DE660478C - Kurzwellenroehre - Google Patents
KurzwellenroehreInfo
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- DE660478C DE660478C DET42801D DET0042801D DE660478C DE 660478 C DE660478 C DE 660478C DE T42801 D DET42801 D DE T42801D DE T0042801 D DET0042801 D DE T0042801D DE 660478 C DE660478 C DE 660478C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J25/00—Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
- H01J25/68—Tubes specially designed to act as oscillator with positive grid and retarding field, e.g. for Barkhausen-Kurz oscillators
Landscapes
- Microwave Tubes (AREA)
Description
- Kurzwellenröhre Die Erfindung bezieht sich auf eine Elektronenröhre zur Erzeugung von sehr kurzen Wellen. Bekanntlich kann man zur Erzeugung von extrem hochfrequenten @ urgedämpften Schwingungen Elektronenröhren verwenden, die in der Barkhausen-Kurz-Schaltun,g arbeiten. Dabei liegt am Gitter einer Triode eine hohe positive, an der Anode, auch Brcmselektroäe genannt, eine negative oder schwach positive Spannung. Ferner kann man zur Erzeugung derartiger Schwingungen auch Dioden benutzen. Als wichtig für die Schwingungserzeugung wurde in allen Fällen ein periodischer Aufundabbau von Raumladungen gefunden.
- Die erzielbare- Nutzleistung ist durch die maximal abführbare Gitterverlustleistung begrenzt. Zur Erzeugung größerer Energie ist man ,gezwungen, mehrere Systenve parallel zu schalten. Bei den bisher bjekanntgewordenen Anordnungen sind zwischen den einzeInen Systemen Verbindungsleitungen notwendig, die je nach der @erregten Frequenz einen verschieden gearteten Kopplungsieffekt ausüben. Außerdem läßt sich bei Parallelschaltung von mehr als zwei Röhren nur schwer eine gute Symmetrie erzielen.
- Erfindungsgemäß wird eine symmetrische Parallelschaltung dadurch erzielt, daß eine Kurzwellenröhre mit einer geraden, mehr als zwei teetragenden Anzahl von Elektroden ausgestattet wird, von denen die seine Hälfte als Gitter und die andere als Glühkathode ausgebildet ist, und d.aß die Elektroden hintereinander in einer in sich geschlossenen Reihe derart angeordnet sind, daß die Elektroden beider Gattungen miteinander abwec iseln. Jede Emissionsfläche dient bei dieser Anordnung gleichzeitig als Kathode für ein Gitter und als Bremselektrode für ein anderes, auf der entgegengesetzten Seite befindliches Gitter. Jedes Gitter ist mit dem übernächsten Gitter verbunden, sIo daß zwei benachbarte Gitter im Gegentakt schwingen. Auf diese Weise ist es möglich, den Umkehrpunkt der Elektroden periodisch auf die eine oder andere Seite der Emissionsfläche zu verlegen. Diese Verlagerung dies Umkehrpunktes ist gleichbedeutend mit dem hoben geforderten periodischen Auf- bzw. Abbaueiner Raumladung.
- Man kann sich aber auch eine Anordnung denken, bei der :die Gitter untereinander verbunden sind und bei der die Kathoden im Gegentakt schwingen. In diesem Fallie sind also .alle Gitter direkt miteinander verbunden und führen kein Wechselpotential, während jede Kathode mit der übernächsten verbunden ist.
- Wichtig für diese Anordnung ist Beine möglichst homogen durchbnochenie Emissionsfläche. Erfindungsgemäß kann diese Forderung .dadurch verwirklicht werden, daß man eine Anzahl von einzelnen Glühkathoden gitter- oder netzförmig anordnet und dabei entweder parallel oder hintereinander schaltete oder sogar Beine plattenförmige Emissione,,f@, fläche verwendet. Bei Verwendung von n uf,:@. wenigen Glühkathoden kann erfindungsgemäd ein homogenes Bremspotential dadurch erreicht werden, daß zwischen je zwei Glühkathoden Beine, zweckmäßigerweise auf Katho; denpotential liegende Elektrode ,angeordnet wird. Diese Hilfselektrode kann je nach den mechanischen Abmessungen durchbrochen oder ;nicht durchbrochen sein.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Abb. i im Querschnitt und in Abb. 2 im Längsschnitt gezeichnet. Die gitterförmig durchbrochenen Elektroden i bis 12 sind radial angeordnet und bestehen aus parallelere Blechstreifen 3o, die zur Vermeidung eines großen primären Gitterstromes so angeordnet sind, daß ihre Breitseite in der Flugrichtung der Elektroteen liegt. Die Gitter i, 3, 5, 7, 9, i i sind außen an drei Drahtringe 13 angeschweißt; die Gitter 2, 4, 6, 8,. i o, 12 sind an drei Ringen 14 befestigt.
