DE710286C - Verfahren zum Herstellen von wildlederartigen Gasmaskenabdichtrahmen aus Kautschuk - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von wildlederartigen Gasmaskenabdichtrahmen aus Kautschuk

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DE710286C
DE710286C DEC55721D DEC0055721D DE710286C DE 710286 C DE710286 C DE 710286C DE C55721 D DEC55721 D DE C55721D DE C0055721 D DEC0055721 D DE C0055721D DE 710286 C DE710286 C DE 710286C
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DE
Germany
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rubber
gas mask
textile
mask sealing
sealing frames
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Expired
Application number
DEC55721D
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English (en)
Inventor
Karl Kaste
Karl Friedrich Richter
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Continental AG
Original Assignee
Continental Gummi Werke AG
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N7/00Flexible sheet materials not otherwise provided for, e.g. textile threads, filaments, yarns or tow, glued on macromolecular material
    • D06N7/0097Web coated with fibres, e.g. flocked
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06NWALL, FLOOR, OR LIKE COVERING MATERIALS, e.g. LINOLEUM, OILCLOTH, ARTIFICIAL LEATHER, ROOFING FELT, CONSISTING OF A FIBROUS WEB COATED WITH A LAYER OF MACROMOLECULAR MATERIAL; FLEXIBLE SHEET MATERIAL NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06N2211/00Specially adapted uses
    • D06N2211/12Decorative or sun protection articles
    • D06N2211/28Artificial leather

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von wildlederartigen Gasmaskenabdichtrahmen aus Kautschuk Zum Herstellen von wildlederartigen Gasmaskenabdichtrahmen aus Kautschuk sind der schiedene Verfahren bekannt. Nach der einfachsten Ausführung wird auf die Kautschukgrundlage ein Gewebe gelegt, was jedoch den Nachteil hat, daß eine geringfügige Verlagerung desselben während des weiteren Herstellungsverfahrens oder bei der Vulkanisation genügt, um die Abdichtungswirkung in Frage zu stellen.
  • Ein weitenes Verfahren besteht darin, auf der mit einer Klebiösung versehenen Kautschukgrundfläche eine Faserstaubscbicht aufzubringen. Diese Kleblösung ist nicht in der Lage, die gesamte Faserstaubschicht ausreichend zu durchdringen und somit eine vollständige Verbindung mit der Kautschukgrundfläche herbeizuführen. Infolge dieser ungenügenden Haftfestigkeit wird der Faserstaub leicht abgerieben. Der gewünschte Effekt einer feinen, rauhen, wildiederartigen Ob erfläche geht im Gebrauch erfahrungsgemäß schon nach kurzer Zeit verloren. Es entstehen kahle Stellen und damit eine unregelL mäßige Oberfläche des Dichtrahmens, so daß die Gasmaske unbrauchbar geworden ist.
  • Es ist auch bekannt, die Faserstaubschicht gleich auf die vulkanisierte Kautschukgrundfläche aufzustreuen. Hier ist die Bindung zwischen Kautschukgrundfläche und Faserstaubschicht noch schlechter als bei Benutzung einer Kieblösung. Es ergeben sich die gleichen Nachteile im Gebrauch, und zwar schnelles Abreiben der Faserschicht, kaule Stellen und fehLerhafte Abdichtungsfläche.
  • Es ist bereits bekannt, bei anderen Kautschukwaren eine textilartige Oberfläche in der Weise zu erzeugen, daß unvulkanisierter Kautschuk und Textilstaub oder -fasern miteinander vermischt werden. Nach der Vulkanisation wird die Oberfläche dann aufgerauht, so daß die Textilfasern zum Vorschein kommen und somit eine wildlederartige Oberfläche entsteht. Die dieser Kautschukmischung eingefügten Textilfasern werden nicht gleichmäßig innerhalb der Masse verteilt, so daß keine gleichmäßige textilartige Oberfläche vorhanden ist, wie sie aber für Gasmaskenab dichtrahmen unbedingte Voraussetzung ist.
  • Die Bindung der im Kautschuk sich befindenden Textilteilchen ist nicht so fest, daß sie sich nicht durch Scheuern entfernen lassen.
  • Es lösen sich geringfügige Textilteilchen von einem Gasmaskendichtrahmen beim Tragen der Gasmaske ab, die durch Schweiß 0. dgl. zusammenkleben. so daß dadurch undichte Stellen entstehen. Damit ist die Vollwertigkeit einer Gasmaske jedoch nicht gewährleistet.
  • Mit der Erfindung ist es gelungen, einen vollwertigen rrildlede-artigen Gasmaskenabdichtrahmen aus Kautschuk zu erzielen. Das Verfahren gemäß der Erfindung zum Herstellen von wildiederartigen Gasmassen ab dichtrahmen, aus Kautschuk mit einer Faserstaubschicht, die durch eine Kleblösung mit der Kautschukgrundfläche verbunden ist, besteht darin, daß die aus Textilstaub oder -fasern bestehende Schicht zusätzlich mit einem weiteren Lösnngsstrich versehen wird und der durch die Vulkanisation gebildete Kautschukfilm durch Anrauhen wieder entfernt wird. Man ist nach dem erfindungsgemäßen Verfahren in der Lage, auf der Kautschukgrundfläche Textilstaub oder -fasern in jeder beliebigen Menge aufzubringen, da der zusätzliche Lösungsstrich die Gewähr dafür bietet, daß jedes Textilstaubteilchen und jede Textilfaser erfaßt und somit fest verankert wird. Das Tränken der einzelnen Textilteilchen wird insbesondere auch gleichmäßig und sehr eingehend vorgenommen, was für Gasmaskendichtrahmen von ganz erheblicher Bedeutung ist. Sehr wesentlich ist auch die Möglichkeit, eine Tiefbettigkeit des Dichtrahmens zu erzielen, was durch entsprechende Bemessung der aufgebrachten Textilschicht im Verhältnis zu der Lösungsmenge des zusätzlichen Striches bewirkt wird.
  • Die Tiefbettigkeit des Dichtrahmens läßt sich nach Belieben einstellen; trotzdem ist immer die Gewähr für eine feste Verankerung der Textilschicht gegeben. Ein wirtschaftlicher Vorteil liegt darin, daß das erfindungsgemäße Verfahren sich zur Massenanfertigung einwandfreier Gasmaskendichtrahmen auf der Kautschukgrundlage anwenden läßt.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R U C H : \'erfahren zum Herstellen von wildlederartigen Gasmaskendichtrahmen aus Kaut -schuk mit einer Faserstaubschicht. die durch eine Kleblösung mit der Kautschuk grundfläche verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Textilstaub oder -fasern bestehende Schicht zusätzlich mit einem weiteren Lösungsstrich versehen wird und der durch die Vulkanisation gebildete Kautschukfilm durch Aufrauhen wieder entfernt wird.
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