DE655012C - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Pumpendiaphragmen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von PumpendiaphragmenInfo
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- DE655012C DE655012C DED71459D DED0071459D DE655012C DE 655012 C DE655012 C DE 655012C DE D71459 D DED71459 D DE D71459D DE D0071459 D DED0071459 D DE D0071459D DE 655012 C DE655012 C DE 655012C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
- B29D99/005—Producing membranes
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
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- B29L2031/755—Membranes, diaphragms
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- Diaphragms And Bellows (AREA)
Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Pumpendiaphragmen Die Erfindung betrifft ein Verfahren nebst Vorrichtung zum Herstellen von Pumpendiaphragmen und ähnlichen scheihenförmigen Gegenständen aus Gewebe- und Kautschukl agen.
- Das Herstellen scheibenförmiger Gz-genstände .aus Gewebe- und Kautschuklagen ist bekannt; auch ist es nicht mehr neu, für solche Zwecke. zweiteilige Formen zu benutzen oder die Fäden in den einzelnen La-,gen unter bestimmten Winkeln gegeneinander zu versetzen. Es ist ferner bekannt, Faserstofflagen in sich kreuzenden Richtungen zum Herstellen zylindrischer Gegenstände auf einen Kern zu wickeln. Bei diesen Hcrstellungsverfahren wird durchgängig von vorgeformten Scheiben ausgegangen, deren Formung infolge des Abfalles, der beim Ausschneiden der Scheiben, Lochen usw. entsteht und bis zu 450"o beträgt, sehr verlustreich ist.
- Die Erfindung unterscheidet sich von diesen bekannten Verfahren dadurch, daß von einem zylindrischen Körper ausgegangen wird, der aus Gewebestreifen hergestellt ist und der durch innere Aufweitung und Niederpressung auf eine Drehscheibe in die Farm einer ringförmigen Scheibe gebracht wird. Die Erfindung vermeidet daher! jeden Abfall. Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht darin, daß durch die. mit dem Verfahren gemäß der Erfindung erzielte Faserverlagerung eine erhöhte Widerstandsfähigkeit gerade gegen jene Beanspruchungen erzielt wird, die bei den in wechselnder Richtung stattfindenden Ausbuchtungen eines Diaphragmas auftreten, was in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
- Mit der Aufweitung und Niederpressung wird am unteren Teil des Zylinders begonnen und dieses allmählich auf die benachbarten höheren Zylinderteile ausgedehnt. Die aufgewciteten Zylinderteile werden auf eine auf der Drehscheibe 1>--findliche Unterlage gepreßt. Der untere Zylinderrand wird durch :einen herumgelegten und damit verbundenen Gewebestreifen verstärkt. Dann wird der in Scheibenform auf die Unterlage gepreßte Körper mit einer Auflagescheibe versehen und, wenn Kautschuk als Verbindungsmittel benutzt wird, vulkanisiert.
- Die Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen beispielsweise erläutert. In den Fig. r bis 7 sind die einzelnen Stufen des Herstellungsvorganges veranschaulicht. Fig.8 zeigt eine Draufsicht ,auf die Faserverlagerung durch. Aufweiten des Zylinders.
- Bei dem Herstellen des zur Aufweitung bestimmten Zylinders wird von einem Gewebestreifen 8 ausgegangen, dessen kurze Kanten abgeschrägt sind. Dieser Streifen wird um einen Kern so herumgelegt, d,aß diese schrägen Kanten aneinanderstoßen und die Gewebefäden oder Fasern schräg zur Längsachse des Kerns verlaufen. Um den unteren Rand des Zylinders wird dann ein Streifen 18 zur Verstärkung herumgelegt und mit dem Zylinder 8 verbunden. Um diesen werden dann ein oder mehrere weitere Gewebestreifen 9 so herumgelegt, daß sich der Faser-,oder Fadenverl;aiü überkreuzt. Zur gegenseitigen Verbindung der Streifen werden Kautschukenthaltende Bindemittel verwendet.
- Dann wird eine Unterlagssch:eibe aus einer urvulkanisierten Kautschukmischung 23 (Feg. i) auf die Drehscheibe 2 aufgebracht. Zur Lagersicherung und Einstellung des Gewebezylinders 8, 9 auf der Bodenscheibe 23 Moder der Drehscheibe.2 wird vorteilhaft auf d,er Scheibe 2 der Kein 4 verwendet. Bevor die Abdeckscheibe 23 ,auf die Scheibe 2 aufgebracht wird, wird die Scheibe 2 mit einem Kautschukbindemittel versehen; außerdem wird die Scheibe 23 mit Benzinoder einem anderen Stoff bespritzt, wodurch dieselbe in klebefähigen Zustand gebracht wird, so daß der Zylinder 8, 9 beim Niederpressen zur festen Haftung auf der Deckscheibe 23 gelangt.