- In der Abb.2 sind der übersichtlichkeit halber nur :die Gitter 4 und 9 gezeichnet. Zwischen je zwei Gittern sind je zwei parallel geschaltete 'Glühkathoden 15 und 16 angeordnet. Zwischen den beiden Kathoden ist ein auf Kathodenpotential liegender Stab 31, neben der Kathode i 5 ein ebensolcher Stab32 und neben ,der Kathodei6 ein Stab 33 angeordnet. Diese Stäbe dienen zur Verbesserung .der Potentialverteilung rund sind an dem Gitterhaltering 17 befestigt. An diesem Verteilerring sind sämtliche Kathoden befestigt; dieser Ring wird von der Heizstromzuleitung 22 getragen. Auf der anderen Seite der Gitter befindet sich jeweils eine Fadenfeder i 8, die durch eine Molybdängaze i g strommäßig entlastet ist. Die zwölf Faden.-federn sind an der Verteilerscheibe 2o angebracht, die ihrerseits auf der starken Heizstromzuleitung 2 i befestigt ist. Die Gitterhalte-ringe 13 sind auf der Zuleitung 23, die Ringe 14 auf der Zuleitung 24 aufgeschweißt. An einem Ende des Glaskörpers 25 sind in einem Quetschfuß 26 sowohl die K .athoden.-zuleitungen2i rund 22 als auch die Gitterzuleitungen 23 und 24 eingeschmolzen. Auf der anderen Seifte .sind in dem Quetschfuß 27 nur die Gitterzuleitungen herausgeführt. Dieser Quetschfuß -wird beim Einschmelzen der Röhre mittels der Hülsen 28 über die Gitterzuleitungen 23 bzw. 24 geschoben. Zur Sicherstellung eines guten Kontaktes sind ;noch die Schleiffedern 29 vorgesehen.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Kurztvellenröhre mit seiner geraden Anzahl von mehr als zwei hintereinander angeordneten Elektroden, von :denen die eine Hälfte Gitter und die andere Glühkathoden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden in einer in sich geschlossenen Reihe angeordnet sind, Gitter und Kathoden miteinander abwechseln und die Kathoden zweiseitig wirksam sind.
- 2. Elektronenröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden in Ebenen liegen, die radial um eine Achse ,angeordnet sind.
- 3. Elektronenröhre nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Gitter mit .dem übernächsten elektrisch verbunden ist.
- 4. Elektronenröhre nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Glühkathode mit der übernächsten leitend verbunden ist und alle Gitter parallel geschaltet sind.
- 5. Elektronenröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode aus band- oder fadenförmigen, komplanar angeordneten Elementenbesteht und Mittel vorgesehen sind, die Potentialverteilung in der Fläche der Glühkathode gleichmäßiger zu gestalten.
- 6. Elektronenröhre nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den band- oder fadenförmigen Elementen der Kathoden und komplanar mit diesen Hilfselektroden angeordnet sind.
- 7. Elektronenröhre nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß. die Hilfselektroden K ,athodenpiotential erhalten. B. Elektronenröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß die Gitter aus mehreren parallelen Blechstreifen bestehen, die so angeordnet sind, daß die Breitseite jedes Streifens parallel zur Flugrichtung der Elektronen verläuft. g. Elektronenröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühkathode eine plattenförmige Emissionsfläche besitzt. io. Elektronenröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleituregen zu den Gittern an zwei diametral gegenüberl egenden Seiten herausgeführt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET42801D DE660478C (de) | 1933-07-21 | 1933-07-22 | Kurzwellenroehre |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE440378X | 1933-07-21 | ||
| DET42801D DE660478C (de) | 1933-07-21 | 1933-07-22 | Kurzwellenroehre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE660478C true DE660478C (de) | 1938-05-27 |
Family
ID=25933617
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET42801D Expired DE660478C (de) | 1933-07-21 | 1933-07-22 | Kurzwellenroehre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE660478C (de) |
-
1933
- 1933-07-22 DE DET42801D patent/DE660478C/de not_active Expired
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