DE741434C - Geschlossene Sicherung mit mehreren Schmelzleitern, insbesondere Niederspannungs-Hochleistungssicherung - Google Patents

Geschlossene Sicherung mit mehreren Schmelzleitern, insbesondere Niederspannungs-Hochleistungssicherung

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DE741434C
DE741434C DES139250D DES0139250D DE741434C DE 741434 C DE741434 C DE 741434C DE S139250 D DES139250 D DE S139250D DE S0139250 D DES0139250 D DE S0139250D DE 741434 C DE741434 C DE 741434C
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DE
Germany
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fuse
fusible
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strips
tabs
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Expired
Application number
DES139250D
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English (en)
Inventor
Richard Scholz
Alfred Schulze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/04Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges
    • H01H85/05Component parts thereof
    • H01H85/055Fusible members

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  • Fuses (AREA)

Description

  • Geschlossene Sicherung mit mehreren Schmelzleitern, insbesondere Niederspannungs-Hochleistungssicherung Die Erfindung bezieht sich auf eine geschlossene Sicherung mit mehreren Schmelzleitern, insbesondere eine Niederspannungs-Hochleistungssicherung. Die Schmelzleiter bei derartigen z. B. mit Messer- oder Schraubkontakten ausgerüsteten Sicherungspatronen. wurden bis jetzt einzeln eingeführt -und einzeln z. B. durch Löten. oder Schweißen mit einem Kontaktring verbunden. Hierdurch ergeben sich jedoch zahlreiche Strornübergangsstellen und somit erhebliche übergangswiderstände. Außerdem gestaltet sich das Einführen jedes einzelnen Schmelzleiters in die Sicherungspatrone sowie die Befestigung desselben recht mühsam und zeitraubend.
  • Es ist bei offenen Sicherungen an sich bekannt, mehrere parallel geschaltete Schmelzstreifen bzw. -dränte vorzusehen, die an einem äußeren Anschluß angeschlossen `-erden, wobei bei der Verwendung von Schmelzdrähten dieselben einzeln an einen haken- bzw. U-förmigen Polschuh angelötet werden: Abgesehen davon, daß derartige offene Sicherungen nur für sehr geringe Leistungen verwendbar sind und die Anwendung von nur wenigen Metallen für Schmelzstreifen bzw. -dränte zulassen, haben solche Sicherungen den Nachteil einer ungleichmäßigen Stromverteilung in den einzelnen parallel geschalteten Schmelzstreifen bzw. -dränten, wobei z. B. die den Befestigungsschrauben am nächsten liegenden Stromstreifen größere Ströme führen als die von den Befestigungsstreifen weiter entfernten Schmelzleiter bzw. -dränte.
  • Der Nachteil der ungleichmäßigen Strom-. verteilung und/oder Bildung von ungünstigen Wärmestauungen haftet aber auch den anderen bekannten Sicherungen geschlossener Bauart an, da bei diesen Sicherungen :entweder die Endverbindungen nicht festliegen oder die durch Abscheren oder Stauchen hergestellten parallel geschalteten Schmelzleiter verschieden große Zwischenräume zwischen den einzelnen Leitern entstehen lassen. Die bei der zuletzt angegebenen Bauart der Sicherungen an den Enden des Leiters fast gar nicht vorhandenen Zwischenräume haben hierbei zur Folge, daß die Wärme gerade in der Nähe der Anschlußstellen, die insbesondere durch Schrauben gebildet werden, auftritt; dabei führen die unter go- zur Faltrichtung befindlichen, von der mit der Längssymmetriea,ehse der Sicherung zusammenfallenden Stromvürtellungsstelle weiter entfernten Strorilstreifen einen geringeren Strom als die restlichen Streifen. Ein weiterer Nachteil der zuletzt angegebenen Bauart besteht darin, daß für die Verbindung des Schmelzleiters mit den Leitungen Schrauben mit Muttern verwendet werden, so daß die ständig wechselnden Erwärmungen und Abkühlungen der Schmelzleiter und somit der Anschlußstellen (Schrauben) dazu führen, daß die Muttern locker werden. Die Kontaktverbindungen werden aber auch deswegen verschlechtert, weil bei Luftzutritt zu den Anschlußstellen sich Oxydschichten bilden.
