DE757342C - Verfahren zur Frequenzverdoppelung - Google Patents

Verfahren zur Frequenzverdoppelung

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DE757342C
DE757342C DEM139615D DEM0139615D DE757342C DE 757342 C DE757342 C DE 757342C DE M139615 D DEM139615 D DE M139615D DE M0139615 D DEM0139615 D DE M0139615D DE 757342 C DE757342 C DE 757342C
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DE
Germany
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electrodes
electrons
frequency
multiplier
electrode
Prior art date
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Expired
Application number
DEM139615D
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English (en)
Inventor
Alfred Aubyn Linsell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAE Systems Electronics Ltd
Original Assignee
Marconi Co Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Marconi Co Ltd filed Critical Marconi Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE757342C publication Critical patent/DE757342C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B19/00Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source
    • H03B19/06Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source by means of discharge device or semiconductor device with more than two electrodes
    • H03B19/08Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source by means of discharge device or semiconductor device with more than two electrodes by means of a discharge device
    • H03B19/10Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source by means of discharge device or semiconductor device with more than two electrodes by means of a discharge device using multiplication only

Landscapes

  • Particle Accelerators (AREA)

Description

  • Verfahren zur Frequenzverdoppelung Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Frequenzverdoppelung mittels eines Sekundär= elektronenvervielfachers.
  • Zum besseren Verständnis der Erfindung wird im folgenden zunächst eine bekannte Ausführungsfarm eines Eldktronenvervielfache@rs, auf die das erfindungsgemäße Verfahren anwendbar ist, beschrieben.
  • Ein solcher Elektro:nenvervielfacher enthält in einem länglichen, evakuierten oder gasgefüllten Gefäß eine Primärkathode, eine Anzahl von Beschleunigungs- und eine Anzahl von sekundäremittierenden Elektroden und schließlich eine Auffangelektrode. Die Beschleuni%gungselektroden sind p,l2t,tenförm.ig und liegen alle nebeneinander in der gleichen Ebene. Die Primärkathode:, die in eine Elektronenspritze eingebaut sein kann, die auch noch ein Steuergitter enthalten kann, ist so angeordnet, dah die von ihr ausgesandten Elektronen bei Abwesenheit eines Ablenkfeldes zu der Beschleunigungselektrode übergehen würden, die sich an einem Ende der Reihe der Beschleunigungselektroden genau gegenüber der Primärkathode befindet. Die sekundäremittierenden Elektroden liegen gleichfalls in einer Ebene, die parallel zu der Ebene der Beschleunigungselektroden verläuft, und zwar liegt jeder sekundäremittierenden Elektrode eine Beschleunigungselektrode gegenüber. Die sekundäremittierenden Elektroden sind einander ähnlich. Die Auffangelektrode ist eine senlmecht zu den beiden obngenannten Ebenen liegende Platte, die dem Raum zwischen den beiden Ebenen zugekehrt ist. Betriebsmäßig wird außerdem auch ein g°eignetes 'Magnetfeld vorgesehen und den Besclileunigungs- und den sekundäremittierendein Elektroden ein fortschreitend positiveres Potential erteilt. Dadurch wird der Primärstrahl abgebogen und fällt auf die erste sekundäremittierende, Elektrode; die von dort ausgehenden Selzundärelekbronen prallen nach einer ähnlichen gekrümmten Bahn auf die nächste sekundäremittierende Elektrode auf usw., bis die Auffangelektrode erreicht isst, wobei hei jedem Aufprall eine Elektronenv.ervi,elfachung stattfindet.
  • Nimmt man von einer derartigen Röhre die K,ennlini,e auf, die den Strom in Mi:ltiampe:re (Ordinaten) in Abhängigkeit von der Beschleunigungsspannung (Abszissen) darstellt, dann findet man, daß sich die Kurve für einen bestimmten Spannungswer v (dieser Wart hängt von der Konstruktion der Röhre ab) bis zu einem Maximum erhebt und bei weiterer Steigerung der Spannung wieder abfällt. Dabei besitzt die Kurve ein ziemlich scharfes Maximum. Wird nun die Röhre bei einem Arbeitspunkt betrieben, der in der Nähe des bestlimmten Maximums liegt, und überlagert man die positive Halbwelle der zu verdoppelnden Frequenz an den Beschleunigungs- oder den sekundäremittierenden Elektroden, dann ergil),t eine Steigerung des Potentials zunächst eine entsprechende! Steigerung des Ausgangsstromes., bis der Gipfelpunkt des Maximums erreichst ist. Beim weiteren Steigen des Potentials. sinkt dagegen der Ausgangsstrom. Man erhält infolgedessen im Ausgang eine volle Welle von einer Halbwelle im Eingang. In gleicher Weise kann man auch mit der negativen Halbwelle der Eingangsfrequenz verfahren, indem man wieder einen Arbeitspunkt in der Höhe des Gipfelpunktes wählt, aber auf der anderen Seite des Maximums.
  • Erfindungsgemäß wird dies zur Freque:nzverdoppelung in der Weise ausgenutzt, daß die in ihrer Frequenz zu verdoppelnden Wechselspannungen den Betriebsspannungen eines Reihenverv ielfachers, dessen Arbeitspunkt in, d'er Nähe des Scheitelpunktes der den Anodenstrom in Abhängigkeit von der Spannung der Sekundärelektronen abgebenden El@el:trcde, darstellenden Kennlinie festgelegt ist, überlagert werden und eine solche Amplitude besitzen, daß sie über den Scheitelpunkt hinaus einen Teil des jenseitigen Kennlinienasite@s bestreichen.
