DE71426C - Bogenlampen-Regelungsvorrichtung. F. Th. schmidt in Bradford, Grafsch. York, England; Vertreter: - Google Patents
Bogenlampen-Regelungsvorrichtung. F. Th. schmidt in Bradford, Grafsch. York, England; Vertreter:Info
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- DE71426C DE71426C DENDAT71426D DE71426DC DE71426C DE 71426 C DE71426 C DE 71426C DE NDAT71426 D DENDAT71426 D DE NDAT71426D DE 71426D C DE71426D C DE 71426DC DE 71426 C DE71426 C DE 71426C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B31/00—Electric arc lamps
- H05B31/0081—Controlling of arc lamps
- H05B31/0087—Controlling of arc lamps with a thread or chain
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate,
(Grafschaft York, England).
Bogenlampen-Regelungsvorrichtung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. August 1892 ab.
Vorliegende Erfindung stellt eine neue Regulirvörrichtung
für Bogenlampen dar und unterscheidet sich von den jetzt hauptsächlich gebräuchlichen
Regulirvorrichtungen dadurch, dafs das gleichmäfsige, dem Kohlenverbrauch entsprechende
Nachschieben der Kohlen nur durch ein im Hauptstromkreis liegendes Solenoid bewirkt
wird; ein im Nebenschlufs liegendes Solenoid ist nicht vorhanden, so dafs die
Regulirvorrichtung mit verhältnifsmäfsig geringem Aufwand an elektrischer Kraft getrieben
werden kann. Die Controlirung geschieht in VQllständigerUebereinstimmung mit dem Kohlenverbrauch,
so dafs die mit der neuen Regulirvorrichtung ausgestatteten Bogenlampen ein regelmäfsiges Licht geben.
In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der Regulirvorrichtung.
Fig. 2 zeigt dieselbe von der entgegengesetzten Seite aus gesehen.
Fig. 3 ist in vergröfsertem Mafsstabe eine Draufsicht,
Fig. 4 ein waagrechter Schnitt in Richtung der Linie a-b.
Fig. 5 zeigt in Einzelansicht das in Verwendung genommene Rad und den durch dasselbe
beeinflufsten Hebel.
Fig. 6 ist eine entsprechende Darstellung und zeigt diesen Hebel in Ruhestellung.
Fig. 7 ist eine Draufsicht auf das Rad.
Auf einer passenden, über den Kohlen B und C angeordneten Platte A ist ein Solenoid D
angeordnet, dessen Kern E mit einem Arm F versehen ist, welcher in einen in dem Hebel L
vorgesehenen Schlitz eingreift. Dieser Hebel ist auf einem Bolzen J gelagert, welcher gleichzeitig
einen zweiten Hebel L1 trägt. Geht kein Strom durch die Lampe, so ruht das
Ende des Hebels L1 auf der Stellschraube K auf (Fig. 6). Das Bestreben, diese Stellung
einzunehmen, kann durch eine Feder S oder durch das Uebergewicht dieses Hebelarmes erreicht
werden.
Mit dem Hebel L ist eine Schnur H verbunden, welche über das Rad D in der schmalen
Rille G desselben hinweggeführt ist; das andere Ende der Schnur H ist derartig mit dem
Hebel L1 verbunden, dafs, sobald der Lichtbogen gebildet ist, die Schnur H das Rad
dicht umschliefst und es unter Vermittelung des belasteten Hebels L1 oder der Feder S so
feststellt, dafs es sich nicht um seine Achse drehen kann, so lange die Kohlen in der normalen
Entfernung von einander sind.