  • Durch die Erfindung werden die Nachteile der bekannten Sicherung vermieden. Die Erfindung zeichnet sich im wesentlichen dadurch aus, daß die einzelnen mit je einer Schmelzbrücke versehenen bzw. an mindestens einer Stelle geschwächten, durch Ausstanzen von Zwischenräumen entstandenen Streifen nebst Anschlußlappen einen gitterförmigen, in fertigem Zustand einteiligen, an den Enden mit den Anschlußlappen versehenen Schmelzleiter derart bilden, daß die Zahl der Anschlufaappen der Schmelzleiter an jedem Ende der Sicherung geringer ist als die Zahl de:. Stromstreifen und daß die Anschlußlappen infolge ihrer Anordnung eine gleichmäl.,ige Verteilung der Ströme in den einzelnen parallel geschalteten Stromstreifen gewährleisten. Durch Ausstanzen von Zwischenräumen wird zugleich dafür gesorgt, daß eine gleichmäßige Wärmeabgabe der Einzelschmelzleiter der ganzen Länge nach erfolgt. In dem Bereich der Anschlußstellen können somit keine Wärmestauungen auftreten. Im Gegenteil, die an den Anschlußlappen unmittelbar befindliehen Gitterquerteile sorgen dafür, daß die Wärme infolge gleicher Oberfläche besonders gleichmäßig abgeführt wird. Diese an sich schon günstigen Verhältnisse werden noch dadurch weitestgehend verbessert, daß die Wärme auf Kontaktteller übertragen wird, an die der gitterförmige Schmelzleiter angeschlossen ist. Die Anschlußlappen werden vorteilhaft durch Punktschweißen mit den Kontakttellern verbunden, so daß die Stromübertragung vom jeweiligen Kontaktdruck unabhängig ist. Die Erfindung gestattet ferner, die Lbergangswiderstände weitestgehend herabzusetzen und die Einführung bzw. das Herausnehmen des Schmelzleiters bei minimalem Zeitaufwänd bedeutend zu vereinfachen. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft, den gitterförmigen Schmelzleiter vor der Montage in eine runde oder vieleckige Form zu biegen. Der Schmelzleiter kann dann in die Sicherungspatrone leicht hineingeschoben werden, worauf die Endteile (Anschlußlappen i des Schmelzleiters so abgebogen werden, dal:) sie mit dem Kontaktteller verbunden und mittels desselben getragen werden.
  • In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es -zeigen Fig. i und 2 einen Schmelzbrücken aufweisenden gitterförmigen Schmelzleiter vor dein Einführen in die Patrone in Vorder- und in Seitenansicht und Fig.3 und 4. eine Sicherungspatrone mit einem gitterförmigen, aus einem einzigen Materialstück bestehenden Schmelzleiter ohne Schmelzbrücken im Längsschnitt und in Draufsieht.
  • Der mit i bezeichnete Schmelzleiter besteht aus mehreren, z. B. zwei, drei, vier, sechs, acht oder mehr Streifen 2, so daß ein einteiliges gitterförmiges Gebilde entsteht. Den z. B. paarweise oder zu drei Stück zusammengefaßten Streifen 2 kann ein gemeinsames als Anschlußlappen 3 dienendes Endteil zugeordnet werden. Die Streifen 2 nebst den Anschlußlappen 3 werden durch Stanzen hergestellt. Der gitterförmige Schmelzleiter kann z. B. aus einem oder aus zwei Stücken durch Stanzen hergestellt werden. Im fertigen Zustand bildet der gitterförmige Schmelzleiter derart einen Teil, daß die Zahl der Anschlußlappen der Schmelzleiter an jedem Ende der Sicherung geringer ist als die Zahl der Stromstreifen, wobei die Anschlußlappen infolge ihrer Anordnung eine gleichmäßige Verteilung der Ströme in den einzelnen parallel geschalteten Stromstreifen gewährleisten. Die Anschlußlappen können hierbei vorteilhaft symmetrisch zu den einzelnen Stromstreifen angeordnet werden.
