DE876273C - Magnetspule zum OEffnen und Schliessen von Schaltkontakten oder zum Antrieb eines Schwingankers - Google Patents

Magnetspule zum OEffnen und Schliessen von Schaltkontakten oder zum Antrieb eines Schwingankers

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DE876273C
DE876273C DEM9927A DEM0009927A DE876273C DE 876273 C DE876273 C DE 876273C DE M9927 A DEM9927 A DE M9927A DE M0009927 A DEM0009927 A DE M0009927A DE 876273 C DE876273 C DE 876273C
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Germany
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coil
iron
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magnetic
oscillating armature
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Johann Mayer
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/08Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K9/00Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers
    • G10K9/12Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers electrically operated
    • G10K9/13Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers electrically operated using electromagnetic driving means
    • G10K9/15Self-interrupting arrangements

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  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)

Description

  • Magnetspule zum Öffnen und Schließen von Schaltkontakten oder zum Antrieb eines Schwingankers Die bekannten Magnetspulen zum Öffnen und Schließen von Schaltkontakten oder zum Antrieb eines Schwingankers für Läutwerke, Summer, Wechselrichter od. dgl. haben eine Wicklung auf einer ummagnetischen Hülse, in welcher ein verschiebbarer Eisenkern als Anker oder auch ein feststehender Eisenkern angeordnet ist, welch letzterer mit einem beweglichen Anker, z. B. einem Schwinganker, zusammenwirkt. Diese Spulen üben unter Strom auf den Eisenkern eine einziehende Kraft aus. Ein verschiebbarer Eisenkern kommt in der Spule in einer Mittellage zur Ruhe.
  • Gemäß der Erfindung wird der Spulenwicklung eine Eisenhülse zugeordnet, die mit dem in der Spulenhülse befindlichen Eisenkern keine magnetische Verbindung hat, beispielsweise von ihm durch eine Schicht ummagnetischen Werkstoffes oder einen Luftspalt getrennt ist. Derartige Spulen unterscheiden sich von den üblichen Spulen dadurch, daß innerhalb des Eisenkerns, der sich je nach Zweckmäßigkeit im einzelnen Fall über die ganze Spulenlänge oder einen Teil derselben erstrecken kann, eine von der Mitte nach den Enden abstoßende Kraft ausgeübt wird. Diese abstoßende Kraft kann, wie an Hand der nachstehend beschriebenen Beispiele für Schalt- und Schwingankergeräte gezeigt wird, zur Verstärkung der den Anker bewegenden Kräfte ausgenutzt werden, so daß bei einem sehr kleinen Stromverbrauch eine erhebliche Zugwirkung zustande kommt. Beispielsweise haben sich für Schalter, Summer, Läutwerke usw. Spulen als weitaus ausreichend erwiesen, die für eine Spannung von 8 Volt und eine Stromstärke von @2o Milliampere gewickelt sind. Diese kleine Stromstärke ermöglicht es, das Gerät ohne fühlbaren Mehraufwand auch für hohe Spannungen zu verwenden, weil als Widerstände billige, für derart kleine Stromstärken zulässige Schichtwiderstände verwendet werden können, wie sie in Rundfunkgeräten üblich sind. Da zwischen den-Anslußklemmen der Spule -stets `eine. "niedrige Spanliung _ herrscht, können die Leitungen nach den Einschaltmitteln, z. B. Druckknöpfen, in Schwachstrom= ausführung gehalten werden. Man kann die Spulenwicklung aber auch für eine '.hohe Spannung, z. B. 2290 Volt, bemessen, wobei dann die für den Betrieb erforderliche Strornstäiake unter i Miniampere bleibt. Diese Stromstärke kann schon durch Handberührung zustande kommen, so daß Läutwerke, Summer o(d. dgl., die mit solchen Spulen ausgerüstet sind, ohne zusätzliche Einrichtungen als Warngeräte, beispielsweise zum Zwecke der Einbruchssicherung verwendbar sind.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele für Schaltgeräte und Sohwingankergeräte - nach der Erfindung in sechs Figuren dargestellt, eis zeigen Fig. i bis 3 Längsschnitte von drei verschiedenen Schaltgeräten, Fig. 4. einen Schnitt nach A-B der-Fig: 2, Fig.5 den Längsschnitt eines Schwingankerger ätes, Fig.6 die Zusammenschaltung eines Schwingankergerätes mit einer -Batterie in einem Wechselstromnetz.
