DE709772C - Rohrfoermiger Rammbaer fuer Bohrrohre - Google Patents

Rohrfoermiger Rammbaer fuer Bohrrohre

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DE709772C
DE709772C DEF86676D DEF0086676D DE709772C DE 709772 C DE709772 C DE 709772C DE F86676 D DEF86676 D DE F86676D DE F0086676 D DEF0086676 D DE F0086676D DE 709772 C DE709772 C DE 709772C
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DE
Germany
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ram
tubular
ropes
battering
pipe
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Expired
Application number
DEF86676D
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English (en)
Inventor
Otto Kriegbaum
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FUERTHER TIEFBOHRANSTALT U PUM
INH A KRIEGBAUM
Original Assignee
FUERTHER TIEFBOHRANSTALT U PUM
INH A KRIEGBAUM
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B11/00Other drilling tools
    • E21B11/02Boring rams

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Rohrförmiger Rammbär für Bohrrohre Es ist bekannt, den zum Rammen von Bohrrohren dienenden Rammbären rohrförmig auszubilden, so daß das einzurammende Rohr von dem Rammbären umfaßt wird und während des Rammens andere Arbeiten, z. B. das Ein- und Ausfahren, mit anderen Bohrgeräten vorgenommen werden können. Diese rohrförmigen Rammbären sind innen als glatter Zylinder ausgebildet und schlagen gegen ein auf .das einzurammende Rohr aufgesetztes Zwischenstück, das die Energie des Rammbären auf das Rohr überträgt. Bei den bekannten Bauarten ist der Rammbär an einem über eine Rolle geführten Tragseil aufgehängt. Man hat auch vorgeschlagen, den Rammbären an zwei über getrennte Rollen geführten Tragseilen aufzuhängen. In beiden Fällen tritt der Nachteil ein, daß der Rammbär bei nicht völlig genau lotrechter Lage des Rohres klemmt, zumal die getrennten Tragseile ebensowenig wie ein einzelnes Tragseil dem Rammbären eine genügend gerade Führung erteilen können. Außerdem macht die Verwendung besonderer, starkem Verschleiß unterworfener Zwischenstücke die Rammarbeiten umständlich und zeitraubend, was namentlich bei Tiefbohrungen wegen der großen Anzahl- der Bohrrohre sehr nachteilig ist.
  • Diese Nachteile können gemäß der Erfindung dadurch vermieden werden, daß der als offenes Rohr ausgebildete Rammbär eine Ringschulter als Schlagfläche erhält, die das lichte Profil des Rohres frei läßt und daß:an der oberen Stirnfläche des Rammbären an zwei einander gegenüberliegenden Stellen parallel geführte Tragseile befestigt werden. Durch eine derartige Ausbildung des Rammbären kann dieser unmittelbar unter Fortfall. besonderer, als Schlagfläche wirkender Zwischenstücke gegen das obere Ende der Rohre schlagen, wobei auch während des Rammvorganges die Zugänglichkeit des Rohrinnern beibehalten bleibt, so daß während des Rammens ohne Schwierigkeiten
    auch andere Bohrgeräte, beispielsweise ei ,'
    Kiespumpe, in die Verrohrung eingebr
    oder aus dieser ausgebaut werden kann.
    Befestigung von zwei Tragseilen an einan
    gegenüberliegenden Stellen des Rammbären ermöglicht eine gute Führung, so daß ein Klemmen des rohrförmigen Rammbären an dem Rohr nicht eintreten kann. Die beiden Tragseile werden zweckmäßig über Doppelrollen parallel geführt, so daß die Seilaufhängung des Rammbären die während des Rammen s durchzuführenden anderen Arbeiten nicht stört. Um die beim Rammen von nicht lotrechten Rohren auftretende Reibung zwischen Rammbär und Bohrrohr zu vermindern, empfiehlt es sich, an verschiedenen Stellen des Rammbärmantels Wälzkörper, z. B. gehärtete Stahlkugeln, drehbar einzusetzen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung -dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine- sinnbildliche Darstellung der Aufhängung des Rammbären, Abb. 2 den Längsschnitt einer beispielsweisen Ausführungsform und Abb. 3 den Längsschnitt einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
