DE640202C - Anordnung zum Schutz der Gluehkathode eines Hochspannungsgleichrichters - Google Patents
Anordnung zum Schutz der Gluehkathode eines HochspannungsgleichrichtersInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Schütze der Glühkathode eines Hochspannungsgleichrichters.
Die Anode derartiger Röhren wird zur Vermeidung von Wandladungen gewöhnlich als Kreiszylinder ausgebildet,
in dessen Achse die Kathode im allgemeinen als Draht angeordnet ist. Es
hat sich jedoch gezeigt, daß. bei diesen Hochspannungsentladungsgefäßen
der Draht dazu neigt, sich infolge der vom Anodenfeld hervorgerufenen
mechanischen. Kräfte in der Mitte durchzubiegen trotz der verhältnismäßig
hohen mechanischen Kräfte der die Kathode gespannt haltenden Feder. Die Abweichung
des Drahtes von seiner ursprünglichen Stellung bewirkt leicht einen Bruch
desselben, wodurch das Entladungsgefäß, unbrauchbar wird. Befindet sich der Draht auf
der ganzen Länge genau in der Mitte der An-
ao ode und bildet diese einen Kreiszylinder, so'
ist der vom Anodenfeld auf den Draht ausgeübte Zug in allen Richtungen gleich, d.h..
es kann keine Durchbiegung der Kathode stattfinden. Es ist jedoch schwierig, eine
derart genaue Anordnung der Elektroden bei Massenherstellungen zu erzielen, und selbst
die kleinste Abweichung von der Symmetrie bewirkt ernste Störungen.
Um diese schädliche mechanische Kraftwirkung auf die Kathode zu verringern, ist
bereits vorgeschlagen worden, die Zuleitungsdrähte für die Kathode bzw. einzelne besondere
Drähte als feste, um die Kathode herum angeordnete Stützstreben auszubilden und dadurch
das Anodenfeld von der Kathode zumindest teilweise abzuschirmen. Da diese Drähte jedoch bei den bekannten Anordnungen
für die Hin- und Rückleitung des Heizstromes dienen, haben sie verschiedenes Potential,
was leine genaue Justierung der einzelnen Streben im Gefäß, erforderlich macht.
Das ist rtatuxgemäß. sehr umständlich.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine einfache Schutzanordnung, bei der nur einer
der Kathodenzuführungsdrähte als Abschirmelement ausgebildet ist und bei der trotzdem
das Durchbiegen oder eine andere Abweichung der Glühkathode von der ursprünglichen
Stellung selbst bei sehr hohen Spannungen und starken Abweichungen von der symmetrisehen
Anordnung der Elektroden vollständig vermieden ist.
Erfmdungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die eine der Stromzuführungen
als dickdrähtige Wendel mit großer Ganghöhe gegenüber dem Drahtdurchmesser aus nichtemittierendem Werkstoff hergestellt ist;
welche die vorzugsweise als gedrängt gewickelte Wendel ausgebildete Glühkathoäe
vollkommen umgibt.
Die Erfindung sei an Hand der Abbildungen näher erläutert. Die Abb. ι zeigt die
Ansicht eines Hochspanmingsgleichrichters gemäß der Erfindung. Abb. 2 zeigt einen
Schnitt durch .die Elektrodenanordnung'.
In den. Abbildungen ist 1 das hochevakuierte
Entladungsgefäß des Hochspannungsgleichrichters, dessen Arbeitsspannung von der Größenordnung ist, wie sie bei modernen
Röntgenröhren benutzt wird. Das Entladungsgefäß endigt in zwei Ansätzen, von denen
der eine die zylindrische Anode 2 mittels einer federnden Schelle 3 und eines starken
Leiters 4 trägt. In dem anderen Ansatz ist die Kathode 5 mittels der Schelle 6 befestigt.
