DE71018C - Spargel-Schälmaschine - Google Patents

Spargel-Schälmaschine

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DE71018C
DE71018C DENDAT71018D DE71018DA DE71018C DE 71018 C DE71018 C DE 71018C DE NDAT71018 D DENDAT71018 D DE NDAT71018D DE 71018D A DE71018D A DE 71018DA DE 71018 C DE71018 C DE 71018C
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DE
Germany
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asparagus
knife
ring
knives
carriers
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT71018D
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English (en)
Original Assignee
L. THIES, Dr. phil., in Braunschweig
Publication of DE71018C publication Critical patent/DE71018C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23NMACHINES OR APPARATUS FOR TREATING HARVESTED FRUIT, VEGETABLES OR FLOWER BULBS IN BULK, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PEELING VEGETABLES OR FRUIT IN BULK; APPARATUS FOR PREPARING ANIMAL FEEDING- STUFFS
    • A23N7/00Peeling vegetables or fruit
    • A23N7/04Peeling asparagus

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Spargel-Schälmaschine, mit welcher sowohl gerade, als auch krumm gewachsene Spargel tadellos geschält werden.
Die Maschine besteht im wesentlichen aus einer Anzahl in einem Kreise angeordneter, fächerartig über einander greifender Messer, welche sich je nach der Stärke des zu schälenden Spargels sowohl zusammen- als auch aus einander schieben und sich beim Schälen jeder Krümmung und Ungleichheit des Spargels anpassen.
In beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 die vollständige Maschine in Seitenansicht und Fig. 2 .in Vorderansicht. Fig. 3 und 4 stellen den Messerapparat der Maschine für sich im gröfseren Mafsstabe im Vorder- und im Längsschnitt dar. Fig. 5 bis 7 sind Einzeldarstellungen eines einzelnen Messers mit seinem Träger.
Auf einer Platte A, Fig. 1, welche auf einem Gestell B oder auf Beinen ruht, ist ein Lagerbock C aufgeschraubt, der den Messerapparat trägt.
In dem Lagerbock C ist ein Ring D um waagrechte Körnerspitzen C1, Fig. 3, drehbar gelagert. In diesem Ring ist ein zweiter breiterer Ring E um senkrechte Zapfen E1 drehbar gelagert. Zwischen dem Lagerbock C und dem Ring D einerseits und zwischen diesem und dem Ring E andererseits bleibt ein genügender Spielraum frei, damit die Ringe sich in gewissen Grenzen drehen können. In dem Ring E ist ein Kranz F festgeschraubt, der zweckmäfsig vieleckig gestaltet ist und so viel Seiten hat, als Messer vorhanden sind. An den Seiten dieses Kranzes F sind mittelst Scharniere α die Messerträger b drehbar befestigt. Letztere bestehen aus Streifen von vernickeltem Eisenblech oder anderem geeigneten rostfreien Material. Durch einen mit Luft gefüllten Gummiring G, Fig. 4, der gleichfalls in dem Ring E angeordnet ist und sämmtliche Messerträger an ihrer Basis umfafst, werden diese zu einem Kegel zusammengehalten, und zwar so, dafs die Messerträger b sich nach vorn zu fächerartig überblatten. Dies ist dadurch erreicht, dafs die die Messerträger bildenden Blechstreifen b nicht rechtwinklig zu ihren Scharnieren α bezw. zum Kranz F, sondern sämmtlich unter einem . gleichen Winkel a, Fig. 4, schiefwinklig angeordnet sind, so dafs die Seitenkanten der Streifen gleich den Windungen einer mehrgängigen Schraube von dem Kranz F auslaufen.
An ihrem freien Ende, dort, wo die Messer befestigt sind, sind die Messerträger, wie aus Fig. 4, 5, 6 und 7 zu erkennen ist, nach aufsen zu wulstartig gekrümmt, jedoch so, dafs auch diese gekrümmten Theile sich fächerartig überblatten. An den vorstehenden Lappen b1 dieser gekrümmten Enden der Messerträger sind die gekrümmten Messer c befestigt. Die Schneiden derselben sind nach dem Innern des Messerkegels gerichtet und stehen über die Kante des Lappens b2 des Messerträgers nur wenig vor, so dafs das Messer nur bis zu einer bestimmten Tiefe in den Spargel eindringen kann, wenn dieser zwischen den Messern hindurchgezogen wird. Die Schneiden der Messer umschliefsen zusammen, wie Fig. 3 zeigt, nahezu einen Kreis, dessen Durchmesser sich je nach der Stärke des. Spargels infolge
des fächerartigen Uebereinandergreifens der Messerträ'ger und Messer erweitern oder verengen kann.
In das Innere des Messerträgerkegels ragt ein Rohr H, Fig. ι und 4, hinein, dessen vorderes Ende konisch gestaltet und mit zwei oder drei aufgeschobenen, ebenfalls konischen Ringen H1H2H3, Fig. 8, versehen ist. Die letzteren sind unter sich und mit dem Rohr H durch je zwei Niete verbunden, jedoch so, dafs, wenn die den Ring H1 mit dem Rohr H verbindenden Niete im waagrechten Durchmesser liegen, die Niete, welche Ring H1 mit Ring H2 verbinden, im senkrechten Durchmesser des Rohres bezw. Ringes liegen. Durch diese Verbindung wird eine gewisse Beweglichkeit der Ringe H1 H2 H3 erreicht, welche nothwendig ist, damit diese Ringe, welche das vordere Ende des Rohres H bilden, einer eventuellen seitlichen Bewegung der Messerträgerringe D E folgen können. Das Rohr H, dessen vorderster Ring H3 mit seinem umgebörtelten Rande das Innere des Messerträgerkegels berührt, dient dazu, die Messer beim Einführen des Spargels aus einander zu