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Kontaktanordnung für den Geldeinwurf, die Einschaltung und den Lichtwechselschalter für elektrische Musikwerke.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Neuerung für elektrisch betätigte Musikwerke, die sich speziell auf die Art und Weise der Ausführung der Kontaktstellen bezieht ; es sind z. B. Ferneinwurfkästchen für Auslösungen elektrischer Nlusikwerke und Orchestrions bekannt, deren innere Einrichtungen zum grössten Teil aus offenen feststehenden Kontaktstückeu oder sogenannten Flüssigkeits-Tauchkontakten bestehen.
Die Ausführungen ersterer Art haben jedoch den Nachteil, dass die Kontaktstellen durch Funkenbildung und Oxydation sehr bald schadhaft werden und dadurch nicht mehr imstande sind, den elektrischen Strom weiterzuleiten.
Bei den Tauelhkontakten zeigt sich der Nachteil insofern, als die Flüssigkeit bei Kontaktabrissen mitgeschleudert wird, wodurch die Tauchelektroden den Flüssigkeitsspiegel nicht mehr erreichen und daher auch den Strom nicht mehr schliessen können.
Auch ist bekannt, dass durch Verschleudern des Quecksilbers Teile des Instruments be- schädigt werden.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die Füllung derartiger Kontakte erst an Ort und Stctte vorgenommen werden konnte, weil sie andernfalls während des Transportes auslaufen würden.
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schrieben, ab.
Auf der Zeichnung sind in drei Figuren die Ausführungsbeispiele dargestellr. und zwar zeigt :
Fig. 1 den entsprechenden Teil eines Ferneinwurfkästchens für elektrische Musikwerke (nicht eingeschaltet),
Fig. 2 die Kontaktanordnung für Einschaltung elektrischer musikwerk (durch strichpunktierteLageausgeschaltet),
Fig. 3 die Licht wechselschaltanordnung für elektrische Musikwerke.
In Fig. 1 bezeichnet G eine Glasröhre, welche mit Quecksilber gefüllt und abgeschlossen ist. Diese in ihrer Anordnung den Gegenstand der Erfindung bildende Röhre ist auch in Fig. 2 und 3 ersichtlich, sie ist nach Fig. 1 mit zwei Elektrodenbeutelti E versehen und an einem um einen Lagerzapfen C drehbaren Hebel H befestigt. Dieser Hebel wird durch den Einwurf des
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Auf der anderen Seite dieses Hebe) s benndet. sich ein Gegengewicht S, da. s mitteis Ge- windt-in verschiedene Entfernungen vom Auflagerpunkt C gebracht werden kann, zum
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des Schwerpunktes auch durch Verschieben der Glasröhre selbst erfolgen, in weichem Falle das Gewicht s erübrigt wird.
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Denselben Zweck erfüllt die Glasröhre a nach Fig. 2. Sie besitzt zwei Elektrodenbeutel b und ist an einem Träger t, welcher um einen Zapfen d drehbar ist, befestigt. Das Ende dieses Trägers c liegt auf einem Anker e eines Elektromagneten f auf und steht durch einen Drahtzug h mit einem Blasebalg 9 in Verbindung. Wird nun der Elektromagnet erregt, so erfolgt der Anzug des Ankers e und ein Abfallen des Hebels c aus seiner Schräglage in die Horizontallage, in welcher durch das Quecksilber die Verbindung der beiden Elektroden b erfolgt. Damit der Hebel nicht zu weit abfallen kann, ist ein Anschlagbolzen i angeordnet.
Sobald das Quecksilber beide Elektroden bespült, wird der Motor eingeschaltet, wogegen dessen Ausschaltung nach Beendigung des Musikstückes pneumatisch durch den Blasebalg g oder elektrisch durch einen Elektromagneten erfolgt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 sind drei Elektrodenbeutel angeordnet, was sich speziell für Lichtschalter von elektrischen Musikwerken eignet.
Die Elektrodenbeutel sind mit bl, b2, ü\ die Glasröhre mit a bezeichnet. Letztere ist an einem um den Zapfen b kippbaren Hebel c befestigt. Bei Inbetriebsetzung erhält die Elektrode 1J2 Strom, welcher abwechslungsweise über bl und * geführt wird. Die Umsteuerung kann eine pneumatische oder eine elektrische durch Solenoide oder einesteils elektrisch, andernteils pneumatisch erfolgen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kontaktanordnung für den Geldeinwurf von elektrischen Musikwerken, dadurch gekennzeichnet, dass an dem durch den Einwurf der Münze zu betätigenden Kipphebel eine verschlossene Fiüssigkeitskontaictröhre mit zwei Elektroden und mit oder ohne Gegengewicht angeordnet ist, in der Weise, dass bei Einwurf des Geldstücks eine Horizontallage des Quecksilbers innerhalb der Röhre bewirkt und der Strom geschlossen bzw. bei Entlastung des Hebels wieder geöffnet wird.
2. Kontaktanordnung zur Einschaltung von elektrischen Musikwerken, dadurch gekenn- zeichnet, dass ein mit Elektromagneten in Verbindung stehender Hebel eine Quecksilber ent- haltende, verschlossene Glasröhre trägt, welche je nach Erregung des Elektromagneten in ihre horizontale Lage selbsttätig abfällt, wodurch der Strom in den beiden Quecksilberelektr'deu- beuteln geschlossen ist, während die Rückstellung pneumatisch oder elektrisch erfolgen kann.
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