DE720308C - Mit Gummi-, Guttapercha- oder Balatamasse getraenkter, aus mehreren Stofflagen unter Anwendung von Hitze gefertigter Textiltreibriemen - Google Patents

Mit Gummi-, Guttapercha- oder Balatamasse getraenkter, aus mehreren Stofflagen unter Anwendung von Hitze gefertigter Textiltreibriemen

Info

Publication number
DE720308C
DE720308C DES131732D DES0131732D DE720308C DE 720308 C DE720308 C DE 720308C DE S131732 D DES131732 D DE S131732D DE S0131732 D DES0131732 D DE S0131732D DE 720308 C DE720308 C DE 720308C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric
balata
rubber
percha
gutta
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES131732D
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Sonnek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES131732D priority Critical patent/DE720308C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE720308C publication Critical patent/DE720308C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G5/00V-belts, i.e. belts of tapered cross-section
    • F16G5/04V-belts, i.e. belts of tapered cross-section made of rubber
    • F16G5/06V-belts, i.e. belts of tapered cross-section made of rubber with reinforcement bonded by the rubber
    • F16G5/08V-belts, i.e. belts of tapered cross-section made of rubber with reinforcement bonded by the rubber with textile reinforcement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Mit Gummi-, Guttapercha- oder Balatamasse getränkter, aus mehreren Stofflagen unter Anwendung von Hitze gefertigter Textiltreibriemen Die Erfindung betrifft einett mit Gummi-, Guttapercha- oder Balatamasse getränkten, aus mehreren Stofflagen unter Anwendung von Hitze gefertigten Textiltreibriemen, bei welchem die einzelnen Stofflagen untereinander durch die Gummi-, Guttapercha- bzw: Balatamasse zusammengehalten sind.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Außenseite der äußersten Stofflage auf der Laufseite bis nach der Hitzebehandlung ohne Gummi-, Guttapercha- oder Balatatränkung oder eine ähnliche Tränkung, also in rohem oder bloß gefärbtem Zustand belassen wird, zum Zweck die später auf kaltem Wege auf die Laufseite des Riemens aufgebrachte, die Haftwirkung an der Riemenscheibe bewirkende Tränkung nur in die saugfähige Stofflage, und zwar von der Laufseite des Riemens aus eindringen zu lassen, ohne daß die Gummi-, Guttapercha- oder Balataklebeschicht, welche die einzelnen Stofflagen untereinander verbindet, stofflich beeinträchtigt wird, Die Freihaltung der Laufseite der innersten Stofflage von der Gummi-, Guttapercha- oder Balatatränkung erfolgt bei nicht gefalteten oder gewickelten Riemen, die aus bloß aufeinandergelegten Schichten bestehen dadurch, daß die innerste Stofflage mit diesen Mitteln nur einseitig gestrichen wird, wobei insbesondere bei sehr dünnen Stofflagen die Konsistenz des Gummi-, o. dgl. Tränkungsmittels so gewählt werden muß, daß es nicht auf die andere Seite, die als Laufseite dienen soll, durchschlägt. Bei gewickelten oder gefalteten Riemen kann die Freihaltung der die Laufseite bildenden Teile der innersten Stofflage durch Einstellung der Streichmaschine, bei Handstreichung durch Abdecken der nicht zu streichenden Stellen mit undurchlässigem Papier, Wachsleinwand o. dgl. erfolgen. Als Haftmittel, die ausschließlich auf die in rohem oder höchstens gefärbtem Zustand belassene Laufseite aufgetragen werden, sind Mittel zu verwenden, die eine hohe Haftwirkung zwischen Riemenlaufseite und Riemenscheibe verbürgen, z. B. Cumaronharz enthaltende Massen, alkoholische Lösungen anderer Harze o. dgl. Es sind solche Lösungsmittel für diese Harze zu verwenden, welche bei ihrem Eindringen in die saugfähige äußerste Stofflage. auf der Laufseite die verwendete Islebemasse, die die einzelnen Stofflagen miteinander verbindet, nicht angreifen bzw. nicht lösen. Wenn die Stofflagen z. B. durch eine Gummischicht miteinander verbunden sind, so können als Imprägnierungsmittel z. B. alkoholische Harzlösungen verwendet werden, da Alkohole diese Gummischichten nicht angreifen.
  • Man hat bereits Treibriemen aus mehreren Gewebelagen hergestellt, die untereinander mittels Gummizwischenlagen durch Vulkanisation verbunden waren, während die äußeren Flächen der Riemen, also die Lauffläche und die der Lauffläche gegenüberliegende Deckfläche mit Balata überzogen wurden. Die Gummizwischenlagen sollten die Gewebeschichten so fest verbinden, daß sich diese im Betrieb nicht voneinander lösen können und der Balatabelag auf der Laufseite sollte die nötige Haftfähigkeit der Lautfläche gewährleisten. Diese Riemen haben aber den Nachteil, daß sich der Balatabelag der Laufseite bei längerem Gebrauch des Riemens abschmiert. Da Balata bei der Erwärmung bloß zähflüssig wird, dringt es nur wenig in die äußere Gewebeschicht ein. Nach dem Abschmieren des Balataüberzugs der Lauffläche haften noch Balatareste auf dem zutage getretenen Gewebe, und man kann nicht immer neue Haftmittel, wie Harze u. dgl., auf kaltem Wege mit Erfolg auf die Laufseite aufbringen, denn diese bilden auf so einer balatisiert gewesenen Laufseite nur einen oberflächlichen Aufstrich, der sich rasch wieder abwetzt und immer wieder ersetzt werden müß te. Wollte man so einen Riemen, von dem sich der Balatabelag auf der Laufseite abgeschmiert hat, wieder betriebsfähig machen, so müßte man die Laufseite wieder unter Hitzebehandlung frisch mit Balata überziehen, also den Riemen abnehmen und in die Fabrik schicken.
  • Beim erfindungsgemäßen Riemen dringen die auf kaltem Wege auf die saugfähige Lauffläche aufgebrachten Imprägnierungsmittel tief in das Gewebe ein und haften nicht bloß oberflächlich. Dringt nämlich das Imprägnierungsmittel der Laufseite tief in die Gewebeschichten ein, so erweicht sich bei Erwärmung durch Riemenschlupf das in den Gewebeporen befindliche Imprägnierungsmittel und wird je nach Erfordernis aus diesen auf die Riemenscheibenlauffläche herausgepreßt bzw. wieder in die Poren zurückgesaugt, so daß der erfindungsgemäße Riemen einen sicheren Dauerbetrieb gewährleistet. Durch die bisher bekannten, auf der Laufseite balatisierten Riemen konnte dieser neue Erfolg also nicht erreicht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit Gummi-, Guttapercha- oder Balatamasse getränkter, aus mehreren Stofflagen unter Anwendung von Hitze gefertigter Textiltreibriemen, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenseite der äußersten Stofflage auf der Laufseite bis nach der Hitzebehandlung ohne Gummi-, Guttapercha- oder Balatatränkung oderähnliche Tränkung, also in rohem oder bloß gefärbtem Zustand belassen wird, zum Zweck, die später auf kaltem Wege aufgebrachte, die Adhäsion bewirkende Tränkung nur in die saugfähige Stofflage, und zwar von der Laufseite des Riemens aus eindringen zu lassen, ohne die Klebeschicht stofflich zu beeinträchtigen.
DES131732D 1938-04-15 1938-04-15 Mit Gummi-, Guttapercha- oder Balatamasse getraenkter, aus mehreren Stofflagen unter Anwendung von Hitze gefertigter Textiltreibriemen Expired DE720308C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES131732D DE720308C (de) 1938-04-15 1938-04-15 Mit Gummi-, Guttapercha- oder Balatamasse getraenkter, aus mehreren Stofflagen unter Anwendung von Hitze gefertigter Textiltreibriemen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES131732D DE720308C (de) 1938-04-15 1938-04-15 Mit Gummi-, Guttapercha- oder Balatamasse getraenkter, aus mehreren Stofflagen unter Anwendung von Hitze gefertigter Textiltreibriemen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE720308C true DE720308C (de) 1942-05-01

