DE137388C - - Google Patents

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DE137388C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D49/00Sheathing or stiffening objects

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, Leisten von einfachem oder zusammengesetztem Profil durch Ziehen in Zieheisen mit Metall (Blech) zu bekleiden. Während aber bisher nur glatte Leisten von an jeder Stelle der Länge gleichem Profil nach Fig. 1 und 2 erzeugt werden konnten, ermöglicht die vorliegende Erfindung die Herstellung von gemusterten Zierleisten, deren Musterung durch eine in der Längsrichtung der Leiste verlaufende Folge von Vertiefungen und Erhöhungen gebildet wird. Eine solche Leiste ist in Fig. 3 bis 6 beispielsweise dargestellt; es können aber Muster verschiedener Art in dieser Weise hervorgebracht werden.
Das Verfahren besteht darin, dafs die metallbekleidete, aber noch glatte Leiste (nach Fig. 1 und 2) an den den Vertiefungen entsprechenden Stellen Eindrückungen von entsprechender Form erfährt. Dies kann durch Stempel, Formwalzen oder besonders zweckmäfsig mittels der weiterhin zu beschreibenden Vorrichtung geschehen. Dabei bildet der Holzkern der Leiste gewissermafsen selbst den Unterstempel. Was dem Erzeugnifs die endliche Form giebt, ist der Blechbezug: Der Leistenkern ist zur getreuen Aufnahme und Bewahrung der Eindrückungen an sich ebensowenig geeignet, wie es eine nackte Holzleiste wäre; der Blechbezug aber behält die einmal gegebene Form bei und hält auch das im Bereich der Eindrückungen zusammengeprefste Holz nieder. Das Erzeugnifs hat gegenüber entsprechend gemusterten, vollen oder hohlen Metallleisten alle Vortheile der metallbekleideten Holzleisten; das Verfahren erschliefst den metallbekleideten Leisten eine Fülle neuer Formen und erweitert ihr Anwendungsgebiet.
Werden die Eindrückungen mit Stempeln hervorgebracht, so mufs die Leiste zwischen zwei Stempelhüben entsprechend verschoben werden und es besteht die Gefahr, dafs die einzelnen Prägungen nicht genau an einander passen. Werden mit Vorsprüngen und Vertiefungen versehene Formwalzen angewendet, so kann das Werkstück in gleichförmiger Bewegung durchgezogen werden und wird eine genaue und regelmäfsige Pressung erreicht. Es ist dann aber für jedes einzelne Leistenmuster eine besondere, nicht gerade wohlfeil herzustellende Formwalze erforderlich. Die Vortheile beider Einrichtungen werden unter Vermeidung der Nachtheile erreicht, wenn als Oberstempel eine dem Querprofil der Leiste entsprechende, aber glatte (nicht mit Vorsprüngen und Vertiefungen versehene) Walze verwendet und diese Walze bei gleichförmigem Durchziehen des Werkstückes regelmäfsig gehoben und gesenkt wird. Weil die Walze mit dem Werkstück immer in Berührung bleibt und sich auf demselben abwälzt, so gehen die Erhöhungen und Vertiefungen regelmäfsig in einander über. Durch Veränderung der auf die Längeneinheit des Werkstückes entfallenden Zahl von Hüben und durch Veränderung der Hubhöhe lassen sich — sofern nur das Querprofil des Werkstückes dasselbe bleibt — verschiedene Muster hervorbringen. Geschieht die Auf- und Niederbewegung der Druckwalze
durch ein unrundes Musterrad, so lassen sich auch durch Austausch der Musterräder verschiedene Muster hervorbringen. Es kann dann für alle auf Streifen gleichen Profils hervorzubringenden Muster dieselbe Druckwalze und für dasselbe Muster bei verschiedenem Querprofil dasselbe Musterrad verwendet werden. Eine derartige Vorrichtung ist in Fig. 7 und 8 dargestellt.
Es ist α eine Vorschubwalze, welche mit ihren Zähnen b in den auf der Rückseite der Leiste freiliegenden Holzkern eingreift und zugleich als Widerlager für die Lejste gegenüber dem Stempeldruck dient. Die Druckwalze c wird vom Gleitrahmen d getragen, welchen die starke Feder e niederdrückt. Der Feder wirkt das Musterrad f entgegen, welches durch Angriff an die Rolle g den Gleitrahmen hebt. Die Welle h der Walze α ist mit der Welle i des Musterrades f durch auswechselbare Zahnräder k verbunden, so dafs auf eine gewisse Vorschublänge eine gewisse Anzahl von Hüben entfällt. Während die frei drehbare Walze c stets auf die Blechbekleidung des Werkstückes drückt, wird sie gemäfs der Gestaltung des Musterrades f abwechselnd gehoben und gesenkt, wobei der Druck der Feder e die Eindrückungen hervorbringt.
Die Leisten besitzen gewöhnlich einen Holzkern, dünne Leisten zuweilen aber auch einen Bleikern, mit welchem sie in gleicher Weise bearbeitet werden können.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Verfahren zur Herstellung metallbekleideter Zierleisten, welche durch eine in der Längsrichtung verlaufende Folge von Vertiefungen und Erhöhungen gemustert sind, dadurch gekennzeichnet, dafs die Vertiefungen durch stellenweises Eindrücken der mit Blech bekleideten, aber noch glatten Holzleiste hervorgebracht werden.
  2. 2. Eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Vertiefungen durch eine der Leiste entsprechend profilirte, aber an und für sich glatte (nicht mit Vorsprüngen und Vertiefungen versehene), als Stempel dienende Druckwalze (c) hervorgebracht werden, welche gegen die gleichförmig fortbewegte Leiste abwechselnd gedrückt und von dieselben wieder abgehoben wird.
  3. 3. Eine Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dafs die Druckwalze (c) durch ein auswechselbares Musterrad (f) gehoben und gesenkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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