schieben. Zu diesem Zwecke wird das Rohr H in der Längsrichtung verschoben, was zweckmäfsig mittelst eines vom Fufs aus bethätigten Hebelwerkes geschieht (Fig. 1 und 2). Das Rohr H hat an seinem hinteren Ende seitliche Zapfen d, welche von dem gegabelten Ende eines Hebels u umfafst werden, der auf einer Welle M1 befestigt ist, die sich in Lagern unterhalb der Tischplatte A drehen kann. Auf der Welle u1 ist ferner ein Hebel u2 befestigt, der durch eine Stange ν mit der Zugstange t des Tritthebels K gelenkig verbunden ist. Letzterer ist um die untere Querstange L des Gestelles drehbar und wird durch eine auf L aufgesteckte Schraubenfeder f beständig nach oben gedrückt. Tritt man auf diesen Hebel K, so wird das Rohr H in den Messerträgerkegel hineingeschoben und dadurch werden die Messerträger aus einander gespreizt. Beim Nachlassen des Druckes bringt die Schraubenfeder den Tritthebel wieder in seine Anfangslage und dieser zieht das Rohr H wieder zurück, worauf die Messer unter der Wirkung des Gummiringes G sich wieder in einander schieben.
In das Innere des Kegels führt ferner eine Rinne M, durch welche die Spargel eingeführt werden (Fig. 1 und 4).
Um den Spargel durch den Messerapparat zu ziehen, kann man sich entweder der Hand oder einer maschinellen Vorrichtung bedienen, welche von einer Transmission aus betrieben wird.
Eine solche Vorrichtung besteht zweckmäfsig aus zwei Weichgummiwalzen g und g\ Fig. 1 und 2, welche durch Federdruck gegen einander geprefst werden. Die untere Walze g ist festliegend in Seitenwänden h angeordnet und trägt die Antriebsscheibe k. Die obere Walze g1 dagegen ist auf- und abbeweglich; sie greift mit ihren Zapfen durch Führungsschlitze / der Wände h und ist aufserdem in besonderen Backen i gelagert, welche. in senkrechter Richtung verschiebbar neben den festen Wänden h angeordnet sind und Führungsschlitze w besitzen, mit denen sie sich auf den Zapfen der unteren Walze führen. Die beweglichen Backen i setzen sich nach unten durch die Tischplatte A fort und sind dort durch Spiralfedern m mit festen Armen η verbunden, die an der Unterseite des Tisches A angeordnet sind. Durch die Federn m werden die Backen i und mit diesen die Oberwalze g1 abwärts gezogen, wodurch die Oberwalze auf die Unterwalze gedrückt wird. Um den Spargel zwischen die Walzen einführen zu können, ist es erforderlich, die Oberwalze zu heben. Dies geschieht gleichzeitig mit dem Vorschieben des Rohres H vom Tritthebel K aus. Dieser steht nämlich durch Stange r, Hebel q, Welle ο und Hebel ρ mit den beiden Backeri i, welche die Oberwalze tragen, so in Verbindung, dafs mit dem Niederdrücken des Tritthebels die Backen i mit der Oberwalze g1 gehoben werden.
Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende. Man legt den Spargel in die Zufuhrrinne M und tritt auf den Tritthebel K, wodurch die Messer aus einander geschoben werden und gleichzeitig die obere Walze gehoben wird. Alsdann schiebt man den Spargel so weit vor, dafs sein Kopf zwischen die Walzen kommt, worauf man den Druck auf den Tritthebel verringert. Hierdurch treten der Gummiring G und die Federn m in Wirkung. Ersterer drückt die Messer gegen den Spargel und letztere drücken die Oberwalze g1 gegen die Unterwalze g, so dafs der Spargel von den Walzen erfafst und vorgezogen wird, wobei die Messer in die Oberfläche des Spargels eindringen und die obere Schicht desselben abschälen. Der geschälte Spargel gleitet die Rinne N herab, während die hinter den Messern niederfallenden Späne auf die Abgleitrinne P fällen. Infolge der wulstartigen Krümmung am vorderen Ende der Messerträger b ist es möglich, sowohl gerade als auch krummgewachsene Spargel tadellos zu schälen, da die Schneiden der Messer den Spargel jeweilig nur auf einer schmalen Ringfläche bearbeiten und da die Wulstung der Messerträger den krummen Stellen des Spargels genügend Raum bietet, dieselben von diesen nicht aus einander gedrückt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Spargel-Schneidemaschine, bei welcher die Spargel durch eine Anzahl auf dem
    Mantel eines Kegels angeordneter Messer geschält werden, die sich fächerartig in und aus einander schieben, um ebensowohl dünne als dicke Spargel bearbeiten zu können, wobei die Messerträger b in einem Ring E angeordnet sind, der mittelst eines zweiten Ringes D compafsartig gelagert ist, um dem ganzen Messerapparat die Möglichkeit zu geben, den durch krummgewachsene Spargel bedingten seitlichen Verschiebungen bezw. Bewegungen folgen zu können.
    Bei der durch Anspruch ι. gekennzeichneten Spargel-Schälmaschine die Anordnung eines die Messerträger (b) mit seiner vorderen Kante von innen berührenden Rohres (H), welches bei seinem Vorschub die Messerträger und Messer behufs Einführung eines Spargels aus einander schiebt, und eines die Messerträger von aufsen umgebenden, mit Luft gefüllten Gummiringes (G), welcher die Messerträger und Messer behufs Erfassens des Spargels wieder zusammenschiebt, nachdem das Rohr wieder zurückgegangen ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT71018D Spargel-Schälmaschine Expired - Lifetime DE71018C (de)

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