DE71941C - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Löschpapier - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung von Löschpapier

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DE71941C
DE71941C DENDAT71941D DE71941DA DE71941C DE 71941 C DE71941 C DE 71941C DE NDAT71941 D DENDAT71941 D DE NDAT71941D DE 71941D A DE71941D A DE 71941DA DE 71941 C DE71941 C DE 71941C
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Germany
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DENDAT71941D
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G. L. JAEGER in Maywood, Grfsch. Bergen, Staat New-Jersey, V. St. A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F1/00Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
    • B31F1/07Embossing, i.e. producing impressions formed by locally deep-drawing, e.g. using rolls provided with complementary profiles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F2201/00Mechanical deformation of paper or cardboard without removing material
    • B31F2201/07Embossing
    • B31F2201/0707Embossing by tools working continuously
    • B31F2201/0715The tools being rollers
    • B31F2201/0753Roller supporting, positioning, driving means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
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    • B31F2201/0771Other aspects of the embossing operations
    • B31F2201/0774Multiple successive embossing operations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

L· Til
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE BB: Papierfabrikation.
Verfahren und Maschine zur Herstellung von Löschpapier.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. April 1893 ab.
Diese Erfindung betrifft die Herstellung von Löschpapier aus vorzugsweise in ungeleimtem Zustande als Ausgangsmaterial zu verwendendem gewöhnlichen Papier, wie es von der Papiermaschine kommt. Der besondere Zweck ist die Herstellung eines dem gewöhnlichen Löschpapier ähnlichen Fabrikates, welches das Aussehen und die wesentlichsten Eigenschaften des durch theuerere und langsamere Processe bisher hergestellten besitzt.
Die Erfindung besteht darin, das. gewöhnliche Papier zu wiederholten Malen der Wirkung von Zahnreihen zu unterwerfen, welche wohl zu unterscheiden ist von der einfachen Riffelung oder dem Biegen des Papiers und die den Zweck hat, den Zusammenhang . der Fasern in dem ganzen Papierkörper zu zerstören bezw. zu lockern und dieselben von einander zu trennen. Hierdurch erhält das Papier eine gr'ofse Aufsaugungsfähigkeit und wird zugleich sehr biegsam.
In den beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 eine Seitenansicht der dem Verfahren dienenden. Maschine, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 ein Verticalschnitt in der Ebene x-x der Fig. 1, Fig. 4 ein Längsschnitt durch die Stempel und Matrizen in etwas gröfserem Mafsstabe und Fig. 4X ein Querschnitt nach der Linie y-y der Fig. 4. Die Fig. 5, 6, 7 und 8 veranschaulichen Einzelansichten der arbeitenden Theile, während Fig. 9 die Seitenansicht einer Abänderung der Maschine, welche an Stelle von Stempeln und Matrizen Walzen hat, und Fig. 10 eine Draufsicht derselben mit theilweise weggebrochener Oberfläche der Walzen ist.
In den Fig. 1, 2 und 3 sind C C1 C2 C3 Excenterwellen, die in dem auf der Grundplatte A stehenden Seitentheil B B gelagert und mit einander durch passendes Zahnräderwerk α verbunden sind. Der Antrieb der Welle erfolgt von einer, z. B. C2, aus durch eine Riemscheibe D. EE1E-2E3 sind die Stempel, welche durch die hin- und hergehende Bewegung, die sie von den Excenterwellen erhalten, in die Matrizen FF1 F2 Fs eingeprefst oder ausgehoben werden. Die Matrizen sind mittelst passender Schrauben b in ihrer Höhe verstellbar und gegen seitliche Verschiebung durch Schrauben c gesichert, welche an den Enden der Matrizen durch Schlitze derselben durchgehen.
Das Papier wird von den Speiserollen G G1, die auf beliebige Weise gedreht werden, eingeführt.
