DE716598C - Koepfschippe - Google Patents
KoepfschippeInfo
- Publication number
- DE716598C DE716598C DEL91947D DEL0091947D DE716598C DE 716598 C DE716598 C DE 716598C DE L91947 D DEL91947 D DE L91947D DE L0091947 D DEL0091947 D DE L0091947D DE 716598 C DE716598 C DE 716598C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- knife
- guide arms
- shovel
- wires
- beets
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D11/00—Other hand implements
- A01D11/02—Other hand implements for lifting or cropping beet, potatoes or other root crops
- A01D11/025—Knives for topping beets
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvesting Machines For Root Crops (AREA)
Description
Die Erfindung· betrifft eine Rübenköpfschippe. Sie zielt auf eine Ausbildung eines
derartigen Gerätes ab, die eine erhebliche Leistungssteigerung ztiläßt. Es sind Köpfgerate
der verschiedensten Art bekannt, u. a. solche mit einem V-f.örmigen Messer, das eine Zentrierung in bezug zu dem abzuschneidenden
Krautbüschel gestattet. Es sind auch Einrichtungen an solchen Geräten bekannt,
ίο mit denen das Messer leicht in einem bestimmten
Abstand über- dem Boden gehalten werden kann. AUe diese bekannten Einrich-
• - tungen sind aber auf ein völlig unzusammenhängendes Köpfen der einzelnen Rüben einer
Rübenreihe abgestellt. Die abstandhaltenden Stützglieder befinden sich teilweise in der
Quermitte des Gerätes, so daß sie beim Vorschieben des Gerätes auf die Rübe stoßen
und die Bewegung an dieser begrenzen. Teilweise sind sie zwar zu beiden Seiten des)
Messers angeordnet, haben jedoch eine derartige Ausbildung ihrer Stützflächen, z. B. - durch
Einrollung der vorderen Kante mit kleinem Krümmungshalbmesser, daß ein Entlangschieben
des Gerätes über eine größere a5 Bodenstrecke infolge der Gefahr des Einwühlens
der Stützglieder in den Boden nicht in Frage kommt. An einem der bekannten Geräte mit V-förmigem Messer sind zu beiden
Seiten des' Messers drahtförmige Stützbügel vorgesehen. Die Stützbügel sollen sich beim
Köpfen auf den Körper der Rübe aufsetzen. Auch sie sind also· nicht für eine" Verschiebung
auf dem Boden geeignet.
Es ist auch eine schippenförmige Ausbildung
von Rübenköpfgeräten bekannt, bei der sich an das Messer ein korbartiges Drahtgebilde
anschließt. Bei den bekannten Schip-
Claims (1)
- pen sind die Drahtkörper jedoch nur für die Aufnahme eines einzigen Krautbüschels bemessen.Die Rübenköpfschippe gemäß der Erfindung ist nun durch die Vereinigung folgender Merkmale gekennzeichnet: Nach hinten zusammenlaufende Führungsarme gehen in Gleitkufen über, die in einem das Überstrei- -chen der Rüben ermöglichenden gegens?itigen Abstand etwa unterhalb des V-förmigen Köpfmessers angeordnet sind, an das sich ein zur Aufnahme einer größeren Anzahl von Köpfen geeigneter Drahtkorb anschließt. Diese Vereinigung von Merkmalen gestattet es, die ScMppe ohne Unterbrechung über eine größere Anzahl von Rüben einer Reihe hinwegzuschieben und am Schluß die während des Köpf ens der einzelnen Rüben sich im Drahtkorb ansammelnden Krautbüschel in einem Haufen seitwärts abzulegen. Die kufenartige Ausbildung der Stützglieder verhindert dabei das Einwühlen in den Boden. Der Abstand der Kufen ermöglicht es, daß diese an den Seiten der Rübe vorbeigehen und damit auf dem Boden bleiben können. Die nach hinten zusammenlaufenden Führungsarme sowie die V-Form der Messer sichert die Zentrierung des Gerätes in bezug zu den Rüben ohne besondere Aufmerksamkeitsleistungen des Bedienenden. Die Größe des Drahtkorbes macht ein Abwerfen jedes einzelnen Krautbüschels, was zu einer Unterbrechung der Vorschubbewegung führen würde, unnötig.Auf der Zeichnung ist eine