  • Die SpulenwiCklung i ist bei allen dargestellten Beispielen teilweise oder ganz auf einer Eisenhülse z angeordnet, die innen mit einer Schicht aus einem unmagnetischen- Werkstoff versehen ist, so daß die in der Spule angeordneten Eisenteile mit der Eisenhülse 2 keine magnetische Verbindung haben.
  • Bei den Ausführungsbeispielen für Schaltgeräte nach den Fig. r bis 4. ist, die Spule senkrecht angeordnet, und die Eisenhülse 2 reicht vom unteren Ende her in die Spule hinein und erstreckt sich nur auf einen Teil, z. B. 'wie dargestellt, auf annähernd die Hälfte der Spulenlänge. Unten kann ,die Eisenhülse 2 ein Stück weit aus der Spule (herausragen.
  • Das Ausführungsbeispiel nach Fig.,i :hat zwei bewegliche Eisenkerne 3 und 4, die von der Eisenhülse 2 durch eine Hülse 5 aus einem nichtmagnetischen Werkstoff getrennt sind. Der untere Eisenkern-3 liegt in der .unteren Stellung ganz innerhalb der Eisenhülse z-. Aufeinanderliegen@d- haben die beiden Eisenkerne in der unteren Lage eine solche Länge, daß das Ende .des oberen Eisenkerns 4 noch in den eisenfreien Oberteil der Spule .hineinragt. Die beiden Eisenkerne 3 und 4 verhalten sich, wenn sie miteinander in Berührung sind; wie ein einziger Eisenkern. Da die beiden Eisenkerne zusammen in ihrer tiefsten St#-,ll(ung über den Eisenkern .2 hinausragen, wirkt bei- Stromschluß die Eisenhülse 2 nach oben .abstoßend -und der eisenfreie Spülenteil nach oben ziehend. Die beiden Eisenkerne-3 und 4 werden also miteinander nach oben bewegt, wobei .das obere Ende des oberen Eisenkerns 4 aus der -Spule heraustritt und.Kontakte schließt. Indem Beispiel sind Federkontakte 6 angedeutet, zwischen. die der obere .Eisenkün 4 -mit -einer -Rille -7 einrastet (s. strichpunkfiert gezeichnete Lage Fig. i). Solange die Spule unter Strom steht, bleiben die beiden Eisenkerne 3 und 4 unter der gegenseitigen :Anzugskraft in der oberen Endstellung beieinander. Wird der Strom ausgeschaltet, so fällt der untere Eisenkern 3 in seine tiefste Stellung ab, während der obere Eisenkern 4. zwischen den Kontakten 6 in der oberen Stellung hängenbleibt und damit den l,',ontaktschluß weiterhin aufrechterhält. Beim erneuten Einschalten des Spulenstromkreises wird der weit über die -Mittellage Turn eisenfreien Teil der Spule hinausbewegte obere Eisenkern 4 unter Überwindung der von den Kontakten 6 auf ihn ausgeübten äußeren Kraft in die Spule hineingezogen, um sich in eine Mittelage zum eisenfreien `Feil einzustellen. Der untere Eisenkern 3 bleibt in seiner unteren Stellung, da auf ihn im unteren Teil der. Eisenhülse--> eine nach unten gerichtete Kraft ausgeübt wird. Nach erneutem Ausschalten das Spulenstromes fällt der obere Eisenkern 4 vollends auf den unteren Eisenkern 3 ab. Der obere Eisenkern kann natürlich auch in anderer Weise Kontakte schließen, beispielsweise auf einen Quecksilberkippschalter wirken. Da bei einem Stromsehluß die Einschaltstellung und beim nächsten Stromschluß die Ausschaltstellung herbeigeführt wird, 'kann zum Schalten der Spule ein einfacher Druckknopf verwendet werden. Die Spule kann mit Gleich- oder Wechselstrom betrieben werden.
