DE69938C - Maschine zur Herstellung von fertigen Schrauben oder Nägeln. --- S. E. groff in Marietta, County Lane, Staat Pennsylvania, V. St. A.; Vertreter: A. rohrbach - Google Patents

Maschine zur Herstellung von fertigen Schrauben oder Nägeln. --- S. E. groff in Marietta, County Lane, Staat Pennsylvania, V. St. A.; Vertreter: A. rohrbach

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DE69938C
DE69938C DENDAT69938D DE69938DA DE69938C DE 69938 C DE69938 C DE 69938C DE NDAT69938 D DENDAT69938 D DE NDAT69938D DE 69938D A DE69938D A DE 69938DA DE 69938 C DE69938 C DE 69938C
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DE
Germany
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wire
nails
machine
roller
abutment
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT69938D
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M. MEYER und W. Bindewald, in Firma A. Rohrbach & Co., in Erfurt
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • B21G3/18Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16
    • B21G3/30Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16 by rolling

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die im Folgenden beschriebene und durch Zeichnungen erläuterte Maschine zur Herstellung von Nägeln und Schrauben zieht den Draht ein, schneidet denselben in entsprechende Längen, formt an jedem Nagel Kopf und Spitze und nietet denselben gleichzeitig spiralförmig. Die Maschine kann somit auch Nägel herstellen, welche entweder als solche oder als Schrauben verwendbar sind, und erzeugt dieselben billiger, als dies bisher möglich war.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt:
Fig. ι die Seitenansicht der Maschine,
.. Fig. 2 den Grundrifs derselben,
Fig. 3 die festliegende Riffelwiderlage;
Fig. 4 und 5 zeigen in Einzelansicht zwei Ausfuhrungsarten der Vorrichtung zum Abschneiden des Drahtes und
Fig. 6 zeigt den Speise- und Richtapparat für den Draht.
. Die Maschine hat folgende Einrichtung:
In dem Rahmen A ist die Triebwelle B gelagert. Letztere trägt an dem einen Ende die Antriebsscheibe C> an dem anderen das Kegelrad D. Innerhalb der Seitenwände des Rahmens A ist auf der Welle B das Zahnrad E aufgekeilt, welches in das gröfsere Zahnrad F eingreift; die Welle des letzteren trägt die Riffelwalze G.
Die Riffelwalze G ist mit vielen schräg laufenden Riffeln oder Rippen versehen, ferner an der Kante H etwas im Durchmesser vergröfsert, dagegen an der Kante J abgefast. Die Kante H wirkt bei der Nagelspitzenbildung, diejenige J bei der Kopf bildung mit; ihre Form richtet sich nach der den Nägeln oder Schrauben zu gebenden Gestalt der Spitze und des Kopfes. :
Der Walze G gegenüber liegt die geriffelte Widerlagsfläche J, deren Vertiefungen denjenigen der Riffelwalze G entsprechen und welche in Vereinigung mit der Riffelwalze G den Nagel' bezw. die Schraube auswalzen, strecken und mit Gewinde versehen und fertig machen, während der Nagel bezw. die Schraube zwischen dem Widerlager J und der Riffelwalze G hindurchgeht.
Die Kanten des Widerlagers J sind in der gleichen Weise wie bei der Walze G gestaltet, um bei der Bildung der Köpfe und Spitzen der Nägel oder Schrauben ebenfalls mitzuwirken. Das Widerlager J liegt excentrisch zur Walze G (wie dies in den punktirten Linien, Fig. 1, dargestellt ist), damit das abgeschnittene Drahtstück leicht zwischen die arbeitenden Flächen fallen kann, zwischen denen es zusammengedrückt und zu gleicher Zeit gestreckt wird, während es. in eine Schraube oder einen Nagel geprefst wird,- bis es an dem unteren Ende des Widerlagers J herausfällt. Die vorstehende Kante H der Walze G preist zu gleicher Zeit die Spitze, während die Abfasung J den Kopf bildet.
Der Draht wird von einer Haspel zugeführt und geht über die Führungsrolle L an dem freien Ende einer Führung M und zwischen den Speiserollen N hindurch. In Führung M liegt eine Richtrolle O, unter welcher der Draht vorbeigehen mufs. Der Druck,- den die
Rolle O auf den Draht ausübt, wird mittelst Hebels P und Stellschraube Q geregelt. Die Rolle streckt Knicke und Biegungen in dem Draht vollkommen aus, so dafs nur ein vollkommen gerade gerichtetes Stück Draht abgeschnitten und verarbeitet wird. Die Speiserollen N liegen schräg in Lagern R und sind durch Regulirschrauben S entsprechend der Drahtstärke verstellbar.
