DE71452C - Elektrisch durch farbige Scheiben beleuchteter Springbrunnen - Google Patents

Elektrisch durch farbige Scheiben beleuchteter Springbrunnen

Info

Publication number
DE71452C
DE71452C DENDAT71452D DE71452DA DE71452C DE 71452 C DE71452 C DE 71452C DE NDAT71452 D DENDAT71452 D DE NDAT71452D DE 71452D A DE71452D A DE 71452DA DE 71452 C DE71452 C DE 71452C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fountain
water
air
chamber
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT71452D
Other languages
English (en)
Original Assignee
P. E. SINGER in London, 6 Victoria Road, Kensington
Publication of DE71452C publication Critical patent/DE71452C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S8/00Lighting devices intended for fixed installation
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21WINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES F21K, F21L, F21S and F21V, RELATING TO USES OR APPLICATIONS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS
    • F21W2131/00Use or application of lighting devices or systems not provided for in codes F21W2102/00-F21W2121/00
    • F21W2131/40Lighting for industrial, commercial, recreational or military use
    • F21W2131/401Lighting for industrial, commercial, recreational or military use for swimming pools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Special Spraying Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
Zweck vorliegender Neuerung ist, mittels Elektricität eine selbstthätige, leuchtende Fontaine zu bilden, bei welcher zu wiederholtem Gebrauch immer eine und dieselbe Wassermasse verwendet wird.
Fig. ι zeigt im Grundrifs eine elektrisch beleuchtete Fontaine der neuen Construction, Fig. 2 eine Stirnansicht derselben; Fig. 3 zeigt eine Form des schraubenförmig zusammengewickelten Drahtes zur Erhitzung der als motorische Kraft verwendeten Luft. Fig. 4, 5, 6 und 7 zeigen einen transportablen Tisch, auf welchem die elektrischen Vorrichtungen zur Uebertragung und Umschaltung des elektrischen Stromes angeordnet sind. Fig. 8 zeigt im Schnitt die Anordnung eines Wasserbehälters mit einem Stromkreisunterbrecher zur Ausschaltung des Stromes.
Der Springbrunnen ist wie üblich angeordnet: ein in der Mitte vorgesehenes elektrisches Licht ist von einem mit Unterbrechungen in Drehung versetzten Schirm umgeben, in welchen farbige Glasscheiben eingesetzt sind, um das nach der Linse beförderte Licht zu färben; diese Linse bildet den Abschlufs eines Düsenrohres, dessen gläserne Düse aus der Mitte des Springbrunnenbassins hervorragt.
Bei vorliegender Anordnung wird zum Emporwerfen eines Wasserstrahles durch die Springbrunnendüse als motorische Kraft die Elektricität verwendet, wobei durch fortwährendes Zurückfuhren des Wassers nach dem Zuleitungskanal immer dasselbe Wasserquantüm benutzt wird.
A, Fig. ι und 2, ist das Bassin für den Springbrunnen, B das an seinem unteren Ende mit einer Linse und an seinem oberen Ende mit einer gläsernen Düse ausgerüstete Strahlrohr. C ist die in die Trommel D eingesetzte elektrische Lampe; erstere bildet einen drehbaren Schirm mit verschiedenfarbigen Glasscheiben. Unter dem Bassin A befinden sich zwei Luftkammern EE1, die durch die Rohre e e1 mit den geschlossenen Wasserbehältern F F1 in Verbindung stehen. Letztere stehen durch Rohre ff1 mit dem Strahlrohr B in Verbindung, wobei in jedes Rohr ein Ventilkasten f* eingesetzt ist. Das Ventil bekannter Anordnung ist in den unmittelbar mit dem Wasserbehälter in Verbindung stehenden Theil des Rohres eingesetzt.
In jede der Luftkammern EE1 ist ein Rahmen G mit Stiften g eingesetzt; an letztere wird nichtumsponnener Draht in der aus Fig. ι ersichtlichen Weise befestigt. Noch besser eignet sich eine schraubenförmig zusammengewickelte Drahtspirale (Fig. 3).
Eine abnehmbare, luftdicht schliefsende Thür dient zum Abschlufs jeder Luftkammer, nachdem der Rahmen eingesetzt ist. Die Enden dieses Drahtes oder der Drahtspirale sind an isolirte Stifte h h1 angehängt. Der Stift h in der Kammer E steht mit einer Bürste i des Scheibencommutators I auf Welle H in Verbindung ; letztere ruht in einem winkelförmigen Gestell H1 aus Messing auf, das mittels Bolzen auf einem transportablen Tisch K befestigt ist. Dieser in Fig. 4 bis 7 für sich in natürlicher
Gröfse gezeichnete Tisch K trägt gleichzeitig die Anschlüsse k k1 für die Drähte von der Elektricitätshauptquelle.
