DE203108C - - Google Patents

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DE203108C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D1/00Methods of beating or refining; Beaters of the Hollander type
    • D21D1/02Methods of beating; Beaters of the Hollander type

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 203108-KLASSE 55 c. GRUPPE
Holländerwalze mit unter einem Winkel gebogenen Messern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26.Oktober 1907 ab.
Bei Holländerwalzen mit unter einem Winkel gebogenen Messern ist eine große Neigung der Messerschenkel erwünscht/um die Stoffförderung und die Mahlarbeit einer solchen Holländerwalze zu erhöhen.
Um dies zu erreichen und um gleichzeitig scharfe Abbiegungswinkel zu vermeiden, bleibt nach der Erfindung ah den Biegestellen der Messer ein Stück Messer stehen, welches kürzer ist als die beiden Messerschenkel und das zugleich mit zur Befestigung der Messer an der Walze dient.
Zu diesem Zwecke sind am Umfange der Walze Ansätze vorgesehen, zwischen denen die an den Biegestellen der Messer belassenen kurzen Messerstücke befestigt werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt.
Die Fig. 1 stellt ein mehrfach gebogenes Holländerwalzenmesser dar, das aus der geraden Messerfläche B-C je an den Punkten B und C aufgebogen ist. Durch diese zweifache Aufbiegung wird eine große Neigung der beiden Messerschenkel A, B und D, C erreicht, wobei gleichzeitig die Abbiegungswinkel bei B und C viel größer sind als die Neigungswinkel E der beiden Messerschenkel.
Durch diese zweifache Aufbiegung der Messer lassen sich daher große Neigungen ihrer Schenkelflächen erzielen, unter gleichzeitiger mäßiger Abbiegung, wodurch die Gefahr des Bruches der Messer an den Abbiegungsstellen sehr vermindert wird.
Die Fig. 2, 3 und 4 zeigen die Befestigung solcher zweimal aufgebogener Holländerwalzenmesser M am Holländerwalzenkörper G.
Fig. 2 stellt eine Ansicht der Walze mit zwei Messern M, Fig. 3 einen Längsschnitt und Fig. 4 den Teil eines Querschnittes durch die Walze dar. Das zwischen den beiden Aufbiegungsstellen B und C (Fig. 1) belassene Messerstück B, C (Fig. 1) ist zwischen die am Walzenumfange angebrachten Ansätze F (Fig. 2, 3 und 4) durch Keile K befestigt.
Werden die Zwischenräume zwischen den Ansätzen F der Messerdicke angepaßt, so kann das Messer auch durch Einschlagen in diese Zwischenräume ohne Benutzung von Keilen festgehalten werden, oder es könnten die Ansätze selbst durch ein Befestigungsmittel am Walzenkörper befestigt werden.
Diese Befestigungsweise am Scheitel der Abkröpfung der Messer in Verbindung mit bekannten Befestigungsarten, wie z. B. durch schmiedeeiserne Schrumpfringe 5 (Fig. 3), welche in die an den Enden der Messer befindlichen Schlitze s (Fig. 1) gelegt sind, sowie die bekannte Versteifung der Messer untereinander durch Holzkeile H (Fig. 3) usw. verbindet die Messer unverrückbar am Walzenkörper G.
Die an den Abbiegungsstellen der Messer liegenden und zur Befestigung dienenden Messerstücke sowie die mit diesen zu korrespondierenden Ansätze am Walzenkörper können auch gekrümmte Form haben oder in schräger Lage zur Walzenachse angebracht sein.
Die Erfindung ist auch anwendbar auf mehrfach gebogene Messer (Fig. 5).

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Holländerwalze mit unter einem Winkel gebogenen Messern, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Biegungsstellen der Messer (M) ein Stück (B, C) belassen ist, welches kürzer als die beiden Messerschenkel (A, B und D, C) ist.
  2. 2. Holländerwalze nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfange der Walze (G) Ansätze (F) derart angeordnet sind, daß zwischen denselben die Messer (M) mit ihren Teilen (B, C) befestigt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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