  • Um hei einem Sekundärelektronenvervieliacher die Schärfe des ollen bezeichneten ilaximums in der Kennlinie wesentlich zu s.teig;rn, wird gemäß einer besonders vorteilliaft.en Ausgestaltung der Erfindung min--.i,est:ns eine der Röhrenelektroden so be--ness°ii, angeordnet oder konstruiert, daß bei Steig; rung der Spannung über einen bestimmten Wert hinaus der Teil der Elektronen (eines @@d@er mehrerer Elektronenströme), der zur @?rzeugung der Sekundärelektronen ausenutzt wird und/oder den Ausgangsstrom iarstellt, wesentlich abnimmt.
  • EineögIithkeit. das zu erreichen, bestellt iarin, bei einem Elektronenvervielfacher der oben beschriebenen Art die Beschleunigungs-und sekundäremittierenden. Elektroden nicht wie bisher alle. gleich groß zu machen, sondern ihre Größe abzustufen, und zwar so, daß die Elektroden um so größer werden; je weiter sie von der Primärkathode entfernt sind. Die Abstufung kann sich sowohl auf die Länge wie auf die Breite wie auf beides beziehen. Der Elektronenquerschnitt nimmt infolge der Ansammlung von Elektronen in jeder Stufe zu. Ind.--m man die Röhre mit Elektroden steignder Größe ausrüstet, erreicht man, daß einz@eIne Strahlen über ihre Elektroden hinausschießen, sobald' ein kritisches Potential erreicht ist. Dieses kritische Potential ist für alle Strahlen gleich. Auf diese Weise wird das Maximum der Kennlinie beträchtlich schärfer.
  • Mit der eben beschriebenen Röhre läßt sich eine Frequenzverdoppelung dadurch erreichen, daß man den normalen Betriebsspannungen für die verschiedenen Elektroden eine Gleichspannung üb,erlage-r,t, die man aus der Gleichrichtung der zu verdoppelnden Frequenz erhält. Beispielsweise kann man die Spannungsquelle der Wechselspannung über einen Widerstand in Reihe mit einem Gleichrichter schalten und das ganze in Reihe mit der Gleichspannungsquelle für die einzelnen Elektroden schalten, und zwar so, daß die gleichgerichtete LTberlagerungsspannung allen beteiligten Elektroden überlagert wird. In den Anodenkreis schabtet man vorzugsweise einen auf die doppelte Frequenz abgestimmten Schwungradkreis.
  • Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung werden selkundäremiittierende Elektrollen verwandt, die nicht wie bisher auf ihrer ganzen Oberfläche se kundäremi.ssionsfähig sind, sondern nur auf einer Fläche, die kleiner als die Gesamtfläche ist. Das, hat zur Folge; daß der Prozentsatz der Elektronen der auf die sekundäremittierenden Flächen fällt, um so kleiner wird, je mehr der Strahlquerschnntt zunimmt. Bei, dieser Konstruktion können die Elektroden genau so bemessen werden wie in der zuerst beschriebenen Röhre, und auch die Schaltung für die Frequenzv erdoppelung kann der schon, beschriebenen entsprechen.
  • Bei einer weiteren Ausbildungsform der Erfindung isst bei jeder sekundäremittierenden Elektrode eine Hilfselektrode vorgesehen, die etwas geneigt ist, so daß sie ihre Fläche teilweise der Beschleunigungselektrode zukehrt, die gegenüber der benachbarten sekundärumittienenden Elektrode liegt. Jede Hilfselektrode ist mit der in der Reihe nächstfolgenden sekundäremittierenden Elektrode verbunden. Überschreitet bei dieser Konstruktion die Betriebsspannung einen vorgegebenen Wert, dann fallen immer größere Prozentsätze von Elektronen auf die Hilfselektroden und liefern keinen Beitrag zu der weiteren Sekundäremission. Anstatt die Hiffsel,el<irro,den etwas geneigt; anzuordnen, kann man sie auch zwischen zwei aufeinanderfolgenden sekundäremit.fiierenden Elektroden und etwas hinter diesen, d. h. weiter von den Beschleunigungselektroden fort., anordnen. Schließlich kann man -gegebenenfalls die Hilfselektroden auch mixt besonderen äußeren Durchführungen ausrüsten und ihr Potential einzeln einstellen.
  • In einer noch weiteren Aus.führu.ngsform der Erfindung sind hinter und an den Senden der Auffangelektroden Hilfselektroden in Farm von kleinen Platten angeordnet. Diese Hilfselektrod-en erhalten unabhängig von den anderen ein hohes positives Potential. Bei dieser Konstruktion besitzt die Auffangelektrode eine in Abhängigkeit von dem Arbeitspunkt, bei dem das Kennlinienmaximum eintreten soll, kritische Größe, so daß eine zunehmende Anzahl von Elektronen über die Auffangelektrode hinausschießen und von den Hilfselektroden, aufgefangen werden, sobald die Spannung über den diesem Maximum entsprechenden Wert ansteigt. Die, Hilfselektroden können untereinander verbundene sein und über eine Spule an den positiven Pol einer normalen Gleichspannungsquelle angeschlossen sein. Die Spule kann dabei milt einer anderen gekoppelt sein, die in Reihe mit einem Gleichrichter und einer Wechselspannungsquelle, deren Frequenz verdoppelt werden soll, und einem Widerstand geschaltet ist. Der Anodenkreis enthält einen auf die doppelte Frequenz abgestimmten Ausgangskreis wie oben. Die ganze Anordnung ist so gOtroffen, daß der Kreis; der die Hilfselektroden enthält, auf den Eingangskreis rückgekoppeliü ist, was auch zu einer Verschärfung des Maximums führt.
  • Schließlich kann man bei einer Röhre: bekannter Art die Randflächen, der Auffangelektrode mit elektronenemittierendem Material bekleiden. Auch hierdurch wird eine Verschärfung des.Maximums in der Kennlinie erreicht.

