DE604528C - Zahnrad - Google Patents
ZahnradInfo
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- DE604528C DE604528C DEA68801D DEA0068801D DE604528C DE 604528 C DE604528 C DE 604528C DE A68801 D DEA68801 D DE A68801D DE A0068801 D DEA0068801 D DE A0068801D DE 604528 C DE604528 C DE 604528C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H55/00—Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
- F16H55/02—Toothed members; Worms
- F16H55/06—Use of materials; Use of treatments of toothed members or worms to affect their intrinsic material properties
Landscapes
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
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- Thermal Sciences (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft Zahnräder und Blarikos für Zahnräder aus einem nichtmetallischen
Baustoff, ζ. B. aus Textilfasern oder Geweben, und einem Bindemittel, welches beispielsweise
ein Kunstharz vom Typ der Phenolkondensationsprodukte sein mag. Die Erfandung
bezweckt, auf einfachste Weise und ohne Materialverluste, also, möglichst billig, ein Zahnrad
herzustellen, dessen Scheibe aus Web-Stoffen, z. B. Segeltuch, besteht und welches
durch die Anordnung des Materials für seinen Verwendungszweck besonders geeignet ist. Die
besondere Anordnung des Materials ergibt sich aus der beiliegenden Abbildung·. Diese
Abbildung zeigt einen Schnitt durch das neue Zahnrad.
Mit ι ist der Zahnkranz bezeichnet, d. h. der Teil, in dem die Zähne eingeschnitten
sind. 2 bezeichnet die eigentliche Radscheibe,
ao und mit 3 ist der Nabenteil bezeichnet. Die Scheibe ist weniger dick als der Radkranz
und der Nabenteil, um dem Rade die nötige Biegsamkeit zu verleiben.
Der Zahnkranz 1 wird aus Schichten 4 von Textilgewebe gebildet, z. B. aus Schichten von
Segeltuch, die mittels eines Klebstoffes miteinander verbunden sind und derart angeordnet
werden, daß sie in der Ebene der Scheibe liegen, d.h. ihre äußeren Ränder bilden
die Oberfläche der Zähne. Dieser Teil kann aus Gewebestreifen hergestellt werden,
welche man in der geschilderten Richtung wickelt, oder er kann aus Segmenten zusammengesetzt
werden, welche man zu 'einem kreisförmigen Gebilde zusammensetzt. Derartige
Verfahren zur Anordnung von Gewebesegmenten auf dem Umfange eines Zahnrades
sind bekannt, und sie ergeben eine besonders günstige Lagerung der Fäden in dem fertigen
mit Zähnen versehenen Rade.
Die Scheibe 2 oder wenigstens ihr größter Teil wird aus aufeinanderfolgenden Schichten
gebildet, die ebenfalls aus Gewebe, wie Segeltuch, bestehen und welche senkrecht zur Oberfläche
der Zahnradscheibe verlaufen. Man kann diesen Teil am besten dadurch herstellen,
daß man einen Gewebestreifen zu einer flachen Scheibe aufwickelt. Dieser Aufbau der Scheibe ist besonders einfach, und kann
ohne jeglichen Materialverlust bewerkstelligt werden, auch kann man beliebige Größen
ohne weiteres in der geschilderten Weise her- stellen.
Der Nabenteil 3 besteht aus unverwebtem Textilmaterial6, z.B. aus Baumwollgarn oder
roher Baumwolle, die mittels eines Kleb- oder Bindemittels vereinigt sind. Die Seiten des
Zahnrades sind durch Endscheiben 7 aus Ge-
webe bedeckt. Alle Teile, Zahnkranz, Zahnscheibe, Nabenteil und Endscheiben, werden
durch das Bindemittel zu einer Einheit vereinigt.