  • Der Rammbär a ist rohrförmig ausgebildet und schlägt mit seiner Schlagfläche auf das zu rammende Bohrrohr b. Der Rammbär a hängt an den beiden Seilen c, die über die Doppelrolle d und die Ausgleichsrolle e geführt sind. Letztere ist an dem über die Winde f laufenden Zugseil befestigt. Die Winde f hebt den Rammbären a abwechselnd an und läßt ihn fallen, wobei der Antrieb zur Erzielung einer großen Schlagzahl bei geringem Hub mittels eines Exzenterseilschlages erfolgen kann, für welchen Antrieb die Erfindung vorzugsweise in Betracht kommt. .
  • Wie Abb. i erkennen läßt, ist zwischen den beiden Doppelrollen d noch genügend Raum zur Anbringung weiterer Seilführungen für andere Bohrgeräte, die während des Rammens gleichzeitig zum Einsatz gelangen, z. B. für eine Kiespumpe. Durch die Ausgleichsrolle e wird trotz der doppelten Aufhängung ein Ecken des Rammbären in seiner Führung vermieden.
  • Die Befestigung der beiden Seile c an dem Rammbären a kann, wie in Abb. 2 dargestellt, mittels der Schrauben h erfolgen, die das durch die Schlitze g geführte Seil halten. Diese Befestigung der Seile hat noch den besonderen Vorteil einer geringen Bauhöhe; was das Ein- und Ausfahren mit anderen Bohrgeräten nach Aufsetzen einer neuen Rohrtour zwischen dieser und dem hochgezogenen Rammbären erleichtert.
    Bei der in Abb. 2 dargestellten Ausfüh-
    -sforrn hat der Rammbär a unterhalb
    1 5
    er Schlagfläche eine Verlängerung mit
    nnerer Wandstärke zwecks Führung in
    -dem Bohrrohr.
  • Statt dessen kann. der Rammbär auch, wie dies Abb.3 zeigt, an der Außenseite des Bohrrohres geführt werden, in welchem Falle der Rammbär seine Schlagfläche an der Innenwand des von ihm gebildeten Zylindermantels erhält.
  • Abb.3 zeigt noch die Anordnung von durch Federnl m gegen das Bohrrohr gedrückten Stahlkugeln k, die in radialen Bohrungen des Rammbären geführt und durch Schrauben i gehalten werden. Hierdurch wird einerseits eine genaue spielfreie Führung des Bären gewährleistet und andererseits die beim Rammen von nicht lotrechten Rohren auftretende, durch das Bärgewicht hervorgerufene seitliche Reibung vermindert. Derartige Wälzkörper lassen sich auch bei einem mit einer Innenführung gemäß Abb. 2. versehenen Rammbären vorsehen, und zwar werden diese aus Rollen oder Kugeln bestehenden Wälzkörper vorteilhaft an mehreren Punkten der Führungsfläche des Bären vorgesehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHL: i. Rohrförmiger Rammbär für Bohrrohre, dadurch gekennzeichnet, daß der als offenes Rohr ausgebildete Rammbär eine Ringschulter als Schlagfläche besitzt, die das lichte Profil des Rohres frei läßt, und daß an der oberen Stirnfläche des Rammbären an zwei einander gegenüberliegenden Stellen parallel geführte Tragseile befestigt sind.
  2. 2. Rammbär nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsstelle für die Tragseile in dem Rohrmantel versenkt angeordnet sind.
  3. 3. Rammbär nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der als Führung an dem Bohrrohr vorgesehene Teil des rohrförmigen Rammbären mit Wälzkörpern versehen ist. q.. Rammbär nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die parallelen Tragseile des rohrförmigen Rammbären über eine Ausgleichrolle geführt sind, an deren Achse ein über eine Winde laufendes Zugseil angreift.
DEF86676D 1939-04-19 1939-04-19 Rohrfoermiger Rammbaer fuer Bohrrohre Expired DE709772C (de)

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DEF86676D DE709772C (de) 1939-04-19 1939-04-19 Rohrfoermiger Rammbaer fuer Bohrrohre

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DEF86676D Expired DE709772C (de) 1939-04-19 1939-04-19 Rohrfoermiger Rammbaer fuer Bohrrohre

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DE (1) DE709772C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1164952B (de) * 1959-02-02 1964-03-12 Wolfgang Herbold Dr Ing Rammgeraet
DE1194023B (de) * 1956-08-24 1965-06-03 Geertruida Jacoba Maria Dekker Rohrfoermiger Staberder

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1194023B (de) * 1956-08-24 1965-06-03 Geertruida Jacoba Maria Dekker Rohrfoermiger Staberder
DE1164952B (de) * 1959-02-02 1964-03-12 Wolfgang Herbold Dr Ing Rammgeraet

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