischen dem Gitter und der
Anode zwei Schirme 6, γ angeordnet werden, welche die Stützdrähte 2, 3 und die diesen Stützdrähten zunächstliegenden ' Gitterwindungsteile gegen die Anode abdecken, hingegen die mittlere Zone der Gitterwindungen frei lassen. Dadurch wird 'erreicht, daß die elektrisch unwirksamen Teile des Gitters keine kapazitive Wirkung bezüglich der Anode äußern können, wogegen die für die tatsächliehe Steuerung in Betracht kommenden Teile des Gitters ungehindert zur Wirkung .kommen. Die Schirme 6, 7, welche elektronenundurchlässig oder gegebenenfalls auch in geringem Maße elektronendurchlässig ausgebildet sein können, werden zweckmäßig mit der Kathode 1 leitend verbunden. Dies wird dadurch erreicht, daß die unteren Teile der Stützdrähte 8 und '9, welche zur Halterung der Schilder 6 und 7 dienen, durch ein Ver,-bindungsstück ι ο miteinander leitend verbunden werden, das seinerseits bei 11 durch einen Hilfsdraht 12 mit dem Metallröhrchen der indirekt geheizten Kathode verbunden ist. Bei diesem Anschluß der Abschirmung an . 25 die Kathode wird das Feld zwischen Gitter und Anode in. sehr weit gehendem Maße verkleinert und damit die Gitteranodenkapazität ganz besonders stark herabgesetzt.
Es ist zu bemerken, daß man sich bei Röhren mit normal gestaltetem Steuergitter zur Herabsetzung der schädlichen Gitteranodenkapazität häufig der sogenannten Schirmgitter bedient hat. Für das normalerweise sehr engmaschige Schirmgitter, welches an eine positive Spannung zu legen ist und sich in der Längsrichtung entweder über die ganze Länge des Steuergitters oder nur über Teile dieser Länge erstreckt, ist es kennzeichnend, daß es an der Umfangsrichtung auf alle Fälle die Kathode bzw. das Steuergitter vollständig und gleichmäßig umgibt, so daß die Elektronen dieses Schirmgitter unbedingt passieren müssen, wenn sie zur Anode gelangen sollen. Ein wesentlicher Nachteil bei diesen Schirmgitterröhnen ist das Auftreten des sogenannten Schirmgitter stromes, der nutzlos abfließt und bis zu 20 o/o und mehr des gesamten Anodenstromes betragen kann. Im Gegensatz hierzu ist bei der gemäß der Erfindung ausgebildeten Entladungsröhre mit dem in der vorerwähnten Weise besonders gestalteten Steuergitter in der Umfangsrichtung nur ein Teil des Gitters von der Abschirmung umgeben, während der eigentlich wirksame Teil des Gitters, welcher an der Steuerung der Elektronenströmung teilnimmt, freiliegt. Dabei weist diese Röhre gegenüber der Schirmgitter röhre noch den Vorteil einer sehr einfachen Herstellung und der wesentlich vereinfachten Schaltung auf.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Entladungsrohre mit leiner nach Zylinderart geschlossenen Anode und mit 'einem ebensolchen Steuergitter, von dem in der Umfangsrichtung im Wesen nur· Teile die Steuerung des Elektronenstromes besorgen, während andere Teile Nebenzwecken dienen, ohne zur Steuerung wesentlich beizutragen, gekennzeichnet durch ■eine in dem Ringraum zwischen Steuergitter und Anode angeordnete Abschirmung, welche in. der Umfangsrichtung nur die für die Steuerwirkung hauptsächlich in Betracht kommenden Teile des Steuergitters oder der Gitter frei läßt, die anderen Gitterteile aber gegen die Anode abdeckt.
  2. 2. Entladungsrohre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gitterstützdrähte in an sich bekannter Weise in beträchtlichem Abstand von der Kathode angeordnet sind und die zwischen Gitter und Anode angeordnete Abschirmung diese Stützdrähte -und die denselben benachbarten Teile der Gitterwindungen abdeckt.
  3. 3. Entladungsrohre nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Gitter und Anode angeordnete Abschirmung mit der Kathode elektrisch verbunden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE43366D 1931-10-15 1932-10-07 Entladungsroehre mit einer nach Zylinderart geschlossenen Anode und mit einem ebensolchen Steuergitter Expired DE620183C (de)

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