  • Die Zugkraft der Spule ist durch das Hinzutreten der .Ausstoßkraft im Bereich der Eisenhülse o stark erhöht, und die notwendige Anzugskraft kann mit einem sehr kleinen Strom erreicht werden. Die Spule (und das gilt auch für alle übrigen Ausführungsbeispiele) wird vorzugsweise für eine kleine Spannung von z. B. B. Volt und eine Stromstärke von etwa 2o Milliampere gewickelt und kann so unmittelbar an eine Batterie angeschlossen werden. Man kann aber auch die Spule an ein Starkstromnetz anschließen. wobei der Spulenwic1clung ein Widerstand vorzuschalten ist. Dieser Wiederstand kann bei der sehr kleinen Stromstärke als Schicht-,viderstand ausgebildet sein. Zwischen den Klemmen der Spule herrscht in jedem Fall eine niedrige Spannung, so daß die Leitungen zu dem Einschaltdruckknopf in -Schwachstromausführung ge4ialten werden können.
  • Das .Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 stimmt hinsichtlich derAnordnung derEisenhülse2 im wesentlichen mit dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i überein. Es sind auch zwei z. B. hohle Eisenkerne 8 und 9 vorgesehen, die, in ihrer unteren Endlage aufeinanderliegend, bis in den eisenfreien Teil der Spule hineinragen. Die beiden Eisenkerne8 und 9 befinden sich in einer geschlossenen Röhre io aus einem nichtmagnetischen Werkstoff, z. B. einer evakuierten oder gasgefüllten Glasröhre, und haben daher mit der Eisenhülse 2 keine magnetische Berührung. Der obere Eisenkern 9 ist an einer mit dem oberen Boden der Röhre,i o fest verbundenen, z. B. in das. Glas eingeschmolzenen Drallspin:del ii geführt. Der untere Eisenkern 8 hat an seiner unteren - Stirnseite - Kontaletspitzen 12, mit denen er in durch sternförmig angeordnete Trennwände 13 (s. Fig. q.) voneinander isolierte Zellen eines Quecksilbernapfes 1q. eintauchen und zwischen einzelnen Zellen eine stromleitende Brücke bilden kann.
  • Die Anordnung ist beispielsweise (s. Fig.4) so getroffen, daß der Quecksilbernapf vier Zellen hat, von denen drei mit Anschlußkontakten 15 versehen sind, wobei ein Kontakt an das Netz und die beiden anderen Kontakte an Verbraucher angeschlossen sind. Die vierte Zelle hat keinen Kontakt. Der Eisenkern 8 hat drei Kontaktspitzen 112. Je nach Drehstellung des Eisenkerns 8 sind also entweder beide Verbraucher vom Netz abgeschaltet oder an dieses angeschlossen, oder es ist der eine oder der andere Verbraucher an das Netz angeschlossen. Es liegt also eine Serienschaltung vor.
  • Beim Einschalten des Spulenstromes werden, wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. i, die beiden Eisenkerne 8 und g miteinander angehoben, wobei der obere Eisenkern g und damit auch der von diesem magnetisch festgehaltene untere Eisenkern 8 infolge der Drallführung,iu eine Drehbewegung, im vorliegenden Beispiel eine Vierteldrehung, ausführen. Wenn der Spulenstrom ausgeschaltet wird, fällt der untere Eisenkern 8 in der neuen Drehstellung rasch ab, während der obere Eisenkern infolge seiner Reibung an der Drallspindel m langsamer nach unten folgt. Der untere Eisenkern fällt also in der beim Aufwärtsgang erreichten Drehstellung ab und verbindet mit seinen Kontaktspitzen :1L2 drei andere Quecksilberzellen, so daß eine Umschaltung bewirkt ist.
