DE718776C - Vorrichtung zum Fuehren eines Arbeitswerkzeuges, insbesondere Fraesers, in einer gebrochenen ebenen Bahn - Google Patents

Vorrichtung zum Fuehren eines Arbeitswerkzeuges, insbesondere Fraesers, in einer gebrochenen ebenen Bahn

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DE718776C
DE718776C DEK147249D DEK0147249D DE718776C DE 718776 C DE718776 C DE 718776C DE K147249 D DEK147249 D DE K147249D DE K0147249 D DEK0147249 D DE K0147249D DE 718776 C DE718776 C DE 718776C
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Germany
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milling cutter
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DEK147249D
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Thomas Koidl
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q35/00Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually
    • B23Q35/04Control systems or devices for copying directly from a pattern or a master model; Devices for use in copying manually using a feeler or the like travelling along the outline of the pattern, model or drawing; Feelers, patterns, or models therefor
    • B23Q35/08Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work
    • B23Q35/10Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work mechanically only
    • B23Q35/101Means for transforming movement of the feeler or the like into feed movement of tool or work mechanically only with a pattern composed of one or more lines used simultaneously for one tool

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Führen -eines Arbeitswerkzeuges, insbesondere Fräsers, in einer gebrochenen ebenen. Bahn -Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Eiihren von Arbeitswerkzeugen, - insbesondere Fräsern, in einer gebrochenen ebenen. Bahn -und hat zum Gegenstand eine besonders einfache; unempfindliche und deshalb betriebssichere Vorrichtung, deren Teile leicht herstell- und zusammenbaubar sind. -Es ist schon .eine Vorrichtung zum Führen des Arbeitswerkzeuges .angegeben, bei der zwei auf relativ zueinander bewegbaren Schiebern verteilte Führungsschlitze vorhanden sind, in die das Werkzeug mit eirein Führungszapfen o. dgl. eingreift und die so in ihren Trägern angeordnet sind, daß ihre jeweilig wirksamen Teile bei jeder Stellung .einander kreuzen. In diesem bekannten Fallre ist der eine Führungsschlitz an seinem Träger schwenkbar angeordnet, so daß das Werkzeugeine sich stetig ändernde Kurve (Parabel) beschreibt:: Hiervon unterscheidet sich die vorliegende Vorrichtung grundsätzlich dadurch, daß das Werkzeug eine gebrochene ebene Bahn beschreiben soll, zu welchem Zwecke erfindungsgemäß die beiden der beabsichtigten Werkzeugbahnentsprechend ausgebildeten Führungsschlitze, in die- das Werkzeug mit Führungszapfen o. dgl. gleichzeitig eingreift, in zwei Übereinander hin und her verschiebbaren Schiebern angeordnet sind. Mit Hilfe einer solchen Werkzeugführung ist es möglich, das Werkzeug nach Bedarf im spitzen, rechten oder stumpfen Winkel umzuleiten und so jede vorkommende Arbeit dieser Art auszuführen, also z. B. L-, Z- oder U-förmige Profile auszuschneiden.
  • Bei der Anordnung von zwei Schiebern kann der eine beweglich und der ,andere fest ausgebildet sein; ebenso ist :es auch möglich, zwei bewegliche Schieber zu verwenden, die mit der gleichen oder mit verschiedenen. Geschwindigkeiten gegenläufig bewegt werden.
