DE70924C - Mechanische Thürschliefsvorrichtung mit Federbetrieb - Google Patents
Mechanische Thürschliefsvorrichtung mit FederbetriebInfo
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- DE70924C DE70924C DENDAT70924D DE70924DA DE70924C DE 70924 C DE70924 C DE 70924C DE NDAT70924 D DENDAT70924 D DE NDAT70924D DE 70924D A DE70924D A DE 70924DA DE 70924 C DE70924 C DE 70924C
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- Germany
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- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F3/00—Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices
- E05F3/16—Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices with friction brakes
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- Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. \|
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
in BERLIN.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. October 1892 ab.
Bei den bisher bekannt gewordenen Thürschliefsern mit Federbetrieb wird eine Spiralfeder
beim Oeffnen der Thür gespannt, derart, dafs sie bei weit geöffneter Thür ihre gröfste
Spannung besitzt. Wird dann die Thür sich selbst überlassen, so kommt die Spannung der
Feder zur Geltung und wirft die Thür mit Gewalt zu.
Nach Ansicht des Erfinders soll ein Thürschliefser in der Weise arbeiten, dafs durch
ein Oeffnen der Thür zunächst eine starke Federspannung und dann eine schwächere
Federspannung in solcher Weise herbeigeführt wird, dafs bei der selbstthätigen Rückbewegung
der Thür in die Schlufslage die starke Federspannung erst dann zur Geltung kommt, wenn
die Thür durch die schwächere Federspannung bis kurz vor die Schlufslage gebracht ist, so
dafs dann das kraftvolle, doch geräuschlose Eindrücken in das Schlofs erfolgt.
Eine derartig arbeitende Schliefsvorrichtung mit Federbetrieb ist in Fig. 1 bis 4 der beiliegenden.
Zeichnung dargestellt, in welcher Fig. ι die Vorderansicht, Fig. 2 die Oberansicht,
Fig. 3 einen Theil der Rückansicht und Fig. 4 einen Theil der Hinteransicht zeigt.
In dem am Winkel b befestigten Gehäuse a oder Federhaus α ist die Spiralfeder c gelagert.
Diese wirkt auf eine Achse d, welche oben ein Sperrrad e ,trägt. Um die beiden Enden
der Achse d bewegt sich ein entsprechend gelagerter Arm f, welcher die beiden Enden der
Achse mittelst der Augen f1 umfafst. Auf
dem oberen Auge f,1 des Armes f sitzt eine
Sperrklinke g, welche mit dem Sperrrad e in Eingriff gehalten wird.
Der Arm f läuft in eine Blattfeder f2 aus,
und es ist an ihm mittelst des Scharniers h ein Dreharm i i1 gelenkig gelagert, welcher
einerseits von der Thür beeinflufst wird und andererseits eine Nase i2, Fig. 4, besitzt. Das
Federhaus α ist von einer spiralförmigen Gleitbahn a1 umgeben, die bei <z2 eine Erhöhung
bildet, hinter welcher sich in der Ruhelage die Nase i2 befindet, wie dies aus Fig. 4 ersichtlich
ist. Die Gleitbahn O1O? ist nicht beweglich
und deshalb wird, sobald bei i3, Fig. 2, durch die Thür ein Druck auf den Dreharm i J "ausgeübt
wird, eine Drehung des Armes ff2 und damit eine Spannung der Spiralfeder c so
lange verhindert werden, bis sich die Nase z'2 hinter der Erhöhung a? befindet. Da letztere
feststeht, so wird naturgemäfs eine Drehung des Armes i z2 um den Punkt fs in der Weise
stattfinden, dafs die Nase i2 des Armes i auf die Erhöhung α2 hinaufgelangt, wobei dann
gleichzeitig die starke Blattfeder f gespannt wird.
Nunmehr erst kann der Arm f gedreht werden und wird nachher durch die Wirkung der
Klinke g auf das Sperrrad e die Spiralfeder c spannen, während gleichzeitig infolge der
Spiralform der Gleitbahn a1 mit Zunahme der
Oeffnung der Thür wieder eine Annäherung der Nase z'2 an den Mittelpunkt des Federhauses
stattfindet, so dafs dabei die Spannung der Blattfeder y2 allmälig abnimmt.
Wird nun die geöffnete Thür sich selbst überlassen, so wird dieselbe zunächst durch
die jetzt zur Wirkung kommende Spiralfeder c zurückbewegt, wobei sich die Nase i'2 des
Armes i in der Richtung des Pfeiles Fig. 2 auf der Gleitbahn α1 entlang bewegt. Dabei entfernt
sie sich wieder allmälig vom Mittelpunkt und es wird durch die Einwirkung des Armes i1
auf die Blattfeder f2 dieselbe wieder in die frühere stärkere Spannung versetzt. Kurz vor
der Schlufslage der Thür gelangt nun die Nase i2 über die Erhöhung a'2 hinweg wieder
in die Anfangslage Fig. 2 zurück, so dafs in diesem Moment die Spannung der starken
Blattfeder f2 zur Wirkung kommt und nun dadurch die Thür vollkommen zugedrückt
wird.
Es kommt mithin die Spannung der starken Feder erst dann zur Wirkung, wenn die Thür
sich kurz vor der Schlufslage befindet, während bis dahin nur die schwache Feder wirkte und
die Thür langsam zurückbewegte. Ein gewaltsames Zuwerfen findet nicht mehr statt, während
doch ein vollkommener und. sicherer Schlufs der Thür bewirkt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine mechanische Thürschliefsvorrichtung mit Federbetrieb, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Drehhebels i i -1 an dem auf die Feder c wirkenden und am Ende selbst mit Feder f2 versehenen Arm f, welcher Drehhebel beim Oeffnen der Thür das Spannen der Feder f2 dadurch bewirkt, dafs seine Endnase z2 eine feststehende Erhöhung a? überschreiten mufs, derart, dafs dann erst die Drehung des Armes f eintreten kann, zum Zweck, den Hauptdruck des Thürschliefsers erst kurz vor der Schlufslage der Thür zur Wirkung kommen zu lassen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE70924C true DE70924C (de) |
Family
ID=344269
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT70924D Expired - Lifetime DE70924C (de) | Mechanische Thürschliefsvorrichtung mit Federbetrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE70924C (de) |
-
0
- DE DENDAT70924D patent/DE70924C/de not_active Expired - Lifetime
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