Claims (7)

  1. 'P ATT# NTA NOPP fT(-TiF# i. Verfahren zur Frequenzverdopp:eilung mittels einer mit Sekundärelektronen arbeitender! Entladungsröhre, dadurch gekennzeichnet, daß die in ihrer Frequenz zu verdoppelnden Wechselspannungen den Betriebsspännungen eines Reihennve:rvielfachers, dessen Arbeitspunkt in der Nähe des Scheitelpunktes der den Anodenstrom in Abhängigkeit von der Spannung der Sekundärelektronen abgebenden Elektrode darstellenden Kennlinie festgelegt ist, überlagert -,verden und eine solche Amplitude besitzen, daß sie über den Scheitelpunkt hinaus einen Teil des jenseitigen Kennli.nienastes bestreichen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet , daß die zu verdoppelnden Werchselspanunngen vorher gleichgerichtet werden.
  3. 3. Reihenvervielfacher für ein Verfahren nach den Ansprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die sekundäremittierenden Elektroden so beinessen, angeordnet oder konstruiert sind, daß der Anteil der für die Erzeugung von Sekundärelektronen ausgenutzten Elektronen an der Gesamtelektro.nenmenge oberhalb eines bestimmten Wertes der Betriebsspannung abnimmt.
  4. 4.. Reihenvervielfacher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe Bier sekundäremittierenden Elektroden mit der Entfernung von der Primärkathode zunimmt.
  5. 5. Reihenvervielfacher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich.net, daß nur ein Teil der Fläche der sekundäremittierenden Elektroden miit einem sekundäremissionsfähigen Belag bekleidet ist.
  6. 6. Reihenvervielfacher nach Anspruch. 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei äufeinanderfolgenden seilcundäremittierenden Elektroden Hilfselektroden angeordnet sind, die einen Teil der Elektronen abfangen.
  7. 7. Reihenvervielfacher nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Auffangelektrode lfilfselektroden vorgesehen sind, die einen Teil der Elektronen abfangen. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Französische Patentschrift Nr. 769 334: Radio Engineering, November 1934, S. 28/i9: »The Cold Cathode Tube«.
DEM139615D 1936-10-26 1937-10-27 Verfahren zur Frequenzverdoppelung Expired DE757342C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB757342X 1936-10-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE757342C true DE757342C (de) 1952-06-03

Family

ID=10496637

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DEM139615D Expired DE757342C (de) 1936-10-26 1937-10-27 Verfahren zur Frequenzverdoppelung

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DE (1) DE757342C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR769334A (fr) * 1933-03-01 1934-08-24 Rca Corp Circuit oscillant dynatron

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR769334A (fr) * 1933-03-01 1934-08-24 Rca Corp Circuit oscillant dynatron

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