Die Anode ist von der üblichen Bauart und besteht beispielsweise aus Molybdän, Tantal
oder Wolfram. Sie ist an dem Ende der Einführung 4 beispielsweise festgenietet oder
in anderer Weise daran befestigt. Die Einführung 4 ist durch die Umhüllung hindurchgeführt
und endigt in der üblichen Kontaktkappe 7. Die Kathode, die beispielsweise aus Wolfram besteht, hat die Form einer
gedrängt gewickelten Drahtspule, wie sie in der Abb. 2 dargestellt ist. Es wird auf diese
Weise eine, große elektronenemittierende Oberfläche auf verhältnismäßig kleinem Raum
vereinigt. Der Glühdraht wird an seinem unteren Ende von dem starken Einführungsdraht 8 getragen. Das obere Ende des Glühdrahtes
ist bei der erfindungsgemäß, ausgebildeten Anordnung an dem Schutzglied 9 befestigt.
Die Kathodenzuführungen sind dort, wo sie eingeschmolzen sind, starr, aber ihre Enden, sind, Federn und in der üblichen
Sockelkappe 10 eingeschlossen. Das Schutzglied 9 besteht aus einer Wendel von verhältnismäßig
starkem und steifem Wolframdraht, die den Glühdraht konzentrisch, umgibt.
Beide Wendeln sind aneinander am oberen Ende, beispielsweise wie in der Abbildung
dargestellt, befestigt. Das Schutzglied 9 dient dabei als eine der Strom-Zuführungen
des Drahtes. Das Metallstück 11 dient als Abstandsstück zwischen Glühkathode
und Schutzwendel.
Wenn der erfindungsgemäß ausgebildete Gleichrichter an sehr hohe Spannung, beii.spißlsweise
an 150000 Volt, gelegt wird, zeigt sich, daß die Wendel jegliche seitliche
Bewegung des Drahtes in der Richtung auf die Anode ausschließt, selbst wenn die Anordnung
unsymmetrisch ist. Es zeigt sich, daß der starke elektrostatische Zug, der durch
das Anodenfeld auf den Draht ausgeübt wird, wenn kein Schutzglied vorhanden ist, nun
größtenteils durch das Schutzglied aufgenommen wird, das sich dank seiner starken
Bauart nicht wesentlich bewegt. Derjenige Teil des Feldes, der nicht durch die starke
Spule aufgenommen wird, ist bezüglich seiner mechanischen Kraftwirkungen vernachlässigbar
und für die Kathode nicht mehr schädlich. Daher bewirkt das Schutzglied zwar '
einen wirksamen Schutz des Glühdrahtes, verhindett jedoch nicht die freie Bewegung
der Elektronen. Versuche haben gezeigt, daß der von der Wendel bewirkte Schutz eintritt
ohne Rücksicht auf die Stellung des Glühdrahtes, d. h. es ist nicht erforderlich, daß er
sich genau in der Achse des Zylinders befindet. Dies gilt auch bei extrem hohen elektrostatischen Feldern. Das Schutzglied
gibt infolgedessen dem Hochspannungsgleichrichter eine wesentlich höhere Lebensdauer
und macht eine besondere Sorgfalt bei der Herstellung des Entladungsgefäßes überflüssig.
Claims (1)
- Patentanspruch:Anordnung zum Schutz der Glühkathode ernes Hochspannungsgleichrichters gegen die durch elektrostatische Einwirkung von der Anode hervorgerufenen mechanischen Kräfte mit Hilfe der zur teilweisen Abschirmung der Kathode dienenden Stromzuführungen, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Stromzuführungen als dickdrähtige Wendel mit großer Ganghöhe gegenüber dem Drahtdurchmesser aus nichtemittierendem Werkstoff ausgebildet ist, welche die vorzugsweise als gedrängt gewickelte Wendel ausgebildete Glühkathode umgibt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US526223A US1959195A (en) | 1931-03-30 | 1931-03-30 | High voltage rectifier |
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| DE640202C true DE640202C (de) | 1936-12-24 |
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ID=24096443
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEA65510D Expired DE640202C (de) | 1931-03-30 | 1932-03-31 | Anordnung zum Schutz der Gluehkathode eines Hochspannungsgleichrichters |
Country Status (4)
| Country | Link |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1025076B (de) * | 1953-10-16 | 1958-02-27 | Rca Corp | Hochspannungsdiode, deren Kathode axial in einer becherfoermigen Anode liegt |
Families Citing this family (3)
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| US1959195A (en) | 1934-05-15 |
| NL36749C (de) |
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