Die zweitheilige Rille des Rades P ist zur Aufnahme zweier Schnuren bestimmt, welche
über einander liegen; die tiefere schmale Rille nimmt die Schnur H auf, während die obere
und breitere Rille bei G1 in radialer Richtung
geriffelt ist; diese Riffelung hat einerseits den Zweck, die Schnur O, welche die Halter B1
und C1 für die beiden Kohlen trägt, zu halten, andererseits aber auch den Zweck, dem geriffelten
festen Stück Q, welches mit der Schnur H verbunden ist und auch durch eine
Claims (1)
- Verdickung der . Schnur, wie beispielsweise einen Knoten, ersetzt sein kann, zu gestatten, mit dem Rad P in Eingriff zu kommen.Die positive und negative Zuleitung endigen in Klammern, welche an dem Lampengestell in gewöhnlicher Weise an passenden Stellen angeordnet sind. Durchfliefst der ganze zur' Beleuchtung verwendete Strom das Solenoid D, so wird der Kern E desselben bis zum höchsten Punkt gehoben; hierbei hebt sich auch der Hebel L, welcher wiederum unter Vermittelung der über das Rad P geführten Schnur H, welche dabei gespannt wird, den Hebel L1 hebt.Hierbei kommt die geriffelte Stange Q oder deren Aequivalent mit dem geriffelten Theil G1 der Rille des Rades P in Eingriff und bewegt das Rad P in Richtung des eingezeichneten Pfeiles; hierbei wird die Schnur O, welche in dem breiteren Theil der Rille liegt, in derselben Richtung vorwärts bewegt und hierdurch die Kohlen B und C von einander getrennt, so dafs der. Lichtbogen gebildet wird.Der obere Kohlenhalter B1 ist schwerer als der untere Kohlenhalter C1, so dafs, wenn der Stromkreis unterbrochen ist, die Kohlen, der Wirkung der Schwere folgend, selbstthätig sich gegen einander legen; wird jedoch der Stromkreis geschlossen, so werden die Kohlen im Verhältnifs zur Stromstärke bezw. zur Stärke des elektromagnetischen Einflusses des Solenoids von einander getrennt; verbrennen die Kohlen B und C, so wird der Lichtbogen oder Zwischenraum zwischen den Kohlen gröfser; hierbei wird aber auch der Widerstand des Stromkreises gröfser und somit der Strom in dem Solenoid D geschwächt, so dafs der Kern E sich senkt und die Hebel L und L1 im Verhältnifs zu der Abnahme der magnetischen Kraft des Solenoids sich nach unten bewegen.Sinkt die Stromstärke so weit herab, dafs infolge der damit verbundenen Kraftabnahme des. Solenoids D der Hebel L1 auf die Stellschraube K schlägt, so wird die Spannung der Schnur H bezw. ihr Eingriff in die Rille G derartig vermindert, dafs die geriffelte Stange Q aus den Riffeln G1 herausgeht und das Rad P freigiebt, so dafs, da der obere Kohlenhalter und Kohle B schwerer als der untere Kohlenhalter und Kohle C ist, beide Kohlen einander nähern; auf diese Weise wird die normale Entfernung zwischen beiden Kohlen wieder hergestellt bezw. ein regelmäfsiger Lichtbogen gebildet.Durch diese Verminderung der Entfernung zwischen den beiden Kohlen wird der elektromagnetische Einflufs des Solenoids wieder verstärkt, so dafs hierbei der Kern E wieder gehoben und die Hebel L und L\ wie vorher beschrieben, so in Thätigkeit gesetzt werden, dafs die Spannung der Schnur H wieder vergröfsert und hierdurch das Rad P ergriffen wird; die geriffelte Stenge Q der Schnur H kommt hierbei wieder mit dem geriffelten Theil G1 in Berührung, so dafs auf diese Weise der Lichtbogen bezw. die Entfernung zwischen den beiden Kohlen continuirlich eingestellt und ein regelmäfsiges und stetiges Licht erzeugt wird.Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R.u c η :Bogenlampen-Regelungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs die den Nachschub der Kohlen regelnde Bandbremse in der Mittelebene der Tragrolle unter der die Kohlen tragenden Schnur liegt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71426C true DE71426C (de) |
Family
ID=344730
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT71426D Expired - Lifetime DE71426C (de) | Bogenlampen-Regelungsvorrichtung. F. Th. schmidt in Bradford, Grafsch. York, England; Vertreter: |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71426C (de) |
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0
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