DE7136102U - Hubtisch Bruckenpresse, insbesondere zum Schweißen von Kunststoff Folien - Google Patents
Hubtisch Bruckenpresse, insbesondere zum Schweißen von Kunststoff FolienInfo
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Description
Maschinenfabrik
Alfred Schwalbach GmbH
Alfred Schwalbach GmbH
2000 Hamburg 50
irl U.....1.—.o. Q -ι Ii
(8536)
Hubtisch-Brückenpresse, insbesondere
zum Schweißen von Kunststoff-Folien
zum Schweißen von Kunststoff-Folien
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hubtisch-Brückenpresses
insbesondere zum Schweif5en von Kunststoff-Folien, bei der
das Folienmaterial an einer Seite in den Hubtischbereich eintritt und nach der Bearbeitung an der gegenüberliegenden Seite aus diesem Bereich austritt.
insbesondere zum Schweif5en von Kunststoff-Folien, bei der
das Folienmaterial an einer Seite in den Hubtischbereich eintritt und nach der Bearbeitung an der gegenüberliegenden Seite aus diesem Bereich austritt.
Derartige Brückenpressen werden vorzugsweise zum Hochfrequenzschweißen
von Kunststoff-Folien verwendet. Dazu kann die Unterplatte hydraulisch oder pneumatisch gegen die Elektrodenhalterung
mit der Elektrode gepreßt werden, um ein Verschweißen des Polienmaterials zu erreichen.
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Bei den bisherigen Brückenpressen ergaben sich häufig Schwierigkeiten
mit der Zufuhr des Folienmaterials und der Abnahme der bearbeiteten Teile, da keine verhältnismäßig kontinuierliche
und platzsparende Förderung möglich war.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Hubtisch-Brückenpresse so auszubilden, daß das Folienmaterial einfach zugeführt und
an einer Stelle abgenommen werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Hubtisch-Brückenpresse
der eingangs erwähnten Art gelöst durch ein endloses, schrittweise antreibbares und durch den Hubtischbereich geführtes
Transportband und durch eine sich an der Austrittsseite quer über das Transportband erstreckende und auf diesem aufliegende,
drehbare Belastungsrolle.
Erfindungsgemäß wird also das Folienmaterial auf ein Transportband
gelegt und durch die Hubtisch-Brückenpresse hindurchbefördert, wobei die korrekte Lage und der ungestörte Transport durch die
Belastungsrolle sichergestellt wird, die sich drehend das Folienmaterial
fest gegen das Transportband drückt, so daß keine Folienverschiebung eintritt und das bearbeitete Material hinter der Belastungsrolle,
also immer an der gleichen Stelle, abgenommen werden kann.
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Die Förderung von Folien mittels einer Belastungsrolle, die auf einer anderen angetriebenen Rolle aufliegt, ist zwar bereits
schon bei Folienschneidvorrichtungen bekannt, jedoch löst die Erfindung gerade das besonders schwierige Problem,
das Folienmaterial in gesteuerter Weise durch eine 3rückenpret.se hindurchzubewegen und ein Verschweißen zu ermöglichen,
worauf dann die bearbeiteten Teile weiterbefördert und hinter der Belastungsrolle abgenommen werden können. Zur Lösung dieser
Aufgabe dient die Kombination von Transportband und Belastungsrolle .
Das Transportband wird vorzugsweise über zwei in einer Ebene parallel zur Hubtischebene angeordnete Führrollen geleitet, von
denen eine antreibbar isc.
Zum Antrieb dieser Führrolle kann eine Schwinge dienen, an deren einem Ende beispielsweise eine Kette befestigt ist, und an deren
anderem Ende ein Gegengewicht .angebracht ist, während die Kette über ein mittels Freilauf an der angetriebenen Fiihrrolle befestigtes
Kettenrad geführt ist. Dadurch erhält man für den schrittweisen Antrieb praktisch einen sinusförmigen Verlauf, so daß das
Förderband nicht ruckartig sondern allmählich angelassen und angehalten wird.
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-I1-
Die Belastungsrolle ist vorzugsweise senkrecht oberhalb der angetriebenen Führrolle angebracht und drückt also mit ihrem
Gewicht auf diese.
Der synchrone Lauf der Führrolle bezüglich dem Folienmaterial kann einfach durch Reibung sichergestellt werden« Es ist jedoch
auch möglich, an einem Ende der Belastungsrolle ein mit einem entsprechenden Zahnrad an der angetriebenen Führrolle kämmendes
Zahnrad vorzusehen, um auf diese Weise eine Zwangssynchronisierung zu erreichen.
Um die Belastung und die Reibung infolge der Wirkung der Belastungsrolle
an die Stärke des Folienmaterials anzupassen, kann die Belastungsrolle in senkrechten Schlitzen gehaltert und in
der Senkrechten bewegbar sein, so daß auf das Transportband und das Folienmaterial immer die durch das Gewicht der Beiastungsrolle
gegebene Kraft wirkt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der ein Ausführungsbeispiel
in se hektischer Darstellung zeigenden Figur näher erläutert.
Die dargestellte Hubtisch-Brückenpresse hat einen gegenüber dem Rahmen 13 in der Senkrechten bewegbaren Hubtisch 15» der gegen
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1 1(11
Schweißelektrode 1 gepreßt wird. An den Enden des Rahmens
sind Führrollen 3 und H vorgesehen 1( über die ein endloses
Transportband 2 läufts welches zur Aufnahme des Folienmaterials
und als Schweißunterlage dient.