  • Auch das Ausführungsbeispiel nach Fig.3 hat die beschriebene Anordnung der Eisenhülse 2. Zum Unterschied von den vorhergehenden Beispielen ist nur ein einziger Eisenkern 16 vorgesehen, der so lang bemessen ist, daß er mit seinem oberen Ende noch in den eisenfreien Teil der Spule hineinragt. Der Eisenkern 16 ist, wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2, in einer geschlossenen Röhre io aus einem nichtmagnetischen Werkstoff, z. B. einer Glasröhre, angeordnet. Sein unteres Ende ist, wie das des unteren Eisenkerns 8 in Fig. 2, mit z. B. drei Kontaktspitzen 17 versehen, die in einen gemäß Fig. q. durch sternförmig angeordnete Trennwände in Zellen unterteilten Quecksilbernapf 1q. tauchen. Das obere Ende des Eisenlterns ,i@6 trägt eine Zahnung 18, die in der oberen Endstellung des Eisenkerns mit einem festen Anschlag igzusammentrifft, wobei eine einseitige Abschrägung der Zähne eine Verdrehung des Eisenkerns bewirkt. Im vorliegenden Fall sind vier Zähne vorgesehen, wodurch am oberen Hubende annähernd eine Vierteldrehung des Eisenkerns 16 zustande kommt. Die Vollendung der notwendigen Vierteldrehung findet am unteren Hubende statt, dadurch, daß die Kontaktspitzen 1'.7 mit einer einseitigen Abschrägung an den oberen Rändern der Trennwände 13 des Quecksilbernapfes 1q. abgleiten.
  • Der Eisenkern -116 wird durch die nach oben abstoßende Kraft der Eisenhülse 2 und die nach oben gerichtete Zugkraft des eisenfreien Teils der Spule . beim Einschalten des Spulenstromkreises energisc111 und eindeutig in die obere Endstellung gebracht und fällt nach Ausschalten des Spulenstrom.es, um go° verdreht, in die untere Endstellung ab, so daß er mit seinen Kontaktspitzen 17 in ;drei andere Ouersilberzellen taucht und eine Umschaltung vorgenommen hat.
  • Die bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 2 und 3 erreichte Serienschaltung wird durch einfaches Ein- und Ausschalten der Spule mittels eines Druckknopfschalters bewirkt, so daß eine komplizierte Schaltung mit mehradrigen Kabeln vermieden ist.
  • Die Schalter nach den Fig. i bis q. können für die gebräuchlichsten Zwecke so -bemessen werden, daß sie in einer Wanddose von der Größe einer üblichen Abz-uvei!gdose untergebracht werden können. Die kleinen Abmessungen der Spule ergeben sich aus der Zusammenwirkung der abstoßenden Kraft der Eisenhülse 2 und der gleichgerichteten Zugkraft des eisenfreien Spulenteils, weil auf diese Weise ein nur kurzer Eisenkern bis an das Spulenende oder darüber 'hinaus bewegt werden kann. Auch für die Unterbringung eines Schichtwiderstandes für den Anschl@uß an ein Starkstromnetz bietet eine einfache Wanddose genügend Platz.
  • Die Fig. 5 zeigt ein Wechselstromschwingankergerät für Läutwerke, Summer, Klopfer, Wechselrichter od.,dgl. Die Eisenhülse 2 erstreckt sich hierbei über die ganze Länge der Spulenwicklung i und ist innen mit einer Hülse m aus einem nichtmagnetischen Werkstoff ausgekleidet, so daß die im Innern des Spulenhohlraumes befindlichen Eisenteile mit der Eisenhülse 2 keine magnetische Berührung haben. Von der einen Seite her ist in die Spule ein feststehender Eisenkern 2@i eingesetzt, der am anderen Ende noch innerhalb der Spule verbleibt. In den freien Raum der Spule ragt vom anderen Ende her ein kleiner bewegliclher Eisenkern 22 hinein, welcher mit einer einseitig eingespannten Blattfeder 3 einer Stahlmembran od. dgl. einen Schwinganker bildet. Infolge der Anordnung der Eisenhülse :2 in der Spule wird auf den beweglichen Eisenkern 22 je nach seinem Abstand von dem feststehenden Eisenlzern 2ii abwechselnd eine einziehende und abstoßende Kraft ausgeübt, wodurch sich ein kräftiger Ausschlag ergibt. Der feststehende Eisenkern 2,1 wird in der Spule vorzugsweise verstellbar angeordnet, so daß er mit seinem freien Ende in die günstigste Lage zum Schwinganker 212, 23 eingestellt werden 'kann.