  • Bislang ist es nicht möglich gewesen, mit Ausnahme der bekannten Vorrichtungen, bei denen ein Arbeitswerkzeug eine Musterkarte abtastet, Arbeitswerkzeuge stetig rechtwinklig oder spitzwinklig ,abzuleiten, z. B. ein Werkzeug in einer gebrochenen ebenen Bahn aus der Geraden recht- oder spitzwinklig in beliebigem Ausmaß ohne Unterbrechung stetig hin und. zurück zu führen. Die neue Vorrichtung ermöglicht nunmehr derartige, in beliebige Richtungen verlaufende Ableitungen mit einfachen Mitteln ohne Verwendung von Musterkarten o. dgl. Als Beispiel soll auf Arbeitswerkzeuge, die eine Bearbeitung durch Fräsen, Schleifen oder Schneiden ,ermöglichen, hingewiesen sein.
  • Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele nach dem Erfindungsgedanken, und zwar erfolgt hierbei eine -winklige (rechtwinklige) Ableitung eines Arbeitswerkzeuges.
  • Die Fig. i zeigt eine Vorrichtung, die mit einem festen und einem beweglichen Schieber arbeitet.
  • Die Fig. 2 und 3 zeigen die linke und rechte Seite einer Vorrichtung mit zwei beweglichen Schiebern.
  • Gemäß der Ausführung (Fig. i) bildet eine feste Grundplatte i ,einen feststehenden Schieber mit dem Führungsschlitz 6. In Randleisten 2 dieser Grundplatte i führt sich ein zweiter Schieber 23 schwalbenschwanzförmig. Er wird durch einen Schlitten 7 über dem Schieber i hin und her verschoben und besitzt den Führungsschlitz 22. Das nicht dargestellte Arbeitswerkzeug greift mit einem Führungszapfen 17 gleichzeitig in die beiden Führungsschlitze 6 und 22 ein. Wird der Schieber 23 maschinell oder von Hand im Sinne der in Fig. i eingezeichneten Pfeile hin und her geschoben, so nimmt er den Führungszapfen 17 und das an ihm befestigte Werkzeug, das dabei den durch die Form des Führungsschlitzes 6 vorgezeichneten Arbeitsweg beschreibt, mit. Dieser kann in der gestrichelt angedeuteten Weise noch fortgesetzt werden bei entsprechender Vergrößerung des Weges, den der hin und her bewegte Schieber 23 über dein feststehenden Schieber i beschreibt.
  • - Gemäß der Ausführung (Fig. 2 und 3 ) -den beide Schieber 27 und 23 gegenläufig übereinander hin und her bewegt. Der Führungsschlitz 22 im Schieber 23 verläuft teils in Richtung der Schi:eberbewegung, teils entgegengesetzt geneigt wie ,der Führungsschlitz 28 im Schieber 27. Das mit seinem Führungszapfen 17 gleichzeitig in beide Führungsschlitze 22 und 28 eingreifende Werkzeug wird durch das Zusammenwirken beider Schlitze rechtwinklig .abgeleitet, wenn der Steigungswinkel beider Schlitze der gleiche ist und beide Schieber 27, 23 sich gleich schnell bewegen. Erteilt man aber beispielsweise dem Schieber 23 eine schnellere Bewegung als dem (anderen) Schieber 27, oder bildet man den Führungsschlitz 22 flacher aus ,als den Führungsschlitz 28, so erfolgt eine beliebig spitzwinklige Ableitung des Werkzeuges entsprechend der Gestaltung der Führungsschlitze. Wird der Führungsschlitz 22 beispielsweise stufenweise abgesetzt ausgebildet, so ergibt dies eine ebenfalls stufenweise rechtwinklig abgeleitete Führung des Werkzeuges.
  • Der Antrieb der Schieber 23, 27 kann z. B. durch links und rechts laufende Gewinde. durch Spindeln oder durch irgendein anderes bekanntes Mittelerfolgen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Führen eines Arbeitswerkzeuges, insbesondere Fräsers, in einer gebrochenen ebenen Bahn, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug mit Führungszapfen o. dgl. gleichzeitig in zwei der beabsichtigten Werkzeugbahn entsprechend ausgebildete Führungsschlitze greift, die in zwei übereinander hin und hier verschiebbaren Schiebern angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschlitze mit entgegengesetzter Neigung in den Schiebern angeordnet sind.
DEK147249D 1937-07-16 1937-07-16 Vorrichtung zum Fuehren eines Arbeitswerkzeuges, insbesondere Fraesers, in einer gebrochenen ebenen Bahn Expired DE718776C (de)

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DE718776C true DE718776C (de) 1942-03-20

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