Stift /z1 der Luftkammer E ist in unmittelbarer Verbindung mit dem Anschlufs A1; in gleicher Weise ist Stift h der Luftkammer E1 mit der Bürste V und Stift hl derselben Kammer mit dem Anschlufs k1 verbunden. In jedem Wasserbehälter befindet sich ein Schwinghebel L, Fig. 8, der mit einem Elektromagneten M dadurch in Verbindung steht, dafs dessen Draht an den Anschlufs k1 herangeführt wird. Dieser Magnet bethätigt bei seiner Erregung den Commutator / in der nachbeschriebenen Weise.
In jeden Wasserbehälter ragt ein Stift Z hinein, der durch einen Draht mit einer Feder Z1 in Verbindung steht; Feder Z1 legt sich gegen den Stift h der Luftkammer an, mit welcher der Wasserbehälter in Verbindung steht. An dem einen Ende des Hebels L sitzt ein Schwimmer, der mit dem jeweiligen Wasserstand auf- und abwärtsbewegt wird. Beim Sinken bis auf einen bestimmten Wasserstand trifft das andere Ende des Hebels an den isolirten Stift Z; hierdurch wird der Hebel in den elektrischen Stromkreis eingeschaltet.
M1 ist ein Anker, der drehbar zwischen der am Gestell H1 befestigten Gabel aufgehängt und mit einem Sperrkegelhebel N an diesem Gestell verbunden ist; der Sperrkegel greift in ein Schaltrad N1 auf der Welle H, die gleichzeitig den Schirm D trägt. Wird daher der Elektromagnet erregt, so zieht er den Anker M1 an und wird hierdurch das Schaltrad um einen Zahn weiter gedreht, was eine gleichzeitige Drehung des Schirmes um die entsprechende Bogenlänge und damit einen Wechsel in der Farbe des auf die Linse im Rohre B geworfenen Lichtes zur Folge hat.
Die luftdicht abgeschlossenen Wasserbehälter FF1 stehen durch die Rohre aa1 mit dem Bassin A in Verbindung; die in diese Rohre eingesetzten Ventile a* öffnen sich, wie am besten aus Fig. 8 ersichtlich, nach den Kammern zu. Um den Springbrunnen in Betrieb zu setzen, werden die Wasserbehälter vom Bassin A aus gefüllt, der Lampenstromkreis wird geschlossen und ein elektrischer Strom beispielsweise in die Luftkammer E geleitet. Da die in letztere eingeschlossene Drahtspirale erhitzt wird, so wird auch die in diese Kammer eingeschlossene Luft erhitzt und entweicht durch die Röhren e e in die Kammer F; der auf das Wasser in letzterer wirkende Druck drückt dieses Wasser durch Rohr /, das durch den Ventilkasten /* getheilt ist, in das Strahlrohr B, aus dem es in Form eines Strahles austritt. Diese Wirkung der erhitzten und dadurch sich ausdehnenden Luft wird so lange dauern, bis der Wasserbehälter nahezu entleert ist. In diesem Augenblick schwingt der Hebel L durch Senken des Schwimmers herum und es tritt Stromschlufs am Stift Z ein. Der elektrische Strom geht dann durch die Spulen des Elektromagneten M, dessen Anker M1 angezogen wird; hierdurch wirkt der mit Sperrkegel besetzte Hebel auf das Schaltrad N\ der Commutator wird weiter geschoben und die Bürste i1 in den Stromkreis eingeschaltet. Infolge Drehung der Commutatorwelle wird nicht nur der Schirm D weiter gedreht, sondern auch der Draht in der Luftkammer E1 in den Stromkreis eingeschaltet. Die in dieser Kammer erhitzte Luft wirkt auf das in Kammer F1 eingeschlossene Wasser, worauf die gleiche Wirkung wie vorher eintritt, indem die Speisung des Strahlrohres B so lange aufrecht erhalten bleibt, bis die Kammer F1 entleert ist.
Während dieses Vorganges hat der Draht in der Kammer E Zeit gehabt, sich abzukühlen, und der Austritt von Wasser aus der Kammer F1 bewirkt wiederum ein Umschalten des Stromes in die in der Luftkammer E enthaltene Drahtspule.
Wenn es wünschenswerth erscheint, kann noch eine dritte Luft- und Wasserkammer angeordnet werden, um zur Abkühlung des Drahtes in den Luftkammern genügend Zeit zu gewinnen. Die Art der Umschaltung von Strom in die dritte Drahtspule vollzieht sich ebenso wie bei den beiden anderen Drähten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein elektrisch durch farbige Scheiben beleuchteter Springbrunnen, dadurch gekennzeichnet, dafs das Wasser von mehreren mit Zu- und Ableitungsrohren sowie Ventilen versehenen geschlossenen Behältern dadurch zürn strahlenförmigen Aufsteigen gebracht wird, dafs die in einem Behälter befindliche Luft mittels starker, durch Leitungsdrähte geführter Ströme erwärmt wird, wobei zur Erzielung eines ununterbrochenenen Betriebes nach Entleerung des wirksamen Behälters durch selbstthätige Umschaltung des Stromes die Heizvorrichtung eines anderen inzwischen gefüllten Behälters eingerückt wird, welche Umschaltung zugleich die Drehung einer die Farbenscheiben tragenden Trommel behufs Aenderung in der Farbenwirkung veranlafst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT71452D Elektrisch durch farbige Scheiben beleuchteter Springbrunnen Expired - Lifetime DE71452C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE71452C true DE71452C (de)