  • Der Ausschlag des Schwingankers 22, i#z3 kann noch erheblich verstärkt werden, wenn, wie in Fig. 5 strichpunktiert angedeutet, der feststehende Eisenkern 211 durch einen außen um die Spule herumgeführten Eisenbügel24 mit dem Schwinganker 22, 2@3 zu einem magnetischen Kreis zusamtriengeschlossen wird. Noch wirksamer wird der Ausschlag des Schwingankers, wenn auch die sich durch die ganze Spule hindurch erstreckende Eisenhülse 2 mit dem Schwinganker zu einem magnetischen Kreis zusammengeschlossen wird. Der hierzu erforderliche Eisenbügel 25 ist in der Fig.5 ebenfalls strichpunktiert angedeutet. An Stelle dieser Anordnung kann auch der Schwinganker 12L2, 23 auf der dem feststehenden Eisenkern 2i abgekehrten Seite unter den Einfluß eines in Fig.5 strichpunktiert angedeuteten Dauermagneten 26 gebracht werden. Wenn die Eisenhülse .2 nicht zu einem magnetischen Kreis geschlossen wird, braucht sie nicht ganz durch die Spule hindurchzugehen; es genügt dann, wenn sie von dem offenen Spulenende aus bis in den Bereich des feststehende Eisenkerns 2 i hineinreicht.
  • Die Spulenwicklung wird auch bei diesen Geräten vorzugsweise für eine niedere Spannung bemessen und erhält für den Anschluß an ein Starkstromnetz einen Vorschaltwiderstand in Gestalt eines Schichtwiderstandes. Zwischen den Vorschaltwiderstandund die Spulenwicklung wird vorteilhaft ein @Gleichrichter, z. B. ein Trockengleichrichter, eingeschaltet. Es hat sich gezeigt, daß der pulsierende Gleichstrom einen erheblich stärkeren Ausschlag des Schwingankers bewirkt als der Wechselstrom. Derartige Schwingankergeräte können auch zur Übertragung von Schallplatten und Rundfunkdarbietungen verwendet werden.
  • Wenn, wie in Fig. 6 gezeigt; der Spule i ein Widerstand 27 und ein Gleichrichter 28 vorgeschaltet ist, so kann in Parallelschaltung zur Spulenwidklung,i eine Batterie 29 vorgesehen werden. Die letztere wird, solange der Strom aus dem Netz fließt, mit einer ihrer Spannung entsprechenden niederen Spannung aufgeladen. Fällt der Netzstrom aus, so springt, ohne :daß eine Umschaltung notwendig ist,- die Batterie als Stromquelle ein. Mit Rücksicht auf den Betrieb mit dem Batteriestrom muß das SChwingankergerät mit einem Unterbrecher 3o ausgerüstet sein.
  • Die Spule kann, anstatt für eine niedere Spannung, auch für eine !höhere Spannung, z. B. 2@2o,Volt, gewickelt sein. Dann beträgt der zum Betrieb notwendige Strom weniger als i Milliampere. Diese Ausführung hat praktische Bedeutung für Läutwerke und Summer. Der Strom von i Milliampere ist so klein, daß er schon :durch Handberührung zustande -kommt. Wenn also beispielsweise der Klingeldraht an einen isoliert aufgestellten Kassenschrank gelegt wird; so kommt die Klingel in Tätigkeit, wenn der Kassenschrank mit der Hand berührt wird. Auf diese Weise wird mit geringem Aufwand eine zuverlässige Warnanlage zum Zwecke der Einbruchssicherung geschaffen.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Magnetspule zum Öffnen und Schließen von Schaltkontakten oder zum Antrieb eines Schwingankers, dadurch gekennzeichnet, daß in der Spulenwicklung (i) eine Eisenhülse (2) angeordnet ist und mit den in der Spulenhülse befindlichen Eisenschlußteilen keine magnetische Verbindung hat: ,
  2. 2. Schaltgerät mit einer Magnetspule nach Anspruchi, dadurch gekennzeichnet, daß bei senkrecht angeordneter- Spule die Eisenhülse (2) von unten her nur zum Teil in die Spule hineinreicht, daß zwei bewegliche Eisenkerne (3,4) vorgesehen sind, die, in ihrer tiefsten Lage aufeinandersitzend, bis in den eisenfreien Spulenteil hineinragen, wobei der obere Eisenkern (q.) in seiner oberen Endlage den Kontaktschluß bewirkt und durch eine äußere Kraft gegen freies Herunterfallen geholten wird.