Bei der Herstellung eines Rohlings gemäß der Erfindung wird der Kranzteil aus gewebten
Stoffen, die mit ungehärtetem Bindemittel versehen sind, in der bereits beschriebenen
Weise aufgebaut. Außerdem wird der
ίο Scheibenteil aus Gewebe, welches mit ungehärtetem
Bindemittel behandelt ist, geformt, zweckmäßig durch Aufwickeln eines Gewebestreifens.
Für den Nabenteil wird nichtverwebtes Fasermaterial im Gemisch mit ungehärtetem
Bindemittel vorgesehen, und schließlich werden die zur Abdeckung dienenden
Scheiben mit ungehärteten Bindemitteln vorbereitet. Der Kranz und der Scheibenteil
können während ihrer Formung etwas erhitzt und zusammengepreßt werden, uon die aufeinanderfolgenden
Schichten zusammenzukleben. Die Einzelteile werden dann in einer entsprechend gestalteten Form zusammengefügt
und der Einwirkung von Druck und Hitze unterworfen, um das Bindemittel zu härten und das Ganze zu verfestigen. Während
des Formens werden die Schichten, aus denen der Scheibenteil besteht, zusammengepreßt,
so daß sie mehr oder minder faltig werden, und alle Teile werden gleichzeitig fest
miteinander verbunden und bilden schließlich ein unzertrennliches Ganzes. Die Temperatur-Druck-Bedingungen
für das Zusammenpressen des Gegenstandes und für die Härtung des Bindemittels hängen ebenso wie die Behändlungsdauer
von der Art des Bindemittels ab; die Behandlungsweisen für verschiedenartige Bindemittel sind dem Fachmann geläufig.
Das Wesen des fertigen Gegenstandes besteht in der Benutzung eines Scheibenteiles,
der aus aufeinanderfolgenden Gewebeschichten besteht, welche im wesentlichen senkrecht
zur ■ Oberfläche der Scheibe verlaufen, während
der Zahnkranz eine besonders günstige Anordnung des Gewebes mit Rücksicht auf
die an den Zähnen auftretende Beanspruchung zeigt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Zahnrad aus nichtmetallischem Werkstoff und Rohlinge für solche Zahnräder, bei dem der Radkranz aus aufeinandergeschichteten Geweberingen oder Segmenten und die Nabe aus ungewebten Faserstoffen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der Scheibenteil des Rades aus gewickelten Gewebestreifen gebildet ist und das Ganze in bekannter Weise durch ein Bindemittel unter Druck und Hitze vereinigt ist. 6QHierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US604528XA | 1932-03-01 | 1932-03-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE604528C true DE604528C (de) | 1934-10-22 |
Family
ID=22029572
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA68801D Expired DE604528C (de) | 1932-03-01 | 1933-03-01 | Zahnrad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE604528C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE757538C (de) * | 1939-02-18 | 1951-08-16 | Bosch Gmbh Robert | Verwendung von Kunstharzpressstoffzahnraedern im Zahnradgetriebe eines motorisch angetriebenen Handschleifgeraetes o. dgl. |
| DE1125761B (de) * | 1958-09-25 | 1962-03-15 | Philips Nv | Filmbildwerfer mit einem in axialer Richtung nachgiebigen Kupplungsglied zwischen einer ruckweise anzutreibenden Antriebsrolle und einer kontinuierlich anzutreibenden Blende |
-
1933
- 1933-03-01 DE DEA68801D patent/DE604528C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE757538C (de) * | 1939-02-18 | 1951-08-16 | Bosch Gmbh Robert | Verwendung von Kunstharzpressstoffzahnraedern im Zahnradgetriebe eines motorisch angetriebenen Handschleifgeraetes o. dgl. |
| DE1125761B (de) * | 1958-09-25 | 1962-03-15 | Philips Nv | Filmbildwerfer mit einem in axialer Richtung nachgiebigen Kupplungsglied zwischen einer ruckweise anzutreibenden Antriebsrolle und einer kontinuierlich anzutreibenden Blende |
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