DE712698C - Klebewachs fuer zahnaerztliche Zwecke - Google Patents

Klebewachs fuer zahnaerztliche Zwecke

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DE712698C
DE712698C DEI59674D DEI0059674D DE712698C DE 712698 C DE712698 C DE 712698C DE I59674 D DEI59674 D DE I59674D DE I0059674 D DEI0059674 D DE I0059674D DE 712698 C DE712698 C DE 712698C
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DE
Germany
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condensation
adhesive wax
adhesive
dental purposes
wax
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Expired
Application number
DEI59674D
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English (en)
Inventor
Dr Fritz Fried
Dr Walter Moosdorf
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K6/00Preparations for dentistry
    • A61K6/30Compositions for temporarily or permanently fixing teeth or palates, e.g. primers for dental adhesives

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)
  • Compositions Of Macromolecular Compounds (AREA)
  • Dental Preparations (AREA)

Description

  • Klebewachs für zahnärztliche Zwecke In zahnärztlichen Laboratorien gebraucht man für eine Reihe technischer Arbeiten seit langem das sog. Klebewachs, wie z.B. zum Zusammenkleben der Bruchstücke von Gipsab drücken oder einzelner Metallteile in der Metalltechnik sowie bei Stiftzähnen, Kronen und Brückenarbeiten. Derartige Klebewachse bestehen im wesentlichen aus zwei B!estandteilen, einem Naturharz, wie Mastix, Dammtaraharz, Fichtenharz, Kolophonium, und aus einem oder mehreren Wachsen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs, wie Bienenwachs, Karnaublawachs, Erdwachs, Paraffin und Stearin. Teilweise enthalten diese Kleblewachse noch Füllstoffe, wie Talkum oder Bolus alba, sowie Farbstoffe verschiedener Art. Diese Klebewachse sollen eine genügende Klebkraft und Härte besitzen, ohne jedoch dabei spröde zu sein. Sie sollen ferner schnell erhärten und je nach Verwendungszweck einen möglichst geringen Verbrennungsrückstand b esitzen.
  • Es wurde nun gefunden, daß man an - Stelle solcher Gemische auf der Grundlage von Naturharzen auch Mischungen aus einem oder mehreren Wachsen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs und etwa 25 bis 750/0 Kondensationskunstharzen als Klebewachse für zahnärztliche Zwecke verwenden kann.
  • Geeignete Kondensationskunstharze sind vor allem die aus alkalischem Medium erhaltenen Kondensationsprodukte aromatischer Ketone und/oder deren Substitutionsprodukte, wie Cyclohexanon und Methylcyclohexanon, ferner die Kondensarionsharze aus Kolophonium und Kolophoniumabkömmlingen mit Maleinsäureanhydrid nach anschließender Veresterung mit Glycerin sowie Esterharze, insbesondeife Alkydharze, die aus Phthalsäure- bzw. Maleinsäureanhydrid oder mehrbasischen organischen Säuren mit Glycerin oder Glykolen erhalten werden. Brauchbar sind ferner Harnstofi-, Aldehyd- oder Anilinharze, wie Kondensationsprodukte aus Harnstoff, Thioharnstoff oder Anilin mit Formaldehyd, insbesondere auch di& Kondensationsprodukte aromatischer Kzohlellwasserstoffe mit Formaldehyd bzw. Par,a£ormaldehyd sowie die Phenolaldehydharze, wie Kondensationsprodukte aus Phenol oder Kresol mit Formaldehyd.
  • An Stelle eines einzelnen Kunstharzes können auch Mischungen von Kondensations. kunstharzen Verwendung finden.
  • Neben den Kondensationskunstharzen der vorgenannten Art enthält das Klebewachs nach der Erfindung noch die üblichen Wachse, wie Bienenwachs oder Karnaubawachs. Ferner können noch Füllstoffe, wie TaLkum oder Bolus alba. anwesend sein. Das neue Klebewachs läßt sich wie die bisher üblichen auf der Grundlage von Naturharzen anfärben.
  • Das Klebewachs, das gemäß der Erfindung unter Verwendung von Kondensationskunstharzen hergestellt wird, zeichnet sich durch die von der Praxis verlangten Eigenschaften, wie hohe Klebkraft, große Härte, Fehlen von Sprödigkeit, schnelle Erhärtung, sowie schlakkenlose Verbrennung aus. Es hat im Gegensatz zu den bisherigen Kiebewachsen des Handels auf der Grundlage von Naturharzen noch den großen Vorteil, daß es in heißem Wasser leicht emulgierbar ist und ohne die sonst übliche Verwendung heißer Sodalösung allein schon mit heißem Wasser ausgebrüht bzw. entfernt werden kann.
  • Es ist bekannt, die unter dem Namen Wacker Schellack bekanntgeworden es Alde hydharze zusammen mit u. a. Wachsen als Abdruckmassen für die Dentaltechnik zu benutzen. Hieraus hätte man eher schließen -kähnen, daß solche Mischungen als Klebehubachse unbrauchbar sind, denn eine Abdruckmasse soll sich gerade ohne weiteres von dem abzuformenden Gegenstand ablösen lassen.
  • Auch aus der bekannten Verwendung bestimmter Kondensationskunstharze für Zahnprothesen war kein Hinweis auf die Eignung der Produkte als Grundlage für zabnärztliche Klebewachse zu entnehmen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Klebewachs für zahnärztliche Zwecke, bestehend aus einem oder mehreren Waschsen tierischen oder pflanzlichen Ursprungs und etwa 25 bis 75% Kondensationskunstharz.
  2. 2. Klebewachs nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß als Kondensationskunstharz ein aus alkalischem Medium erhaltenes Kondensationsprodukt aromatischer Ketone und/oder deren Substitutionsprodukte, wie Cyciohexaiion und Methylcyclohexanon, verwendet wird.
  3. 3. Klebewachs nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Korden sationskunstharz ein aus Kolophonium oder Kolophoniumabkömmlingen mit Maleinsäureanhydrid nach anschließender Veresterung mit Glycerin erhaltenes Produkt verwendet wird.
DEI59674D 1937-11-21 1937-11-21 Klebewachs fuer zahnaerztliche Zwecke Expired DE712698C (de)

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