AT39366B - Spaltmaschine zum Entfleischen von Häuten. - Google Patents

Spaltmaschine zum Entfleischen von Häuten.

Info

Publication number
AT39366B
AT39366B AT39366DA AT39366B AT 39366 B AT39366 B AT 39366B AT 39366D A AT39366D A AT 39366DA AT 39366 B AT39366 B AT 39366B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
skin
splitting machine
roller
knife
tools
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Alexander H Kehrhahn
Original Assignee
Alexander H Kehrhahn
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alexander H Kehrhahn filed Critical Alexander H Kehrhahn
Application granted granted Critical
Publication of AT39366B publication Critical patent/AT39366B/de

Links

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Spaltmaschine zum Entfleischen von Häuten. 



   Zum Entfleischen von Häuten sind bereits Spaltmaschinen mit Bandmesser bekannt. bei denen die Eingriffstiefe des   Bandmesaers   durch ein auf die Haut drückendes und deren Ungleichmässigkeiten abtastendes Werkzeug gesteuert wird. Auf diese Weise ist indessen eine zweckentsprechende Regelung der   Eingriffstiefe des Bandmessers   nicht zu erreichen, da das über die Aasschicht (Leimleder) der Haut laufende Tastwerkzeug nicht so sehr auf die Unterschiede in der Stärke der eigentlichen Lederschicht der Haut, als vielmehr auf die Unterschiede in der   Gesamtstärke der Haut (eigentliche Lederschicht und Aasschicht) einspielt.   Das wäre unbedenklich, wenn nur die Lederschicht von wechselnder Stärke, die   A. d8"cl1Îcht   dagegen gleichförmig wäre. 



  Da das letztere aber nicht der Fall ist und insbesondere auch zufällig örtliche Verdickungen der   Abschiebt   durch anhaftende   Fett-und Fleischklumpen nicht   selten sind, so ist es verfehlt, die Steuerung der Eingriffstiefe des   Bandmeasers   von der Gesamtstärke abhängig zu machen. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung wird eine zuverlässig genaue Steuerung dadurch erreicht, dass Tastwerkzeuge verwendet   werden, die sich durch die Aachicht bis a'if   die Ober- 
 EMI1.1 
   wt(ssgeschnitten   wird. Mit   der Erfindmig   ist auch die Möglichkeit gegeben, die Haut über seine ganze Breite mit 
 EMI1.2 
   so, dass ein bewegliches Messer (Bandmesser) durch die Tastwerkzeuge gegen die gleichförmig     unterstützte Haut geführt wird, oder   so, dass gegen ein in gerader Linie geführtes Messer, das   nicht notwendig ein Bandmesser zu sein braucht, die Haut durch eine mehrgliedrige Tragwalze geführt wird, deren Glieder durch die besagten Tastwerkzeuge beeinflusst werden.   



   Auch hinsichtlich de Art der Tastwerkzeuge sind verschiedene Ausführungen möglich, sofern nur der Bedingung   entsprochen wird, dass die Tastwerkzeuge sich durch   die Aa. schicht oder das Leimleder bis auf die eingentliche Lederschichte hindurcharbeiten. Dieser Bedingung entsprechen z. B. Räder mit   einem   durch das Leimleder hindurchdringenden Zackenkranz. Derartige Tastwerkzeuge bedürfen als solche des Antriebes nicht. Die Tastwerkzeuge können aber sich aus   angetriebenen kleinen Zylindern mit schraubenförmig   verlaufenden   Schabmessern, gewisser-   massen also aus Abschnitten der bekannten Schabwalzen, bestehen. Für die Wahl des Werkzeuges wird die Art des zu verarbeitenden   Leders mitbestimmend sein.

   Zu   den an letzter Stelle genannten   Schabzylindern   wird man in besondere dann greifen, wenn die Haut eine   besonders starke Aas-   schicht hat. 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Zur Unterstützung der Haut bei der Bearbeitung dient die Tragwalze   1,   die in bekannter Weise in dem um die Welle 2 pendelnden Schwinggestell 3 gelagert ist und zwecks Einführung der Werkstücke in die Stellung 1. (Fig. 3) niedergeschwenkt werden kann. Zum Glatthalten der Haut bei ihrem Lauf über die Tragwalze dient eine sogenannte Klaviatur, die hier aus einer Schiene 4 mit je für sich auf die Haut drückenden Stahllamellen 5 besteht. Der Tragwalze 1 in ihrer Arbeitstellung liegt die Förderwalze 6 gegenüber, die in einem um 7 pendelnden Schwinggestell 8 gelagert ist und durch den gewichtsbelasteten Winkelhebel 9 mit Schubstange 10 nachgiebig angedrückt wird. Hinter der Tragwalze läuft über die Scheiben 11 das Bandmesser 12. 



