AT113011B - Maschine zum Bedrucken und Stanzen von Schachtelzuschnitten aus einem fortlaufend bewegten Kartonstreifen. - Google Patents

Maschine zum Bedrucken und Stanzen von Schachtelzuschnitten aus einem fortlaufend bewegten Kartonstreifen.

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AT113011B
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  Maschine zum Bedrucken und Stanzen von Schachtelzuschnitten aus einem fortlaufend bewegten Kartonstreifen. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Bedrucken und   Stanzen   von   Schachtelzuschnitten   aus einem fortlaufend bewegten Kartonstreifen.   Bei : Maschinen   dieser Art ist bereits vorgeschlagen worden, die Stanzwerkzeug mit gleicher Geschwindigkeit und in gleicher Richtung mit dem Kartonstreifen vorzubewegen und hiebei dem Stanzunterteil eine hin und her gehende und dem Stanzoberteil eine kreisende Bewegung zu erteilen, jedoch werden bei den bekannten Ausführungsformen die beiden Stanzenteile durch gesonderte Mittel bewegt, so dass Störungen eintreten können, wenn die Einstellung der beiden Teile zueinander nicht ganz genau erfolgt oder wenn man zum Antrieb der beiden Teile Mittel verwendet, die in sich eine gewisse   Elastizität aufweisen,   wie Kettentrieb u. dgl. 



   Die vorliegende Erfindung beseitigt diesen   Ubelstand   und vereinfacht gleichzeitig den Antrieb dadurch, dass Stanzoberteil und Unterteil zu gemeinsamer Hin-und Herbewegung verbunden und durcheinen gemeinsamen Antrieb angetrieben werden. Vorzugsweise wird man für den Antrieb einen   Km beI-   trieb, insbesondere einen Parallelkurbeltrieb verwenden. In letzterem Falle hat man die Möglichkeit, auch gleichzeitig die auf-und abgehende Bewegung des Stanzoberteiles gegenüber dem Stanzunterteil durch den gleichen Kurbelantrieb vornehmen zu lassen. 



   Die Druckwerke werden vorzugsweise vor dem Stanzwerk angeordnet, um eine Beeinflussung des Druekvorgangs durch die Bewegung des Stanzwerkzeugs zu vermeiden. Um nun die fortlaufende Papierbahn hintereinander durch mehrere, von einer gemeinsamen Welle angetriebene Druckvorrichtungen bedrucken lassen zu können und die Druckvorrichtungen unmittelbar der   Stanzvorriehtung   vorschalten zu können, auch wenn diese von der gleichen Welle angetrieben wird, ist gemäss der Erfindung der Antrieb so getroffen, dass eine bequeme   Einstellungsmöglichkeit   der einzelnen Druckvorrichtungen gegeneinander und gegenüber der Stanze möglich ist, ohne dass die Entfernung der Druckvorrichtungen voneinander verändert oder die durchlaufende Papierbahn gekürzt oder verlängert zu werden braucht.

   Zu diesem Zweck sind zwischen der treibenden Welle und den angetriebenen Vorrichtungen Getriebe angeordnet, die eine gegenseitige Verstellung der einzelnen Vorrichtungen unabhängig voneinander ermöglichen, u. zw. sieht die Erfindung solche Getriebe vor, welche eine praktisch unbegrenzte Einstellung der einzelnen Maschinen unabhängig voneinander zulassen. 



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausuhrungsform der Erfindung,   u.   zw. ist Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der Stanzvorrichtung und eines vorgeschalteten Druckwerkes, Fig. 2 ist ein Grundriss und Fig. 3 eine Seitenansicht der angetriebenen Vorrichtungen zweier hintereinanderliegender   Druckvorriehtungen,   während Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine Antriebsvorrichtung in vergrössertem Masse darstellt. 
 EMI1.1 
 Stanzunterteil   3b   verbunden, so dass die beiden Teile in senkrechter Richtung gegeneinander beweglich sind, aber in der Bewegungsrichtung des Kartonstreifens immer einander genau gegenüberstehen 

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 EMI2.1 
 das Parallelkurbelgetriebe der Stanzunterteil eine hin und her gehende und der Stanzoberteil eine kreisende Bewegung.

   Man hat also durch die Verwendung eines Parallelkurbelgetriebes, abgesehen von der genau gleichmässigen Bewegung   der beiden Stanzenteile, noch   den weiteren Vorteil, dass auch für die eigentliche   Stanzbewegung   das gleiche Getriebe Verwendung findet, obwohl natürlich dafür auch ein besonderes
Getriebe vorhanden sein kann. 



   Der zu bearbeitende Kartonstreifen wird während des Stanzens in dauernder   Vorwärtsbewegung   erhalten. Zu diesem Zweck dienen die Abnahmewalzen 6 und 7. Auf dem Wege von der   Rolle ? nach   der Stanze 1 kann das Bedrucken des Kartonstreifens durch das Druckwerk x erfolgen, von dem aus der Kartonstreifen zwischen den Walzen 8 hindurch an die Stanze weitergegeben wird. 



   Die einzelnen Druckwerke und das Stanzwerk werden vorzugsweise von der gleichen Welle durch die gleiche durchgehende Antriebswelle angetrieben, die eine Einstellung des Arbeitsbeginns der einzelnen
Vorrichtungen gegeneinander zulassen muss, damit die verschiedenen Vorrichtungen den fortlaufend bewegten Kartonstreifen ordnungsmässig an der richtigen Stelle bearbeiten. Diese durchgehende Antriebswelle nebst den Einstellvorrichtungen ist in den Fig.   2-4   dargestellt, u. zw. ist hier a die durchgehende Antriebswelle der Vorrichtung, auf der ein Kegelrad b angeordnet ist, das entweder fest mit der Welle a verbunden ist oder mit einer auf der Welle   a   verschiebbar aber nicht drehbar angeordneten   Kupplung     e   in Eingriff gebracht werden kann.