Bei der. Construction nach der Zeichnung wird die obere Rolle G von der Welle C3 aus durch eine Kurbel d, Schubstange e und das Gesperre f g und Sperrrad h gedreht. Die untere Rolle G1 wird durch Zahnräder ij angetrieben. / ist eine Führungsrolle für das Papier. Am anderen Ende der Maschine wird das Papier in bekannter Weise aufgewickelt, nachdem es unter den Führungswalzen m hinweggegangen ist.
Die Druckflächen der Stempel und die Matrizen F sind aus Stahl hergestellt..
Aus den Fig. 4 bis 8 geht hervor, dafs die Arbeitsflächen der Stempel und der Matrizen mit einer grofsen Anzahl kleiner Hervorragungen s und Vertiefungen s1 versehen sind, welche entweder durch Fräsen oder durch-Kreuzschnitte oder' in irgend einer anderen passenden Weise eingearbeitet sind, am besten jedoch durch Einarbeiten von Kreuzschnitten mittelst eines Werkzeugs mit einer Diamantspitze.
Die Formung der Oberflächen der Stempel und der Matrizen entspricht sich vollständig, so dafs das Papier von beiden Seiten bearbeitet wird. Die Stempel und Matrizen werden so in der Maschine gegen einander angeordnet, dafs die Hervorragungen des einen Theiles in die Vertiefungen des anderen Theiles passen, wenn sie auf einander geprefst werden, so dafs dadurch eine grofse Zahl von Einkerbungen und Hervorragungen in der ganzen Papiermasse hervorgebracht werden. Mit anderen Worten, es wird der Papierstoff von beiden Seiten in seinen · kleinsten Theilchen hinaus- und hineingestofsen und dadurch werden die Fasern gelockert und zerrissen. Diese Wirkung kann dadurch vermehrt werden, dafs man mehrere Stempel und Matrizen hinter einander anwendet und die Gröfse der Hervorragungen und Vertiefungen auf denselben nach und nach abnehmen läfst, oder umgekehrt, indem man sie zunehmen läfst.
Bei der Construction nach den Zeichnungen werden vier Paare von Stempeln und Matrizen gebraucht; natürlich ist jede andere Zahl auch anwendbar, aber diese giebt schon ein sehr gutes Product.
Das erste Paar, von Stempeln und Matrizen E F, dessen Wirkung das Papier unterworfen wird (Fig. 8), ist das rauheste; es hat ungefähr 23 Zähne auf 10 cm; das letzte Paar E3 F3 hat ungefähr die vierfache Anzahl, während die zwischenliegenden Paare E1 F1 und E'2 F2 verhältnifsmäfsige Zahlen haben. Allenfalls können die Vorsprünge etwas gröfser als die Vertiefungen gemacht werden, damit das Papier nicht in schädlicher Weise zusammengeprefst wird, oder aber man kann die Paare so anordnen, dafs zwischen Stempel und Matrizen bei der tiefsten Stellung des ersteren noch ein kleiner Zwischenraum bleibt. Die Stempel machen ungefähr 300 Hübe in der Minute; die Papiergeschwindigkeit ist etwa 40 bis 45 cm in der Minute.
Um die anzuwendende Betriebskraft und die Beanspruchung der Maschinentheile möglichst gering zu machen, sind die Excenterwellen zweckmäfsig versetzt anzuordnen, so dafs die Stempel nach einander auf das Papier ein wirken und nicht zu gleicher Zeit. Die Stempel und Matrizen ergeben eine schnellere Bearbeitung der Papierfasern als Rollen, doch sind solche in gewissen Fällen auch anwendbar.
Die Fig. 9 und ι ο zeigen eine Maschine, in welcher HH1 H2 H* Hi H5 die mit Hervorragungen und Vertiefungen versehenen Walzen in ihren Lagern B] auf der Grundplatte Ax zeigen. Die Walzenachsen sind durch Zahnräder al a2 verbunden und durch die Treibrolle D1 auf der Walzenachse H* angetrieben. b1 sind die Stellschrauben zur Regelung der Lager der oberen Walzen.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Verfahren zur Herstellung von Löschpapier aus gewöhnlichem Papier, bestehend in der Zerstörung und Lockerung des Fasergefüges durch Eindrücken gezahnter . Oberflächen in das Papier.
  2. 2. Eine besondere Form des Verfahrens nach Anspruch 1., bestehend in der Einprägung gezahnter Oberflächen von verschiedener Zahngröfse nach einander und in beide Seiten des Papiers.
  3. 3.' Eine dem Verfahren nach Anspruch 1. und 2. dienende Maschine, gekennzeichnet durch die Anordnung von Stempeln und Matrizen (bezw. Walzenpaaren) mit Ober-' flächen, deren Verzahnung verschiedenen Feinheitsgrad zeigt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT71941D Verfahren und Maschine zur Herstellung von Löschpapier Expired - Lifetime DE71941C (de)

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