DE437448C - Walzwerk zur Herstellung von Fasskoerpern - Google Patents

Walzwerk zur Herstellung von Fasskoerpern

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DE437448C
DE437448C DED46321D DED0046321D DE437448C DE 437448 C DE437448 C DE 437448C DE D46321 D DED46321 D DE D46321D DE D0046321 D DED0046321 D DE D0046321D DE 437448 C DE437448 C DE 437448C
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DE
Germany
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ribs
rolling mill
main roller
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barrel
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Expired
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DED46321D
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HEINRICH DOHR
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HEINRICH DOHR
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/02Making hollow objects characterised by the structure of the objects
    • B21D51/12Making hollow objects characterised by the structure of the objects objects with corrugated walls

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 20. NOVEMBER 1926
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 437448
KLASSE 7f GRUPPE 2
(D 463211/7 f J
Heinrich Dohr in Eitorf-Halft 15, Siegkreis.
Walzwerk zur Herstellung von Faßkörpern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Oktober 1924 ab.
Es handelt sich bei vorliegender Erfindung rippen versehen sind, mehrere Arbeitsgänge
um die Bauart eines Walzwerkes zur Herstel- nötig und meist fünf und mehr Spezial-
lung widerstandsfähiger Faßkörper in j maschinen dazu in Benutzung. Ein derartiger
Tonnenform aus dünnem Blech, welche nur | Herstellungsvorgang findet beispielsweise wie
einmal für Versandzwecke benutzt werden. , folgt statt: Zuerst gelangt das Material in
Bisher hatte man zur Herstellung derarti- ; Tafeln in eine einfache Blechbiegemaschine
ger Faßkörper, welche mit Verstärkungs- zur Bildung eines glatten Zylinders. Alsdann
bringt man den gerollten Mantel in eine Längsnahtschweißmaschine zur endlosen Verbindung. Danach wird der Faßmantel einer Rillenpresse zugeführt und jede Verstärkungsrippe einzeln eingepreßt. Anschließend erhält der Faßkörper auf einer Sickenmaschine im mittleren Teil die erforderlichen Sicken. Zum Schluß muß die durch Einpressen der Verstärkungsrippen verletzte ίο Schweißnaht von Hand nachgeschweißt werden. Diese umständliche Herstellung verteuert die Verpackungsware in erheblichem Maße.
Zweck der Erfindung ist, den Herstellungs-Vorgang zu vereinfachen. Es wird dies dadurch erreicht, daß man das Tafelblech ohne Vorbearbeitung in den Bereich einer dem Faßkörper entsprechend profilierten Walze bringt, unter welcher sich links- und rechtsao seitig in die Hauptwalze eingreifende, mit Verstärkungsrippenprofil versehene Nebenwalzen befinden, wobei die in dem mittleren, gemeinschaftlichenNebenwalzenlagerbockvorgesehenen Sickenrollen die Sicken des Mittel- «5 körpers außen bearbeiten.
Die Erfindung ist beispielsweise auf der
Zeichnung veranschaulicht. Es zeigt Abb. τ die Vorrichtung aufrecht stehend von vorn gesehen und Abb. 2 eine Seitenansicht derselben.
Auf der Grundplatte α befinden sich zwei gleiche Lagerböcke b für die Hauptwalze c, die eigentliche Profilwalze, und die darunter gelagerten Nebenwalzen d. Die in die Hauptwalze eingreifenden Nebenwalzen d besitzen Rippen, die mit entsprechenden Nuten der Hauptwalze zusammenarbeiten. Die Nebenwalzen erhalten gemeinsame Lagerung durch einen in der Mitte der Vorrichtung angeordneten Lagerbock e. Während die Nebenwalzen d in unverschiebbaren Lagerstellen ruhen, sind die Lager f der Hauptwalze in den Aussparungen g der Lagerböcke b schlittenartig geführt. Die Hauptwalze ist daher durch auf die Lagerungen f wirkende Spannspindeln h verstellbar.
Die Hauptwalze c besitzt als Faßkörperprofilwalze ringförmig verlaufende Rippen i zur Erzeugung von Sicken im Mittelteil des Faßkörpers. Als Widerlager für diese Rippen sind Sickenlaufrollen k vorgesehen, die in den gemeinsamen Lagerbock e der Nebenwalzen d eingesetzt sind. Gegebenenfalls sind die Lagerstellen der Nebenwalzen gleichfalls einstellbar.
An der Einführungsseite dieser Vorrichtung befindet sich an den Lagerböcken b angeschlossen eine Führungsschiene Z für die zuzuführende Blechtafel. Eine solche Schiene erhält zweckmäßig an der Rückseite der ,6o Hauptwalze zu geneigte Greifer o, und zwar in entsprechender Anpassung an die Form des Faßkörperrückens zur Erleichterung der Blechzuführung. Außerdem ist die Schiene I mit links- und rechtsseitig angeordneten, verstellbaren Anschlagleisten p zwecks Führung der Bleche bei Blechtafeln verschiedener Breite zur Herstellung von unterschiedlich großen Faßkörpern versehen.
An der Rückseite der Vorrichtung befindet sich in den Auslegern q der Lagerböcke b eine Faßkörperführungswalze r, diese ist der Form der Hauptwalze entsprechend angepaßt.
Bei der Faßkörperherstellung ist nur eine Zuführung der entsprechend bemessenen Blechtafel in den Bereich der Walzen erforderlich. Durch geeigneten Antrieb werden Haupt- und Nebenwalzen in Umlauf gesetzt, und diese rollen den Faßkörper in gewünschter Form auf. Zweckmäßig steht die Hauptwalze mit den durch die Rippenform eingreifenden Nebenwalzen noch zur gleichmäßigen Bearbeitung der Erzeugnisse durch ein Getriebe zwangläufig in Verbindung.
Nach der Fertigstellung des Faßkörpers durch Walzen wird die Längsnaht durch Schweißen geschlossen.
Die Vorrichtung gestattet, wie aus dem Vorhergehenden bereits ersichtlich, innerhalb gewisser Grenzen die Herstellung ungleich go hoher Faßkörper infolge der verstellbaren Anordnung der seitlichen Anschlagleisten. Natürlich werden die Walzen von vornherein beispielsweise für zwei oder drei Größen passend bemessen. ■

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Walzwerk zur Herstellung von Faßkörpern mit durch Längsrippen verstärkten Enden von der Gestalt abgestumpfter Kegel und einem mittleren zylindrischen Teil mit quer zur Längsachse verlaufenden Rippen, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung der Längs- und Querrippen eine der Gestalt des Faßkörpers angepaßte Hauptwalze (c) dient, die mit in einem Bock (e) gelagerten Sickenrollen (k, k) zur Bildung der Querrippen (i) zusammenarbeitet, der auch zwei mit Längsrippen versehene Kegelwalzen (d) trägt, die mit den entsprechend profilierten Kegelstümpfen der Hauptwalze (c) zusammenwirken.
    tjierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DED46321D 1924-10-09 1924-10-09 Walzwerk zur Herstellung von Fasskoerpern Expired DE437448C (de)

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