Family

ID=7538842

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES131732D Expired DE720308C (de) 1938-04-15 1938-04-15 Mit Gummi-, Guttapercha- oder Balatamasse getraenkter, aus mehreren Stofflagen unter Anwendung von Hitze gefertigter Textiltreibriemen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE720308C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2937982C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Schichtstoffes
DE720308C (de) Mit Gummi-, Guttapercha- oder Balatamasse getraenkter, aus mehreren Stofflagen unter Anwendung von Hitze gefertigter Textiltreibriemen
DE643938C (de) Verfahren zum Herstellen zylindrischer Gefaesse
DE671405C (de) Verfahren zum Elastischmachen von Textilstoffen
DE588973C (de) Verfahren zum Kaschieren von Pelzfellen
DE544324C (de) Verfahren zur Herstellung eines wasserabstossenden, tuchartigen Stoffes
DE407133C (de) Verfahren zur Herstellung eines Gummistoffes aus nebeneinanderliegenden Faeden und Gummi
DE733219C (de) Verfahren zur Herstellung von Kunstleder
DE891738C (de) Verfahren zur Verstaerkung poroes doublierter, elastischer Gewebe oder Gewirke
AT126135B (de) Materialverbindung.
DE2004398C3 (de) Künstliches Pelzwerk
DE755936C (de) Schuhsohle oder Sohlenplatte
AT200861B (de) Kantenschutz für geschnittene Gummitreibriemen und Verfahren zu dessen Herstellung
DE604528C (de) Zahnrad
CH300993A (de) Verfahren zur Herstellung nichtmetallischer, lamellierter Körper und nach diesem Verfahren hergestellter Körper.
DE379504C (de) Verfahren zur Herstellung eines faeulnissicheren und wasserfesten Stoffriemens
DE595664C (de) Fussbodenbelagstoff und Verfahren zu seiner Herstellung
DE599960C (de) Verfahren zur Herstellung von Teilungen
DE880650C (de) Furnierverleimmaschine
DE519867C (de) Verfahren zur Herstellung von Ausstattungs-Papieren
DE880131C (de) Wäschestück mit Versteifungs'einlage, insbesondere Kragen
DE883333C (de) Ausruestungsteil fuer Bandschleifmaschinen
DE822984C (de) Einlagenstoff fuer Anzuege o. dgl. sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung
AT152931B (de) Gummistreifen zur Herstellung von Gummiringen.
DE438970C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von wasserdichtem Stoff fuer Saecke