DE711967C - Fellenthaarungsmaschine - Google Patents

Fellenthaarungsmaschine

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Publication number
DE711967C
DE711967C DESCH115572D DESC115572D DE711967C DE 711967 C DE711967 C DE 711967C DE SCH115572 D DESCH115572 D DE SCH115572D DE SC115572 D DESC115572 D DE SC115572D DE 711967 C DE711967 C DE 711967C
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DE
Germany
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hair
fur
skin
hair removal
removal machine
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Expired
Application number
DESCH115572D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Schlieder
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Individual
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Individual
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Publication of DE711967C publication Critical patent/DE711967C/de
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C14B1/24Cutting or shearing hairs without cutting the skin
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/25Cutting or shearing hairs without cutting the skin

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

  • Fellenthaarungsmaschine Wenn auch bei der Gewinnung des Haares von Kanin- und Hasenfellen zu Hutstoff oder als Effekthaar zur Verspinnung heutzutage bereits Maschinen verwendet werden, bei denen die Fellhaut erhalten bleibt, so haben doch alle diese Schermaschinen, ganz gleich mit welchen Messerarten sie arbeiten, den Übelstand eines großen Haarverlustes gemeinsam; denn mit Messerbearbeitung ist es niemals möglich, dis Haar bis an die Hautoberfläche abzuschneiden; es werden immer mehr oder weniger lange Haarstummel stehenbleiben. Auch der Verlust bereits abgeschnittenen Haares ist groß, da vorgesehene Absaugevorrichtungen nicht umfassend genug arbeiten können. Im übrigen sind die erwähnten Maschinen dieser Art in ihrer Konstruktion und Arbeitsweise sehr kompliziert, so daß die Gewinnung des Haares zu besagten Zwecken zur Zeit noch häufiger auf Fellhaarschneidemaschinen erfolgt, die mit Zylinder und Untermesser ausgerüstet sind. Der Schervorgang erfolgt hier in der Weise, daß das zu enthaarende Fell zwischen zwei den Scherwerkzeugen vorgelagerte und sich diesen zudrehende Riffelwalzen geschoben und den Messern zugeführt wird. Während sich das Haar mit seiner Spitze noch zwischen den Walzen befindet, wird die Fellkante mit dein Haarteil bereits von den :Messern gefaßt und das Haar, wie besagt, mehr oder weniger dicht an der Hautoberfläche abgeschnitten. Durch eine Absaugevorrichtung wird das abgeschnittene Haar zusammengehalten und in dieser Form abtransportiert.
  • Bei dieser Enthaarungsart wird die Tierhaut oder, falls bereits gegerbt, das Leder in schmale Streifen zerschnitten, was eine nicht zu unterschätzende Verlustquelle bedeutet. In einer Verarbeitung der anfallenden Schnitzel zu Leim oder Dünger kann das Ideal der Verwertung nicht erblickt werden. Die heutige Rohstoffknappheit weist kategorisch aus devisensparenden Gründen darauf hin, unsere heimischen Rollstoffe restlos zu erfassen und bis zu ihrer höchsten Möglichkeit zu veredeln. Diese Bedeutung hat nicht zuletzt auch die Kaninhaut in ihrer Erhaltung zur Lederverarbeitung.
  • Alle diese Nachteile und Übelstände werden durch die nachstehend beschriebene Erfindung beseitigt, indem bei vollständiger Erhaltung der Tierhaut oder des Leders die Geivinnung des Haares mittels einer gezahnten, gezinkten oder geraubten Zylinderoberfläche erfolgt. Dieses wird dadurch erreicht, daß das Fell mit der Haarseite nach oben in bekannter Weise zwischen zwei horizontal gegenseitig andrückbar gelagerte, sich langsam entgegengesetzt drehende Walzen geschoben wird. Nach dem Erfassen durch diese Walzen wird das Fell mit seinem freien Ende über die schmale Kante eines verschiebbaren und nach der Hautstärke genau einstellbaren Tisches herumgelegt und mit diesem gegen den sich in entgegengesetzter Richtung der Fellbewegung sehr schnell drehenden Zylinder gedrückt. Eine über dem Tische befindliche Walze dient zum Niederhalten und Straffen des Schergutes. Durch die entgegengesetzte