An der unteren Speiserolle sitzt die Welle T, welche durch Vermittelung des Zahnrades U von dem, Rad D auf der Welle B gedreht wird. Die schräg liegende Welle T wird an ihrem unteren Ende von dem Lager V getragen (s. Fig. i). .
Die kurze Welle W auf der Oberseite des Rahmens trägt das von dem Stirnradkranz des. Rades D angetriebene Zahnrad χ und an ihrem anderen Ende die Kurbelscheibe Z, welche durch Vermittelung der Verbindungsstange C1 den Schneidhebel A1 bethätigt. Der Schneidhebel A J ist bei B' an dem Gehäuse D1 drehbar. Letzteres besitzt eine Oeffnung .F1, durch welche der Draht hindurch der Maschine zugeführt wird.
Die Bewegung des Hebels A1 ist derart geregelt , dafs der Draht genau in der. erforderlichen Länge zu einem Nagel oder einer Schraube abgeschnitten wird.
Das zugespitzte Ende, des Hebels A1 bildet beiderseitig eine Schneidekante, so dafs der Hebel ebensowohl bei der Aufwärtsbewegung, als auch bei der Abwärtsbewegung den Draht abschneidet.
Statt der in Fig. 4 dargestellten Abschneidevorrichtung kann auch diejenige Fig. 5 angewendet werden.
Anstatt der Kurbelscheibe Z ist eine Scheibe G1 mit Ansatz H1 vorgesehen; letztere schiebt den Schneidehebel J1 vorwärts, der durch eine aufgeschobene Feder stets gegen den Ansatz H1 geprefst wird. Das Vorwärtsbewegen des Schneidehebels J1 findet bei jeder Umdrehung des Rades G x statt.
Der Querschnitt des Drahtes richtet sich nach der Form des herzustellenden Nagels bezw. der Schraube; es kann ausgeglühter Draht verwendet werden, welcher infolge des Schmiedens in der Maschine genügend gehärtet wird, um einen brauchbaren Nagel zu liefern. Die durch die Maschine hergestellten Fabrikate können ebensowohl als Nägel, als wie als Schrauben verwendet werden, sie werden mittelst Hammers eingetrieben und mittelst Schraubenziehers ausgezogen.
Sollen Schrauben hergestellt werden, so müssen die Köpfe derselben in der bekannten Weise eingeschnitten werden.
Durch Auswechselung der Riffelwalze, des Widerlagers und der Antriebräder können entweder Nägel oder Schrauben direct aus dem Drahtstück gewonnen werden.
Die Welle B und die die Räder F und G tragende sind in Lagern geführt, welche ■ in Schlitzen mittelst Stellschraube und Klemmmutter eingestellt werden.
Die Querrippen an dem Widerlager J laufen entgegengesetzt denjenigen der Riffelwalze. Bei dem Walzen des Nagels pressen sich die Rippen des Rades G in den Draht, so dafs das Drahtstück sich auf dem Widerlager J abrollt. Dieses Abrollen des Nagels auf den Rippen der Walze und des Widerlagers erzeugt in dem Drahtstück Spiralnuthen, deren Neigung und Anzahl sich nach der Neigung und Anzahl der Rippen ' auf der Riffelwalze und des Widerlagers J' richtet.
Der fertiggestellte Nagelkopf besitzt den Durchmesser des Drahtstückes. Infolge dessen mufs der, Drahtkörper kürzer geschnitten werden, als die Länge des fertigen Nagels beträgt, da das überflüssige Material des Drahtstückes nach der Spitze des Nagels hin gestreckt wird. Bei solcher Herstellungsweise bleibt für den Kopf die Ursprungsstärke des Drahtes bestehen, da dieser in der Abfasung liegen bleibt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zur Herstellung von fertigen Schrauben oder Nägeln aus einem fortlaufenden Draht, dadurch gekennzeichnet, dafs der von einem Haspel durch die Speiserollen (N) abgezogene Draht zunächst in einer Führung M durch eine belastete Rolle (O) gerade gerichtet, sodann durch eine Abschneidevorrichtung in einzelne Drahtstücke zerschnitten wird, welche kleiner als die fertigen Nägel sind, worauf die abgeschnittenen Drahtstücke zwischen einer schräg laufenden Riffelwalze (G) und einer excentrisch dazu ruhenden, entgegengesetzt geriffelten Widerlage geprefst, ausgeschmiedet und gewalzt werden, indem dabei die vorstehenden Kanten der Walze G und die Widerlage F die Spitze, die abgefasten Kanten J derselben aber den Schraubenkopf so bilden, dafs dieser die Stärke des ursprünglichen Drahtes beibehält.
2. Eine Maschine der im Anspruch 1. geschützten Art, bei welcher eine doppeltwirkende Schneidevorrichtung angeordnet ist, welche gekennzeichnet ist durch ein beiderseitig zugeschärftes, beim Hochgang und beim Niedergang schneidendes ■ Messer (A1J.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT69938D Maschine zur Herstellung von fertigen Schrauben oder Nägeln. --- S. E. groff in Marietta, County Lane, Staat Pennsylvania, V. St. A.; Vertreter: A. rohrbach Expired - Lifetime DE69938C (de)

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