- Nachdem diese Teile in die Stellung der Fig. i gebracht sind, wird die untere Kante des Zylinders in den in Fig. 2 veranschaulichten Zustand ausgeweitet. Die Drehung der Scheibe 2 kann während dieses Vorganges von Handoder mechanisch erfolgen. Wenn eine Scheibe mit etwa 40 cm Durchmesser verwendet und durch einen Motor angetrieben wird, so soll die Umdrehungsgeschwindigkeit etwa Zoo Drehungen in der Minute sein.
- Nachdem die Unterkante des, Zylinders mit der Deckscheibe 23 fest verbunden ist, wird mit der Ausweitung der anschließenden Zylinderinnenwand begonnen, wodurch der Zylinder allmählich weiter ausgeweitet und niedergepreßt wird, wie das Fig.3, 4 und zeigen. So, bildet schließlich das eine den Verstärkungsring 18 tragende Ende des Zylinders dein inneren Teil des Diaphragmas, von welchem der den @oberen Teil bildende Werkstoff nach außen hin weggedrückt worden ist, bis schließlich die in Fig. 6 dargestellte praktisch fertige Scheibe entsteht.
- Derjenige Teil des zylindrischen Körpers, der vorher die Innenfläche darstellte, ist jetzt zur Oberfläche geworden. Die Fasern oder Fäden i o, i i des Gewebtes haben dabei die in Fig. 8 dargestellte Formerhalten. Sie erstrecken sich in der Lage 8 sämtlich unter allmählicher Krümmung von innen nach außen, bis schließlich die äußersten Enden gerade auslaufen. In der Schicht 9 ist der Krüm,-mungsverlauf an sich der gleiche, aber im entgegengesetzten Sinne. Zu irgendeiner radial verlaufenden Linie sind die Verstärkungsfasern daher symmetrisch angeordnet. Mit anderen Worten: jede radiale Linie kreuzt die Verstärkungsfasern, wobei dieselben innerhalb der einzelnen Schichten 8, 9 gleiche Winkel, aber mit verschiedenem Ausdruck mit der kreuzenden Radiallinie bilden. Scldießlich wird die obere Deckscheibe 24 (Feg. 7) auf -gepreßt. Die Scheibe wird in bekannterWeise fertigbehandelt und vulkanisiert.
Claims (6)
- hATrNTA\SPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von Pumpendiaphragmen und ähnlichen scheibenförmigen Gegenständen ,aus Gewebe- und Kautschuklagen, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Gewebelagen (8, 9) enthaltender zylindrischer Körper durch innere Aufweitung und Niederpressung auf eine Drehscheibe (2) in die Form einer ringförmigen Scheibe gebracht wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Aufweitung und Niederpressung des aufgeweiteten Teils .am unteren. Rande des Zylinders begonnen und dieses allmählich auf die benachbarten höheren Zylinderteile ausgederhnt wird.
- 3. Verfahren ,nach Anspruch i oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die aufgeweiteten Zylinderteile auf eine auf der Drehscheibe (2) befindliche Unterlage (23) gepreßt werden.
- 4. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinderrand durch Aufbringen eines um denselben herumgeltegten Gewebestreifens (18) verstärkt wird.
- 5. Verfahren nach Anspruch i bzw. 2, dadurch. gekennzeichnet, daß die Scheibe an der, Oberseite durch eine Auflage (24) abgedeckt wird.
- 6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, bestehend aus einer Drehscheibe (2) und einem auf dieselbe aufgebrachten Kern (4) für den Ausgangszylinder.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED71459D DE655012C (de) | 1935-11-07 | 1935-11-07 | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Pumpendiaphragmen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED71459D DE655012C (de) | 1935-11-07 | 1935-11-07 | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Pumpendiaphragmen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE655012C true DE655012C (de) | 1938-01-06 |
Family
ID=7060838
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED71459D Expired DE655012C (de) | 1935-11-07 | 1935-11-07 | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Pumpendiaphragmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE655012C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE942838C (de) * | 1953-01-04 | 1956-05-09 | Erhard Kenk | Aus mehreren aufeinandergelegten und miteinander verkebten Lagen aus Zellstoffderivaten und Polyamiden bestehende Kunststoffbahn oder Kunststoffkoerper |
-
1935
- 1935-11-07 DE DED71459D patent/DE655012C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE942838C (de) * | 1953-01-04 | 1956-05-09 | Erhard Kenk | Aus mehreren aufeinandergelegten und miteinander verkebten Lagen aus Zellstoffderivaten und Polyamiden bestehende Kunststoffbahn oder Kunststoffkoerper |
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