Family

ID=344756

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT71452D Expired - Lifetime DE71452C (de) Elektrisch durch farbige Scheiben beleuchteter Springbrunnen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE71452C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2651826C2 (de) Vertikaler Schwimmerschalter
DE71452C (de) Elektrisch durch farbige Scheiben beleuchteter Springbrunnen
DE172318C (de)
DE59343C (de) Unterbrechungsvorrichtung für Glühlampen
DE278652C (de)
DE639933C (de) Elektrischer Wasserstandsanzeiger fuer Dampfkessel
DE228302C (de)
AT61742B (de) Umlaufende Vakuumpumpe.
DE813178C (de) Betriebsanlage fuer elektrische Entladungsroehren, insbesondere elektrische Leuchte fuer roehrenfoermige Leuchtstofflampen
AT131806B (de) Gasgefüllte elektrische Bogenlampe mit aus hochschmelzenden Stoffen, insbesondere Wolfram, bestehenden Elektroden.
AT115415B (de) Elektrische Leuchtröhre mit einer oder mehreren Glühelektroden.
DE383442C (de) Elektrische Vorrichtung zum Melden des hoechsten und niedrigsten Wasserstandes in Dampfkesseln
DE283030C (de)
DE164687C (de)
AT65730B (de) Kontaktanordnung für den Geldeinwurf, die Einschaltung und den Lichtwechselschalter für elektrische Musikwerke.
DE10005C (de) Neuerungen an elektrischen Lampen
AT61641B (de) Elektrischer Stromunterbrecher.
DE510349C (de) Vorrichtung zum Abteilen und UEberleiten einer bestimmten Fluessigkeitsmenge in ein Gefaess, insbesondere zum Fuellen von Quecksilberdampflampen mit einer bestimmt bemessenen Quecksilbermenge
DE1590745C3 (de) Magnetisch betätigter elektrischer Schalter
DE688611C (de) Elektrische Quecksilberhochdruckentladungslampe
DE8580C (de) Elektrische Licht-Lampe
DE26204C (de) Elektrische Lampe
AT154863B (de) Elektrische Glühlampe mit Quecksilberschalter für Blinklicht.
DE39886C (de) Neuerung an elektrischen Glühlampen
DE454871C (de) Gasgefuellte elektrische Gluehlampe