  3. 3. Schaltgerät mit :einer Magnetspule nach Anspruch @i, dadurch gekennzeichnet, daß bei senkrecht angeordneter Spule die Eisenhülse (2) von unten her nur zum Teil in die Spule hineinreicht, daß in einer geschlossenen Röhre (io) aus unmagnetischem Werkstoff zwei bewegliche Eisenkerne vorgesehen sind, die, in ihrer tiefsten Lage aufeinandersitzend, bis in den eisenfreien Spulenteil hineinragen, und @daß der obere Eisenkern (9) an einer Drallführung (iii) geführt ist, während der untere Eisenkern (8) an seiner unteren Stirnseite mit Kontaktspitzen (i2) versehen ist; die in durch sternförmig angeordneten Trennwände (i3) voneinander isolierte Zellen eines Quecksilbernapfes (1q.) tauchen. ..
  4. Schaltgerät mit einer Magnetspule nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, :daß bei senkrecht angeordneter Spule die Eisenhülse (2) von unten her nur zum Teil in die Spule: hineinreicht, daß in einer geschlossenen Röhre (io) aus nichtmagnetischem Werkstoff ein beweglicher Eisenkern (i(6) vorgesehen ist; der in seiner tiefsten Stellung noch etwas. in den eisenfreien oberen Teil der Spule hineinragt, an seinen beiden Stirnseiten eine Zahnung (i7, (i 8) aufweist, die in den Endstellungen beim Zusammentreffen mit festen Führungsanschlägen (i3, i9) eine stets im gleichen Sinne gerichtete Teildrehung des Eisenkerns bewirkt, und daß die Zähne der unteren Zahnung gleichzeitig Kontaktstifte (i7) bilden, die in durch sternförmig angeordnete, gleichzeitig als untere Führungsanschläge wirkende Trennwände (i3) voneinander isolierte Zellen eines Quecksilbernapfes (1q.) tauchen.
  5. 5. Schwirogankergerät, z. B. Läutwerk, Summer, Wechselrichter od: dgl., mit einer Magnetspule nach- Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spule (i) einen feststehenden Eisenkern (2.z) hat, der am einen Ende noch innerhalb der Spule verbleibt, daß die Eisenhülse (2) sich mindestens über ,den freien Spulenteil erstreckt, in welchen der Eisenkern (22) des Schwingankers (s3) hineinragt.
  6. 6. Schwingankergerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Eisenkern (21i) mit dem Schwinganker (2i2, 23) außerhalb der Spule zu einem magnetischen Kreis zusammengeschlossen ist (Bügel 2q.).
  7. 7. Schwingankergerät nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinganker (22, 23) auf der den feststehenden Eisenkern (-i) abgekehrten Seite unter dem Einfluß eines Dauermagneten (2,6) steht. B. Schwingahkergerät nach Anspruch 6, da durch gekennzeichnet, daß die sich über die ganze Spullenlänge erstreckende Eisenhülse (2) mit dem Schwinganker (22, i23) zu einem magnetischen Kreis zusammengeschlossen ist (Bügel 2q.). cg. Magnetspule nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenwicklung (i) für eine niedrige Spannung von z. B.
  8. 8 Volt bemessen ist und daß ihr für den Anschluß all ein Starkstromnetz ein Schichtwiderstand (27) vorgeschaltet ist. ,io. Magnetspule nach Anspruch g für Schwingankergeräte, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die SpulenwicklJung (i) und den Widerstand (27) ein Gleichrichter (28) eingeschaltet ist. ii. Sc.altung für eine Spule nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß zur Spulenwicklung (i) eine Batterie (2g) parallel geschaltet ist und der Schwinganker (22, 2,3) Unterbrecherkontakte (3-e) betätigt.
DEM9927A 1951-06-19 1951-06-19 Magnetspule zum OEffnen und Schliessen von Schaltkontakten oder zum Antrieb eines Schwingankers Expired DE876273C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058157B (de) * 1956-06-28 1959-05-27 Siemens Ag Elektromagnetischer Selbstunterbrecher, insbesondere fuer Kontaktstromrichter
DE1183182B (de) * 1959-06-30 1964-12-10 Fuji Tsushinki Seizo Kabushikl Elektromagnetischer Umrichter mit kleinen Abmessungen
DE1276204B (de) * 1960-05-06 1968-08-29 Siemens Ag Schrittschaltwerk

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