   Von dem Kegelrad b wird die Drehbewegung nach Art eines Differentialgetriebes auf zwei auf den Zapfen   d   eines Kreuzkopfes e gelagerte und durch   Muttern f od. dg1. geicherte  
Kegelräder   g   und   h   übertragen. Der Kreuzkopf e ist auf dem einen Ende einer die Welle a umschliessenden Hohlwelle i befestigt, deren anderes Ende ein Kegelrad k trägt. Das Kegelrad k steht mit einem auf einer Zwischenwelle   m   gelagerten Kegelrad n in Eingriff. Auf der Zwischenwelle m sitzt ferner ein Stirnrad o, das die in Fig. 2 der Zeichnungen durch Kreise x angedeuteten Druckwalzen oder Stanzvorrichtungen antreibt, zwischen denen der zu bedruckende oder zu stanzende Papierstreifen y   od.   dgl. hindurch- geführt wird. 



   Die zwei an dem Kreuzkopf e angeordneten, von dem Kegelrad b angetriebenen Kegelräder   g     und t   stehen mit einem weiteren Kegelrad   11   in Eingriff, das mit dem einen Ende einer auf der Hohlwelle i angeordneten zweiten Hohlwelle q verbunden ist. Das andere Ende der Hohlwelle q trägt ein   Zahnrad'/',   das durch eine Schnecke od. dgl. von Hand oder durch eine geeignete Antriebsvorrichtung in Drehung versetzt werden kann. Die Welle a und die Hohlwellen i und q sind gemeinsam in einer in einem Lager- bock s angeordneten Büchse t gelagert. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Das mit der Welle   Cl   fest gekuppelte Kegelrad   b   versetzt die Kegelräder g   und 11   in Drehung, die sich auf dem gewöhnlich stillstenden Kegelrad p abwälzen. 



   Hieraus folgt eine Drehbewegung des Kreuzkopfes e und der Hohlwelle i, die durch das darauf befestigte
Kegelrad k in der oben geschilderten Weise auf die Druckvorrichtung übertragen wird. Will man nun eine der Druckvorrichtungen vorwärts oder   rückwärts   stellen, so dreht man das Rad r der zugehörigen
Antriebsvorrichtung im gleichen oder entgegengesetzten Sinne der Drehung des   Kegelrades & . Hiedurch   wird, falls die Drehung während des Arbeitens der Einrichtung geschieht, die Umlaufgeschwindigkeit des Kreuzkopfes e und der damit verbundenen Teile vergrössert oder verringert und infolgedessen auch die Stellung des Umfangs der zugehörigen Druckwalzen gegenüber der durchlaufenden Papierbahn unabhängig von den andern Druckvorrichtungen verändert.

   Die Einstellung der einzelnen Druck- vorrichtungen kann sowohl bei Stillstand als auch während des Arbeitens der Druckvorrichtungen erfolgen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zum Bedrucken und Stanzen von Schachtelzuschnitten aus einem fortlaufend bewegten Kartonstreifen, bei der die Stanzwerkzeug mit gleicher Geschwindigkeit und in gleicher
Richtung mit dem Kartonstreifen vorbewegt werden und hiebei dem Stanzunterteil eine hin und her gehende und dem Stanzoberteil eine kreisende Bewegung erteilt wird, dadurch gekennzeichnet, dass   Stanzoberteil und-unterteil   zu gemeinsamer Hin-und Herbewegung miteinander verbunden sind und durch einen gemeinsamen Antrieb hin und her bewegt werden.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gemeinsame Hin-und Her- bewegung des Stanzober-und-unterteils durch einen Kurbelantrieb, vorzugsweise einen Parallelkurbel- antrieb erfolgt.
    3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Parallelkurbelantrieb gleichzeitig zur Ausführung der auf-und abwärts gerichteten Arbeitsbewegung des Stanzoberteils dient.
    4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Bedrucken des Streifens dienenden Druckwerke (x) vor dem Stanzwerkzeug angeordnet sind.
    5. Maschine nach Anspruch 1, bei welcher zwischen der treibenden Welle und den angetriebenen ) Vorrichtungen Getriebe angeordnet sind, die eine gegenseitige Verstellung der einzelnen Vorrichtungen <Desc/Clms Page number 3> voneinander ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb von der Hauptwelle zu den einzelnen Vorrichtungen durch ein Differentialgetriebe erfolgt, wobei an das Getriebe eine die Einstellbarkeit bewirkende zusätzliche Bewegung in oder gegen die Drehrichtung durch ein stillstehendes aber verstellbares Stellrad abgegeben werden kann.
    6. Maschine nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb jeder einzelnen Vorrichtung durch ein mit der gemeinsamen Antriebswelle gekuppeltes oder fest verbundenes Kegelrad erfolgt, das zwei auf den Endzapfen eines mit dem Antrieb der Vorrichtung durch eine Hohlwelle od. dgl. in fester Verbindung stehenden Kreuzkopfes gelagerte Kegelräder antreibt, die in ein weiteres gewöhnlich feststehendes Kegelrad eingreifen, das jedoch durch eine geeignete Antriebsvorrichtung, z. B. Schnecke und Schneckenrad beliebig vorwärts und rückwärts gedreht werden kann. EMI3.1
AT113011D 1926-06-04 1927-05-30 Maschine zum Bedrucken und Stanzen von Schachtelzuschnitten aus einem fortlaufend bewegten Kartonstreifen. AT113011B (de)

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