DE628379C - Federnde, als Stromzufuehrung dienende Halterung fuer Gluehkathodenfaeden o. dgl. von Entladungsroehren - Google Patents

Federnde, als Stromzufuehrung dienende Halterung fuer Gluehkathodenfaeden o. dgl. von Entladungsroehren

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DE628379C
DE628379C DEK118184D DEK0118184D DE628379C DE 628379 C DE628379 C DE 628379C DE K118184 D DEK118184 D DE K118184D DE K0118184 D DEK0118184 D DE K0118184D DE 628379 C DE628379 C DE 628379C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J1/00Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J1/02Main electrodes
    • H01J1/13Solid thermionic cathodes
    • H01J1/15Cathodes heated directly by an electric current
    • H01J1/18Supports; Vibration-damping arrangements

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  • Discharge Lamp (AREA)

Description

Es ist bekannt, daß eine Schwierigkeit bei der Herstellung von Glühkathodenröhren darin besteht, dem Heizfaden die richtige Spannung zu geben, und zwar kommt es darauf an, die Federung so zu konstruieren, daß sie einerseits beim Glühen den Faden trotz der Wärmeaus dehnung noch straff hält und so leine Berührung mit benachbarten Elektroden vermeidet, während andererseits die Spannung nicht so stark sein darf, daß der Faden an einer evtl. schwach werdenden Stelle reißt. Diese Schwierigkeit wird dann besonders groß, wenn die Feder gleichzeitig vom Heizstrom durchflossen werden soll (was häufig aus Gründen der Konstruktionserleichterung erwünscht wäre), da dann infolge des die Feder durchfließenden Stromes leicht eine Erhitzung derselben und damit ein Nachlassen der Elastizität eintreten kann. Es sind bereits in der Röhrentechnik und auf ähnlichen Gebieten (Glühlampenbau) mehrfach Federn, und zwar insbesondere auch mehrgängige Schraubenfedern, zum Straffhalten eines Glühdrahtes benutzt worden. Dies erfolgte in der Weise, daß eine schraubenförmige Spannfeder entweder auf Zug oder auf Torsion beansprucht wurde. Bei diesen bekannten Federn sind jedoch unter anderem gerade die oben angedeuteten Nachteile vorhanden. Wird nämlich eine Feder in ihrer Achsrichtung beansprucht, so wird beim Ausziehen der Feder eine ziemlich starke Deformation der Feder erreicht. Macht beispielsweise der an der Feder befestigte Aufhängepunkt des Glühdrahtes beim Übergang vom kalten in den warmen Zustand einen Weg von 2 mm, so muß bei der allgemein üblichen Anwendungsart von Schraubenfedern das Federende ebenfalls einen Weg von 2 mm machen, und es müßte daher, wenn die Feder beispielsweise aus fünf Windungen besteht, jede Win- . dung um 0,4 mm von der benachbarten Windung entfernt werden. Damit die Feder so hohe Formänderungen ohne Ermüdungserscheinungen aushält, ist es notwendig, sie aus sehr hartem Material zu machen, das von Natur aus eine große Elastizität besitzt. Wird aber solches Material verwendet, so treten zwei Nachteile ein: Erstens wird durch ein solches Material das Schweißen erschwert, da hartes Material, z. B. Wolfram oder Stahl, beim Schweißen stark zum Spritzen neigt und sich schlecht mit den anderen Metallen, die zur Herstellung eines Röhrenaufbaues be- / nutzt werden, verbinden läßt. Zweitens wird aber auch durch die Verwendung harten Materials, das hohe Elastizität besitzen soll, der Querschnitt dieser Feder festgelegt, und dieser ist dann meistens gering, jedenfalls ungefähr in der Größenordnung des Glühdrahtes selbst, so daß also dann die Feder nicht gut als Stromzuführung benutzt werden kann, da sie sich wegen ihres geringen Querschnittes und meist hohen Widerstandes da-
bei selbst so erwärmen würde, daß sie die Elastizität verliert. Noch ungünstiger liegen die Verhältnisse für einfache, also nicht schraubenförmig ausgebildete Federn, wie sie in Gestalt von galgenförmigen Drähten zur Abstützung von Glühdrähten verwendet werden, da in diesem Falle eine Aufteilung der Beanspruchung auf verschiedene Abschnitte nicht möglich ist.