  Bei 13 ist die bekannte Anschärfvorrichtung für das Bandmesser angedeutet. 



   Über den oberen Teil des   Bandmesaera   und der Tragwalze 1 erstreckt sich eine Reihe gleichgerichteter Arme 15, die um ihre gemeinsame Welle   14   frei drehbar sind. An den Armen sind die Schabzylinder 16 als Tastwerkzeuge gelagert. Ihr Antrieb erfolgt von der Welle   14   aus durch Riemengetriebe. Es kann sich also unter der Wirkung eines verstellbaren Gewichtes 17 jeder   Sohabzytindfr   16 unabhängig von den übrigen auf die über die   Trawalze   1 laufende Haut senken und dabei durch das Leimleder hindurcharbeiten. Die Hebungen und Senkungen der Schabzylinder werden in folgender Weise zur Steuerung des Bandmessers benützt. Dicht hinter jedem
Schabzylinder 16 wird das   Bandmcsser 72   von je einer schmalen geschlitzten Führung 18 umfasst (Fig. 3).

   Die die Führungen 18 enthaltenden Arme 19 sind an den mit den Lagerarmen 15 verbundenen abwärtsgerichteten Armen 20 drehbar gelagert und werden durch Zugschrauben 21 und Druckschrauben 22 in bestimmter Lage zu den Schabzylindern 16 festgestellt. Beim Arbeits- gang bildet also jeder Lagerarm 15 nebst   Schabzylinder   16 mit dem zugehörigen Arm   19 nebst  
Messerführung 18 ein starres System, dessen Schwingung nach unten durch die Stellschraube   23   am Arm 20 begrenzt wird, damit bei unbedeckter Tragwalze die   Schabzylinder   nicht auf die
Walze aufschlagen. 



   Wird also die Haut durch die angetriebene Tragwalze 1 im Zusammenwirken mit der   Förder-   walze 6 durch die Maschine hindurchgezogen, so arbeitet sich jeder Schabzylinder unabhängig von den übrigen und unabhängig von der Stärke der   Aasschicht   durch die letztere hindurch. ohne.   seinpr Natur   nach die eigentliche Lederschicht anzugreifen. Wohl aber wird durch dieses Hineinarbeiten der kleinen   Schabzylinder   die Lage der Messerschneide an der betreffenden Stelle so bestimmt, dass das Messer die   Aasschicht   oder das   Leimleder,   aber auch nur diese Schicht, wegnimmt. Die genaue Lage der Messerschneide mit Bezug auf den Schabzylinder wird durch die beschriebenen Stellschrauben 21, 22 geregelt.

   Die einzelnen Tastwerkzeuge und Messerführungen. in auf der Welle   74 verschiebbar,   damit ihre Stellung dem   Arbeitsgut   angepasst '. vcrdcn kann. 



   In Fig. 4 (Vertikalschnitt) und Fig. 5 (Teil der Vorderansicht) ist eine   Ausführungsform   mit gegliederter, gegen ein   unveränderlich geradlinig geführtes Bandmesser beweglicher   Trag-   \salze dargfstellt.   



   Die Tragwalze besteht hier aus   lose nebeneinandergelgten   Gliedern   25,   die einer körperlichen   Ache nicht bediirfen, aber auch   in der bei gewöhnlichen Spaltmaschinen bekannten Art mit ihrem   gehörig weiten Hohrungen auf eine durchgehende Stange aufgereiht   sein können. An ihrem Ort erhalten werden die Glieder 25 durch den Zuführtisch 26, die Scheiben 27, der Platte 28 und der Walze 29. Die Walze 29 wird von dem um 30 pendelnden Schwinggestell 31 getragen. 