langsame Bewegung des zu enthaarenden Felles zu der des sich sehr schnell drehenden Zylinders wird das Haar von dessen Oberfläche ständig ausgekämmt, entfilzt .und längs der Kante des Tisches gescheitelt, um gleichzeitig durch die Tiefenwirkung der Zylinderzinken oder -zähne unmittelbar an der Hautoberfläche gefaßt und abgezogen zu werden. Durch eine nachfolgende Drehung des Felles wird in einem zweiten Arbeitsgang das Haar auf dem Einführungsteil des Felles und das sich etwa noch auf dem übrigen Teil der Haut befindliche entfernt. Das gewonnene Haar kann gemeinsam mit den Unreinigkeiten sehr einfach durch eine gleichzeitig als Schutz dienende und :mit einem Exhaustor in Verbindung stehende Absaugeinrichtung nach einem Sammelraum befördert werden, während die enthaarte Haut oder das Leder unterhalb .des Tisches aus den Förderwalzen heraustritt und hier abgenommen werden kann. Da eine Verunreinigung des Haargutes mit Lederstücken hier vollständig ausgeschlossen ist, kann die nachfolgende Reinigung in bedeutend weniger Kammern der hierzu verwendeten Blasmaschinen erfolgen. als dieses bis jetzt der Fall ist. Außerdem kann mit einem nahezu vollständigen Haaranfall gerechnet werden bei Erhalt einer größten Haarlänge. Bei einer entsprechenden Bauart lassen sich mittels solcher Zylinderenthaarungsmaschinen auch Fellstücke, wie auch erstmalig Fellschweife, deren Enthaarung bis jetzt durch Karbonisieren oder Handscheren erfolgte, enthaaren.
  • Ein weiterer Vorteil gegenüber den bisher gebräuchlichen Schermaschinen sind die Herstellungskosten der neuen Enthaarungsmaschine sowie deren Unterhaltungskosten. Eine gezahnte Enthaarungsummantelung zum Bearbeiten ganzer Felle kostet kaum den Betrag eines einzigen Zylindermessers, und auf einem solchen Zylinder befinden sich oft bis ä Stück. Die gezahnte Ummantelung ist auf einer Holzwalze befestigt, was bei :Messern unmöglich ist. Während der Verschleiß des Zylinders äußerst gering ist, - müssen Schermesser dauernd einen guten Schnitt behalten. Das erfordert aber ein öfteren Schleifen dieser und einen hohen Verbrauch. Die bei den Jlesserenthaarungsmaschinen erforderliche komplizierte Apparatur, um das Haar möglichst nahe der Haut abschneiden zu können, fällt bei der neuen Erfindung weg.
  • Die Zeichnung stellt in einer Ansicht den Erfindungsgegenstand schematisch dar und kennzeichnet zugleich dessen Wirkungsweise. Das zu enthaarende Fell a wird mit der Haarseite nach oben zwischen die beiden Förder- und Festhaltewalzen b geschoben, über die Kante des verschiebbaren Tisches cherumgelegt und von den erwähnten Wal-zen b fortbewegt. Durch das Andrücken der Kante des Tisches c gegen den sieh in der Pfeilrichtung sehr schnell drehenden, auf seiner Oberfläche geraubten, gezinkten oder gezahnten Trommelzylinder fd erfolgt bei gleichzeitigem Auskärnmen und Reinigen des Haares ein Scheiteln längs der Tischkante und ein sofortiges Losziehen an der Hautoberfläche. Eine über dem Tisch c, aber unabhängig von diesem angebrachte Walze e dient zum Niederhalten und Straffen des Enthaarungsgutes. Eine zugleich als Schutz dienende Absaugv orrichtung f ermöglicht die Fortschaffung des Haares und Fellstaubes nach einem Sammelraum.

Claims (1)

  1. PATENT AnsrRUCti: Fellenthaarungsmaschine zur Gewinnung von Tierhaaren z. B. für die Hutindustrie einerseits und des unbeschädigten Haarträgers andererseits, gekennzeichnet durch die Verwendung eines als Werkzeug zur Abtrennung der Haare von ihrem Träger dienenden, in Drehung versetzten, auf seiner Oberfläche gezahnten, gezinkten oder geraubten Trommelzylinders, gegen den das Fell mit Hilfe eines beweglichen, schmalen Auflagetisches angedrückt wird.
DESCH115572D 1938-04-22 1938-04-22 Fellenthaarungsmaschine Expired DE711967C (de)

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DESCH115572D DE711967C (de) 1938-04-22 1938-04-22 Fellenthaarungsmaschine

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DE711967C true DE711967C (de) 1941-10-09

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DESCH115572D Expired DE711967C (de) 1938-04-22 1938-04-22 Fellenthaarungsmaschine

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