ίο Der Erfindungsgedanke vermeidet nun die bei den bekannten Federeinrichtungen beobachteten Nachteile durch die Anwendung von Schraubenfedern, deren' Achse parallel zu dem Glühfaden liegt, indem das freie Ende der an einem Halter befestigten Feder mit einem senkrecht zur Federachse stehenden federnden Hebelarm (als Fortsetzung des Schraubenfeder draht es) versehen wird, an dessen Ende die Zugkraft des Glühkathodenfadens angreift. Dadurch wird erreicht, daß die Dieformation der Feder selbst sehr gering ist, so daß also auch Material mit einer niedrigen Elastizitätsgrenze verwendet werden kann. Da ferner infolge der Hebelwirkung die Stärke -der Feder selbst bedeutend vergrößert werden kann, so ist die Verwendung von Material mit verhältnismäßig großem Querschnitt möglich, das einen vernachlässigbaren elektrischen Widerstand besitzt und daher auch bei Benutzung der Feder als Stromzuleitung keinerlei Erwärmung der Feder befürchten läßt Schließlich ist noch zu berücksichtigen, daß eine Schraubenfeder der Verbiegimg ihrer Achse einen wesentlieh geringeren Widerstand entgegensetzt als einer Beanspruchung auf' Zug oder Torsion, so daß auch aus diesem Grunde ein beträchtlich größerer und daher zur Stromleitung besser geeigneter Federquerschnitt gewählt werden kann.
In Fig. ι ist eine Federanordnung gemäß der Erfindung dargestellt. Angriffskraft 1 und Unterstützungskraft 2 sind parallel, aber natürlich !entgegengesetzt gerichtet. Um die seitliche Ausladung nicht zu lang werden zu lassen, ist die Schraubenfeder 3 senkrecht zum Hebelarm gerichtet. Als Hebel ist hauptsächlich das Drahtende 5 sowie auch das kürzere Drahtende 4 wirksam. Die Gesamtfederkraft setzt sich zusammen aus der Federkraft der Schraubenfeder und ferner aus der Federkraft der Hebelarme 4 und 5, wobei aber, wie bereits erwähnt, die Schraubenfeder selbst im wesentlichen senkrecht zu ihrer Achsrichtung beansprucht wird.
Ein. weiterer Vorteil dieser Federung besteht darin, daß sie für Röhren, welche mit zwei Heizfadensystemen ausgerüstet sind, leicht doppelseitig ausgebildet werden kann. In Fig. 2 ist eine solche doppelseitige Feder dargestellt. Die Federwirkung solcher Federn ist so gut, daß sie selbst bei Verwendung von duktilstem Draht, also beispielsweise von weichen Kupfer- oder Nickeldrähten, welche die Vorteile der leichten Verarbeitbarkeit und guter Schweißbarkeit besitzen, auch beim Durchfließen verhältnismäßig hoher Heizströme (Gleichrichterröhren) völlig ausreicht, um den Heizdraht selbst noch nach einigen 1000 Brennstunden beim Glühen vollkommen straff zu halten.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Federnde, als Stromzuführung dienende Halterung für Glühkathodenfäden
o. dgl. von Entladungsröhren mit Hilfe einer Schraubenfeder, deren Achse parallel zu dem Glühfaden liegt, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der an einem Halter befestigten Feder mit einem senkrecht zur Federachse stehenden federnden Hebelarm, (als Fortsetzung des Schraubenfederdrahtes) versehen ist, an dessen Ende die Zugkraft des Glühkathodenfadens angreift.
2. Federung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schraubenförmig gewundene Feder aus duktilem Material besteht. go
3. Federung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federung doppelseitig für Röhren mit zwei Heizfadensystemen ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
gedruckt lit üer
DEK118184D 1929-12-25 1929-12-25 Federnde, als Stromzufuehrung dienende Halterung fuer Gluehkathodenfaeden o. dgl. von Entladungsroehren Expired DE628379C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE921165C (de) * 1950-01-17 1954-12-09 Siemens Ag Stromzufuehrung, vorzugsweise fuer Elektronenroehren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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