    An das Schwingg'tell greifen mittels   der Stangen 32 die Exzenter 33 an, die durch Hebel 34 verdrehbar und durch die den Hebel gegen einen Bogenschlitz festlegende Schraube 35 verstellbar 
 EMI2.1 
 in den   Weichgummibelag nachgeben   können. Die Scheiben 27, die mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit angetrieben werden, wie die Walzenglieder 25, sind die mit einem Zackenkranz im Sinne der Einleitung versehenen Tastwerkzeuge und ersetzen zugleich die   Förderwalze   der   erstbeschriebenen Ausfiihrungsform.   Die Stellung der von den Zackenscheiben 27 gebildeten, an   ich starIen Walze gegenüber   der Messerschneide kann durch Verstellung der Lager ihrer Welle 36 mittels der Stellschrauben 37 verändert werden. 



   Das wie bei der erstbeschriebenen   Ausführungsform   über Scheiben 11 laufende Bandmesser 12 wird durch eine über die ganze Arbeitsbreite reichende   Messerführung   38 geradlinig geführt. 



   Wird bei dieser Ausführungsform die Haut zwischen den Zackenscheiben 27 und den Walzengliedern 25 hindurchgezogen, so drücken sich die Zacken der Scheiben 27 in die weichere Aas-   Schicht   ein. Dabei werden gemäss der jeweiligen Hautstärke die Walzenglieder 25 unabhängig von einander, unter Nachgeben der   Weichgutnmischicht   auf die Antriebswalze 29   niedergedrückt-,   damit aber auch zugleich die Haut in dem Masse, dass die Oberfläche der eigentlichen Leder-   schicht in die Ebene der Messerschneide tritt.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : EMI3.1
    3. Spaltmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haut durch dicht nebeneinanderliegende, je für sich nachgiebige Tragwalzenglieder (25) gegen ein gerade geführtes Messer (12) und gegen die mit Bezug auf die Messerachneide verstellbaren, sich durch die Aasschicht hindurcharbeitenden Tastwerkzeuge (27) gedrückt wird.
    4. Spaltmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da ! : die Tastwerkzeuge quer zur Vorschubrichtung der Haut verstellbar sind, um auf bestimmte Stellen der Haut eingestellt werden zu können. o. Tastwerkzeug für die Spaltmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einer Scheibe mit Schabmessern besteht.
    6. Tastwerkzeug für die Spaltmaschine nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass es aus einer Schdbe mit Zackenkranz besteht.
AT39366D 1908-07-28 1908-07-28 Spaltmaschine zum Entfleischen von Häuten. AT39366B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT39366T 1908-07-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT39366B true AT39366B (de) 1909-10-25

Family

ID=3557424

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT39366D AT39366B (de) 1908-07-28 1908-07-28 Spaltmaschine zum Entfleischen von Häuten.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT39366B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT39366B (de) Spaltmaschine zum Entfleischen von Häuten.
DE951766C (de) Bandschleifmaschine fuer die Holzbearbeitung
DE2803773A1 (de) Maschine zum entrinden von kaese
DE3145599C2 (de) Lederspaltmaschine
DE2229066A1 (de)
DE204733C (de)
DE6076C (de) Neuerungen an Papier-Glättmaschinen
DE266021C (de)
DE473362C (de) Vorrichtung zum Zufuehren des Schneidguts zu den Vorschubwalzen von Haeckselmaschinen
DE530310C (de) Schneidvorrichtung fuer Zwiebeln, Gemuese u. dgl.
AT29665B (de) Längs- und Querschneidemaschine für Papier und andere biegsame Materialien.
DE269530C (de)
DE86916C (de)
DE290322C (de)
DE501042C (de) Maschine zum Bearbeiten oder Verzieren der Raender von Papier oder aehnlichen Stoffen
DE576829C (de) Vorrichtung zum Zerschneiden von Tabakblaettern
DE46161C (de) Neuerung an der unter Nr. 14378 patentirt gewesenen Bürstenbeschneidmaschine
DE942014C (de) Tabakschneidmaschine mit auf- und abgehendem Messer
AT53610B (de) Maschine zum Ausschneiden von auf Stoffstücken angebrachten Längsstickereien.
DE711967C (de) Fellenthaarungsmaschine
DE1435280C (de) Bandmesserspaltmaschine für Weichwerkstoffe
DE193670C (de)
DE810948C (de) Schlittenfuehrung an Scheibenschneidmaschinen
DE12853C (de) Brettchenhobelmaschine
DE425471C (de) Verfahren und Maschine zur Formgebung von Absaetzen