Rübenköpfschippe gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. ι einen Längsschnitt durch die Rübenköpfschippe nach der Linie A-B-C-D der Fig. 2 und Fig. 2 eine Draufsicht auf die Schippe.Einer der Hauptteile der Schippe ist das V-förmige Messer 1. Es wird zweckmäßig aus Stahlblech hergestellt. Dieses Messer 1 ist z. B. mittels Niete an Führungsarme 2, 3 angeschlossen, die vorteilhaft aus galvanisiertem Blech bestehen. Die vorderen inneren Kanten dieser Führungsarme laufen in ihrer Verlängerung nach hinten zusammen. Die Gestaltung der Führungsarme 2, 3 im Hinblick auf diese Kanten, sowie die V-förmige Gestaltung des Messers 1 sichern eine einwandfreie Zentrierung der Schippe in bezug zu den Rüben, ohne daß hierzu größere Aufmerksamkeitsleistungen des Bedienenden erforderlich wären. Um den während der Arbeit auftretenden Stoßen besser widerstehen zu können, sind die vorderen Ränder der Führungsarme 2. 3, wie es die Zeichnung erkennen läßt, aufwärts gebogen.An ihren Innenseiten weisen die Führungsarinc 2. 3 Gleitkufen 5, 6 auf; die Unterseilen dieser Gleitkufen liegen in ?mem solchen Abstand unterhalb des Messers 1, daß sich dieses gerade in der Höhe des Krautbüschelgrundes befindet, wenn die Kufen auf dem Boden auf ruhen. Der Abstand der Kufen 5,6 ist im übrigen derart bemessen. daß jede in Frage kommende Rübe zwischen ihnen Platz finden kann. Die Kufen bestehen zweckmäßig auch aus Stahl. Sie können unlösbar mit den Führungsarmen 2,3 verbunden sein. Bei lösbarer Anordnung wird zweckmäßig eine Verstellbarkeit in der Höhe vorgesehen.An das Messer 1 und die Führungsarme 2, 3 sind die vorderen Enden des Drahtkorbes angeschlossen. Dieser besteht im wesentlichen aus den Drähten 7 bis 14. Die Anzahl dieser Drähte kann verschieden sein und von der im vorliegenden Falle angenommenen Zahl S abweichen. Die Drähte 9 bis 12 bilden den Boden und die Drähte 7, 8, 13, 14 die Seiten wände der Schippe. Die Befestigung der vorderen Drahtenden am Messer 1 sowie an den Führungsarmen 2,3 geschieht mittels Platten 15, ϊ 6 und 24,25 sowie Niete 17, 18 und 26, 27. Die hinteren Enden der Drähte 9 : 12 sind mittels Schrauben 19, 20 und Klemmplatten 21,22 am unteren Ende des Stieles 23 befestigt. Für die Befestigung der hinteren Enden der Drähte 7, 8 und 13, 14 ist das Befestigungsstück 28 am Stiel vorge sehen. Der Stiel besteht, wie üblich, aus Holz. Er weist einen Griff 29 bekannter Bauart auf. Der Sammelbehälter der Schippe kann statt aus Draht auch aus dünnem Blech hergestellt werden.Pa ϊ ε ν ϊ α ν s ρ r υ c η:Rübenköpfschippe, gekennzeichnet durch die Vereinigung nachstehender Merkmale solcher Art, daß nach hinten zusammenlaufende Zuführungsarme (2,3) in Gleitkufen (5, 6) übergehen, die in einem das Überstreichen der Rüben ermöglichenden gegenseitigen Abstand etwa unterhalb des V-förmigen Köpfmessers (1) angeordnet sind, an das sich ein zur Aufnahme einer größeren Anzahl von Köpfen geeigneter Drahtkorb (7 :14) anschließt.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenQEt)BL1CKT K HER BWiS
Applications Claiming Priority (1)
Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
---|---|---|---|
FI716598X | 1936-02-14 |
Publications (1)
Publication Number | Publication Date |
---|---|
DE716598C true DE716598C (de) | 1942-01-24 |
Family
ID=8556240
Family Applications (1)
Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
---|---|---|---|
DEL91947D Expired DE716598C (de) | 1936-02-14 | 1937-02-06 | Koepfschippe |
Country Status (1)
Country | Link |
---|---|
DE (1) | DE716598C (de) |
-
1937
- 1937-02-06 DE DEL91947D patent/DE716598C/de not_active Expired
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