  • Vor dem Einführen in eine in Fig.3 und q. mit q. bezeichnete Sicherungspatrone aus Glas oder Porzellan werden die nach Fig. i und 2 in einer Ebene liegenden Streifen 2 an ihren Verbindungsstegen io, und .zwar insbesondere je nach der Anzahl der zu einer Gruppe zusammengefaßten Streifen, z. B. tun go°, 6o° oder 45', umgebogen, so daß ein in sich geschlossenes oder an einer Seite offenes vieleckiges Gebilde entsteht (vgl. Fig. 3 und q.). Die Anschlußlappen 3 des gitterförmigen Schmelzleiters werden nach dem Einführen in die Sicherungspatrone um 9o° umgebogen. Hierbei kommen die Anschlußlappen 3 auf einen Anschlußteller 7 zu liegen. Die Verbindung zwisdhen den AnschlußlapPen 3 und dem Anschlußteller 7 kann z. B. durch Punktschweißen erfolgen. Der Anschlußteller 7 steht in direkter oder indirekter Verbindung, z. B. über einen besonderen Kontaktring, mit einer auf die Sicherungspatrone q. aufzupressenden oder aufzuschraubenden, in der Zeichnung nicht dargestellten Metallkappe, zu welchem Zweck der rohrförmige Patronenkörper q., der mit Sand oder Quarz gefüllt sein kann, mit Gewindeteilen bzw. Sicken 8 versehen sein kann.
  • je nach der gewünschten Strom-Zeit-Kennlinie der Sicherung kann man die einzelnen Streifen 2 mit Schmelzbrücken 9, z. B. aus Zinnlegierungen, bzw. an mindestens einer Stelle mit geschwächtem Querschnitt ausführen.
  • Die je nach ihrem Trägheitsgrad als eine träge, flinke oder als Maschennetzpatrone ausgeführte Sicherungspatrone kann in an sich bekannter Weise mit als äußere Anschlüsse dienenden Messerkontakten oder Schraubenkontaktfa:hnen ausgeführt sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Geschlossene Sicherung mit mehreren Schmelzleitern, insbesondere Niederspannungs-Hochleisstungssicherung, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen mit je einer Schmelzbrücke versehenen bzw. an mindestens einer Stelle geschwächten, durch Ausstanzen von Zwischenräumen entstandenen Streifen nebst Anschlußlappen einen gitterförmigen, in fertigem Zustand einteiligen, an den Enden mit den Anschlußlappen versehenen Schmelzleiter derart bilden, daß die Zahl der Anschlußlapp-en der Schmelzleiter an jedem Ende der Sicherung geringer ist als die Zahl der Stromstreifen und daß die Anschlußlappen infolge ihrer Anordnung eine gleichmäßige Verteilung der Ströme in den einzelnen parallel geschalteten Stromstreifen gewährleisten.
  2. 2. Geschlossene Sicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der gitterförmige Schmelzleiter mittels seiner abgebogenen Anschlußlappen an dem Anschlußtelller der Sicherung angebracht ist.
  3. 3. Geschlossene Sicherung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, däß der Anschlußteller in unmittelbarer Berührung mit der aufzuschraubenden oder aufzupressenden Metallkappe steht. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: deutsche Patentschrift ..... Nr. 59 310; amerikanische - ..... - 2041 590, 1290860.
DES139250D 1939-11-18 1939-11-19 Geschlossene Sicherung mit mehreren Schmelzleitern, insbesondere Niederspannungs-Hochleistungssicherung Expired DE741434C (de)

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