Die Führroile 1A ist über ein Kettenrad 8 antraibbar. über- dieses
Kettenrad läuft eine Kette 6, die an einem Ende mit einem Gegengewicht 7 und am anderen Ende mit dem Ende 11 einer Schwinge 9
verbunden ist. Die Schwinge 9 wird vom Motor 12 über eine Welle 10 angetrieben. Das Kettenrad 8 ist mit einem nichtdargestellten
Freilauf verbunden, so daß die Rolle 4 mittels der Schwinge 9, bezogen auf die Figur, im Uhrzeigersinn gedreht werden kann,
während das Kettenrad 8 danach unt^r Wirkung des Gegengewichtes 7 in seine Ausgangslage zurückkehrt.
Senkrecht oberhalb der angetriebenen Führrolle 4 ist in Schlitzen
einer Halterung 14 eine Belastungsrolle 5 angeordnet, die mit
ihrem gesamten Gewicht auf das. Förderband 2 und die darunterliegende
Führrolle 4 drückt. Diese Belastungsrolle kann über ein nicht dargestelltes Zahnrad mit der Führrolle 4 gekoppelt sein, so
daß eine Zwangssynchronisierung erreicht wird. Es ist jedoch auch möglich, diese Belastungsrolle nur unter der Reibungswirkung von
Förderband 2 und Folienmaterial zu drehen.
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•I I III
Im Betrieb der dargestellten Hubtisch-Brückenpresse wird das zu bearbeitende Folienmaterial, bezogen auf die Figur, an der
linken Seite auf das Förderband 2 aufgebracht und dann zusammen mit diesem Förderband nach rechts und zwischen der Führrolle
1J und der Antriebsrolle 5 hindurchbewegt. Diese Förderbe-Mogririg
erfolgt- durch den schrittweisen Antrieb mittels der
Schwinge 9» wodurch ein sinusförmiger Bewegungsverlauf und damit
ein langsames Anlaufen und Abbremsen des Förderbandes erreicht wird. Der Hubtisch 15 wird jeweils zur Durchführung der
Schweißoperation während der Ruhelage des Förderbandes abgesenkt und nach Beendigung der Schweißoperation wieder angehoben,
worauf dann das Förderband zusammen mit dem Folienmaterial weiterbewegt wird.
Die Bewegung des Folienmaterials erfolgt synchron mit dem Förderband,
was durch die Wirkung der Belastungsrolle 5 erreicht wird. Diese Art des Antriebes hat außerdem den wesentlichen Vorteil,
daß das bearbeitete Folienmaterial hinter der Antriebsrolle, also immer an der gleichen Stelle abgenommen werden kann, ohne daß die
Bedienungsperson wegen sich evtl. nach außen bewegender Teile der Maschine den Abnahmeplatz zeitweise verlassen müßte, wie dies
bei anderen Fördervorrichtungen der Fall ist.
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Somit kann also mit der erfindungsgemäßen Hubtisch-Brückenpresse eine gesteuerte und synchron verlaufende Förderung
von Folienmaterial und ein einfaches Abnehmen des bearbeiteten Folienmaterials erreicht werden.
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Claims (1)
- ι ιI BSchutzansprüche1. Hubtisch-Brückenpresse, insbesondere zum Schweißen von Kunststoff-Folien, bei der das Folienmaterial an einer Seite in den Hubtischberexch eintritt und nach der Bearbeitung an der gegenüberliegenden Seite aus diesem Bereich austritt, gekennzeichnet durch ein endloses, schrittweise antreibbares und durch den Hubtischbereich geführtes Transportband (2) und durch eine sich an der Austritts-Siite quer über das Transportband (2) erstreckende und auf dieser aufliegende, drehbare Belastungsrolle (5).2. Hubtisch-Brückenpresse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei in einer Ebene parallel zur Hubtischebene vorgesehene Führrollen (3, Ό für das Transportband (2), von denen eine antreibbar ist.3. Hubtisch-Brückenpresse nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen eine Schwinge (9) aufweisenden Antrieb.. Hubtisch-Brückenpresse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am freien Ende (11) der Schwinge (9) eine Kette (6) be-festigt ist, an deren anderem Ende ein Gegengewicht (7) angebracht ist und die über ein mittels Freilauf an der angetriebenen Führrolle (U) befestigtes Kettenrad (8) geführt ist.5. Hubtisch-Brückenpresse nach.einem der Ansprüche 1 bis Ί, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastungsrolle (5) senk= recht oberhalb dor angetriebenen Führrolle (U) angebracht ist.6. Hubtisch-Brückenpresse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Ende der Belastungsrolle ein mit einem entsprechenden Zahnrad an der angetriebenen Führrolle kämmendes Zahnrad vorgesehen ist.7. Hubtisch-Brückenpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastungsrolls (5) in senkrechten Schlitzen gehaltert und in der Senkrechten bewegbar ist.su:wy7138182 Ria 71
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7136102U true DE7136102U (de) | 1971-12-16 |
Family
ID=1272440
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7136102U Expired DE7136102U (de) | Hubtisch Bruckenpresse, insbesondere zum Schweißen von Kunststoff Folien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7136102U (de) |
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0
- DE DE7136102U patent/DE7136102U/de not_active Expired
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