DE715475C - Schaltung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen - Google Patents

Schaltung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen

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DE715475C
DE715475C DEM139644D DEM0139644D DE715475C DE 715475 C DE715475 C DE 715475C DE M139644 D DEM139644 D DE M139644D DE M0139644 D DEM0139644 D DE M0139644D DE 715475 C DE715475 C DE 715475C
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DE
Germany
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relay
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Expired
Application number
DEM139644D
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English (en)
Inventor
Willy Hamm
Alfred Heyduck
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Mix und Genest AG
Original Assignee
Mix und Genest AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/18Electrical details
    • H04Q1/30Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents
    • H04Q1/32Signalling arrangements; Manipulation of signalling currents using trains of DC pulses
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltung für Fernsprechnebenstellenanlagen Die Erfindung bezieht sich auf Fernsprechnebensbellenanlagen mit Wählerbetrieb. In derartigem Anlagen bereiten lange Teilnehmeranschlußleitun,gen, wie sie z. B. bei außenliegenden Nebenstellen vorkommen, wegen ihres hohen Widerstandes oft Schwierigkeiten, da die Teilnehmermikrophone keine genügende Speisung mehr erhalten. Diesen Nachteil durch eine höhere Batteriespannung zu beseitigen, ist häufig nicht möglich oder nicht zulässig. Da außenliegende Nebenstellen o. dgl. jedoch immer nur in einer sehr geringen Anzahl vorhanden sind, ist man dazu übergegangen, diesen besonderen Stellen sog. Reichweitenübertrager zuzuordnen. Bei derartigen übertragers,chaltungen treten verschiedene Schwierigkeiten .auf. Die Rücksicht auf eine ausreichende Mikrophonspeisung verlangt bei dem hohen Widerstand der langen Anschlußleitung ein niederohmiges Speiserelais. Das Relais muß jedoch eine verhältnismäßig hohe Windungszahl haben, damit die erforderliche Drosselwirkung erzielt wird. Eigin derartig ausgebildetes Relais wiederum ist für die Stromstoßgabe in einem normalen Speisestromkreis nicht verwendbar.
  • Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nachteile und erreicht dies dadurch, daß getrennte Speise- und Stromstoßrelais vorhanden sind. Bei Aussendung einer Stromstößreihe wird das Stromstoßrelais eingeschaltet, während nach Ablauf der Stromstoßreihe auf das Speiserelais umgeschaltet wird. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß bei der Aussendung der Stromstoßreihen die Indwlitivität des noch an der anderen Ader der Sprachverbindung ,angeschalteten Drosselrelais herabgesetzt und der Strom für das Stromstoßrelais vergrößert wird.
  • Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Abbildung beschrieben.
  • Hebt der Teilnehmer T seinen Hörer ab, so kommt das Relais J zum Ansprechen: -J, i#a., v121, a-Ader, nsi-Kontakt, Teilnehmerapparat, b-Ader, B, Bei i1 wird der Stromkreis für das VA-Relais geschlossen, welches darauf zum Ansprechen kommt: =, il, VA, und bei i. wird die Leitung zur Zentrale belegt. Das Relais VA schaltet mit va., von dem Stromstoßrelais J auf das Speis:erlelais A um. Das J-Relais kommt daraufhin zum Abfall. Bei va, wird ein Stromkreis für das VB-Relais vorbereitet. Das Relais A spricht an und schaltet mit a1 den Haltestromkreis für das VA-Relais, welcher bei il von Erde abgetrennt war, wieder zur Erde durch. Das Relais VA hält sich also jetzt über: " @aC, il, VA, Wi, -. Bei a. ivird die Belegung der zur Zentrale führenden Leitung gehalten.
  • Die Kontakte vag und i, sind als Schleppkontakte ausgebildet, d.li. sie öffnen ihren Arbeitskontakt erst dann, wenn der Ruhekontakt geschlossen ist. Dadurch wird erzielt, daß das J-Relais nicht abfallen kann, bevor das A-Relais angesprochen hat. Diese 12aßnahme ist nötig, da andernfalls eine Unterbrechung in der belegten Leitung zur Zentrale eintreten würde, die sich störend bemerkbar machen kann.
  • Sendet der Teilnehmer jetzt eine S.tromstoßreihe aus, so wird beim Aufziehen der Nummernscheibe der nsa-Kontakt geschlossen und der Widerstand Wii parallel zu dem B-Relais gelegt. Läuft nun die Nummernscheibe ab und unterbricht stoßweise bei atsi die Teilnehmerschleife, so kommt das --Relais bei der -ersten Schleifenunterbrechung zum Abfall. Dadurch wird bei a1 der Stromkreis für das VB-Relais durchgeschaltet, welches darauf zum Ansprechen kommt: -)-, VB, ü, a1, M, -. Das VB-Relais spricht an und schaltet bei vbi das J-Relais ein, welches die Stromstöße aufnimmt und mittels seines Kontaktes i. zur Zentrale überträgt. Das VB-Relais hält sich während der Stromstoßreihe selbst, da es als Verzögerungsrelais ausgebildet ist. Nach Ablauf jeder Stromstoßreihe. wird das VB-Relais kurzgeschlossen, worauf es zum Abfall kommt.
  • Das B-Relais kann bei Aufziehen der Nummernscheibe nicht zum. Abfall kommen und fälschlich z. B. eine Rückfrage einleiten, da es durch die Parallelschaltung des Widerstandes gen ügen4 Haltestrom erhält. Bei Beginn der Stromstoßgabe ist die Rückfrage durch Ansprechen des VB-Relais verhindert. Durch diese Parallelschaltung des Widerstandes wird die Wirkung der Induktivität des Relais B herabgesetzt und der Strom für das Stromstoßrelais J erhöht. DieDurchrechnu@ng ergab, daß es bei Ausbildung der Relais A und B und des Widerstandes LVii mit je ioo Ohm möglich ist, die normale Reichweite einer Fernsprechleitung von etwa 221200 Ohm bei 24 Volt auf etwa a -.15o Ohm bei 24 Volt zu erhöhen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung für Fernsprechnebenstell.enanlagen mit Wählerbetrieb, dadurch ge- kennzeichnet, daß Teilnehmerstellen, die eine Teilnehmeranschlußleitung von hohem Widerstand besitzen, über einen besonderen in der Vermittlungsstelle vorge=-sehenen Reichweitenübertrager angeschlossen werden, in welchem die Speisung des Teilnehmermikrophons und die der Wählereinstellung dienende Stromstoßübertragung durch getrennte Relais (A, .l i erfolgt. a. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß während der Aussendung der Stromstoßreihen die Induktivität des noch an die .eine Sprechader angeschalteten Drosselrelais (B, durch Parallelschaltung eines Widerstandes herabgesetzt und die Stromstärke für die Stramstoßrelais vergrößert wird. 3. Schaltung nach Anspruch i und 2_ dadurch gekennzeichnet, daß die Parallelschaltung des Widerstandes in der Teilnehmerstelle durch einen Nummernscheibenkontakt erfolgt. ,l. Schaltung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der parallel geschaltete Widerstand derart bernessen ist, daß bei Aufziehen der Nummernscheibe das an die eine Ader angeschaltete Relais (B) nicht zum Abfall kommt und fälschlich eine Rückfrage usw. einleitet.
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